Captain America kämpft in der Gegenwart für das Gute.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Hemeraner
5/5
16.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Nach Dooms Aufstieg und Fall...
In dieser Neuinterpretation gibt es zwei Captain Americas. Den originalen Steve Rogers, der allerdings einige Jahrzehnte später aufgetaut wurde und einen Angehörigen der US Army Dave Colton, der ein wenig an U. S. Agent der Thunderbolts erinnert. Letzterer ist von seinen Einsätzen im Ausland traumatisiert. Der Band enthält drei Einzelhefte, die sich über mehrere Jahre erstrecken. So sollen beide Captains einen Diplomaten und dessen kleine Tochter aus Latveria befreien. Dort erfährt Colton aber von den Machenschaften seines Heimatlandes. Wie es selten der Fall ist [HUST] haben die Vereinigten Staaten den Usurpator selbst in Latveria eingesetzt um ihn als Marionette lenken zu können, da das Land auch reich an begehrten Bodenschätzen ist. Nach dem Sturz der Regierung hat sich die eingesetzte "Puppe" - mal wieder - gegen die USA gewandt und nun hatte man - mal wieder - eine neue und stärkere weltweite Bedrohung erzeugt. Während Colton beim Einsatz nichts von diesem Geheimnis ahnt killt seine Begleitung den Vater des Mädchens. Bevor auch dieses getötet werden kann rastet Colton aus...
Die Schlussphase des Bandes spielt zig Jahre später. Rogers hat den Dienst quittiert und muss nach dem Verschwinden Dooms im Mega Event Herrscher der Welt entscheiden, welcher Seite er sich anschließen will: General Ross, der nach seiner Inhaftierung bei Doom und dessen Intervention in Latveria als Verräter der USA als Dooms Vasallenstaat wieder in Ehren steht und die Massenvernichtungswaffen des osteuropäischen Staates für sein Land sichern will oder Nick Fury Jr., der mit seinem Söldnertrupp die Waffen für die "richtige" Seite beansprucht. Beide Seiten sind für Rogers - aus Gründen - nicht gerade vertrauensvoll...
- Auch im Marvel-Universum ist die Politik mittlerweile nicht mehr so einfach wie sie vor Jahrzehnten noch war. Die Grenzen Gut/Böse sind fließend geworden. Coltons Charakter wirkt realistisch und interessant und es ist definitiv wünschenswert mehr von ihm zu sehen. Auch Steves innere Zerrissenheit und beginnende Desillusionierung hinsichtlich seiner ursprünglichen Überzeugung zählen zu den Stärken der Story. Letztlich ist Rogers nicht mehr [nur] für sein Land unterwegs dessen Farben er trägt sondern für alle Menschen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.