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Band 4

Am Meer Roman

Aus der Reihe Die Lucy-Barton-Romane
23

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/2,6 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Seidengrau

Originaltitel

Lucy by the Sea

Übersetzt von

Sabine Roth

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77542-2

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/2,6 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Seidengrau

Originaltitel

Lucy by the Sea

Übersetzt von

Sabine Roth

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77542-2

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: [email protected]

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Gewollt und nicht gekonnt

Bewertung am 08.10.2025

Bewertungsnummer: 2620115

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seltsames Buch. Zunächst einmal geht es in dem Buch um Corona. Zumindest spielt es zur Zeit der Pandemie und diese ist allgegenwärtig. Das findet weder auf dem Klappentext noch in der Buchbeschreibung Beachtung. Da war ich das erste Mal irritiert und ein wenig vor den Kopf gestoßen. Die Handlung plätschert so vor sich hin und ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wann geht es hier eigentlich los oder wann beginnt ein Spannungsbogen? Zum Ende hin spitzt sich das erste mal eine Situation zu, die am allerdings nicht weitergeführt wird und im Nichts endet. Die Protagonistin ist eine reiche scheinbar von Zweifeln aufgrund einer schlechten Kindheit bestimmten Frau, die zwei tolle Töchter hat und sich den Luxus leisten kann, während der Pandemie in einem Büro zu sitzen, aus dem Fenster zu starren, sich als Schriftstellerin schlechte Geschichten auszudenken und mal schnell nebenbei ein Haus am Meer kauft. Eine wohlstandsverwahrloste Geschichte, die eigentlich ein Schlag in die Magengrube für alle ist, die zu dieser Zeit existentielle Probleme hatten. In dem Buch werden oft Vergleiche angestrebt, die schlecht gemacht sind. Beispielsweise kommt ihr Exmann den einen Tag von einem Turm am Meer wieder. In dem Buch wird seine Beziehung mit dem Turm mit der gesamtgesellschaftlichen Situation gleichgesetzt. Die Vergleiche wirken oft hölzern, konstruiert oder gewollt aber nicht gekonnt. Insgesamt ein wenig ansprechendes Buch, dessen tieferer Sinn mir verschlossen blieb - ich nehme ganz stark an, weil es keinen gibt.

Gewollt und nicht gekonnt

Bewertung am 08.10.2025
Bewertungsnummer: 2620115
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seltsames Buch. Zunächst einmal geht es in dem Buch um Corona. Zumindest spielt es zur Zeit der Pandemie und diese ist allgegenwärtig. Das findet weder auf dem Klappentext noch in der Buchbeschreibung Beachtung. Da war ich das erste Mal irritiert und ein wenig vor den Kopf gestoßen. Die Handlung plätschert so vor sich hin und ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wann geht es hier eigentlich los oder wann beginnt ein Spannungsbogen? Zum Ende hin spitzt sich das erste mal eine Situation zu, die am allerdings nicht weitergeführt wird und im Nichts endet. Die Protagonistin ist eine reiche scheinbar von Zweifeln aufgrund einer schlechten Kindheit bestimmten Frau, die zwei tolle Töchter hat und sich den Luxus leisten kann, während der Pandemie in einem Büro zu sitzen, aus dem Fenster zu starren, sich als Schriftstellerin schlechte Geschichten auszudenken und mal schnell nebenbei ein Haus am Meer kauft. Eine wohlstandsverwahrloste Geschichte, die eigentlich ein Schlag in die Magengrube für alle ist, die zu dieser Zeit existentielle Probleme hatten. In dem Buch werden oft Vergleiche angestrebt, die schlecht gemacht sind. Beispielsweise kommt ihr Exmann den einen Tag von einem Turm am Meer wieder. In dem Buch wird seine Beziehung mit dem Turm mit der gesamtgesellschaftlichen Situation gleichgesetzt. Die Vergleiche wirken oft hölzern, konstruiert oder gewollt aber nicht gekonnt. Insgesamt ein wenig ansprechendes Buch, dessen tieferer Sinn mir verschlossen blieb - ich nehme ganz stark an, weil es keinen gibt.

Ein ruhig erzählter Roman

drawe aus Landau am 22.04.2025

Bewertungsnummer: 2472472

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Mein Hör-Eindruck: Lucy Barton, eine erfolgreiche Schriftstellerin, und ihr Ex-Mann William fliehen vor der Corona-Pandemie aufs Land, nach Maine, ans Meer. Dort sind sie zwar in Sicherheit, aber die Auswirkungen der Pandemie erreichen sie über das Leben ihrer beiden Töchter dennoch. Elizabeth Strout erzählt jedoch keinen Roman über Corona. Streng genommen hat ihr Roman keinen Plot. Die Ich-Erzählerin Lucy erzählt über das tägliche Leben in ihrem gemieteten Haus am Meer. Trotzdem ist der Roman keine Sekunde langweilig. Lucy wirkt in ihrer negativen Haltung nicht unbedingt sympathisch. Das Meer ist zu grau, die Algen zu glitschig, der Strand zu eintönig, das Leben in Maine zu provinziell und so fort – Lucy findet an allem etwas auszusetzen. Aber das zurückgezogene Leben setzt in ihr andere Fähigkeiten frei. Sie entdeckt das Kleine und Unspektakuläre für sich, aber sie verliert nicht den Blick aufs Große, ganz im Gegenteil: aus der Distanz erkennt sie sehr genau die Spaltung der US-amerikanischen Gesellschaft, die sich auch in ihrer eigenen Familie spiegelt. Der Rückzug in die Stille am Meer lässt Kindheitserinnerungen in ihr hochkommen, ungute Erinnerungen an ihre Mutter und an die Armut ihrer Familie, die sie und ihre Geschwister von Geburt an auf die Verliererseite der Gesellschaft gestellt hätten. Auch wenn sich Lucys Erzählungen dem Alltag widmen, ist er Roman alles andere als banal. Es geht um die allgemeinen Themen, denen sich ältere Menschen stellen müssen: z. B. um lebensbedrohliche Erkrankungen, die Einschränkungen des Alters, um Tod, um Verzicht und Verlassenheit und immer wieder um Verluste. Lucy entdeckt aber auch das Glück des Augenblicks durch Beobachtungen der Natur oder das Glück von freundschaftlichen Begegnungen. Lucy erzählt von familiären Krisen und Unglücksfällen und vor allem von ihrer langsam wachsenden Erkenntnis, welchen Wert das Vertraute in ihrem Leben hat. Der Roman ist ein einziger großer Monolog, der im Plauderton vorgetragen wird, hier perfekt umgesetzt von Barbara Stoll. Immer wieder aber merkt man die menschenfreundliche und lebenskluge Haltung der Autorin, die durch den Monolog ihrer Protagonistin durchleuchtet. Was den Roman zu einem ganz besonderen Hör-Erlebnis macht. Ich freue mich auf den nächsten Roman von Elizabeth Strout.

Ein ruhig erzählter Roman

drawe aus Landau am 22.04.2025
Bewertungsnummer: 2472472
Bewertet: Hörbuch (Audio)

Mein Hör-Eindruck: Lucy Barton, eine erfolgreiche Schriftstellerin, und ihr Ex-Mann William fliehen vor der Corona-Pandemie aufs Land, nach Maine, ans Meer. Dort sind sie zwar in Sicherheit, aber die Auswirkungen der Pandemie erreichen sie über das Leben ihrer beiden Töchter dennoch. Elizabeth Strout erzählt jedoch keinen Roman über Corona. Streng genommen hat ihr Roman keinen Plot. Die Ich-Erzählerin Lucy erzählt über das tägliche Leben in ihrem gemieteten Haus am Meer. Trotzdem ist der Roman keine Sekunde langweilig. Lucy wirkt in ihrer negativen Haltung nicht unbedingt sympathisch. Das Meer ist zu grau, die Algen zu glitschig, der Strand zu eintönig, das Leben in Maine zu provinziell und so fort – Lucy findet an allem etwas auszusetzen. Aber das zurückgezogene Leben setzt in ihr andere Fähigkeiten frei. Sie entdeckt das Kleine und Unspektakuläre für sich, aber sie verliert nicht den Blick aufs Große, ganz im Gegenteil: aus der Distanz erkennt sie sehr genau die Spaltung der US-amerikanischen Gesellschaft, die sich auch in ihrer eigenen Familie spiegelt. Der Rückzug in die Stille am Meer lässt Kindheitserinnerungen in ihr hochkommen, ungute Erinnerungen an ihre Mutter und an die Armut ihrer Familie, die sie und ihre Geschwister von Geburt an auf die Verliererseite der Gesellschaft gestellt hätten. Auch wenn sich Lucys Erzählungen dem Alltag widmen, ist er Roman alles andere als banal. Es geht um die allgemeinen Themen, denen sich ältere Menschen stellen müssen: z. B. um lebensbedrohliche Erkrankungen, die Einschränkungen des Alters, um Tod, um Verzicht und Verlassenheit und immer wieder um Verluste. Lucy entdeckt aber auch das Glück des Augenblicks durch Beobachtungen der Natur oder das Glück von freundschaftlichen Begegnungen. Lucy erzählt von familiären Krisen und Unglücksfällen und vor allem von ihrer langsam wachsenden Erkenntnis, welchen Wert das Vertraute in ihrem Leben hat. Der Roman ist ein einziger großer Monolog, der im Plauderton vorgetragen wird, hier perfekt umgesetzt von Barbara Stoll. Immer wieder aber merkt man die menschenfreundliche und lebenskluge Haltung der Autorin, die durch den Monolog ihrer Protagonistin durchleuchtet. Was den Roman zu einem ganz besonderen Hör-Erlebnis macht. Ich freue mich auf den nächsten Roman von Elizabeth Strout.

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Am Meer

von Elizabeth Strout

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