Produktbild: Die Stimmen des Yucumã

Die Stimmen des Yucumã Ein Buch wie eine Naturgewalt

6

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1783 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Água Turva

Übersetzt von

Nicolai von Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783458782957

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1783 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Água Turva

Übersetzt von

Nicolai von Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783458782957

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  • Bewertung

    5/5

    10.06.2025

    eBook (ePUB)

    Ein Öko-Thriller

    Ein Öko-Thriller, der in einem realen Schutzgebiet spielt. Eine spannende Handlung zwischen Wirklichkeit und Fiktion mit interessanten Protagonisten Das Buch ist eine rasche und angenehme Lektüre, die zudem äußerst wichtige Themen für das heutige Brasilien aufgreift Die Autorin schafft eine einzigartige Geschichte, indem sie den Umweltkonflikt um den Bau eines Wasserkraftwerks an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien verarbeitet. Zum Beispiel die Erhaltung der Natur und den politischen Druck wegen der Abholzung der Wälder. Ich kann dieses Buch mit seiner rasanten Handlung nur empfehlen Es hat mir gut gefallen

  • Rina

    aus Mannheim

    4/5

    10.05.2025

    eBook (ePUB)

    Starke Frauen

    In Die Stimmen des Yucuma geht es um drei Frauen, die sich seit ihrer Kindheit kennen und durch eine konfliktreiche Vergangenheit miteinander verbunden sind. Chaya ist Parkrangerin, Preta, ihre Cousine, leitet eine gefürchtete Schmugglergruppe, die abgeschieden in der Wildnis lebt, und Olga arbeitet als Assistentin eines machtgierigen Kongressabgeordneten. Ihre Familien stehen sich verfeindet gegenüber, doch ein geplantes Bauprojekt, das den Nationalpark und das Ökosystem bedroht, zwingt die drei, ihre Differenzen beiseitezulegen und sich zu verbünden. Die Geschichte spielt im Süden Brasiliens, in Rio Grande do Sul, und zeigt eine Welt, in der Gewalt, Korruption und patriarchale Machtstrukturen den Alltag prägen. Die Frauenfiguren wirken rau, wild und kompromisslos, und ihr Handeln ist nicht immer sympathisch. Sie sind geprägt von der Härte ihres Umfelds und dem ständigen Kampf darum, sich in einer männlich geprägten Gesellschaft zu behaupten. Die Erzählweise ist schnell, actiongeladen und sehr bildhaft. Kurze Kapitel und ein hohes Erzähltempo machen das Buch zu einem regelrechten Pageturner. Dabei schreckt die Autorin nicht vor Gewalt und blutigen Szenen zurück. Trotzdem gelingt es ihr, auch poetische Momente und eindrucksvolle Naturbeschreibungen einfließen zu lassen. Jaguare, Pumas, Regenwald und Wildnis sind mehr als nur Kulisse, sie sind Teil der Handlung und verstärken die Dringlichkeit des ökologischen Themas. Was mir persönlich etwas schwerfiel, war die Vielzahl an Charakteren und Perspektiven. Es gibt zu Beginn zwar ein hilfreiches Namensregister, dennoch war es für mich stellenweise herausfordernd, den Überblick zu behalten. Die häufigen Perspektivwechsel und Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart erfordern Aufmerksamkeit, werden im Verlauf der Geschichte aber leichter nachvollziehbar. Insgesamt bleibt die Geschichte meiner Meinung nach eher an der Oberfläche, was die Figurenentwicklung und emotionale Tiefe betrifft, zugunsten des Action geladenen Plots. Es gab einige Szenen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, da meiner Meinung nach jahrelange Feindschaft und tief verwurzelter Groll nicht so leicht überwunden werden können. Gleichzeitig fand ich einen anderen Aspekt besonders spannend: die angedeutete Auseinandersetzung mit der Psychologie von Gewalt. Leider wurde dieses Thema nicht weiter ausgearbeitet, hatte jedoch großes Potenzial und meine Neugier geweckt. Ich fand es auch spannend, Brasilien durch die Augen der Autorin kennenzulernen. Fazit: Ein spannender, unterhaltsamer Pageturner mit viel Atmosphäre, starker weiblicher Präsenz und einem gesellschaftskritischen Kern. Empfehlenswert für alle, die gern außerhalb des westlichen Literatur-Mainstreams lesen und offen für neue Erzählstimmen sind.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    01.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brasilianische Familie

    Die Stimme des Yukomã ist ein stimmungsvoller Roman der brasilianischen Schriftstellerin Morgana Kretzmann. Es ist eine beeindruckende Literatur. Mit großartige Landschaftsschilderung. Es geht um den Erhalt des Tunvo . Nationalpark. Drei Frauen, die eigentlich keine Freunde sind, tun sich zusammen. Olga hat bei ihrer Arbeit Dokumente gefunden, das korrupte Politiker, den Park vernichten wollen. Sie schickt das an eine überregionale Zeitung. Sie ist da in Lebensgefahr. Die Autorin versteht es gut die Dramatik ins Bild zu setzen. Nebenbei lässt sie die Flora und Fauna des Parks gut erkennen. Ich wurde von der Autorin in das Geschehen gezogen. Es ist ein wunderbares Buch, das ich gerne empfehlen kann.

  • kaffeeelse

    aus D

    4/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Naturschutz und Magischer…

    Naturschutz und Magischer Realismus Die menschliche Gier, menschliche Ränke, Korruption, Naturschutz, Familienfehden, Familiengeheimnisse, etwas Magischer Realismus und starke weibliche Charaktere bringt die brasilianische Autorin Morgana Kretzmann in ihrem spannenden Roman „Die Stimmen des Yucumã“ unter. Angesiedelt ist der Roman im real existierenden Turvo-Nationalpark (Parque Estadual do Turvo) in Brasilien, im Bundesstaat Rio Grande do Sul. Und auch der Kampf gegen den Stausee hat reale Hintergründe, 2015 wurde vom Gericht gegen das vom IBAMA (Brasilianisches Institut für Umwelt und erneuerbare natürliche Ressourcen) genehmigte Staudammprojekt eine Unterlassungsverfügung erreicht, da der Staudamm Teile des Turvo-Parks überflutet hätte und damit erreichten Naturschutz zunichte gemacht hätte. Dies zum Hintergrund des Buchs. Denn mit diesem Wissen wird die Handlung des Romans irgendwie greifbarer. Denn menschliche Gier, menschliche Gewinnsucht und eine real existierende Korruption sind sicher an vielen Orten der Welt bemerkbar, so auch in Brasilien. Von 2011 bis 2016 war Dilma Rousseff Präsidentin des Landes. Und auch ihre Zeit war gespickt mit Korruption, Gewalt gegenüber Protesten im eigenen Land und einer sinkenden Wirtschaftsleistung, wie auch bei Vorgängern und Nachfolgern zu beobachten ist. Aber Veränderungen brauchen Zeit, dies sollte man nicht vergessen. Und altbekannte Strukturen verändern sich auch nicht von heute auf morgen. In diese Realität baut Morgana Kretzmann ihre Figuren ein. Es gibt Familien, Familien mit dunklen Geheimnissen, miteinander verfehdete Familien, wobei sich die Gründe für diese Fehden nach und nach aufklären, und es gibt starke weibliche Charaktere, die Parkrangerin Chaya, ihre Cousine Preta, die Anführerin der Pies Rubros, eine Gruppe von Jäger*innen und Schmuggler*innen und Olga, einerseits eine Assistentin eines Kongressabgeordneten, andererseits auch eine Journalistin. Die drei Frauen kennen sich von früh an, waren befreundet, sind aber durch gewisse Ereignisse in der Vergangenheit miteinander in einen Clinch geraten. Jetzt geht es allerdings um den Schutz des Parks und seiner Tiere, unter ihnen auch der Jaguar, übrigens ein verehrtes Wesen der Indigenen, der auch eine gewisse Stimme im Buch bekommt und auch um das Vermächtnis eines Urahnen von Chaya und Preta, dem Vermächtnis von Sarampião. Jetzt steht dies im Vordergrund und nicht die Rivalitäten der Frauen. In den Mythen um den Wasserfall Yucumã sind indigene Spuren enthalten und auch in der Denke der Protas findet man so einiges uraltes. Eine gewisse Portion Magischer Realismus im Text zollt den einstigen Herren des Landes ebenso einen gewissen Respekt. Das hat mir sehr gefallen. Dass es weibliche Helden gibt, hat mir auch sehr gefallen, vielleicht deutet dies auf eine Veränderung des bisher von mir eher in Brasilien vermuteten Machismo hin. Vielleicht. Nicht gefallen hat mir teilweise die Art der erzählten Geschichte. Manchmal erinnerte sie mich leider an eine Telenovela, dann wieder ist sie spannend und mitreißend. Durch dieses Wechselnde im Erzählten kommt auch meine 4 Punkte Bewertung zustande. Wäre dieses etwas Seifige nicht gewesen, wäre das Erzählte an manchen Stellen etwas realer gewesen, dann wäre „Die Stimmen des Yucumã“ ein 5 Sterne Buch für mich geworden. Denn diese Thematik, klar mit so einer Thematik hat man mich recht schnell auf seiner Seite. Naturschutz, Magischer Realismus, indigene Einflüsse, starke weibliche Charaktere und eine anklagende Gesellschaftskritik, dies hat mir sehr gefallen. Nur das Stil des Erzählten hat mich leider nicht völlig überzeugen können. Leider! Denn dieses Buch wollte ich als ein 5 Sterne Buch abfeiern können.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Naturschutz und Magischer Realismus

    Die menschliche Gier, menschliche Ränke, Korruption, Naturschutz, Familienfehden, Familiengeheimnisse, etwas Magischer Realismus und starke weibliche Charaktere bringt die brasilianische Autorin Morgana Kretzmann in ihrem spannenden Roman „Die Stimmen des Yucumã“ unter.  Angesiedelt ist der Roman im real existierenden Turvo-Nationalpark (Parque Estadual do Turvo) in Brasilien, im Bundesstaat Rio Grande do Sul. Und auch der Kampf gegen den Stausee hat reale Hintergründe, 2015 wurde vom Gericht gegen das vom IBAMA (Brasilianisches Institut für Umwelt und erneuerbare natürliche Ressourcen) genehmigte Staudammprojekt eine Unterlassungsverfügung erreicht, da der Staudamm Teile des Turvo-Parks überflutet hätte und damit erreichten Naturschutz zunichte gemacht hätte. Dies zum Hintergrund des Buchs. Denn mit diesem Wissen wird die Handlung des Romans irgendwie greifbarer. Denn menschliche Gier, menschliche Gewinnsucht und eine real existierende Korruption sind sicher an vielen Orten der Welt bemerkbar, so auch in Brasilien. Von 2011 bis 2016 war Dilma Rousseff Präsidentin des Landes. Und auch ihre Zeit war gespickt mit Korruption, Gewalt gegenüber Protesten im eigenen Land und einer sinkenden Wirtschaftsleistung, wie auch bei Vorgängern und Nachfolgern zu beobachten ist. Aber Veränderungen brauchen Zeit, dies sollte man nicht vergessen. Und altbekannte Strukturen verändern sich auch nicht von heute auf morgen.  In diese Realität baut Morgana Kretzmann ihre Figuren ein. Es gibt Familien, Familien mit dunklen Geheimnissen, miteinander verfehdete Familien, wobei sich die Gründe für diese Fehden nach und nach aufklären, und es gibt starke weibliche Charaktere, die Parkrangerin Chaya, ihre Cousine Preta, die Anführerin der Pies Rubros, eine Gruppe von Jäger*innen und Schmuggler*innen und Olga, einerseits eine Assistentin eines Kongressabgeordneten, andererseits auch eine Journalistin. Die drei Frauen kennen sich von früh an, waren befreundet, sind aber durch gewisse Ereignisse in der Vergangenheit miteinander in einen Clinch geraten. Jetzt geht es allerdings um den Schutz des Parks und seiner Tiere, unter ihnen auch der Jaguar, übrigens ein verehrtes Wesen der Indigenen, der auch eine gewisse Stimme im Buch bekommt und auch um das Vermächtnis eines Urahnen von Chaya und Preta, dem Vermächtnis von Sarampião. Jetzt steht dies im Vordergrund und nicht die Rivalitäten der Frauen. In den Mythen um den Wasserfall Yucumã sind indigene Spuren enthalten und auch in der Denke der Protas findet man so einiges uraltes. Eine gewisse Portion Magischer Realismus im Text zollt den einstigen Herren des Landes ebenso einen gewissen Respekt. Das hat mir sehr gefallen. Dass es weibliche Helden gibt, hat mir auch sehr gefallen, vielleicht deutet dies auf eine Veränderung des bisher von mir eher in Brasilien vermuteten Machismo hin. Vielleicht. Nicht gefallen hat mir teilweise die Art der erzählten Geschichte. Manchmal erinnerte sie mich leider an eine Telenovela, dann wieder ist sie spannend und mitreißend. Durch dieses Wechselnde im Erzählten kommt auch meine 4 Punkte Bewertung zustande. Wäre dieses etwas Seifige nicht gewesen, wäre das Erzählte an manchen Stellen etwas realer gewesen, dann wäre „Die Stimmen des Yucumã“ ein 5 Sterne Buch für mich geworden. Denn diese Thematik, klar mit so einer Thematik hat man mich recht schnell auf seiner Seite. Naturschutz, Magischer Realismus, indigene Einflüsse, starke weibliche Charaktere und eine anklagende Gesellschaftskritik, dies hat mir sehr gefallen. Nur das Stil des Erzählten hat mich leider nicht völlig überzeugen können. Leider! Denn dieses Buch wollte ich als ein 5 Sterne Buch abfeiern können.

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