Produktbild: Blume Vollmond

Blume Vollmond Zug um Zug wider den Zwang der Zeit — Roman | »Dass China ihre Romane zensiert, schreckt sie nicht.« Sandra Kegel, FAZ

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24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.08.2025

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/2,3 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Graugrün / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Michael Kahn-Ackermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01957-5

Beschreibung

Rezension

»Eine wunderbare Autorin.« ("SRF Literaturclub")
»Eine der interessantesten chinesischen Autorinnen der Gegenwart.« ("literaturkritik.de")
»Fang Fang stemmt sich hier ein weiteres Mal mutig gegen das Schweigen über die monströsen Gesellschaftsexperimente der chinesischen Geschichte« ("Neue Züricher Zeitung")
»Fang Fang zeichnet eine Realität, die man sonst nirgendwo zu sehen bekommt, abseits der großen neondurchfluteten Prachtstädte und des boomenden Kapitalismus chinesischer Prägung.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")
»Wer das Buch liest, versteht, wie gut Literatur Augen öffnet.« ("Galore")
»Ein eindrückliches und bewegendes Buch.« ("Aachener Zeitung")
»Mich hat die Lektüre sehr bereichert und ich bin immer noch fasziniert davon, wie die Autorin es schafft, historische Fakten so als Kulisse zu inszenieren, dass man viel lernt und trotzdem das Einzelschicksal nie aus den Augen verliert.« ("Instagram @dunis.lesefutter")
»Eine interessante Parabel.« ("Die Presse")
»Eine faszinierende Geschichte!« ("BRF1 Radio")
»Eine eindrückliche Lektüre!« ("SRF")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.08.2025

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/2,3 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Graugrün / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Michael Kahn-Ackermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01957-5

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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  • V

    aus München

    5/5

    07.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Packende Geschichte vor dem Hintergrund der chinesischen Vergangenheit

    Ein Buch zum Abtauchen und Weglesen, für Fans historischer Geschichten und starker Frauen. Auch wenn ich Mah-Jongg als Spiel bisher gar nicht kannte, fand ich die Schilderungen interessant, insgesamt war das Buch ideal zum in einem Rutsch durchlesen und abtauchen. Ideal auch für Fans von Lisa See.

  • Frankenfrosch

    5/5

    20.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mah-Jongg und die Revolution

    Fang Fang hat die Gabe mit ihrer poetischen Sprache, sowohl Figuren, als auch die Vergangenheit und Gegenwart Chinas lebendig erscheinen zu lassen. Eine Gabe, für die sie in ihrem Heimatland zensiert wird. Mit 'Blume Vollmond' erzählt sie die Geschichte einer verwöhnten Mah-Jongg-süchtigen Tochter aus reichem Haus, die unsichtbar für die Welt und die Welt ausschließend, die verschiedenen Stadien der chinesischen Revolutionen durchleidet. Es ist nicht nur die traurige Geschichte einer Frau, sondern auch eine kurze, aber intensive, Geschichte Chinas. All das in einem fast aschenputtelartigen Märchen, das gefangen nimmt. Atemlos habe ich Seite um Seite verschlungen, mich wieder einmal von Fang Fangs Poesie verzaubern lassen, ohne jedoch die Tragweite der chinesischen Politik aus den Augen zu verlieren. Wieder einmal bin ich fassungslos, was Menschen ertragen können und freue mich, dass auch dieses literarische Kleinod dennoch ein wenig Hoffnung schenkt. Ebenfalls sehr lesenswert ist das Nachwort von Michael Kahn-Ackermann, dessen wundervolle Übersetzungsarbeit nicht genug gewürdigt werden kann.

  • BücherBummler

    4/5

    26.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gesellschaftskritik

    1948, der chinesische Bürgerkrieg nähert sich der Stadt, wer Drangsalierungen befürchtet, flieht. Nur die 20-jährige Hua Manyue ( = Blume Vollmond) hat andere Pläne. Vor der Flucht will sie auf jeden Fall noch die 100 Mah-Jongg Partien spielen, die ihre Eltern ihr zugesagt haben. 100 letzte Runden, bevor sie dieses für junge Damen im heiratsfähigen Alter unwürdige Hobby für immer aufgeben soll. 72. Runden zieht sie durch, bis ihr Kutscher sie überreden kann, endlich aufzubrechen. Aber zu spät, die Familie musste ohne sie abreisen. Und Hua Manyue, die jetzt ohne alles dasteht, bleibt nur, eine neue Identität anzunehmen und ein Leben als Frau eines armen Kutschers zu führen. 60 Jahre wird es dauern, bis die Familie Hua gefahrlos zurückkehren kann, um nach ihrer verlorenen Tochter zu suchen und sie zu sich zu holen. Hua Manyue ist nicht abgeneigt, aber zuerst muss sie noch eine letzte Aufgabe erfüllen: die 100 Mah-Jongg Partien zu vollenden … Ich habe zuerst den Fehler begangen, „Blume Vollmond“ von Fang Fang mit westlichen Augen zu lesen. Wenn man das tut, kommt nicht so viel bei herum. Eine durchaus interessante Geschichte, die ein wenig an Pearl S. Bucks Romane erinnern mag, aber dann einige Seiten mehr benötigt hätten, um einen wirklich zu fesseln. Erst das Nachwort des Übersetzers Michael Kahn-Ackermann hat mich dazu veranlasst, die Perspektive zu verschieben und hat damit eine ganz andere Lektüre aus diesem recht schmalen Bändchen gemacht. Aus der harmlosen Geschichte wird eine Gesellschaftskritik, die Fang Fang nicht nur einiges an Anfeindungen eingebracht, sondern auch zu einem „faktischen Publikationsverbot“ in ihrer Heimat geführt hat. Diese Brisanz ihres Textes hat mich nicht unmittelbar angesprungen, aber im Nachhinein mein Interesse geweckt. Fang Fangs Figuren sind durch die Reihe weg eher mehr als weniger unsympathisch. Gerade in deren Charakterisierung scheint ein großer Schwerpunkt ihrer Gesellschaftskritik zu liegen. Wo unser stereotypes Denken vielleicht an „Kollektiv vor Individuum“ denkt, an Höflichkeit, Respekt und Zurückhaltung, präsentiert uns die Autorin in einem Rundumschlag ausschließlich Menschen, die auf ihre eigenen Vorteile gucken. Selbst gute Taten werden nur ausgeführt, weil man sich selbst einen Vorteil verspricht oder bei Unterlassung Konsequenzen fürchtet. Keinerlei Sympathieträger zu finden, kann eine Lektüre schwer zugänglich machen oder sogar zerstören. Aber bei Fang Fang spielt dieser „Schönheitsfehler“ keine Rolle, macht im Gegenteil auf bizarre Weise den Charme der Geschichte aus. Sie zeichnet ein düsteres Gesellschaftsbild. Aber auch eins, von dem man sich in den meisten sozialen Gruppierungen nicht ganz freisprechen kann. „Blume Vollmond“ hat nicht die gleiche Wucht wie „Wütendes Feuer“, ist aber trotzdem ein interessanter Blick auf eine Seite der chinesischen Kultur und Geschichte, die uns so vielleicht nicht so oft begegnet. Ob Fang Fang ihre Landsleute dabei zu sehr über einen Kamm schert, kann ich dabei nicht beurteilen (vermute es allerdings), aber sie wirft auf jeden Fall Aspekte auf, über die es sich lohnt, nachzudenken. Und verdient damit eine Leseempfehlung.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    06.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spielsüchtig

    Fang Fang ist eine bekannte Schriftstellerin aus China Ihr Roman, Blume Vollmond, schildert das Leben in China. Mit ihrer poetischen Sprache versteht sie es gut, auch die politische Lage einzufangen. Man hat schon viel von den chinesischen Säuberungsaktionen gehört und muss die reiche Familie Hu fliehen. Nur die Tochter schafft es nicht sich rechtzeitig von ihrem Mahjong Spiel zu lösen. Das ist eine Sucht, die sie in die Armut treibt. Es gibt noch Menschen, die ihr helfen. Als nach Jahren eine Nichte und ein Neffe sie aufspüren, sind sie entsetzt über ihren Zustand. Fang Fang ist mit diesem Roman wieder ein perfektes Werk gelungen. Ich kann da nur eine gute Leseempfehlung geben.

  • Rina

    aus Mannheim

    4/5

    06.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine besondere Protagonistin

    Der Chinesische Bürgerkrieg steht kurz bevor, doch die Protagonistin Hua Manyue blendet das völlig aus - sie ist völlig eingenommen vom Mahjong-Spiel. Erst als es zu spät ist, merkt sie, dass sie fliehen müsste. Stattdessen bleibt ihr nur noch, sich zu verstecken, ihren Namen zu ändern und sich als Teil des einfachen Volkes durchs Leben zu schlagen. Als Frau aus gutem Hause ist sie plötzlich mittellos und auf die Gnade ihrer früheren Bediensteten angewiesen. Hua Manyue ist keine sympathische Figur. Sie wirkt kühl, abweisend, fast schon gleichgültig – außer, wenn es um Mahjong geht. Und genau das macht sie interessant. Ich fand ihre Darstellung fast parabelhaft: Wie gehen Menschen mit plötzlichen Umbrüchen um? Was gibt ihnen Halt, wenn alles um sie herum zerbricht? Und kann eine einzige Leidenschaft ausreichen, um nicht den Verstand zu verlieren? Es war auch bemerkenswert, wie sie trotz ihrer Namensänderung und dem Verlust ihres früheren gesellschaftlichen Standes weiterhin im Mittelpunkt vieler Menschen steht - obwohl sie keinerlei Macht mehr ausüben kann. Auch wenn die politische Lage nur in knappen Worten angedeutet wird, bleibt die Bedrohung durch den Bürgerkrieg ständig spürbar. Ich hatte zwar oft wenig Sympathie für Hua Manyue, aber manchmal doch Mitgefühl. Im Nachwort wird das historische Geschehen noch einmal eingeordnet - was ich sehr spannend fand, da ich mich mit der chinesischen Geschichte nicht besonders gut auskenne. Das hat dem Buch für mich zusätzliche Tiefe verliehen. Besonders hervorheben möchte ich noch, dass im Nachwort erwähnt wird, dass dieses Buch in China nicht erscheinen durfte - es wurde stattdessen als Manuskript für die deutsche Übersetzung zur Verfügung gestellt. Umso wichtiger finde ich es, dass es gelesen wird. Ich bin gespannt auf weitere Werke von Fang Fang. Eine klare Empfehlung für alle, die besondere Charaktere schätzen - nicht immer sympathisch, aber mit einem faszinierenden Innenleben, das fesselt. *unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar

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  • Cover
    Titelseite
    Kapitel 1
    Kapitel 2
    Kapitel 3
    Kapitel 4
    Kapitel 5
    Kapitel 6
    Kapitel 7
    Kapitel 8
    Kapitel 9
    Kapitel 10
    Ängste und Leidenschaften – ein Nachwort
    Fußnoten
    Über Fang Fang
    Impressum