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Kein Bock Club Warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben | Ein ehrliches Buch über sexuelle Vielfalt, Lustlosigkeit & gesellschaftliche Erwartungen

9

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12095

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,2/13,9/2,5 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Kobaltblau / Altrosa

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01014-5

Beschreibung

Rezension

»Ihr Buch lädt dazu ein, sich von fremden Erwartungen zu befreien« Selina Hellfritsch Siegessäule 20251009

Produktdetails

Verkaufsrang

12095

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,2/13,9/2,5 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Kobaltblau / Altrosa

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01014-5

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Nina

    5/5

    18.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Willkommen im Club

    „Kein Bock Club“ von Maria Popov, erschienen bei Kiwi Space, ist eine feministische Kampfansage gegen die tief verankerten allonormativen Erwartungen unserer Gesellschaft. Bis heute überdauert die Annahme, dass jeder „normale“ Mensch sexuell aktiv ist und sich „ausleben“ möchte. Tut man dies nicht, egal ob vorübergehend oder dauerhaft, wertet die Gesellschaft dieses Verhalten schnell als „Abweichung“ der „Norm“. Die Autorin zeigt auf warum dieses Denken problematisch ist, Individualität einschränkt und mit dem Patriarchat verbunden ist. In ihrem Buch räumt sie mit Vorurteilen auf, bricht mit veralteten Klischees und schafft einen Raum für sexuelle Selbstbestimmung, die nicht auf gesellschaftlichem Druck basieren darf. Besonders gefallen haben mir die vielen Informationen rund um das Thema Asexualität. Der Gedanke, dass nicht automatisch etwas „wegfällt“, wenn man Sex teilweise oder ganz aus dem Leben streicht, sondern stattdessen Raum für andere Formen der Intimität entsteht, fand ich besonders spannend. Auch oder gerade, wenn man sich (wie ich) nicht auf dem asexuellen Spektrum bewegt, kann man hier unglaublich viel mitnehmen und lernen. Beim Lesen merkt man, wie gut recherchiert wurde. So stützt die Autorin ihre Aussagen immer wieder mit Studien oder auch kulturellen Fakten. Mir hat „Kein Bock Club“ viel neues Wissen vermittelt, zur Selbstreflexion ermutigt und eine Tür zu alternativen Denkweisen geöffnet. Ein großartiges Buch, welches noch lange nachhallen wird! Natürlich gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Cha

    aus Baden-Baden

    5/5

    14.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtig und interessant

    Was für ein wichtiges Buch, bisher habe ich noch nie ein Buch über Asexualität gelesen und auch noch nie bewusst eines gesehen, abgesehen von Romanen, in denen das Thema vorkommt. Umso mehr habe ich mich auf dieses gefreut und fand es einen richtig guten Einstieg. Die Mischung aus Fakten, Studien und persönlichen Erfahrungen hat mir sehr gut gefallen. Ich fand auch die Tiefe und Breite, mit der das Thema behandelt wurde sehr interessant und konnte viel lernen. Sowohl darüber, wie asexuelle Menschen sich in unserer Gesellschaft vielleicht fühlen und wie man sie besser einbinden kann, als auch über Zahlen. Auch die Abgrenzungen zu phasenweiser sexueller Unlust fand ich interessant. Insgesamt ein wirklich interessantes und dabei toll geschriebenes Buch, das ich jedem empfehlen kann.

  • Maria

    aus Bonn

    5/5

    07.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lass uns die Sexualität neu entdecken

    Eindrücke: Das Buch der asexuellen Autorin beleuchtet ein gesellschaftlich weitgehend vernachlässigtes Thema: die sexuelle Unlust, die oftmals als Problem wahrgenommen wird, obwohl sie eine legitime Lebensrealität darstellt. Durch die Verbindung persönlicher Erfahrungen mit wissenschaftlichen Studien hinterfragt die Autorin den gesellschaftlichen Druck zur sexuellen Lust und fördert ein differenziertes Verständnis von menschlicher Sexualität. Ich fand das Buch sehr gelungen, da es ein wichtiges und bislang wenig beachtetes Thema verständlich und einfühlsam behandelt. Lieblingszitat: Unmut vermutet, dass wir in der westlichen Welt durch eine vermeintlich liberalere Gesellschaft gesättigt sind, was sexuelle Bilder und Möglichkeiten anbelangt. Für Sachbuch-Fans, die... ...Sexualität , Gesellschaft und Psychologie lieben.

  • nessabo

    5/5

    31.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wohltuendes, lehrreiches und rundum empfehlenswertes Buch!

    So richtig viel möchte ich zu dem Buch eigentlich gar nicht sagen, außer: Lest es! Maria Popov ist eine unglaublich sympathische Person, die Ambivalenz und Komplexität in einem so umkämpften Feld abzubilden vermag. Das tut sie charmant, nahbar, verständlich und empathisch - ich hatte wirklich eine ganz tolle Zeit mit dem Hörbuch, das unmöglich besser hätte eingesprochen werden können als von der Autorin selbst. Popov macht hier an jeder Front eine außerordentlich gute Figur! Ich denke, dass hier einfach alle Menschen etwas mitnehmen können, ganz unabhängig von Geschlechtsidentität oder 6ualität. Ich mochte Popovs Appell an unsere Gesellschaft, sich wegzubewegen von der Allonorm, weg von 6 als beziehungsdefinierendes Kriterium, und hin zu einem solidarischen Miteinander, das Raum für die vielen individuellen Lebensstile lässt. Die Fokussierung auf 6 in unserer Gesellschaft ermöglicht nicht nur eine schiere Fülle an Gewalt, Abwertung und Verunsicherung, sondern wertet auch Beziehungen. Freund*innenschaften sind damit automatisch weniger wert als romantische Partner*innenschaften und die wiederum benötigen als Echtheitszertifikat natürlich auch ein erfülltes 6leben. Ich mag die Idee eines 6kritischen Feminismus, in dem Bock und Kein-Bock nebeneinander existieren können, der aber gleichzeitig 6positivität nicht abwertet. Was für die einen Befreiung ist, ist für die anderen ein immenser Performancedruck und der Kampf um Zugehörigkeit. Popov wertet an keiner Stelle, inkludiert 6arbeit in ihren Feminismus und hat damit meine volle Sympathie gewonnen. Sie verwebt persönliche Erfahrungen mit Witz und unglaublich vielen Referenzen. Ob Pick me Girls, Ethnosexismus oder queerplatonische Beziehungen: Vieles war mir nicht unbedingt neu, aber so manches doch erleuchtend. Am Ende habe ich mich verstanden gefühlt von diesem Buch, das darauf abzielt, Menschen auch innerhalb feministischer Bubbles nicht in eine Schubladen zu pressen, sondern Räume zu schaffen, in denen wir selbst entscheiden können, wer wir wirklich sind und was genau wir wie oft wollen. Denn warum geht es in Lust-Debatten immer nur darum, die Gründe für Kein-Bock herauszufinden und nicht vielmehr darum, warum wir das nicht einfach als individuell und normal akzeptieren können? Ein solcher Raum ist dieses Buch.

  • nessabo

    5/5

    31.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wohltuendes, lehrreiches…

    Ein wohltuendes, lehrreiches und rundum empfehlenswertes Buch! So richtig viel möchte ich zu dem Buch eigentlich gar nicht sagen, außer: Lest es! Maria Popov ist eine unglaublich sympathische Person, die Ambivalenz und Komplexität in einem so umkämpften Feld abzubilden vermag. Das tut sie charmant, nahbar, verständlich und empathisch - ich hatte wirklich eine ganz tolle Zeit mit dem Hörbuch, das unmöglich besser hätte eingesprochen werden können als von der Autorin selbst. Popov macht hier an jeder Front eine außerordentlich gute Figur! Ich denke, dass hier einfach alle Menschen etwas mitnehmen können, ganz unabhängig von Geschlechtsidentität oder 6ualität. Ich mochte Popovs Appell an unsere Gesellschaft, sich wegzubewegen von der Allonorm, weg von 6 als beziehungsdefinierendes Kriterium, und hin zu einem solidarischen Miteinander, das Raum für die vielen individuellen Lebensstile lässt. Die Fokussierung auf 6 in unserer Gesellschaft ermöglicht nicht nur eine schiere Fülle an Gewalt, Abwertung und Verunsicherung, sondern wertet auch Beziehungen. Freund*innenschaften sind damit automatisch weniger wert als romantische Partner*innenschaften und die wiederum benötigen als Echtheitszertifikat natürlich auch ein erfülltes 6leben. Ich mag die Idee eines 6kritischen Feminismus, in dem Bock und Kein-Bock nebeneinander existieren können, der aber gleichzeitig 6positivität nicht abwertet. Was für die einen Befreiung ist, ist für die anderen ein immenser Performancedruck und der Kampf um Zugehörigkeit. Popov wertet an keiner Stelle, inkludiert 6arbeit in ihren Feminismus und hat damit meine volle Sympathie gewonnen. Sie verwebt persönliche Erfahrungen mit Witz und unglaublich vielen Referenzen. Ob Pick me Girls, Ethnosexismus oder queerplatonische Beziehungen: Vieles war mir nicht unbedingt neu, aber so manches doch erleuchtend. Am Ende habe ich mich verstanden gefühlt von diesem Buch, das darauf abzielt, Menschen auch innerhalb feministischer Bubbles nicht in eine Schubladen zu pressen, sondern Räume zu schaffen, in denen wir selbst entscheiden können, wer wir wirklich sind und was genau wir wie oft wollen. Denn warum geht es in Lust-Debatten immer nur darum, die Gründe für Kein-Bock herauszufinden und nicht vielmehr darum, warum wir das nicht einfach als individuell und normal akzeptieren können? Ein solcher Raum ist dieses Buch.

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