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Martin Becker

1. Die Schatten von Prag - Kisch ermittelt

Die Schatten von Prag - Kisch ermittelt Kischs erster Fall

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8

13,39 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Martin Becker

Spieldauer

10 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

195

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Sprache

Deutsch

EAN

9783985681495

Beschreibung

Rezension

»Die beiden Autoren gestalten nicht nur ihre Protagonisten auf wunderbare, anfassbare Weise, auch die Gegenspieler sind meisterhaft entworfen, wie auch das Ambiente dieses düsteren Prag, das auf den Frühling wartet« Roland Keller, CulturMag
»Martin Becker und Tabea Soergel lieben das alte Prag und bringen es zum Leuchten! Eine magische Zeitreise durch die engen Gassen der goldenen Stadt  – und zu einem genialen Ermittler und Reporter, noch dazu mit Humor. Das ist Babylon Praha!« Jaroslav Rudiš
»Man merkt dem Team die sorgsame archivalische Recherche auf jeder Seite an.« Philipp Haibach, Berliner Morgenpost
»Jetzt braucht es nur noch den Regisseur, der dieses ›Babylon Praha‹ als Tanz zwischen Action und Tiefgang verfilmt.« Nils Kahlefendt, Börsenblatt
»Becker und Soergel erzählen vom Kriminalisten Kisch mit […] viel Atmosphäre und Zeitgefühl« Cornelia Geissler, Berliner Zeitung
»Die beiden Autoren gestalten nicht nur ihre Protagonisten auf wunderbare, anfassbare Weise, auch die Gegenspieler sind meisterhaft entworfen, wie auch das Ambiente dieses düsteren Prag, das auf den Frühling wartet« Roland Keller, CulturMag
»›Die Schatten von Prag‹ zeichnet kein nostalgisches Weichbild einer ehemals multikulturellen Metropole, sondern zeigt die Konflikte, in der die Nationalitäten eher neben- als miteinander existierten, und die damit verbundene Hierarchie der gesellschaftlichen Klassen [...] Mehr Babylon Prag, bitte!« Marc Reichwein, WELT

»Mit ›Die Schatten von Prag‹ ist Becker und Soergel ein spannender und



atmosphärisch dicht erzählter Krimi gelungen, der Lust auf die



Fortsetzung im Herbst 2025 macht.« Tino Dallmann, SWR Kultur






»Faszinierend an dem im Frühjahr 1910spielenden Romanist nicht



nur der eigentliche Kriminalfall, sondern ebenso sehr auch die Stimmung, die in



jeder Zeile greifbar ist.«
Daniel Abels, Kölnische Rundschau







»„Die Schatten von Prag“ ist nicht nur eine spannende



Empfehlung für Krimileser, sondern auch für alle, die gerne in Geschichten mit



authentischem Lokal – und Zeitkolorit eintauchen.«

Daniel Abels, Kölnische



Rundschau







»Der Zweiklang aus weiblicher und männlicher Erzählstimme



fügt sich zu einem harmonischen Ganzen, das diese atmosphärische Spannung in



den verrauchten, dunklen Spelunken, den Redaktionsräumen und den verwinkelten



Gassen fast filmisch abzubilden weiß.«
Philipp Haibach, LesArt Magazin







»Für Lesende, die sich auf eine atmosphärisch dichte und



historische Reise einlassen möchten, bietet das Buch auf jeden Fall eine



faszinierende Lektüre.«
Mariann Gaborfi, BookNerds







»Gekonnt verweben sich Fakten, Fiktion und Fantasien. Und



der Humor kommt auch nicht zu kurz.«
Literaturblog manu.liest







»Für mich ein durch und durch gelungenes Buch.«

Ulrike



Rosina, LeseLustIch







»Die neue Reihe spielt gekonnt mit Fakt und Fiktion, setzt



der Reporterlegende Kisch (1885 bis 1948) ein schillerndes Denkmal im „Babylon Berlin“-Stil. «
Gong

»
Gut recherchiert und ganz ohne Pathos wird sowohl der schillernden Hauptfigur, wie auch der Metropole an der Moldau mit allen ihren politischen Konflikten während der Monarchie und in ihrer kulturellen Vielfalt ein spannendes Denkmal gesetzt
.« Club Alpha

»Lenka macht Appetit auf mehr und lässt hoffen, dass beide bald wieder durch die dunklen Gassen des alten Prag streifen.«
BÜCHERMagazin

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Gesprochen von

Martin Becker

Spieldauer

10 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

195

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Sprache

Deutsch

EAN

9783985681495

Herstelleradresse

Kanon Verlag Berlin GmbH
Belziger Str. 35
10823 Berlin
Deutschland
Email: info@kanon-verlag.de
Url: www.kanon-verlag.de
Telephone: +49 30 40045990

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  • Nina W.

    aus Riegelsberg

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein gelungener Auftakt

    Was macht einen guten Kriminalroman aus? Natürlich eine spannende Geschichte, ein Verbrechen, das es zu lösen gilt, einen Ermittler, der trotz aller Widrigkeiten nicht nachgibt, vielleicht sogar einen Partner von diesem, der jedoch nicht nur eine Randfigur ist, einen Ort, der düster ist und der so gut beschrieben wird, dass man selbst die modrige Luft riechen, den Nebel sehen und den kalten Rauch der Zigarren von unheimlichen Gestalten auf der Zunge schmecken kann. All das findet sich in dem Auftakt dieser Reihe. Wir finden uns im Prag von 1910 wieder. Die „Goldene Stadt“ wird vom herannahenden Halleyschen Kometen erhellt und die Gemüter erhitzt, denn der Weltuntergang wird befürchtet. Neben all dem finden unerklärliche Morde statt, denen der rasende Reporter Egon Erwin Kisch auf den Grund geht. Zunächst ausgebremst lässt er sich nicht beirren, da er glücklicherweise auch Unterstützung vorbereitet jungen ehemaligen Medizinstudentin Lenka Weißbach erhält. Die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf und erhält durch die vielen Handlungsstränge und die unterschiedlichen Charaktere eine Spannung, die sich durchweg hält. Mir war es eine Freude, im Prag der 1910er unterwegs zu sein (war ich es doch zuletzt im Jahr 2005) und gemeinsam mit Egon und Lenka diese abscheulichen Verbrechen aufzudecken. Der flüssige Schreibstil, die durch eine wundervolle und spannende Sprache geschaffene Atmosphäre und die Darstellung der Stadt haben mir es leicht gemacht, das Buch in wenigen Tagen zu verschlingen. Auch die Aufmachung des Buches selbst hat mir sehr gut gefallen. Ich kann diese Reihe weiterempfehlen und freue mich auf den nächsten Band, der Gott sei Dank schon erschienen ist.

  • Bewertung

    5/5

    22.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    historischer Krimi

    1910 in Prag, der Halleysche Komet ist nach vielen Jahren zu sehen. Es werden, von allerlei windigen Geschäftemachern Befürchtungen geschürt. Die allerlei Untergangsszenarien verbreiten. Der Schreibstil ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, passt aber gut in die Zeit, in der das Buch spielt. Die Protagonisten sind sehr detailliert und authentisch dargestellt und passen auch gut in diese Zeit.. Vor allem Egon Erwin Kisch fand ich sehr sympathisch Alles in allem ein sehr gelungener historischer Krimi mit sympathischen Ermittlern und vielen Informationen über das Leben im Prag der damaligen Zeit, den ich gern zum Lesen empfehle.

  • Bewertung

    aus Apolda

    4/5

    04.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Zeitreise ins Prag des Jahres 1910

    Ich habe das Buch „Die Schatten von Prag“ von Tabea Soerkel und Martin Becker gelesen und war wirklich begeistert. Das Buch bietet eine faszinierende Zeitreise ins Prag des Jahres 1910, einer Stadt voller Leben, gesellschaftlicher Konflikte und vielfältiger Nationalitäten. Die Autoren schaffen es, die gesellschaftliche Lage dieser Zeit authentisch einzufangen und gleichzeitig eine spannende Krimistory zu erzählen. Besonders gefallen hat mir, dass neben dem Ermittler Egon Erwin Kisch auch bekannte Persönlichkeiten wie Franz Kafka eine Nebenrolle spielen – das verleiht dem Buch eine besondere Tiefe. Der Humor und die lebendige Beschreibung der engen Gassen Prags machen das Lesen zu einem echten Vergnügen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der historische Krimis mit einer Prise Gesellschaftskritik und einer Portion Humor mag. Ich vergebe vier Sterne!

  • Svanvithe

    4/5

    04.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Schatten von Prag

    „Die Burg thronte über der Stadt. Der Mond blendete die Moldau, damit sie nicht auch noch einschliefe … Am endlos gewölbten Himmel leuchteten die Sterne stumm um die Wette. Die kälteste Nacht des Jahres 1910 war hell und frostig.“ Trotzdem droht der „Goldenen Stadt“ Prag düsteres Ungemach. Alle blicken zum Himmel hinauf, wo nach 75 Jahre wieder der Halleysche Komet an der Erde vorbeiziehen wird. Das öffnet skrupellosen Geschäftemachern und dem organisierten Verbrechen sowie zudem Verschwörern Türen und Tore. So wird die multikulturelle Prager Bevölkerung wegen des vermeintlich giftigen Schweifes des Himmelskörpers und dem prophezeiten Weltuntergang in größte Aufregung versetzt. In dieser aufgeheizten Stimmung sorgen seltsame Todesfälle für weitere Beunruhigung, wobei wegen der bei den Leichen befindlichen Glasfläschchen alles auf Selbstmorde hindeutet. Das mag besonders ein Mann nicht recht glauben: Egon Erwin Kisch arbeitet bei der deutschsprachigen Prager Zeitung Bohemia und stößt als Polizeireporter auf das Geschehen. Während er sich in die Ermittlungen stürzt, muss er sich zeitgleich mit Veränderungen bei seinem Arbeitgeber auseinandersetzen. Den Posten des Chefredakteurs übernimmt nämlich Gruber, ein Mann, der augenscheinlich über einflussreiche Beziehungen, nicht aber über Kenntnisse in der Zeitungsbranche verfügt. Mehrfach wird Kisch von ihm ausgebremst. Hilfreich hingegen ist die Unterstützung von Lenka Weißbach, einer jungen Frau, die ihr Medizinstudium in Berlin aufgegeben hat und wieder in Prag lebt, weil sie ihre Mutter betreuen muss. Auch die Beziehungen von Kisch zur Halb- und Unterwelt sorgen dafür, dass er den einen oder anderen Hinweis erhält. Als eine Verschwörung enormen Ausmaßes immer eindeutiger wird, ist die Suche nach den Urhebern nicht nur dringend, sondern auch lebensbedrohend. Der von Tabea Soergel und Martin Becker in Gemeinschaft geschriebene Roman „Die Schatten von Prag“ liest sich wie ein Kaleidoskop der Ereignisse des Jahres 1910. Dank einer intensiven Darstellung der Örtlichkeiten werden wir mitten hineingeworfen in die lebhafte Atmosphäre der historische Metropole an der Moldau, in der sich die Vergangenheit mit der Zukunft, das Traumhafte mit der Wirklichkeit, Schönheit mit Bizzarem verbindet. Das Autoren-Duo jongliert mit den Fakten und findet die Balance zur Fiktion, erzeugt Spannung und entwirft ein zeitlich und inhaltlich stimmiges Porträt der Stadt, in der durch das Nebeneinander vieler Nationalitäten in unterschiedlichen Klassengesellschaften und damit verbundenen Hierarchien Konfliktpotential herrscht, Licht und Schatten dicht nebeneinander liegen. Als geglückt erweist sich die Idee, den realen Egon Erwin Kisch in den Fokus von kriminellen Ermittlung zu stellen. Ja, der später in Deutschland als „rasender Reporter“ Gerühmte, der mit einem instinktmäßigem Gespür für Situationen punktet, couragiert agiert, zur Übertreibung neigt und einen Hauch Melancholie versprüht, fügt sich hier tadellos ins Geschehen ein, zumal ihm die Autoren die fiktive Lenka Weißbach mit einem scharfen, logisch analysierenden Verstand an die Seite gegeben haben. Die junge Frau, die Medizin nur in Erinnerung an ihren verstorbenen Vater studiert, ist aus der schillernden Großstadt Berlin, dessen wilde Nächte und die erste große Liebe sie schmerzlich vermisst, zurück nach Prag gekommen, weil ihre Mutter sie braucht. Adieu Selbstverwirklichung! Adieu Claire! Dem Medizinstudium widmet sie sich in Prag nicht mehr. Stattdessen übernimmt sie einen Job als Schreibmaschinenfräulein bei der „Bohemia“, jener Zeitung, die Kisch ebenfalls beschäftigt. Plötzlich bietet auch das in ihren Augen eher provinziell anmutende Prag mehr Reize als angenommen und die Chance, sich gegen das herrschende Frauenbild zu wehren. Anspruchsvoll sind nicht allein die vielen Figuren, deren Zuordnung das eine oder andere Mal neu überdacht werden muss, sondern die Fülle an Informationen, die die Autoren in den Handlungsablauf einfügen. Dadurch erhält das gesamte Werk eine Komplexität, die es gelegentlich erschwert, dem Verlauf der Ereignisse konsequent zu folgen, die Beteiligten konkret zuzuordnen und dadurch zum Treibenlassen bei der Lektüre animiert. Kompliziert sind auch einzelne Beziehungsverflechtungen, so dass es bisweilen an der Nachvollziehbarkeit von Empfindungen mangelt. Dies wird jedoch hier und da durch das Aufblitzen von Ironie und Witz gelockert. Schlussendlich bietet „Die Schatten von Prag“ gelungene Unterhaltung im Gewand eines historischen Kriminalromans, die gern eine Fortsetzung erfahren darf. Und tatsächlich erscheint der zweite Fall im Herbst diesen Jahres.

  • Fredhel

    4/5

    09.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Mit Kisch ins alte Prag

    Eine tolle Idee, den Leser mit dem berühmten Journalisten Egon Erwin Kisch in das Prag von 1910 zu versetzten. Die Atmosphäre ist toll eingefangen. Die Bevölkerung, ein inhomogenes Gemisch von Deutschen, Tschechen und Juden, treibt sich fast selbst in die Hysterie wegen des zu erwartenden Halleyschen Kometen, der als Zeichen des Weltuntergangs angesehen wird. In dieser aufgeheizten Atmosphäre geschehen rätselhafte Giftmorde, die auf das Konto einer geheimen Organisation gehen. Kisch und seine Assistentin Lenka ermitteln. Das Autorenduo Becker – Soergel hat ein gutes Händchen dafür, den Leser unmittelbar in das quirlige Prager Leben hinein zu katapultieren. Auch die Spannung setzt fast unmittelbar zu Anfang ein. Es gibt auch komplizierte zwischenmenschliche Beziehungen, aber da schwächelt der Plot, denn vieles aus der komplizierten Gefühlswelt kann man nicht so recht nachvollziehen. Schade, aber dennoch ein aufregender und packender Roman, den man gerne liest.

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