Produktbild: Am Meer ist es schön

Am Meer ist es schön Roman | Ein emotionaler Roman über eine Freundschaft unter Verschickungskindern

151

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

39693

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3139 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783843735339

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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30.05.2025

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Ullstein Ebooks

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1. Auflage

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9783843735339

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  • Jessi2712

    aus Köln

    5/5

    18.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Kur mit lebenslanger…

    Eine Kur mit lebenslanger Wirkung Worum geht’s? Susie ist für ihr Alter zu dünn und schmächtig, sodass sie vom Arzt in Kur geschickt wird. 6 Wochen Sommeraufenthalt in St. Peter Ording sollen helfen. Doch als wäre das Heimweh nicht schon schlimm genug, erlebt sie in Haus Morgentau Unbeschreibliches. Ein strenges Regiment, unerbittliche »Tanten«, drakonische Strafen für kleinste Vergehen. Schließlich endet der Aufenthalt mit einer tragischen Katastrophe. Als sie endlich wieder zuhause ist, der nächste Schock: Niemand glaubt, was wirklich passiert ist, nicht mal die eigene Familie. Erst Jahre später erzählt Susanne als erwachsene Frau ihrer Tochter Julie und ihrer sterbenden Mutter von ihren Erlebnissen und stößt endlich auf offene Ohren. Wie war`s? Schon als mir dieser Roman das erste Mal in einer Verlagsvorschau ins Auge fiel, wusste ich sofort, dass ich ihn irgendwann lesen muss. Meine eigene Mutter war auch so ein Verschickungskind. Bei ihr war es Borkum, aber bis auf den tragischen Ausgang der sogenannten Kur hätte das auch ihre Geschichte sein können. Zwangsernährung mit Haferbrei, vor dem vollen Teller sitzen, notfalls das Erbrochene aufessen, nachts nichts auf die Toilette dürfen. Und dann die Kontrolle der Briefe, welche die Kinder nach Hause schicken wollten. So oder so ähnliches hat sich das Schicksal damals immer und immer wieder wiederholt, und ich würde behaupten, dass sehr viele Verschickungskinder einen Knacks fürs Leben davongetragen haben. Fazit »Am Meer ist es schön« ist alles andere als leichte Urlaubslektüre. Ich persönlich kann sagen, dass mir dieses Buch ganz schön nachgelaufen ist. Ein Roman, der nachdenklich macht und zeigt, wie wichtig es ist, sich mit den Schicksalen dieser Kinder und dem damals getanen Unrecht auseinanderzusetzen. Trotz der ernsten Thematik von mir 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

  • Lesemone

    5/5

    30.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Kurtrauma

    Susanne ist 8 Jahre alt und soll in Kur gehen. Es soll wie ein toller Urlaub werden. Doch was sie und die anderen Kinder im Haus Morgentau erleben, traumatisiert sie fürs ganze Leben. Erzählt wird die Geschichte in Gegenwart und Vergangenheit. In der Gegenwart wird Susanne mit dem bevorstehenden Tod ihrer Mutter konfrontiert und im Pflegeheim kommt die Geschichte der Kur auf den Tisch. Erst jetzt hört ihr ihre Mutter zu, was damals geschehen ist. Außerdem erfahren ihre Geschwister endlich, was damals geschehen ist. Im Vergangenheitsstrang erzählt Susanne, was ihr und den Kindern an der Nordsee widerfahren ist. Es ist schwer zu lesen, was die Erzieherinnen damals angerichtet haben. Dieses hilflose Ausgeliefertsein ist furchtbar. Die Autorin spricht ein Thema an, das eher stiefmütterlich behandelt wird, obwohl diese Kinderverschickung so viele Menschen betroffen hat. Das Haus Morgentau steht nur als Beispiel für ein Heim, wo so schreckliche Dinge geschehen sind und es gibt unendlich viele Heime mehr, wo es noch schlimmer zuging. Eine sehr berührende, wenn auch schwer erträgliche Geschichte, die aber wichtig ist, dass sie erzählt wird. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende sehr gefesselt.

  • Herbstrose

    5/5

    18.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Statt Erholung bleibt ein Trauma zurück

    „Am Meer ist es schön“, diesen Satz hörte Susanne oft, bevor sie in den 1960er Jahren als unterernährtes Kind im Alter von 9 Jahren an die Nordsee zur Kur verschickt wurde. Zusammen mit vielen anderen Kindern kam sie ins Kinderheim „Haus Morgentau“, wo sie anstatt sich zu erholen die schlimmste Zeit ihres Lebens verbrachte. Die Kinder wurden dort von den „Tanten“ grob behandelt und oft barbarisch gequält. Als Susanne nach vielen Wochen endlich wieder nach Hause durfte wurde es für sie nochmal traumatisch, da ihre Eltern ihr nicht glauben wollten, was sie dort erleben musste. Jetzt schreiben wir das Jahr 2018. Susannes Vater ist längst verstorben und mit ihrer Mutter, die im Altenheim lebt, geht es dem Ende zu. Als diese sich bei Susanne für ihr damaliges Verhalten entschuldigt, kommen plötzlich die Erinnerungen mit Macht zurück. Im Beisein ihrer Geschwister Edith und Wolfgang und ihrer inzwischen 25jährigen Tochter Julia erzählt Susanne ihre Geschichte, redet sich die ganze, über viele Jahre mitgeschleppte, Qual von der Seele … Barbara Leciejewski ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie wurde in Mühlbach, Rheinland-Pfalz, geboren und zog später nach München, wo sie Germanistik und Theaterwissenschaft studierte. Zunächst arbeitete sie in verschiedenen Jobs am Theater und wurde dann Synchroncutterin. Seit 2015 widmete sie sich nur noch dem Schreiben. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher und wurde inzwischen zur Bestsellerautorin. „Am Meer ist es schön“ ist ihr neuester Roman, der im List-Verlag am 30.05.25 erschienen ist. Mit diesem Roman, der gut recherchiert und emotional mitreißend geschrieben ist, leistet die Autorin ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung des Themas Kinderverschickung in der Nachkriegszeit. Unglaublich, was damals geschehen konnte, ohne dass irgendjemand eingriff und das Leid der Kinder verhinderte. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart am Sterbebett der Mutter blickt Susanne zurück auf die Zeit damals, als sie zur „Erholung“ ans Meer verschickt wurde, und berichtet ihrer Tochter und ihren Geschwistern darüber. Wir erleben das ganze Leid hautnah mit, erfahren aber auch wie die betroffenen Kinder damals zusammenhielten und lebenslange Freundschaften daraus entstanden sind. Fazit: Ein sehr emotionaler Roman, den zu lesen sich wirklich lohnt. Meine Empfehlung!

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    01.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Tolle Geschichte

    Zum Inhalt: Was als Kuraufenthalt für Kinder gedacht war, wird für die Kinder zum absoluten Horrortripp. Statt entsprechend ihrer Defizite gefördert zu werden, werden sie gequält und hart bestraft, wenn sie aufsässig sind. Die Eltern erfahren nichts davon, denn die Briefe werden kontrolliert. Auch Jahre später leiden sie unter den Folgen. Meine Meinung: Mir war die Geschichte der Verschickungskinder nicht wirklich bekannt und ich finde es echt schrecklich, was wahrscheinlich zehntausende Kinder durchleiden mussten. Hier wird in wechselnden Zeiten die Geschichte von Susanne erzählt, mal in der Vergangenheit im Haus Morgentau, mal in der Gegenwart mit der Familie von Susanne. Ich fand es eine enorm emotionale Geschichte, die zudem auch sehr gut erzählt war. Ich musste immer wieder daran denken, wie schrecklich sich die Kinder gefühlt haben müssen, wie sehr es auch später ihr Leben bestimmt hat. Ein tolles Buch, dass es verdient gelesen zu werden. Fazit: Tolle Geschichte

  • clematis

    5/5

    31.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Kinderkurheim Susi ist zu…

    Kinderkurheim Susi ist zu schmächtig, sagt der Amtsarzt, und empfiehlt für die Achtjährige einen Aufenthalt an der Nordsee. Die Familie hat Glück, denn die Krankenkasse bewilligt eine mehrwöchige Kur im Kinderheim „Haus Morgentau“. Gleichaltrige Spielgefährten, kräftigende Mahlzeiten und gesunde Luft am Meer locken zu einem unvergesslichen Sommer. Unvergessen wird er bleiben, aber anders als erwartet. Im Jahre 2018 wird Susanne ins Pflegeheim Abendrot gerufen, die Mutter liegt im Sterben. Zufällig oder schicksalhaft, wer weiß das schon, entspinnt sich ein Gespräch über den Sommer 1969, jenen Sommer, in dem die erste Mondlandung stattgefunden hat, jenen Sommer, den Susanne in St. Peter-Ording im Haus Morgentau verbracht hat. Während ihr damals niemand geglaubt hat, der Arzt alles als rege Phantasie eines einfallsreichen Kindes abgetan hat, hören ihr ihre Mutter und ihre Tochter nun gebannt zu, denn was sich an der Nordsee zugetragen hat, lässt die beiden, ebenso wie den Leser, sprachlos zurück. Extrem reduziert und trotzdem unglaublich, schildert Barbara Leciejeweski die unfassbaren Zustände, wie sie sich leider tatsächlich von der Nachkriegszeit bis in die 1990er-Jahre zugetragen haben. Pädagogik, von der Nazizeit geprägt, mit lieblosen „Tanten“, die nichts außer blindem Gehorsam und der Einhaltung strenger Regeln erwarten, gibt hier den schroffen Ton an. Damit die Geschichte nicht nur trostlos daherkommt, erzählt Leciejewski auf einer zweiten Zeitebene, 2018, von der erwachsenen Susanne, die allerdings immer noch unter dieser Zeit leidet und gegen Alpträume kämpft. Jetzt aber ist der rechte Moment gekommen, um sich diesem Trauma zu stellen, der Familie die bleibenden Eindrücke von der schrecklichen Zeit im Kinderhaus zu berichten. Nach und nach kommen auch noch Susannes Geschwister dazu und ein herzlicher Austausch findet statt. Dass ein Verdrängen oft nicht weiterhilft, sondern ein Aufarbeiten notwendig ist, wird immer deutlicher. Den hoffnungsvollen Ausblick untermalt dann schlussendlich Udo Jürgens mit „Denn immer, immer wieder geht die Sonne auf“, ein überaus passendes Lied, dessen Melodie noch in mir nachhallt zum schönen Ende, das die Autorin für Susanne gefunden hat. Auch wenn Barbara Leciejewski den Alltag im Kinderkurheim nicht so drastisch und grausam beschreibt wie manch andere Autoren vor ihr und die Realität wohl noch viel schlimmer war, so trägt auch dieses Buch wesentlich dazu bei, dass das Thema „Kinderverschickung“ nicht in Vergessenheit gerät und die „schwarze Pädagogik“ hoffentlich nie wieder zur Anwendung kommt, um die grundsätzlich „bösen Kinder“ richtig zu „erziehen“. Gehört werden und ernst genommen werden – diesem Ziel für die Betroffenen rückt der bewegende Roman „Am Meer ist es schön“ ein Stückchen näher. Auch wenn ich mir am Anfang des Buches noch ein bisschen mehr an Emotionen gewünscht hätte, so ist es dennoch eine gelungene Geschichte, die ich gerne weiterempfehle.

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