Produktbild: Das letzte Land
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Das letzte Land Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

148870

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

307

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/2,2 cm

Gewicht

298 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000075066

Beschreibung

Rezension

»Ein spannendes Buch, das man einen Bildungsroman, einen Künstlerroman nennen könnte oder ein Panorama eines Jahrhunderts, all das. Vor allem aber ein Buch darüber, was es heißt, zu sehen, wie die eigenen Wünsche nicht erfüllt werden können« ("DIE WELT")
» Das letzte Land von Svenja Leiber ist ein Bildungsroman im besten Sinne, ein erzählerisches Plädoyer für die Eigenschaft der Kunst, Widerstandskräfte freizusetzen und zu einem Kompass zu werden, allen Gefährdungen zum Trotz.« ("Bayerischer Rundfunk")
»Svenja Leiber hat einen Blick für Menschen, die schwerlich einen Platz im Leben und ein Auskommen mit sich finden können und die kaum über eine Stimme verfügen, um sich bemerkbar zu machen. Die Stimme verleiht Leiber ihnen durch ihre Bücher. Genauso wie sie Landschafen, die eigentlich trostlos sind, ein beinahe magisches Antlitz zu verleihen versteht.« ("Deutschlandfunk")
»In Das letzte Land schafft Svenja Leiber ein anschauliches Zeitpanorama – in entscheidenden Momenten versagt ihre Hauptfigur ebenso wie die deutsche Gesellschaft.« ("SPIEGEL ONLINE")
»Ein eindrucksvoller, ein bedrängender Roman, der einen noch über das Lesen hinaus ins eigene Leben hinein begleitet oder eher verfolgt.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Svenja Leiber findet einen eigenen Ton, ein eigentümliches Accelerando und Ritardando des Erzählens, wodurch Details und Figuren in unerhörter Prägnanz zu Geltung kommen. ... Wie Ruven es vermag, die Farben der Klänge zu sehen, so instrumentiert auch Svenja Leiber den Text ihres Erinnerungsbuches.« ("Stuttgarter Zeitung")
»Svenja Leibers Figuren sind keine klassischen Sympathie-Träger, trotzdem fühlt man sich ihnen als Leser verbunden. Vielleicht liegt das auch an der Achtsamkeit und dem Respekt, mit dem Leiber ihr Personal beschreibt.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Ein sozial hellsichtiger Roman ..., wie geschaffen, für einen Buchpreis nominiert zu werden... Unterm Strich ist es ein gutes Buch, das viel von Ausstattung, Zeitkolorit und einfühlsamer Sprache weiß.« ("neues deutschland")
»Die Geschichte des Ausnahmemusikers Ruven umfasst fast die gesamte deutsche Historie im 20. Jahrhundert. ... Leiber ist eine dieser Autorinnen, die immer unter dem Radar fliegen und trotzdem immer tolle Bücher vorlegen.« ("Zitty Berlin")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

148870

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

307

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/2,2 cm

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298 g

Auflage

1

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Deutsch

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz große Literatur, sowohl sprachlich...

    Ganz große Literatur, sowohl sprachlich als auch die Geschichte, die erzählt wird. Ich finde dieses Buch brillant!

  • Bewertung

    5/5

    08.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Selten hat mich ein Buch noch...

    Selten hat mich ein Buch noch im Nachhinein so sehr beschäftigt. Das ist ganz große Erzählkunst!

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    05.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    großes, wundervolles Lesevergnügen

    Das 20. Jahrhundert hat gerade erst begonnen, als Ruven in einem Dorf im Norden Deutschlands zur Welt kommt. Er ist der jüngste Sohn des Stellmachers Nils Preuk und dessen Frau Greta. Mit im Haushalt leben noch John, ältester Sohn der Preuks und Gesche, das Mündel von Greta. " Die Stellmacherei liegt hinter dem Dorf. Das Haus ist nicht stattlich, aber man hätte weniger erben können als einen Klinkerbau mit einem Acker und einem Brunnen, den von morgens bis abends Wilder, der Bock umkreiste". Vater Preuk hat eigentlich vor, beide Söhne nach der Volksschule zur Lehre in die Rädermacherei zu schicken. Allerdings kommt ihm seine Frau Greta und das Ausnahmekönnen seines Sohnes Ruven in die Quere. Schon früh ist erkennbar, welch außerordentliches Talent in Ruven steckt. Ruven kann Töne sehen. Beim Nachbar Dordel bekommt er erste Anleitungen, wenn er die Geige in die Hand nimmt. Aber erst sein Geigenlehrer in der Stadt, Herr Goldbaum, bringt Ruvens Talent richtig zur Geltung....."Ich habe gehört, du seiest begabt, sagt Goldbaum. Ich hoffe, es ist so. Versuchen wir es hiermit, ich bin gleich dabei, es ist nicht schwer. Aber es muss auch nicht schwer sein, damit man weiß, ob jemand eine Verwandtschaft zur Musik hat."......Und, dann ist da noch Rahel, die Enkelin des alten Goldbaum...... "Das letzte Land" von Svenja Leiber ist großes, wundervolles Lesevergnügen

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    4/5

    14.10.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungenen jedoch mehr Familien als Künstlergeschichte

    Dieser ungewöhnliche Roman ist von einer eigenartigen Schönheit. In einem vergleichsweise kurzen Werk schafft es die Autorin, die Geschichte einer gescheiterten Künsterlaufbahn zu zeichnen. Der begnadete Violinist Ruven Preuk - eine erfundene Figur oder auf einer realen basierend? - trifft in seiner ländlichen Umgebung mit seinem Talent nur auf Unverständnis. Er lernt bei einem Juden Geige spielen, verliebt sich in die Tochter Rahel. Eine Liebe, die unerfüllt bleiben wird, weil die gesellschaftlichen Konventionen und später die grausame deutsche Geschichte dagegen sprechen. Ruven schafft es nicht, sich aus seiner angestammten Umgebung zu lösen. Was können wir im Leben erreichen und was hindert uns daran, unsere Träume wahr werden zu lassen? Svenja Leiber schreibt nüchtern und doch eindringlich darüber, wie die Protagonisten durch das 20 Jahrhundert getrieben werden, ohne dabei zu Helden zu werden. Besonders die ersten zwei Drittel des Romans sind sehr gelungen, am Ende schwächelt er etwas und verzettelt sich bei der Beschreibung von Ruvens Tochter Marie und ihrem dörflichen Lebenslauf, während die Figur Ruven verblasst. Insgesamt jedoch ein sehr lesenswertes Buch.

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