Produktbild: Im Tal der Bärin

Im Tal der Bärin

5

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

Verlag Antje Kunstmann

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

899 KB

Übersetzt von

Sophie Beese

Sprache

Deutsch

EAN

9783956146428

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

Verlag Antje Kunstmann

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

899 KB

Übersetzt von

Sophie Beese

Sprache

Deutsch

EAN

9783956146428

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an die Pyrenäen

    Arpiet ist ein kleiner Ort in den Pyrenäen, hierhin verschlägt es die junge Wissenschaftlerin Alma, die sich leidenschaftlich für die Neuansiedlung von Bären einsetzt. Ihr Engagement wird jedoch von den Ängsten und Vorurteilen der Dorfbewohner herausgefordert. Dem gegenüber steht der Schäfer Gaspard, ein aus Paris zurückgekehrter ehemaliger Student, der wieder mal alle Schafe des Dorfes auf die Sommerweide in die Höhe führen soll. Es gibt noch eine dritte Erzählebene, über die uralte Tradition der Tanzbären und einem im Jahr 1904 aus dem Ort nach Amerika ausgewanderten Bärenführer. Während auf der einen Seite die Wissenschaft mit allen technischen Mitteln über die Neuansiedlung der Bären forscht, steht auf der anderen Seite der traditionelle Schafzüchter. Einer, der aus der Stadt zurück gekehrt ist, kämpft den Sommer über ums nackte Überleben, der Klimawandel mit anhaltender Trockenheit, die Angst vor der Bärin, der Tod einer Kollegin und die große Verantwortung lassen ihn vor der imposanten Kulisse hadern und zweifeln. Die Autorin bringt viele aktuelle Themen in ihrem Roman zur Sprache: Tradition, Klimawandel, Artenschutz, Biodiversität. Vor allem aber die Frage, wie kann ich ein gutes Leben in einer sehr schnelllebigen Welt leben? Wieweit muss ich mich dem technischen Fortschritt anpassen und selbst optimieren? Passt mein Lebensentwurf zu meinen Träumen und Erfahrungen? Am liebsten wäre ich nach der Lektüre sofort in die Pyrenäen aufgebrochen . Die starken Naturbeschreibungen und Beobachtungen über die Bärenmutter und ihre Jungen sind wirklich gelungen und können auch als Reisebericht gelesen werden. Eine Landkarte im Buch wäre noch die perfekte Ergänzung gewesen, aber dafür kann man ja wirklich mal die Technik benutzen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    13.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bären aus zwei Jahrhunderten

    Der Roman, Im Tal der Bären, von der Schriftstellerin Clara Arnaud, besteht aus zwei Zeitebenen. Einmal geht es bis 1902. Louis stuelt einer Bärin ein Junges, um Bärenführer zu werden. Sein Wunsch ist es nach Amerika zu kommen um dort sein Glück zu machen. Es ist erschütternd mit zu erleben, wie die Bärin leiden muss. Man kennt das ja nur aus dem Zirkus, aber auch da hat mir das nie gefallen. Die Tiere haben kein angenehmes Leben. Dann ist in Gegenwart der Hirte Gaspard, der im Sommer auf der Alm die Schafherde des ganzen Dorfes hütet Der Schauplatz sind die französischen Berge, nahe der spanischen Grenze. Seit kurzem gibt es in den Bergen wieder Bären, die dort angesiedelt wurden. Da gibt es viel Ärger mit den Bewohnern. Die Autorin hat es besonders gut geschafft, die Atmosphäre zu erfassen. Ihre Sprache ist fesselnd und gut recherchiert. Der Roman ist lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    05.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein subtiler Roman

    Ich durfte dieses Buch schon lesen. Alma hält sich in der Enklave Arpiet in den Pyrenäen auf. Sie ist Ethologin, ein Beruf, bei dem man dafür bezahlt wird, das Verhalten von Wildtieren in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Gaspard ist ein Pyrenäenhirte, der die Schafe in Couserans auf die Sommerweide begleitet Und dann gibt es Jules, der Anfang des letzten Jahrhunderts die Ariège verließ, um in Amerika Ruhm und Reichtum zu suchen.. Diese drei sehr unterschiedliche Protagonisten prägen die Geschichte. Ein subtiler und authentischer Roman, voller Emotionen, Atem, Poesie und Leben. Ich habe es geliebt diese Seiten zu lesen, die die uralte Verflechtung zwischen Bären und Menschen hervorheben.

  • Lust_auf_literatur

    4/5

    19.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannendes und fesselndes Nature Writing!

    Erinnerst du dich noch an noch an den „Problembär Bruno“? Der Braunbär hielt sich ängere Zeit im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet auf, riss einige Nutztiere und legte ein Verhalten an den Tag, das als problematisch bewertet wurde. Nach gescheiterten Fangversuchen wurde das Tier zum Abschuss freigegeben und schließlich von einem anonym beauftragten Sicherheitsteam erschossen. Im Vorfeld und im Nachgang gab es immense Diskussionen in der Politik, der Presse und der Öffentlichkeit über Tier- und Artenschutz, Zuständigkeiten und Verhältnismäßigkeiten. Die damals sehr hitzig geführten Diskussionen und Standpunkte findest „Im Tal der Bärin“ wieder, das allerdings nicht in den Alpen, sondern in den Pyrenäen spielt. Dort wurden gezielt Bären wieder angesiedelt, die jetzt mit den Bergbewohner*innen um den Lebensraum konkurrieren. In Arnauds Roman stehen zwei Protagonist*innen im Mittelpunkt, die zumindest auf den ersten Blick, den zwei unterschiedlichen Lagern anzugehören scheinen. Der Schäfer Gaspard ist nach einem tragischen Vorfall mit einem Bären, bei dem eine junge Kollegin ums Leben kam immer noch stark erschüttert, hat sich aber für einen weiteren Sommer auf der Hochalm entschieden. Dort hütet er auf Lohnbasis die Herden von mehreren Schafzüchtern. Alma ist Ethologin und erforscht im Zentrum für Biodiversität das Verhalten der wieder angesiedelten Bären und untersucht, wie ein Zusammenleben zwischen Wildtieren und Menschen besser funktionieren kann. Dabei stößt sie auf das Unverständnis und den Widerstand der lokalen Bevölkerung, allen voran dem der Schafsbesitzer, die um ihr Vieh fürchten. Auf einer anderen Zeitebene erzählt Arnaud die Geschichte eines Bärendresseurs, der im 19. Jahrhundert ein Bärenjunges großzieht. Mit der erwachsenen Bärin wandert er nach Amerika aus und erfüllt sich seinen Traum von einem erfolgreichen Leben. Der erste Roman, der von Clara Arnaud ins Deutsche übersetzt wurde, ist ein wahrer Pageturner und ein toller Bergroman. Durch die genaue Betrachtung der Wechselwirkung von Tier; Natur und Mensch ist „Im Tal der Bärin, wie ich finde, auch ein bemerkenswertes Beispiel für spannendes Nature Writing. Arnaud verbindet die persönlichen Geschichten ihrer Figuren mit der literarischen Umsetzung von ökologischen, historischen und philosophischen Themen. “Alles hier war ein ständiges Werden und Vergehen, war Verwesung und Aufblühen, Freude und Schmerz.” Auch wenn ich den Roman sehr gern gelesen habe, gibt es einen Wermutstropfen, der mir die Lektüre etwas verleidet. Es ist die doch recht häufige Verwendung eines Begriffs, den die damit gemeinten Volksgruppen der Sinti und Roma, sowie der Jenischen und andere Volksgruppen mehrheitlich ablehnen und der als stigmatisierend und veraltet gilt. Diese unbedarfte Verwendung ist mir schon bei „Der Menschensohn“, ebenfalls von einem französischen Autoren geschrieben, aufgefallen. Eine kurze Recherche ergibt, dass der Begriff tatsächlich in Frankreich, anders als in Deutschland, noch nicht weitestgehend tabuisiert ist, sondern sich der sensible Umgang erst allmählich entwickelt. Für mich allerdings war das wiederholte Lesen des Begriffs ein wirklich störendes Element in einer eigentlich schönen Lektüre. Falls dich das nicht stört, kann ich dir „Im Tal der Bärin“ auf jeden Fall empfehlen und es erinnerte mich sehr an „Wo die Wölfe sind“ von Charlotte McConaghy. Allerdings ist Arnauds Roman wesentlich weniger hollywoodreif, sondern schildert vor dem Hintergrund einer realistischen Handlung die Bergwelt und die Geschichten der Figuren.

  • Bewertung

    4/5

    07.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine zum Teil gelungene Darstellung über die Rückkehr der Bären

    Dr. Alma Robinson erforscht am Zentrum für Biodiversität in Arpiet, einem Ort in den Pyrenäen, das Verhalten der hier wieder angesiedelten Bären; sie hat ein Pilotprojekt initiiert, um das Wissen über die Bären auf andere Art und Weise zu erweitern und Lösungsansätze für das Zusammenleben zwischen dem Wildtier und den Menschen hier zu finden. Gaspard ist nach einem Studium in Paris in die heimatlichen Berge zurückgekehrt und zieht nun den bereits 5. Sommer mit den ihm anvertrauten Schafen auf die Hochalm. Die Angriffe einer Bärin auf seine Tiere wecken in Gaspard jedoch traumatische Erinnerungen. Urängste werden wach, in diesem Tal, in dem die Bärendressur einst Tradition war und junge Männer Bärenbabys aus ihrer Höhle stahlen, um sie abzurichten und damit ihr Glück zu suchen. So einer war Jules Piquemal, der Tanzbärenführer, der Aufbrach, die Welt mit seiner Bärin zu erobern. Meine persönlichen Leseeindrücke Den Roman „Im Tal der Bärin“ kann man in drei Makrogeschichten unterteilen, denn jeder Handlungsstrang hat seine Hauptfigur, und ihr widmet die Autorin ihre ganze Aufmerksamkeit. Miteinander verbunden, mal besser mal weniger gut, sind die drei Geschichten durch die Präsenz der Bärinnen, die jedes Mal einen Teil der Story dominieren. Ich wollte den Roman unbedingt lesen, weil mich die Rückkehr der Bären in den Bergregionen Europas, im vorliegenden Buch handelt die Geschichte in den Pyrenäen, sehr beschäftigt. Auch in Südtirol ist Meister Petz zurück und der aktuelle Konflikt in den Bergregionen, der in dem Buch eingefangen wird, ist auch auf meine Heimat übertragbar. Nach der Lektüre kann ich sagen, dass es Clara Arnaud gelungen ist, meine Sichtweise etwas zu ändern. Sie bringt ein Gespür für das Zusammenspiel von Fauna und Flora, das durch die Wiederansiedlung des Bären zu Spannungen führt, besonders für die Hirten, gut rüber. Ohne schlussendlich zu richten, werden die verschiedenen Gesichtspunkte der Rückkehr des Bären beleuchtet, und der Bär in seiner majestätischen Erscheinung nähergebracht. Seine Präsenz hat meine Unbekümmertheit, mich frei und sorgenlos in der heimischen Bergwelt zu bewegen, beeinträchtigt, dennoch respektiere ich das Raubtier nun mehr, bin nicht mehr so voreingenommen, vorausgesetzt, dass die Kontrolle funktioniert und das Zusammenleben im gegenseitigen Respekt geregelt wird. Doch es ist nicht nur der Bär, der das Leben erschwert. Auch der Klimawandel sorgt für Unruhe und erzwingt ein Umdenken. Besonders die fragile Bergwelt reagiert empfindlich auf kleinste Veränderungen. Leider jedoch ist die Verknüpfung der Geschichten miteinander nicht immer gelungen und lange Textpassagen, die wenig Greifbares liefern, beeinträchtigen meine Leselust. Es ist viel zu wenig Handlung auf zu langen Seiten, was Langeweile aufkommen lässt. Auch die Auflösung des schon recht früh angekündigten Unglücks lässt so lange auf sich warten, dass es mich schon gar nicht mehr interessiert. Wenngleich ich die Geschichte mit Jules am gelungensten halte, mich mit dem Aussteiger Gaspard anfreunden konnte, ist meine Sympathie für Alma bald dahin. Ich muss nicht immer alles über einen Protagonisten wissen. Zu ausführliches und nacheinander Erzählendes bzw. Beschreiben hat seinen Preis: meine Leseenergie sinkt und diesen Teil des Romans klicke ich bald aus. Er bringt für das Buch, ausgenommen die Informationen zu dem Pilotprojekt, wenig Brauchbares, zumindest aus meiner Sicht. Schade finde ich, dass keine geografische Karte zur Verfügung steht. Ich hätte mich während des Lesens leichter getan, wenn ich den einen oder anderen Handlungsort bestimmen hätte können. Fazit „Im Tal der Bärin“ ist eine zum Teil gelungene Darstellung über die Rückkehr der Bären in die Bergregion der Pyrenäen und die daraus resultierenden Konflikte mit Almbetrieb, eingebunden mit den neuen Herausforderungen des Klimawandels. Die Unterteilung in drei Makrogeschichten ist leider nicht immer geglückt und manchmal unterbrechen recht langweilige Passagen den Lesefluss.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Im Tal der Bärin