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Caroline Darian

1. Und ich werde dich nie wieder Papa nennen

Und ich werde dich nie wieder Papa nennen

Gesprochen von
36

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

3 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

28.02.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

85

Verlag

Argon Sachhörbuch

Übersetzt von

Michaela Messner + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783732478699

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

3 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

28.02.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

85

Verlag

Argon Sachhörbuch

Übersetzt von

  • Michaela Messner
  • Grit Weirauch

Sprache

Deutsch

EAN

9783732478699

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Melanie und Robert

    aus Berlin

    5/5

    15.09.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Schockierend

    Ein Prozess, der die Welt erschüttert. Eine Mutter, die als Ikone gefeiert wird. Ein Vater, den man als Monster bezeichnet. Eine Tochter, die ums Überleben kämpft. Weil sie Teil eines Verbrechens ist, in dem ihre Eltern Opfer und Täter sind. Das ist ihre Geschichte. Caroline Darian ist die Tochter von Gisele Pelicot, die von ihrem Mann narkotisiert und dann an verschiedenen Männern weiter gereicht wurde um sie zu vergewaltigen. Der Vater stellte die Filme/Foto´s online. Es kam auch raus das er seine Tochter fotografiert hat, aber man weiß nicht ob sie auch vergewaltigt wurde. Das Buch ist in Form als Tagebuch erzählt und wie alles an Tages Licht kam. Caroline Darian erzählt wie sie als Opfer mit der tat umgeht. Sie beschreibt ihr Vater als Monster, doch schwelgt auch in Erinnerung das ihr Vater auch der liebevolle Vater sein konnte und stellt sich die frage wieso. Sie steht im Zwiespalt zu ihrem Vater und erwähnt aber auch das er seine Taten nicht bereut. Sie macht ihre Mutter auch Vorwürfe, wieso sie ihrem Vater noch im Gefängnis Sachen bringen möchte oder ihn teil weiße beisteht. Ich denke jeder reagiert in solcher Situation anders. Ihre Mutter wurde von ihrem Mann kurz gehalten und hatte auch keine Freunde, aber auch Caroline Mutter muss mit der Situation erstmal zurecht kommen. Die beiden Frauen sind sehr stark, was sie erlebt haben, da kann sich kaum einer rein versetzen.

  • ElenasZeilenZauber

    aus Hamburg

    5/5

    19.03.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Und ich werde dich nie wieder Papa nennen

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Das Verbrechen, welches Darians Vater ihrer Mutter angetan hat, hat die Schlagzeilen bestimmt und es war grandios, dass Gisèle Pelicot die Scham den Menschen zurückgibt, die sie empfinden sollten -> den Tätern. Das Buch erzählt mir in Form eines Tagebuchs, wie alles nach und nach ans Licht kam und wie die Autorin dies empfand und durchlebte. Ich kann nicht im Geringsten nachempfinden, was Caroline Darian durchgemacht hat und immer noch durchmacht. Doch ich muss zugeben, dass ich stellenweise nur den Kopf schütteln konnte. Ja, Menschen, denen Traumatisches widerfährt, handeln nicht immer logisch und nachvollziehbar. Aber dass sie ihrer Mutter vorwirft, sie mit den Fotos von ihr und all den Enthüllungen allein zu lassen, fand ich echt heftig. Ihrer Mutter ist Widerliches angetan worden und sie muss damit auch erst einmal klarkommen und das alles sortieren und verarbeiten. Wie sollte sie da noch die Kraft haben, für ihre Tochter da zu sein? Vor allem vor dem Hintergrund, dass Pelicot sukzessive von ihrem Mann isoliert wurde und keine Freunde mehr hat, die ihr zur Seite stehen. Ja, es hat mich auch total genervt, dass Pelicot zum Beispiel auch noch Mitleid mit ihrem Ehemann im Knast hat. Aber ich denke, auch das lässt sich mit der toxischen Beziehung der Eltern und dem schon immer vorhandenen unreflektierten und unberechenbaren Wesen des Vaters erklären. Es wird selten erwähnt, wie stolz Darian auf ihre Mutter ist. In Befragungen, z.B. durch eine Richterin, stellt sie Pelicot als überfordert und manchmal sogar realitätsfern dar. Mittlerweile kämpfen Mutter und Tochter gemeinsam und engagieren sich für die Opfer. Es ist ein berührendes Buch, das ich nicht als Bettlektüre gehört habe, weil es mich nachdenklich, wütend und betroffen machte. Es wird genau beschrieben, welche Auswirkungen die „soumission chimique“ besitzt. Und ich hoffe, dass ein paar Menschen in der gleichen Situation, durch Sensibilisierung ihres Umfeldes, dadurch geholfen werden kann. Ein Buch, das aufrüttelt und aufklärt, deshalb vergebe ich 5 Kraft-Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ „Das Kind des Opfers und des Täters zu sein, ist eine schreckliche Last.“ Caroline Darian Der Prozess hat die Welt erschüttert: Fast zehn Jahre lang hat Dominique Pelicot seine Frau Gisèle heimlich mit medikamentösen Substanzen betäubt, um sie zu vergewaltigen und fremden Männern zuzuführen. Diese Form des Missbrauchs nennt man soumission chimique (chemische Unterwerfung). Auch von der Tochter gibt es verhängnisvolle Fotos. Mit außergewöhnlichem Mut erzählt Caroline Darian von dem Sturz ins Bodenlose. Tagebuchartig beschreibt sie, wie das Ausmaß des Jahrhundertverbrechens ihre Familie zerstört. Und wie die Mutter es geschafft hat, ihren Stolz zu bewahren. Damit die Scham die Seite wechselt. Mutter und Tochter kämpfen gemeinsam. Sie werden weltweit als Heldinnen gefeiert. Das ist ihre Geschichte. „All den Opfern will ich sagen: schaut euch um - ihr seid nicht allein!“ Gisèle Pelicot

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Täter müssen endlich zur Rechenschaft gezogen werden

    Ich habe das Buch Und ich werde dich nie wieder Papa nennen mit einem äußerst beklemmenden Gefühl beendet. Bei mir ist des öfteren die Frage aufgetaucht, wem man überhaupt noch vertrauen kann? Ich kann jetzt schon sagen, dass das Buch unglaublich stark, hart und wichtig ist und wünsche mir, dass es von ganz vielen Menschen gelesen wird. Die geschilderten Ereignisse sind kaum zu ertragen. Mit jeder Seite kommen weitere erschütternde Details ans Licht, die einen an allem und jedem zweifeln lassen. Besonders bedrückend fand ich, dass der Täter selbst aus dem Gefängnis heraus noch versuchte, Einfluss auf seine Familie auszuüben und sie weiter zu spalten. Es muss unvorstellbar schlimm sein, zu erfahren, was der eigene Vater der eigenen Mutter angetan hat. Aus der Leserinnenperspektive konnte ich die Wut und Verzweiflung der Tochter über manche Reaktionen ihrer Mutter sehr gut nachvollziehen. Gleichzeitig bin ich selbst Überlebende und weiß deshalb, dass traumatische Erfahrungen Menschen auf eine Weise prägen, die für Außenstehende oft schwer zu verstehen ist. Ich konnte sowohl die Perspektive der Mutter, als auch der Tochter verstehen. Das Buch zeigt eindringlich, dass Trauma nicht nur die unmittelbar betroffene Person trifft, sondern ganze Familien erschüttert und tiefe Risse hinterlässt. Dieses Buch macht außerdem deutlich, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Hinter organisierter sexualisierter Gewalt stehen häufig mehrere Täter, die sich sicher fühlen, sich vernetzen, darauf vertrauen, nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden. Genau das muss sich endlich ändern! Die Scham muss die Seite wechseln, denn sie gehört auf die Seite der Täter und sie müssen konsequent verfolgt und deutlich härter bestraft werden. Für mich ist das Buch weit mehr als ein persönlicher Erfahrungsbericht. Es ist ein wichtiges Zeugnis über Trauma, Machtmissbrauch, die Folgen für Angehörige und den langen Weg des Weiterlebens. Ich habe bereits zuvor Eine Hymne an das Leben von Gisèle Pelicot gelesen. Dieses Buch hat mich tief bewegt, doch der Blick der Tochter eröffnet noch einmal eine ganz andere Perspektive. Ein schweres, hartes, erschütterndes, aber unbedingt lesenswertes Buch

  • Sandra Hennig

    aus Frankfurt

    5/5

    13.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unfassbar ehrlich

    Nachdem ich das Buch von Gisele Pelicot „Eine Hymne an das Leben“ als Hörbuch gehört hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie Caroline Darian, die Tochter, die Situation um ihren Vater Dominique Pelicot, der seine Frau jahrelang mit medikamentösen Substanzen betäubt und vergewaltigt und fremden Männern zugeführt hat, erlebt hat. Da die meisten den Fall, der hier in den letzten Jahren wirklich dauerhaft in der Presse war, kennen, führe ich die Taten von Dominique Pelicot nicht noch einmal aus – dieses Lesefazit berichtet über die Menschen, die es betrifft : die Opfer. Caroline Darian wächst in liebevoller Umgebung auf, hat ein tolles Verhältnis zu ihren Eltern, die sich als Oma und Opa auch wundervoll um ihren kleinen Sohn kümmern und wird von dem Tsunami der Taten ihres Vaters überrollt. Am Anfang stehen Ungläubigkeit, Fassungslosigkeit und Sprachlosigkeit. Sie berichtet, wie sie immer mehr in den Annahme-Prozess gekommen ist, was es mit ihr gemacht hat, das Kind des Opfers und des Täters zu sein und wie sie zu ihrer Kraft findet, mittlerweile mit ihrer Mutter zusammen zu kämpfen. Ein kraftvolles und emotionales Buch, das zeigt, das Caroline sich mehr als einmal wieder an die Oberfläche ihres Lebens kämpfen muss, um mit diesem „neuen Leben“ zu leben. Eine starke und kraftvolle Frau, die mich sehr beeindruckt hat und die in ihrem Buch aufzeigt, dass man nie den Mut und den Glauben ans weitergehen verlieren darf und der ich von Herzen alles Glück der Welt wünsche. Dieses Buch berührt, rüttelt auf und lässt mich vor allem mit dem Gedanken zurück, den ihre Mutter ins Leben gerufen hat : Die Scham muss die Seite wechseln ! Eine ganz große Empfehlung für dieses Buch ! Dieses Buch ist am 16. Januar 2025 beim KiWi Verlag erschienen.

  • Lowin1000

    aus Heide

    5/5

    20.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als alles zerstört wurde

    Rezension [ Genre: Biographie] Wichtig F: Hast du den Fall von Gisèle Pelicot verfolgt,wie fühlst du dich? ,,Und ich werde dich nie wieder Papa nennen” , von Caroline Darion ist die Version ,wo eine Tochter alles verliert ,woran sie geglaubt hat. Caroline ist das mittlere von drei Kindern, sie wuchs in normalen Verhältnissen auf und war immer ein Papa Kind. Zu ihm konnte sie hin ,wenn sie Liebeskummer hatte oder er kam hat sie abgeholt. Doch alles, woran sie geglaubt hat, zerbricht mit einem Anruf von ihrer Mama. Sie wurde mehrmals vergewaltigt und ihr eigener Vater hat sie betäubt und fremde Männer zur Verfügung gestellt. Das zu lesen aus ihrer Perspektive ist hart. Dieser Schock ,die ganze Welt zerbricht und diese Vorstellung das der eigene Vater der eigenen Mutter sowas zugelassen hat in Kauf genommen hat das sie stirbt ,da sie regelmäßig blackouts bekommen hat und sich mit krankheiten anstecken könnte.Das ist keine liebe das ist verrat! Aber das Krankeste ist, dass es so viele Typen von 21 bis 71 Jahren dabei waren.. Und keiner von denen hat sich entschuldigt und eingestanden, dass es falsch war. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es war, als Tochter auch im Gerichtssaal zu sitzen und auch Anklage zu erheben ,da sie auch eine Betroffene ist. Zu lesen, wie ein Mensch die ganze Familie auf den Kopf stellt, ist der Wahnsinn gerade mit Carolines Sohn, er hatte sich nicht vorstellen können, dass der eigene Opa seiner Oma weh tat. Das tut mir so im Herzen weh, da ich auch Mama bin. Es tut so gut zu lesen, dass trotz der schlimmen Dinge Caroline sich für andere Betroffene stark macht und sich aktiv mit Projekten engagiert. Ich habe größten Respekt vor ihr und ihrer Mutter. 225 Seiten, die mich in Schock,Wut und Traurigkeit versetzen und doch so wichtig wachsam bleiben. Denn die meisten Täter sind im nahen Umfeld. Passt auf euch auf. Ein Buch , das ich jemanden ab 15 schon empfehlen kann. Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag. Alles Gute,deine Jassy!

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