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Lichtspiel Roman | Nominiert für den International Booker Prize 2026

121

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8821

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/3,3 cm

Gewicht

369 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01345-4

Beschreibung

Rezension

Der Autor hat die Atmosphäre moralischer Zwielichtigkeit, die diesen Roman durchtränkt, perfekt im Griff … ein überragender Erzähler. ("The New York Times")
Ein Geniestreich von einem Roman, ein Buch, das bleiben wird. ("ARD "Druckfrisch"")
"Lichtspiel" ist ein großes Werk über moralisches Versagen. ("Zeit Literaturbeilage")
Ein wunderbares Buch, komisch und brillant. ("Zadie Smith")
Daniel Kehlmann, der beste deutsche Autor seiner Generation, zeigt, wie auch ein großer Künstler an moralischen Kompromissen mit dem Bösen zuschanden gehen kann. Blendend, ein wahrer Pageturner. ("Salman Rushdie")
Ein unvergleichlich gelungener und origineller Roman, von einem der intelligentesten Autoren unserer Zeit. ("Jeffrey Eugenides")
Kehlmanns atemberaubende Geschichte eines Scheiterns ist eine Mahnung an uns, unser Rückgrat zu stärken. ("The New York Review of Books")
"Lichtspiel" hat die ganze Dunkelheit, die quecksilbrige Zweideutigkeit und das glitzernde Unbehagen eines modernen Grimm‘schen Märchens sich: Es ist Kehlmanns bisher bestes Werk. ("The Guardian")
Die traurige Geschichte eines künstlerischen und moralischen Zusammenbruchs, aber auch ein mit hinreißender Freiheit, ja Bravour komponierter Roman des führenden deutschen Romanciers seiner Generation ("The New Yorker")
Schließe Frieden mit einem Ungeheuer, sagt Kehlmann, und es wird aufs Neue erscheinen, bei dir zuhaus, durch eine Falltür aus dem Keller, und dann ist es zu spät. ("The Daily Telegraph")

Produktdetails

Verkaufsrang

8821

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/3,3 cm

Gewicht

369 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01345-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    29.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Filmkunst während der Nazidiktatur

    Lichtspiel ist ein fiktiver Roman über den berühmten österreichischen Filmregisseur G. W. Pabst, der zu den bedeutendsten Regisseuren seiner Epoche zählte. Es ist die Geschichte eines Mannes, der sein ganzes Leben der Filmkunst unterordnet. Seine größten Erfolge feierte er in den Zwanziger- und frühen Dreißigerjahren, in denen er beispielsweise Greta Garbo zu Weltruhm verhalf. Da er eng mit kommunistischen und jüdischen Schauspielern zusammenarbeitet, emigriert die Familie frühzeitig in die USA. Hier erhält er allerdings nicht die Anerkennung, die er aus Europa gewohnt war. Zudem führen mangelnde Sprachkenntnisse und der ungewohnte amerikanische Lebensstil dazu, dass er sich im Exil nie heimisch fühlt. So fasst er den folgenschweren Entschluss, mit seiner Familie nach Europa zurückzukehren. Durch unglückliche Umstände befindet er sich bei Kriegsausbruch in Österreich und nicht, wie eigentlich geplant, in der neutralen Schweiz. Wie sich Pabst, der das Naziregime ablehnt, mit immer neuen Kompromissen durch die Zeit des Zweiten Weltkriegs schlägt, erzählt Daniel Kehlmann ausführlich in diesem Roman. Am Ende bleibt ein gebrochener Mann zurück, der sein gesamtes Dasein dem Films geopfert hat. Der Roman zeichnet das mögliche Leben von G. W. Pabst während des Zweiten Weltkriegs nach. Dabei merkt man im Verlauf, wie sich Pabst immer mehr an das Naziregime anpasst, um nicht in Ungnade zu fallen. Auch sind ihm viele Mittel recht, um als Regisseur arbeiten zu können. Dies ist für ihn, so scheint es, der einzige Lebensinhalt. Die Belange seiner Frau und seines Sohnes sind für ihn nebensächlich. Ich fand es stellenweise schwierig zu erkennen, um welche Person es gerade in den einzelnen Kapiteln geht. Manchmal musste man da gut kombinieren können. Auch bleiben einige Handlungsstränge offen bzw. ungeklärt. Ich mag sehr gerne Romane mit geschichtlichem Hintergrund. So hat mir der Roman, auch dank der ausdrucksstarken Sprache, gut gefallen. Manche Passagen waren für meinen Geschmack zu langatmig, das schmälert aber insgesamt nicht das Lesevergnügen. 

  • Juliane

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    06.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant geschrieben, doch die Figuren bleiben mir fremd

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, mein erstes von Daniel Kehlmann. Das Thema hat mich sofort gepackt. Ein berühmter Regisseur im dritten Reich, der denkt, er ist davor gefeit, in die Fänge von Propaganda zu geraten und doch scheitert. Von G.W.Pabst hatte ich schon gehört, aber kenne seine Biografie nicht. Der Leser begegnet ihm hier kurz nach seinem Erfolgshöhepunkt. Er ist in die USA geflohen, spricht kaum Englisch und scheitert mit seinem ersten Film gnadenlos. Im Haifischbecken der Filmbranche gibt es keine zweite Chance. Pabst bekommt keinen Fuß mehr auf den Boden und verlässt Hollywood zähneknirschend wieder. Seine kranke Mutter ruft ihn zurück nach Österreich, ein Weg ins Verderben. Kurz nachdem er zuhause angekommen ist, bricht der Krieg aus und es gibt kein zurück. So hängen Pabst und seine Familie im Keller ihres Schlosses fest, vertrieben vom Hausmeister, der die neuen Machtverhältnisse nutzt und die Rollen verkehrt. Dieser Teil ist sehr spannend, wenn auch die Figuren der Hausmeister-Familie durchweg etwas seltsam anmuten. Nach und nach gerät der Regisseur in die Fänge der Filmpropaganda, erst unter Druck und dann fügt er sich, schaut weg, arrangiert sich, hinterfragt nicht und dreht ein Meisterwerk nach dem anderen. Eine tragische Figur ist seine Frau, die nach und nach verblasst. Immer wieder wird die Perspektive gewechselt. Mal der Sohn, mal ein britischer Schriftsteller in Gefangenschaft, mal ein Kameramann und und und. Das sorgt für Abwechslung, überfordert mich aber von Zeit zu Zeit. Es gibt viele Randfiguren, Schauspieler, Drehbuchautoren, schöne Frauen und finstere Gestalten. Der komplexe Schreibstil fordert den Leser zeitweise, ist aber auch wieder sehr eindringlich. Leider bleiben mir die Figuren seltsam fremd. Ich dringe nicht zu ihnen vor, bleibe auf Distanz. Lediglich der Kameramann Franz, dessen Perspektive den Rahmen der Geschichte bildet, ist für mich greifbar und berührt mich sehr. Sein Blick auf den nicht fertiggestellten Film Pabsts, bewegt mich und regt zum Nachdenken an. Er wurde nie gedreht! Kann man etwas ungeschehen machen, wenn man nur selbst stark genug daran glaubt? Die Filmrollen verschollen oder zumindest fast. Diese Drehzeit in Prag, die Manie des Regisseurs, die Situation der Statisten und beklemmende Situation ist so gut beschrieben, dass man sich beinahe vor Ort glaubt und dem Meister beim Schneiden über die Schulter schaut. Dieser Teil ist für mich der stärkste im ganzen Buch. Dennoch kann ich die Begeisterungsstürme nicht ganz teilen. Ein eindringliches Buch über ein wichtiges Thema, bei dem ich aber leider zu sehr auf Distanz bleibe.

  • Bewertung

    aus Linz

    2/5

    13.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr seltsam

    Irgendwie bin ich gar nicht reingekommen in dieses Buch. Alle sind seltsam oder unsympathisch, viele Szenen bleiben offen und unerklärt, manche sind alptraumhaft. Ich frage mich, warum ich das Buch gelesen habe.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    07.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Film und Macht

    Ein großer Roman von einem großen Autor: Das Buch handelt von dem Filmregisseur G.W. Pabst, der in der Weimarer Republik seine größten Erfolge feierte. Vor den Nazis floh er zunächst nach Hollywood, konnte sich dort jedoch nicht durchsetzen und kehrte nach Österreich zurück, um unter den Nazis regimetreue Filme zu drehen. Die Geschichte ist wahnsinnig spannend und sehr gut erzählt. Ein sehr wichtiges Werk und sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    03.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zeitloses Meisterwerk

    Ich habe fast alle Bücher von Daniel Kehlmann gelesen. Er schafft es immer wieder, mich zu begeistern. In seinem neuen Roman schreibt er über einen Filmregisseur im Dritten Reich, über eine verworrene, schwierige Zeit für Künstler, in der Macht, Barbarei und Unkultur zur Katastrophe verschmelzen. Berühmte Schauspieler und Regisseure jener Zeit sowie Josef Goebbels treten in dem Roman auf. Mit seiner bekannten Wortgewalt wird man schon auf den ersten Seiten in die Geschichte hineingezogen. Ein entlarvender Roman, der im Gedächtnis bleibt, ob man will oder nicht.

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