Viele Menschen beginnen in einer schweren Krise nicht nur gegen das Leid, sondern auch gegen Gott zu kämpfen. Doch wenn wir verstehen, dass wir anhaltende Krisen in Phasen erleben und verarbeiten können, besteht Grund zur Hoffnung! Hoffnung, dass wir mitten in dieser Welt mit ihrem unlösbaren Schmerz voller Akzeptanz und Frieden leben können. Daniel Schulze teilt sein eigenes starkes Zeugnis von diesem Prozess der inneren Heilung in unheilbarer Krankheit. Er öffnet mit seinem 5-Phasen-Modell der »Fünf Länder der Heilung« eine neue, anwendungsstarke Orientierung für Betroffene. Sehr persönlich gibt er Einblick, wie man den Glauben als Ressource für die Krisenbewältigung nutzen kann.
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Ein wertvolles und Frieden bringendes Buch für meine persönliche Verarbeitungs-Reise
Kathrin am 03.07.2025
Bewertungsnummer: 2530471
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ich kann „Die einen tragen Steine, die anderen Gold“ sehr empfehlen für alle, die leider durch schwierige Zeiten und ungewollte Veränderungen gehen müssen. Der Autor macht mit dem Leser eine Reise durch die fünf Länder der Heilung: Das Land der Verdrängung, des Kampfes, der Trauer, der Akzeptanz und das Land Gottes. Dabei schafft er es, einerseits abwechslungsreich und ein bisschen unterhaltsam, andererseits auch strukturiert zu schreiben. Er erzählt aus seinen Erfahrungen und greift Elemente aus der Psychologie auf, die er in Verbindung bringt mit Glaubensthemen und Bibelstellen. Dabei schafft er Bezüge, die in mir so manches Aha-Erlebnis ausgelöst haben.
Ich habe mich sehr abgeholt gefühlt in allen Phasen, die so ein Verarbeitungsprozess mitbringt. Selbst von einer unheilbaren Autoimmunerkrankung in jungen Jahren betroffen, kann ich vieles mitfühlen, was Daniel Schulze schreibt. Oder andersrum – er kann vieles mitfühlen, was ich erlebe. Das Buch ist aber für alle Verarbeitungsprozesse gedacht, ob Krankheit, Verlust, … Was mir besonders gefallen hat, war seine sorgsame Abwägung der Gedanken, die so eine Reise mitbringt. Ich füge am Ende zwei beispielhafte Zitate an. Außerdem gibt es am Ende jedes Landes eine hilfreiche Zusammenfassung, eine Empfehlung zur Begleitung für Angehörige und spannende Reflexionsfragen.
Mir hat dieses Buch eine neue Art von Frieden in meinem persönlichen Verarbeitungsprozess gegeben. Ich habe mehr verstanden, dass die Reise durch die fünf Länder der Heilung Kraft und Zeit brauchen. Und dass trotz allem neue Hoffnung erwachsen darf.
Zitat im Land des Kampfes: „Bleiben Sie im Land des Kampfes, solange Sie können, ich wünsche Ihnen, dass Sie gewinnen. Falls aber das Ufer sich immer weiter entfernt und schließlich am Horizont verschwindet, kann eine Kapitulation neue Hoffnung bringen. Seien Sie gespannt, was Gott tut, wenn Sie das Ruder aus der Hand legen.“ (S.90)
Zitat im Land der Trauer: „Doch bevor wir das Neue nehmen können, müssen wir den Moment ertragen, in dem wir mit leeren Händen dastehen. Er fühlt sich nicht gut an, ist aber unumgänglich. Mit leeren Händen dazustehen heißt, die Hoffnung aufzugeben, dass alles wieder so wird wie früher. Gleichzeitig erwarten wir das Neue von Gott, das wir noch nicht kennen und festhalten können. Dieser Schritt braucht viel Vertrauen, aber er macht und frei für das, was Gott in unserem Leben tun will.“ (S. 128)
Ob Verlust, eine schwere Diagnose oder tiefer Schmerz - hier lässt sich Hoffnung finden!
Bewertung aus Lotte am 26.05.2025
Bewertungsnummer: 2500251
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch kam für mich zur rechten Zeit.
In einer akuten Verlustsituation las ich „Die einen tragen Steine, die anderen Gold“ und es gibt kaum eine Seite, wo ich mir nichts angestrichen habe.
Ich habe mit Daniel, dem Autor, gelitten, als er seine lebensverändernde Diagnose bekam und bin mit ihm Stück für Stück durch die „Fünf Länder der Heilung“ gegangen. Dieser Prozess hat bei mir mehrere Monate gedauert und ist noch nicht abgeschlossen, aber das Buch hat mir im Mittendrin einfach gut getan.
Beeindruckt haben mich die Lebensweisheit und Glaubenstiefe, die aus den Zeilen sprechen. Beides ist das Ergebnis von durchlebtem Leid, das überwunden und gleichzeitig integriert wurde. Der Autor macht deutlich, dass unser Ziel bei einem chronischen Zustand – einer Krankheit, einem Verlust, einer Lebenssituation, die sich nicht einfach ändern lässt – niemals sein kann, diesen Zustand völlig hinter sich zu lassen. Es geht darum, sich auf den Weg zu machen, in den „Steinen“ das „Gold“ zu entdecken – als Prozess, nicht als schnelle Über-Nacht-Lösung. Dabei ist der Glaube an einen Gott, der liebt, der rote Faden, der das Buch und den gesamten Prozess durchzieht.
Besonders schön: In jedem Kapitel gibt es auch einen Teil für Angehörige, der von Daniels Frau geschrieben wurde, und eine kurze Zusammenfassung des Gelesenen.
Letztlich fehlen mir die Worte, um dieses Buch angemessen zu beschreiben. Wenn ich könnte, würde ich ihm 10 Sterne geben! Ich empfehle es wärmstens jedem, der mit einem Verlust oder einer schweren Diagnose zu kämpfen hat. Hier lässt sich Hoffnung und ein Weg zum Weiterleben finden.
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