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Band 1

Captain America Bd. 3: Von Helden und Göttern

Aus der Reihe CAPTAIN AMERICA
1

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.04.2025

Verlag

Panini

Seitenzahl

116

Maße (L/B/H)

25,6/16,5/1 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1

Originaltitel

Captain Amercia (2023) #12-#16

Übersetzt von

Robert Syska

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7416-4119-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.04.2025

Verlag

Panini

Seitenzahl

116

Maße (L/B/H)

25,6/16,5/1 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1

Originaltitel

Captain Amercia (2023) #12-#16

Übersetzt von

Robert Syska

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7416-4119-0

Herstelleradresse

Panini Verlags GmbH
Schloßstraße 76
70176 Stuttgart
DE

Email: [email protected]

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1 Sterne

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Schöne Trilogie

Hemeraner am 12.05.2025

Bewertungsnummer: 2488868

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

#1 Straczynski ist als Schöpfer von Babylon 5 bekannt. Auch hat er einiges in Sachen Marvel beigetragen. Hier fehlen zwar die obligatorischen Vita zu den Künstlern, dafür ist dieser Ausgabe aber auch wie bei einigen anderen eine Acryl-Figur beigelegt. Stark an der vorliegenden Geschichte sind die Charakterelemente. So wird Steve Rogers alias als Captain America weit vor seiner Verwandlung mit dem Supersoldaten-Serum gezeigt. Zwar spart man erneut dessen Kindheit aus, beschreibt sie lediglich mit wenigen Worten aber konzentriert sich dann auf das Jahr 1938, in dem Deutsch-Amerikaner unter der Führung des eingebürgerten Deutschen Fritz Julius Kuhn versuchten, die USA dem Deutschen Reich anzunähern. Hier schlägt Steves große Stunde, der trotz seiner Schwäche aufbegehrt und Kuhn und Co. die Stirn bietet. Andererseits erlebt der Leser auch die Geburtsstunde HYDRAs um die Barone Strucker und Zemo. Was der junge Steve jedoch nicht weiß: Hinter einem perfiden Plan, der erst nach und nach preisgegeben wird, steckt ein übermächtiger Dämon, der sich nunmehr in der Gegenwart am ihn rächen will... - Die dargestellten Figuren Kuhn (1896-1951), Lansky (1902-1983) und Asmoday (verschiedene Schreibweisen) sind keine von Marvel erfundenen Figuren. Die ersten beiden sind historische Personen, der letztgenannte ein Höllendämon, der in verschiedenen Religionen auftaucht. Auch wenn es hier und da mal Ungereimtheiten gibt (wohin verschwand zB der Streifenwagen?) und heutiges Wissen in die Erklärungen damaliger Protagonisten gelegt werden ist die Handlung spannend und clever erzählt und die Zeichnungen sind gelungen. Die Zeichnungen der historischen Figuren orientieren sich dabei offensichtlich an echten Fotos und sind daher ordentlich getroffen. Die Lyrics des Songs "Pack up your troubles in your old kit-bag" sind über 100 Jahre alt. Wenn das Lied passend zu den Sprechblasen sowie den atmosphärischen Panels läuft mutiert der Comic nahezu zum Spielfilm. Der Titel passt zwar zum Dargestellten, wurde aber auch verwendet als "Cap" Teil von HYDRA war (Captain America - Steve Rogers 5 - Der Anschlag). #2 Steves altes Zuhause ist fertig. Auch wenn niemand mehr aus seiner Ära da ist, der sich an den vergangenen Zustand des Gebäudes und dessen Bedeutung für ihn erinnern kann. Kurz nach der Fertigstellung erscheint eine attraktive Frau bei ihm, die sich als personifiziertes Leben vorstellt. Er ist nach einer kurzen Vorstellung, die durchaus auch ein Trick hätte sein können, überzeugt. Denn das, was er um letzten Band um Asmoday erlebt hat, kann er nicht vergessen. Lyra erklärt ihm, dass sie die Schwester seines zukünftigen Gegners ist, jedenfalls um es für ihn verständlicher zu gestalten. Ihr Bruder hat ihre Stadt und alle ihre Einwohner ausgelöscht. Sie selbst hat eine Art Varieté, in dem Mutanten auftreten, so eine Art X-Men nur eben im Verborgenen, vor der Öffentlichkeit abgeschirmt und geschützt. Lyra bittet ihm, ihr aus der Welt vier Mutanten zu bringen. Steve ist noch weitaus überzeugter als nach dessen Truppen ihr Bruder auftaucht, den Steve als Sterblicher nicht einmal ansehen darf. Lediglich durch seinen in ihrer Dimension veränderten Schild darf er ihn sehen. Nach dieser Begegnung wird Steve schwer verletzt und er versucht, die vier Mutanten zu finden, bevor ihr Bruder das kann. Der Band schildert dann eine unterhaltsame Schnitzeljagd auf der Suche nach den Mutanten und endet beim dritten aufgefundenen. Es werden bereits Weichen für den nächsten Band gestellt. Der Varieté-Teil hat mich ehrlich gesagt genervt. Aufgrund der ohnehin vielen rätselhaften Dialoge und mystischen Andeutungen hätte man hier nicht noch mehr Füllstoff hineinbringen müssen. An sich ist die Story Straczynskis nicht uninteressant aber für einen Captain America, der mit Magie und dergleichen nicht so viel am Hut hat doch etwas seltsam anmutend. Band 3 erscheint noch in diesem Jahr. #3 Steve Rogers hat es schon mit allerhand finsteren Typen aufgenommen und dem Tod oft ein Schnippchen geschlagen. Doch dieses Mal ist das personifizierte Ende sein Gegner (es ist jetzt nicht Lady Death von Thanos, wobei man sich da erklären kann, dass Thanos einfach nur ein irrer ... ist.). Der sah sich immer als Hilfe für die Menschen wobei der Großteil das anders sehen dürfte. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist er aber durchgeknallt, da die Ermordung von Menschen durch Menschen immer mehr Anzeichen der Massenvernichtung tragen. Sein "hehres Ansinnen": die Menschheit ausrotten, damit andere nicht in Zukunft das gleiche Ende haben. Steve ist sich sicher, dass er diesen Gegner nicht besiegen kann. Aufhalten indes muss er ihn für eine gewisse Zeit. Zumindest so lange bis er seine Begleiter sicher ins "Varieté" gebracht hat... In der zweiten abgeschlossenen Story des Bandes treffen sich Steve, Thor und Spider-Man um ein Ereignis ungeschehen zu machen. Das Kaff Broxton in Oklahoma wurde ausgelöscht aber vielleicht kann man die guten Leutchen Bill, Bob-Billy, Bill und vielleicht auch Bill, Sohn von William wieder ins Leben zurückbringen. Da darf nur Dunkel-Asgard nix dagegen haben... Während die erste Geschichte absichtlich einige offene Fragen aufwirft und sie eher ernst und schwermütig daher kommt, ist die zweite trotz der Ausgangssituation das komplette Gegenteil was insbesondere an den Dialogen zwischen den ungleichen Helden und Spider-Mans Mitteilungsbedürfnis liegt. Insbesondere die Ausführungen über den Unsinn des Multiversums waren witzig. Broxton (existiert tatsächlich!) und seine liebenswerten Comic-Klischee-Hillbillies waren erstmals nach der Zerstörung Asgards zu sehen (gibts auch als Must-Have). Dorthin hatte es die überlebenden Asen verschlagen, die feststellen mussten, dass den Einwohnern nichts Menschliches fremd war. "Was sind Abwasserleitungen???" Naja. Fast nix. Der Band beendet leider vorerst Straczynskis Ausflug durch das Marvel Universum.

Schöne Trilogie

Hemeraner am 12.05.2025
Bewertungsnummer: 2488868
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

#1 Straczynski ist als Schöpfer von Babylon 5 bekannt. Auch hat er einiges in Sachen Marvel beigetragen. Hier fehlen zwar die obligatorischen Vita zu den Künstlern, dafür ist dieser Ausgabe aber auch wie bei einigen anderen eine Acryl-Figur beigelegt. Stark an der vorliegenden Geschichte sind die Charakterelemente. So wird Steve Rogers alias als Captain America weit vor seiner Verwandlung mit dem Supersoldaten-Serum gezeigt. Zwar spart man erneut dessen Kindheit aus, beschreibt sie lediglich mit wenigen Worten aber konzentriert sich dann auf das Jahr 1938, in dem Deutsch-Amerikaner unter der Führung des eingebürgerten Deutschen Fritz Julius Kuhn versuchten, die USA dem Deutschen Reich anzunähern. Hier schlägt Steves große Stunde, der trotz seiner Schwäche aufbegehrt und Kuhn und Co. die Stirn bietet. Andererseits erlebt der Leser auch die Geburtsstunde HYDRAs um die Barone Strucker und Zemo. Was der junge Steve jedoch nicht weiß: Hinter einem perfiden Plan, der erst nach und nach preisgegeben wird, steckt ein übermächtiger Dämon, der sich nunmehr in der Gegenwart am ihn rächen will... - Die dargestellten Figuren Kuhn (1896-1951), Lansky (1902-1983) und Asmoday (verschiedene Schreibweisen) sind keine von Marvel erfundenen Figuren. Die ersten beiden sind historische Personen, der letztgenannte ein Höllendämon, der in verschiedenen Religionen auftaucht. Auch wenn es hier und da mal Ungereimtheiten gibt (wohin verschwand zB der Streifenwagen?) und heutiges Wissen in die Erklärungen damaliger Protagonisten gelegt werden ist die Handlung spannend und clever erzählt und die Zeichnungen sind gelungen. Die Zeichnungen der historischen Figuren orientieren sich dabei offensichtlich an echten Fotos und sind daher ordentlich getroffen. Die Lyrics des Songs "Pack up your troubles in your old kit-bag" sind über 100 Jahre alt. Wenn das Lied passend zu den Sprechblasen sowie den atmosphärischen Panels läuft mutiert der Comic nahezu zum Spielfilm. Der Titel passt zwar zum Dargestellten, wurde aber auch verwendet als "Cap" Teil von HYDRA war (Captain America - Steve Rogers 5 - Der Anschlag). #2 Steves altes Zuhause ist fertig. Auch wenn niemand mehr aus seiner Ära da ist, der sich an den vergangenen Zustand des Gebäudes und dessen Bedeutung für ihn erinnern kann. Kurz nach der Fertigstellung erscheint eine attraktive Frau bei ihm, die sich als personifiziertes Leben vorstellt. Er ist nach einer kurzen Vorstellung, die durchaus auch ein Trick hätte sein können, überzeugt. Denn das, was er um letzten Band um Asmoday erlebt hat, kann er nicht vergessen. Lyra erklärt ihm, dass sie die Schwester seines zukünftigen Gegners ist, jedenfalls um es für ihn verständlicher zu gestalten. Ihr Bruder hat ihre Stadt und alle ihre Einwohner ausgelöscht. Sie selbst hat eine Art Varieté, in dem Mutanten auftreten, so eine Art X-Men nur eben im Verborgenen, vor der Öffentlichkeit abgeschirmt und geschützt. Lyra bittet ihm, ihr aus der Welt vier Mutanten zu bringen. Steve ist noch weitaus überzeugter als nach dessen Truppen ihr Bruder auftaucht, den Steve als Sterblicher nicht einmal ansehen darf. Lediglich durch seinen in ihrer Dimension veränderten Schild darf er ihn sehen. Nach dieser Begegnung wird Steve schwer verletzt und er versucht, die vier Mutanten zu finden, bevor ihr Bruder das kann. Der Band schildert dann eine unterhaltsame Schnitzeljagd auf der Suche nach den Mutanten und endet beim dritten aufgefundenen. Es werden bereits Weichen für den nächsten Band gestellt. Der Varieté-Teil hat mich ehrlich gesagt genervt. Aufgrund der ohnehin vielen rätselhaften Dialoge und mystischen Andeutungen hätte man hier nicht noch mehr Füllstoff hineinbringen müssen. An sich ist die Story Straczynskis nicht uninteressant aber für einen Captain America, der mit Magie und dergleichen nicht so viel am Hut hat doch etwas seltsam anmutend. Band 3 erscheint noch in diesem Jahr. #3 Steve Rogers hat es schon mit allerhand finsteren Typen aufgenommen und dem Tod oft ein Schnippchen geschlagen. Doch dieses Mal ist das personifizierte Ende sein Gegner (es ist jetzt nicht Lady Death von Thanos, wobei man sich da erklären kann, dass Thanos einfach nur ein irrer ... ist.). Der sah sich immer als Hilfe für die Menschen wobei der Großteil das anders sehen dürfte. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist er aber durchgeknallt, da die Ermordung von Menschen durch Menschen immer mehr Anzeichen der Massenvernichtung tragen. Sein "hehres Ansinnen": die Menschheit ausrotten, damit andere nicht in Zukunft das gleiche Ende haben. Steve ist sich sicher, dass er diesen Gegner nicht besiegen kann. Aufhalten indes muss er ihn für eine gewisse Zeit. Zumindest so lange bis er seine Begleiter sicher ins "Varieté" gebracht hat... In der zweiten abgeschlossenen Story des Bandes treffen sich Steve, Thor und Spider-Man um ein Ereignis ungeschehen zu machen. Das Kaff Broxton in Oklahoma wurde ausgelöscht aber vielleicht kann man die guten Leutchen Bill, Bob-Billy, Bill und vielleicht auch Bill, Sohn von William wieder ins Leben zurückbringen. Da darf nur Dunkel-Asgard nix dagegen haben... Während die erste Geschichte absichtlich einige offene Fragen aufwirft und sie eher ernst und schwermütig daher kommt, ist die zweite trotz der Ausgangssituation das komplette Gegenteil was insbesondere an den Dialogen zwischen den ungleichen Helden und Spider-Mans Mitteilungsbedürfnis liegt. Insbesondere die Ausführungen über den Unsinn des Multiversums waren witzig. Broxton (existiert tatsächlich!) und seine liebenswerten Comic-Klischee-Hillbillies waren erstmals nach der Zerstörung Asgards zu sehen (gibts auch als Must-Have). Dorthin hatte es die überlebenden Asen verschlagen, die feststellen mussten, dass den Einwohnern nichts Menschliches fremd war. "Was sind Abwasserleitungen???" Naja. Fast nix. Der Band beendet leider vorerst Straczynskis Ausflug durch das Marvel Universum.

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Captain America

von J. Michael Straczynski, Carlos Magno, Jesus Saiz

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