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Andromeda Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.09.2023

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/2,1 cm

Gewicht

330 g

Übersetzt von

Ricarda Essrich

Sprache

Deutsch

EAN

2710000294993

Beschreibung

Rezension

„Herzergreifend, berührend – und leicht provokant.“ – Kenneth Gysing
„Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Wunderschön formulierte Sätze.“ – Siri L. auf adlibris.com
„Es passiert nicht viel, aber ich habe trotzdem so viel davon mitgenommen! Ich fühle mich nach dem Lesen ein bisschen wie ein besserer Mensch. Natürlich sehr zu empfehlen.“ – Emma Fägerlind auf adlibris.com
„Therese Bohman findet das richtige Gleichgewicht zwischen üppiger Prosa und einfachem Geschichtenerzählen, sodass ihre Bücher sowohl schöne literarische Objekte als auch Vehikel sein können, die den Leser durch größere Ideen ansprechen.“ – Tara Cheesman-Olmsted
„Therese Bohmans Andromeda ist ein zartes Trauerlied, das gleichzeitig verwirrt, den Leser einlädt und ein kleines Geschenk der Wiederverzauberung ist.“ – Ulrika Milles, Kulturnyheterna
„Wenn Therese Bohman schreibt, entsteht eine Art Verzauberung der Existenz. Sie erschafft in ihren Büchern genau das bessere Lebensgefühl und die Raffinesse, die ihre Figuren so verzweifelt suchen. Großartig.“ – Nina Asarnoj, Sverigesradio

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Zustand

Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.09.2023

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/2,1 cm

Gewicht

330 g

Übersetzt von

Ricarda Essrich

Sprache

Deutsch

EAN

2710000294993

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Die Liebe zum geschriebenen Wort

Dirk Grosser am 19.02.2024

Bewertungsnummer: 2134893

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Therese Bohmans berührend verfasster Roman, in dem es kein Wort zu viel und keins zu wenig gibt, dreht sich um Freundschaft und die Liebe zur Literatur, um eine aus der Zeit gefallene Leidenschaft für das geschriebene Wort und diese ganz besondere Schönheit, die leicht am Herzen zieht und uns unsere eigene Menschlichkeit berühren lässt. Es ist ein Buch über Bücher, über Geschichte, Kunst, Nostalgie und Wandel, über die Seele in den Dingen und in den Worten, eine Erzählung über zwei Menschen, die eine Einheit wider die Verheerungen des Zeitgeistes bilden, sich gegen oberflächlichen Kommerz wenden, und die in dieser Einheit sich selbst als diejenigen erschaffen, die sie sein mögen. Gefühle, für die es keine Bezeichnungen gibt, Erinnerungen, Stimmungen, eine leise Melancholie, Annäherungen und Zurückweisungen, Leben, die einander fern sind und zugleich so nah – all das bringt Therese Bohman auf ganz wunderbare Weise und gepaart mit vielen klugen Gedanken und Überlegungen zum Leuchten. Wem Bücher und Literatur mehr bedeuten als bloßen Zeitvertreib, wer gern dem Zauber von Worten erliegt, gern ein gutes Buch in Händen hält und den Geruch bedruckter Seiten wertschätzt, dem sei dieser warmherzige, intelligente Roman von Herzen empfohlen. Ein wirklich anregendes Lesevergnügen!

Die Liebe zum geschriebenen Wort

Dirk Grosser am 19.02.2024
Bewertungsnummer: 2134893
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Therese Bohmans berührend verfasster Roman, in dem es kein Wort zu viel und keins zu wenig gibt, dreht sich um Freundschaft und die Liebe zur Literatur, um eine aus der Zeit gefallene Leidenschaft für das geschriebene Wort und diese ganz besondere Schönheit, die leicht am Herzen zieht und uns unsere eigene Menschlichkeit berühren lässt. Es ist ein Buch über Bücher, über Geschichte, Kunst, Nostalgie und Wandel, über die Seele in den Dingen und in den Worten, eine Erzählung über zwei Menschen, die eine Einheit wider die Verheerungen des Zeitgeistes bilden, sich gegen oberflächlichen Kommerz wenden, und die in dieser Einheit sich selbst als diejenigen erschaffen, die sie sein mögen. Gefühle, für die es keine Bezeichnungen gibt, Erinnerungen, Stimmungen, eine leise Melancholie, Annäherungen und Zurückweisungen, Leben, die einander fern sind und zugleich so nah – all das bringt Therese Bohman auf ganz wunderbare Weise und gepaart mit vielen klugen Gedanken und Überlegungen zum Leuchten. Wem Bücher und Literatur mehr bedeuten als bloßen Zeitvertreib, wer gern dem Zauber von Worten erliegt, gern ein gutes Buch in Händen hält und den Geruch bedruckter Seiten wertschätzt, dem sei dieser warmherzige, intelligente Roman von Herzen empfohlen. Ein wirklich anregendes Lesevergnügen!

Vielschichtiger Roman (nicht nur) für Literaturliebende

Lust_auf_literatur am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052551

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman passt gerade wunderbar in meine aktuelle Gedankenwelt, die noch sehr mit Eindrücken der Frankfurter Buchmesse erfüllt ist. Die Verlagsbranche ist mir fremd, aber die Messe und die Gespräche, die ich dort führte, gaben mir einen minikleinen, sicher oberflächlichen, Eindruck. „Andromeda“ passt perfekt, weil darin die Literatur und ein renommierter Stockholmer Verlag eine große Rolle spielen. Doch ich würde auch sagen, dass viele der behandelten Themen sehr universell sind und auch auf andere Bereiche des Lebens übertragen werden können. Bohmans Ich-Erzählerin Sofie hat aus eigener Kraft einen Praktikumsplatz in einem der renommiertesten Verlagshäuser Stockholms erkämpft. Da die junge Studentin nicht aus einem besonders bildungsaffinen Elternhaus kommt und über keinerlei Kontakte verfügt, ist eine Karriere in dieser vernetzten und elitären Branche schwierig. Der ältere Programleiter Gunnar wird auf die zurückhaltende und integre Praktikantin aufmerksam und erkennt ihr literarisches Gespür und ihren Instinkt für gute Romane. Gunnar kommt genauso wie Sofie aus einfachen Verhältnissen und beide wurden durch ihre Liebe zur Literatur in die Branche und in das Verlagshaus gespült. Gunnar fördert Sofie, er wird ihr Mentor und beschleunigt durch sein Protektorat ihren Aufstieg innerhalb des Verlags. Gemeinsam arbeiten sie der Buchreihe „Andromeda“, das intellektuelle Aushängeschild des Verlags, unter dem anspruchsvolle Literaturtitel veröffentlicht werden. Doch auch die Buchbranche ist Veränderungen unterworfen und muss sich dem Zeitgeist und dem Markt anpassen. Und Gunnar ist alt und wird nicht ewig leben. Kann und will Sofie ihr gemeinsames Werk weiterführen? Kann sie sich innerhalb des Verlags alleine gegen die wirtschaftliche Interessen und für wertvolle Literatur einsetzten? Es ist ein wahnsinnig breit und zeitlos aufgefächertes Themenfeld, das Bohman in ihrem ruhig erzählten Roman „Andromeda“ bearbeitet. Die Beziehung zwischen Gunnar und Sofie ist oberflächlich betrachtet zwar rein beruflich und doch beeinflusst sie sie beide nachhaltig bis in ihr Privatleben. Vor allem Gunnar prägt Sofies Denkweise und Lebenseinstellung. Bohman beschreibt diese Verbindung äußerst nuanciert und lässt viel Platz für Zwischentöne und meine eigenen Gedanken dazu. Es wäre zu platt, hier eine Geschichte über Machtgefälle herauszulesen. Es geht viel mehr darum, dass sich hier zwei Menschen erkennen, unabhängig vom Geschlecht und vom Alter. Und die Frage: kann eine Beziehung ganz frei von diesen Faktoren sein? Auch das Thema Klasse spielt in „Andromeda“ immer wieder eine Rolle: “Alle wollten spüren, dass sie aus eigener Kraft erreicht hatten, was sie hatten erreichen wollen, dass sie endlich besaßen, was sie meinten, verdient zu haben.” Über all dem liegt eine melancholische Stimmung und eine der Grundfragen der Menschheit: ist die Angst vor Veränderung und Neuem nicht eigentlich die Angst sich mit der eigenen Vergänglichkeit auseinanderzusetzen? Bohman bringt mich zum Nachdenken. Vor allem der zweiten Teil, der eine andere Perspektive beschreibt, die ich jetzt nicht vorweg nehmen möchte, gibt Einblicke in eine mir unbekannte Denkweise und berührt mich mit ihrem Ende. Stellenweise reibt sich Bohmans Text auch mit meinen eigenen Ansichten über Literatur und das Leben. Das ist teilweise kalkuliert und sehr raffiniert gemacht. Es gibt dem Roman eine Tiefe, die hängen bleibt. Ein sehr lesenswerter und interessanter Roman und eine vielschichtige Autorin, von der ich gerne noch mehr lesen will.

Vielschichtiger Roman (nicht nur) für Literaturliebende

Lust_auf_literatur am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052551
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman passt gerade wunderbar in meine aktuelle Gedankenwelt, die noch sehr mit Eindrücken der Frankfurter Buchmesse erfüllt ist. Die Verlagsbranche ist mir fremd, aber die Messe und die Gespräche, die ich dort führte, gaben mir einen minikleinen, sicher oberflächlichen, Eindruck. „Andromeda“ passt perfekt, weil darin die Literatur und ein renommierter Stockholmer Verlag eine große Rolle spielen. Doch ich würde auch sagen, dass viele der behandelten Themen sehr universell sind und auch auf andere Bereiche des Lebens übertragen werden können. Bohmans Ich-Erzählerin Sofie hat aus eigener Kraft einen Praktikumsplatz in einem der renommiertesten Verlagshäuser Stockholms erkämpft. Da die junge Studentin nicht aus einem besonders bildungsaffinen Elternhaus kommt und über keinerlei Kontakte verfügt, ist eine Karriere in dieser vernetzten und elitären Branche schwierig. Der ältere Programleiter Gunnar wird auf die zurückhaltende und integre Praktikantin aufmerksam und erkennt ihr literarisches Gespür und ihren Instinkt für gute Romane. Gunnar kommt genauso wie Sofie aus einfachen Verhältnissen und beide wurden durch ihre Liebe zur Literatur in die Branche und in das Verlagshaus gespült. Gunnar fördert Sofie, er wird ihr Mentor und beschleunigt durch sein Protektorat ihren Aufstieg innerhalb des Verlags. Gemeinsam arbeiten sie der Buchreihe „Andromeda“, das intellektuelle Aushängeschild des Verlags, unter dem anspruchsvolle Literaturtitel veröffentlicht werden. Doch auch die Buchbranche ist Veränderungen unterworfen und muss sich dem Zeitgeist und dem Markt anpassen. Und Gunnar ist alt und wird nicht ewig leben. Kann und will Sofie ihr gemeinsames Werk weiterführen? Kann sie sich innerhalb des Verlags alleine gegen die wirtschaftliche Interessen und für wertvolle Literatur einsetzten? Es ist ein wahnsinnig breit und zeitlos aufgefächertes Themenfeld, das Bohman in ihrem ruhig erzählten Roman „Andromeda“ bearbeitet. Die Beziehung zwischen Gunnar und Sofie ist oberflächlich betrachtet zwar rein beruflich und doch beeinflusst sie sie beide nachhaltig bis in ihr Privatleben. Vor allem Gunnar prägt Sofies Denkweise und Lebenseinstellung. Bohman beschreibt diese Verbindung äußerst nuanciert und lässt viel Platz für Zwischentöne und meine eigenen Gedanken dazu. Es wäre zu platt, hier eine Geschichte über Machtgefälle herauszulesen. Es geht viel mehr darum, dass sich hier zwei Menschen erkennen, unabhängig vom Geschlecht und vom Alter. Und die Frage: kann eine Beziehung ganz frei von diesen Faktoren sein? Auch das Thema Klasse spielt in „Andromeda“ immer wieder eine Rolle: “Alle wollten spüren, dass sie aus eigener Kraft erreicht hatten, was sie hatten erreichen wollen, dass sie endlich besaßen, was sie meinten, verdient zu haben.” Über all dem liegt eine melancholische Stimmung und eine der Grundfragen der Menschheit: ist die Angst vor Veränderung und Neuem nicht eigentlich die Angst sich mit der eigenen Vergänglichkeit auseinanderzusetzen? Bohman bringt mich zum Nachdenken. Vor allem der zweiten Teil, der eine andere Perspektive beschreibt, die ich jetzt nicht vorweg nehmen möchte, gibt Einblicke in eine mir unbekannte Denkweise und berührt mich mit ihrem Ende. Stellenweise reibt sich Bohmans Text auch mit meinen eigenen Ansichten über Literatur und das Leben. Das ist teilweise kalkuliert und sehr raffiniert gemacht. Es gibt dem Roman eine Tiefe, die hängen bleibt. Ein sehr lesenswerter und interessanter Roman und eine vielschichtige Autorin, von der ich gerne noch mehr lesen will.

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