Produktbild: Plötzlich hochbegabt

Plötzlich hochbegabt Erst spät erkannte Hochbegabte erzählen ihre Geschichte - Unterstützt von Mensa in Deutschland e.V., dem Netzwerk für Menschen mit Hochbegabung

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20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31648

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.04.2025

Herausgeber

Anna Campagna + weitere

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21/13,1/2,8 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Salsa Rot / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-14317-7

Beschreibung

Portrait

Anna Campagna wurde 1979 in Tübingen geboren und unterrichtet heute an einem Gymnasium bei Stuttgart. Sie hat drei Studienabschlüsse, einen verständnisvollen Ehemann und einen großen Garten. Immer auf der Suche nach neuen Impulsen, liebt sie das Reisen, Literatur und kulinarische Genüsse. Sie begeistert sich für Kunst genauso wie für Punk-Rock-Konzerte oder Vogelbesucher auf dem Balkon. Seit 2022 weiß sie um ihre Hochbegabung und würde sich wünschen, dass dem Thema in der Lehrkräfteausbildung mehr Bedeutung zugemessen wird..
Ulrich Pieper, Jahrgang 1963, verheiratet, vier Kinder, Dipl.-Ing., darf sich seit über 30 Jahren im Projektmanagement eines europäischen Industrieunternehmens austoben. Er hat dabei eine ausgeprägte Leidenschaft für komplexe Aufgabenstellungen. 2018 war er »plötzlich hochbegabt« nach einer Reha und anschließendem Test. Ulrich engagiert sich privat für Projekte, von denen vor allem spätere Generationen profitieren, und wünscht sich, sein privates Engagement zukünftig auszuweiten, seine eigene Geschichte weiterzuerzählen und damit Pionier zu sein für möglichst viele weitere Ideen, Projekte und Geschichten. Im April 2024 wurde er in den Vorstand von Mensa in Deutschland e.V. gewählt..
Stefan Giesberg hatte im Café in Duisburg die Idee, aus den vielen persönlichen Berichten auf der Mensa-E-Mail-Liste »Späterkannt« gemeinsam dieses Buch zu erstellen. Er wurde 1974 geboren und lebt glücklich mit seiner Frau und den zwei besten Kindern, die er sich wünschen kann, im Ruhrpott. Dort verfolgt er die unterschiedlichsten Projekte, um seine Scanner-Persönlichkeit zufriedenzustellen. Seit 2022 weiß er, dass diese in einer Hochbegabung begründet liegt.

Produktdetails

Verkaufsrang

31648

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.04.2025

Herausgeber

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21/13,1/2,8 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Salsa Rot / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-14317-7

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    16.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr bereichernd

    27 Geschichten, mit vielen Ähnlichkeiten, aber keine Sekunde Langeweile beim Lesen. Ich habe das buch in 6 Stunden durchgelesen und es war sehr herzerfrischend. Super Geschenk für Menschen, die nicht an ihre Hochbegabung glauben

  • Jennifer

    5/5

    06.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unbedingt weiterempfehlen

    Ich trage das Thema Hochbegabung schon eine Weile mit mir herum und habe bereits diverse Sachbücher zum Thema gelesen. Das vorliegende Buch "Plötzlich hochbegabt" richtet sich an spät erkannte Hochbegabte und basiert auf 27 kurzen Lebensgeschichten von Mensamitgliedern. Ausgehend vom Gefühl des Andersseins bzw. positiven Tests der Kinder haben sich die im Buch vertretenen erst mit fast 40 oder viel später auf Hochbegabung testen lassen. Nach dem IQ-Test trat für viele Gewissheit und zugleich Erleichterung ein. Ein Schritt, den ich auch wagen sollte... Das Besondere an diesem Buch ist der ehrliche Grundton und die vielschichtige Ausprägung der Hochbegabung innerhalb der Gesellschaft. Es sind Menschen wie du und ich, die oft im Alltag nicht sonderlich auffallen, sondern einfach ihre Arbeit machen und viel Input brauchen. Ich danke den drei Autoren, die selbst auch Mensaner sind, für dieses längst überfällige Buchprojekt, das mir die Augen geöffnet hat und viele Aha-Momente bescherte. Hochbegabt zu sein heißt nicht automatisch ein schrulliger Nerd zu sein. Es gibt viele Facetten, die es gilt ans Licht zu bringen und auszuleben. Ich habe die 284 Seiten regelrecht verschlungen und werde mich nun den angeführten Podcasts, Literaturempfehlungen und weiteren "hochbegabten" Lebensgeschichten hinter dem im Buch abgedruckten QR-Code widmen.

  • Lia48

    3/5

    07.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wertvolle Einblicke, aber wenig Heterogenität, wenig Sachinformationen & viel Werbung

    Wenn wir in unserer Gesellschaft an „Hochbegabung“ denken, verbinden wir das häufig mit bekannten Genies aus der Wissenschaft, Forschung, Technik oder Kunst, die „schräg“ anmuten und überaus intelligent sind, aber z. B. in sozialen Beziehungen Schwierigkeiten haben (wie z. B. Sheldon Cooper). Die Medien prägen unser Bild von Hochbegabung und schaffen Stereotype, wodurch wir eher extremere Formen und weniger Zwischentöne wahrnehmen. Dabei kann sich die besagte Eigenschaft sehr vielfältig und individuell auswirken. Nicht jeder ist sich seiner Begabung bewusst und viele werden in Schule, Beruf und Privatleben von ihr ausgebremst, da unser System an zahlreichen Stellen nicht danach ausgerichtet ist. Hochbegabung betrifft oft den ganzen Menschen und zeigt sich durch eine hohe Intensität z. B. bei geistiger Aktivität, sinnlicher Wahrnehmung, Fühlen, Empfinden und Handeln. Zudem ist das gleichzeitige Auftreten von Hochsensibilität, Autismus-Spektrum-Störung, ADHS, Legasthenie und Synästhesie nicht unwahrscheinlich. 
Gemeinsam haben alle Hochbegabten einen IQ von 130 Punkten und mehr, womit sie etwa zwei Prozent aller Menschen ausmachen und sich vom Durchschnitt (100 Punkte) und „Normal“-Bereich (85–115 Punkte) unterscheiden. Das Verhältnis von Frauen und Männern ist in etwa gleich, wobei Letztere häufiger getestet und Erstere eher später erkannt werden. In diesem Buch berichten 27 Menschen, die alle erst im Erwachsenenalter von ihrer Hochbegabung erfahren haben, jeweils in einem autobiografischen Kapitel aus ihrem Leben. Ihre Lebens- und Bildungswege sind verschieden, aber überschneiden sich häufig. Es zeigt sich, dass viele von ihnen vorher nicht davon ausgegangen sind, hochbegabt zu sein (das Umfeld scheint es teilweise eher zu vermuten), sich lediglich als „anders“ oder „nicht zugehörig“ fühlen, unter Anpassungsdruck leiden und ihre positiven Testergebnisse stark anzweifeln.
Immer wieder sind persönliche Krisen ein Ausgangspunkt, sich testen zu lassen. Oder wenn bei Familienmitgliedern eine Hochbegabung festgestellt wird (genetische Disposition). Auch ein häufiger Wechsel zwischen zahlreichen unterschiedlichen Berufsgruppen/Ausbildungen/Studiengängen kann dabei vorkommen. Die Erkenntnis über die eigene Hochbegabung wird oft als Wendepunkt im Leben beschrieben: Endlich haben besagte Menschen eine Erklärung und können sich anders ausrichten. An Erfahrungsberichten schätze ich sehr, dass man einen Blick in die verschiedensten Lebenswelten von unterschiedlichen Leuten werfen und diese kennenlernen kann. Die hiesigen machen fast das ganze Buch aus – sonst gibt es noch ein informatives und interessantes Vorwort sowie ein paar Seiten Anhang.
Soll heißen: Wer sich für persönliche Erfahrungsberichte interessiert, könnte mit diesem Buch evtl. richtig liegen. Für mich persönlich hätten deutlich weniger gereicht, da sich doch einiges ähnelt oder wiederholt. Dafür hätte ich mir ergänzend noch sehr viel mehr Sachinformationen gewünscht, da ich mich bisher sonst nicht mit dem Thema auseinandergesetzt habe. 
 Dass fast nur Frauen zu Wort kommen, die überwiegend problembehaftet aus ihrem Leben schildern und insgesamt wenig Heterogenität herrscht, sehe ich ebenfalls kritisch.
 Zusätzlich wirkte die Lektüre für mich immer wieder zu sehr nach einer Werbemaßnahme für Mensa in Deutschland e. V. (Netzwerk für hochbegabte Menschen, bei dem man auch den kostenpflichtigen Test auf Hochbegabung absolvieren kann), durch die das Buch unterstützt wird. Natürlich ist es wertvoll, dass es Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch gibt, dennoch bleibt da bei all dem Lobgesang ein bitterer Nachgeschmack … ---- FAZIT: Auch wenn das Buch lesenswerte Aspekte enthält und ich die Thematik interessant finde, wurden meine Erwartungen doch etwas enttäuscht. Mehr Sachinformationen und eine umfangreichere Heterogenität bei der Auswahl der Schreibenden, hätte ich dagegen bevorzugt. Wer das nicht benötigt, könnte vielleicht mehr damit anfangen. 3/5 Sterne!

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