Produktbild: Im Wind der Freiheit

Im Wind der Freiheit Zwei mutige Frauen im Kampf um die Demokratie — Roman | »Was wir brauchen, sind große demokratische Erzählungen, und genau so eine schafft Tanja Kinkel mit ihrem Roman 'Im Wind der Freiheit.« Jörg Bong

130

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.03.2025

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,4/14,5/4,2 cm

Gewicht

570 g

Farbe

Wollweiß / Mauve

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01926-1

Beschreibung

Rezension

»Spannend und lehrreich!« ("tv Hören und Sehen")
»Tanja Kinkel begeistert mit ihren historischen Romanen. Sie recherchiert akribisch und hat ein Erzähltalent, das seinesgleichen sucht.« ("SWR1 »Leute«")
»Man lernt viel bei ihren Büchern.« ("Hr2 Kultur »Am Nachmittag«")
»Kinkel lässt in ihren Romanen Geschichte lebendig werden.« ("Freundin")
»Kinkel lässt in ihren Romanen Geschichte lebendig werden.« ("Freundin")
»Beeindruckend!« ("emotion")
»Die Schriftstellerin aus Oberfranken liefert seit weit über 30 Jahren einen Bestseller nach dem anderen.« ("Bayerisches Fernsehen "Abendschau"")
»Detailliert recherchierter Roman.« ("HÖRZU/GONG")
»Die Autorin ist dafür bekannt, großen Wert auf verbürgte Fakten zu legen, sie dann in einer Weise aufzuarbeiten, dass ihre Erzählung ein großes Publikum überzeugt.« ("Berliner Zeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.03.2025

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,4/14,5/4,2 cm

Gewicht

570 g

Farbe

Wollweiß / Mauve

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01926-1

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    07.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    starke Frauen

    Inhaltsangabe »Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, eine demokratische Republik - wir müssen diese Werte wieder mit unmittelbarem, lebendigem Sinn füllen. Was wir brauchen, sind große demokratische Erzählungen und genau so eine schafft Tanja Kinkel mit ihrem Roman Im Wind der Freiheit. Auf brillante Weise gelingt es ihr, uns das erste große deutsche demokratische Aufbegehren gegen die Despotie miterleben zu lassen, als wären wir dabei, dies aus der Perspektive revolutionärer Frauen, die skandalöserweise völlig in Vergessenheit geraten sind. Tanja Kinkel zeigt uns, was die Revolution von 1848 auch war: die erste große deutsche Frauenbewegung.« Jörg Bong1848: Die Menschen im Deutschen Bund erheben sich gegen die Macht der Fürsten und der Zensur. Während Deutschland die Morgendämmerung der Demokratie erlebt, finden in den Wirren der Zeit zwei ungleiche Frauen zueinander: Die arbeits- und mittellose Susanne, die sich auf einen gefährlichen Auftrag eingelassen hat – und die mutige Schriftstellerin und unbeirrbare Demokratin Louise Otto. Seite an Seite kämpfen sie für Freiheit und Selbstbestimmung in einer Revolution, die trotz ihres Scheiterns das Land für immer verändern wird.Ein großer, ergreifender Roman, der mitreißend und unvergesslich erstmals davon erzählt, wie eines unserer wertvollsten Güter – die Demokratie – maßgeblich von Frauen erkämpft wurde. Meine Meinung: Ich habe schon einige Bücher von Tanja Kinkel gelesen und war immer total begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich die Autorin sofort in den Bann gezogen. Ich wurde in das Jahr 1848 entführt und lernte Luise Otto und Susanne Grabasch kennen.Ich begleitete die beiden und erlebte dabei viele Momente.Das Interessante dabei war das beide Frauen aus unterschiedlichen Verhältnissen kamen. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.einmal angefangen mit lesen,wollteich das Buch kaum noch aus den Händen legen.auch die relativ kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das sich die Lektüre sehr angenehm lesen lies. Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Bsonders sympatisch fand ich Susanne und habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Personen waren interessant. Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich meist mitten im Geschehen dabei.Durch die fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele aufregende und mitreissende Erlebnisse und ich durfte hautnah dabein sein.Der ständige Perspektivwechsel hat mir sehr gut gefallen.So konnte ich mich in die jeweilige Person hinein versetzen und sie verstehen.Es war sehr interssant zu lesen was und wie die Frauen alles unternehmen um ihre Ziele erreichen.Viele Themen hat Tanja Kinkel in diesem Buch eingebaut.Da geht es um die Märzrevolution,die Frankfurter Nationalversammlung und Frauenrechte.Geshickt hat sie diese in der Lektüre eingearbeitet.Durch die guten Recherchen habe ich auch viel Wissenswertes über die damalige Zeit erfahren.Die Spannung zog sich durch die gesamte Lektüre.Viel zu schnell war ich am Ende angekommen. Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichteund rundet das brillante Werk ab.Ich hatte viele interssante Lesestunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

  • Leonie

    5/5

    06.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lehrreich & inspirierend

    Der Roman spielt zu Zeiten des Deutschen Bunds, des Fürstentums und der Märzrevolution 1848/49. Diese Zeitepoche finde ich sehr spannend und habe dazu auch noch nicht viele Bücher gefunden und gelesen. Abgesehen davon, hat Tanja Kinkel die historischen Ereignisse sehr gut mit der von ihr erzählten Geschichte verwoben und ich habe dabei viel über diese Zeit gelernt. Die beiden Protagonistinnen Louise und Susanne finde ich auch sehr gelungen. Sie kommen aus unterschiedlichen Verhältnisse und finden zueinander, um sich für die Rechte der Frauen und Armen einzusetzen. Besonders konnte ich mich mit Louise identifizieren. Ihre Gedanken und ihr Handeln zu einer Zeit, in der Frauen keine Rechte haben, finde ich bewundernswert und inspirierend. Auch wenn es vom Umfeld teilweise nicht gut aufgenommen wird, setzt sie sich dennoch weiter für ihre Visionen ein. Das Cover spiegelt diese Thematik auch gelungen wider: eine Frau, die auf das Geschehen der Revolution blickt bzw. vor Ort ist. Der Schreibstil war flüssig, niveauvoll und gut zu lesen. Ich würde den Roman jedem empfehlen, der Lust auf ein spannendes, gut historisch recherchiertes Buch hat, das sich kritisch mit den damaligen Gesellschaftsverhältnissen auseinandersetzt und dabei lebendige Figuren geschickt einbettet.

  • Bewertung

    aus Steinhagen

    5/5

    06.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte über starke Frauen in einer Zeit des Wandels

    In dem Roman geht es um Susanne, einer Frau aus einfachen Verhältnissen, und um Louise Otto, einer Schriftstellerin, die in privilegierten Verhältnissen aufgewachsen ist. Die Geschichte spielt in einer Zeit des politischen Umbruchs, zur Zeit der Revolution von 1848. Hier treffen die beiden Frauen aufeinander und kämpfen gemeinsam für die Demokratie und gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland. Es ist aber vor allem eine Geschichte über Frauen, die mit ihrer Stärke und ihrem politischen Willen für mehr Selbstbestimmung der Frauen kämpfen. In der Geschichte werden abwechselnd Kapitel über das Leben von Louise und Susanne erzählt. Dadurch erhält man einen intensiveren Einblick über das Leben der beiden Frauen, wobei mir Susannes Geschichte besser gefiel, da man durch sie viel über das Leben der „einfachen“ Leute erfahren hat. Wie in allen Romanen von Tanja Kinkel schafft sie es eine Epoche der Geschichte lebendig werden zu lassen und dies ist ihr auch dieses Mal wieder hervorragend gelungen. Man erkennt die fundierten historischen Kenntnisse und trotzdem kommt die spannende Geschichte nicht zu kurz.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    02.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Stück deutscher Geschichte - aus Frauensicht

    Louise Otto verliert ihre Eltern als Siebzehnjährige, dennoch gelingt es ihr, einen Vormund zu vermeiden und selbst über ihr Leben und ihr Vermögen verfügen zu können. Sie wird Schriftstellerin, veröffentlicht Bücher und in Zeitungen, unter anderem auch bei Robert Blum. Sie denkt fortschrittlich und setzt sich auch für Frauenrechte ein. Susanne Grabasch kommt aus prekären Verhältnissen, muss schon als Kind Gewalt von Männern erdulden und schuftet schließlich in einer Textilfabrik. Ihr erstes Zusammentreffen mit Louise Otto endet letztlich nicht gut für sie, sie landet auf der Straße. Tanja Kinkel war für mich schon immer eine Garantin für interessante und gut recherchierte Romane, und so habe ich auch hier bedenkenlos zugegriffen. Erzählt wird ein Stück deutscher Geschichte, nämlich die Geschehnisse rund um die Revolution 1848/1849. Im Fokus stehen bei ihr allerdings Frauen, reale und fiktive, deren Leben davon beeinflusst wurde, die aber auch aktiv gehandelt haben. Man trifft im Laufe der Handlung auf einige historische Persönlichkeiten, sowohl weibliche als auch männliche. Auch Louise Otto hat wirklich gelebt, Susanne allerdings ist stellvertretend für alle weiblichen Arbeiterinnen anzusehen, deren Leben noch schwieriger war als das der männlichen Arbeiter. Im Groben kannte ich die damaligen Ereignisse, dieser Roman hat sie mir umfassender nahegebracht. Ich finde vor allem den Fokus auf die Sicht der Frauen wichtig und gut gelungen, die leider von den Revolutionären kaum mitgedacht wurden, wurde dort von allen Menschen und Gleichheit gesprochen, meinte man in der Regel die Männer. Daran konnten auch Frauenrechtlerinnen wie Louise Otto leider wenig ändern, auch wenn sie bei einigen der Abgeordneten Gehör fanden. Für mich ist der Roman neben einer anschaulichen Geschichtsstunde auch sehr spannend gewesen. Ich habe mitgefühlt mit den Protagonist:innen, aus deren Sicht erzählt wird. Darunter ist übrigens auch ein Mann, Lukas Brandstetter ist Soldat der preußischen Armee, und wird immer wieder in Brandherde geschickt, dabei lernt er auch Susanne kennen, so dass sich ihrer beider Schicksale verknüpfen. Manches stand natürlich von Anfang an fest, da es tatsächlich passiert ist, doch so tief war mein Wissen vorher nicht, dass es für mich nicht doch einige Überraschungen gegeben hätte. Und auch das Leben der oben genannten Frauen, vor allem das Susannes, bietet einige Möglichkeiten, zum Daumen drücken. Erzählt wird eingängig, bildhaft und atmosphärisch, ich fühlte mich immer mittendrin. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, auch sie hat man regelrecht bildlich vor Augen. Tanja Kinkel ist es wieder gelungen, die damalige Zeit und ihre Akteur:innen lebendig werden zu lassen. Ein Personenverzeichnis und vor allem ein Nachwort der Autorin hätten den Roman noch zusätzlich aufgewertet, leider wurde darauf verzichtet. Tanja Kinkel hat es wieder geschafft mich Neues zu lehren, mich zu unterhalten und mich interessiert lesen zu lassen. Das Thema finde ich wichtig, die Protagonist:innen gut gezeichnet, die Erzählung spannend, sehr gerne empfehle ich diesen interessanten Roman weiter.

  • Bewertung

    5/5

    28.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Frauen zu Beginn der Demokratie in Deutschland

    Deutschland, im Jahre 1848 und zwei Protagonistinnen die unterschiedlicher nicht leben können. Die reale Louise Otto, bürgerlich wohlhabend aufgewachsen und den für Frauen damals starren Vorschriften unterworfen. Trotzdem wird sie eine erfolgreiche (aber nicht immer ernst genommene) Schriftstellerin die sich sozialkritisch engagiert. Dagegen die unter einfachsten Verhältnissen aufgewachsene Susanne die in der Kindheit bereits traumatische Erfahrungen machen und körperlich schwerst arbeiten musste. Als sie sich für eine verunfallte Freundin einsetzt wird sie entlassen und kann sich und ihre Mutter nur Mithilfe von Prostitution über Wasser halten. Beider Leben kreuzen sich mehrfach und die historischen Ereignisse werden anschaulich und gut recherchiert dargestellt. Susanne blieb mir unsympathisch, ihre Liebesgeschichte fand ich eigentlich eher unnötig. Auch wenn ich (Jahrgang 1969) eine sehr gute und engagierte Geschichtslehrerin hatte so war mir dieser Teil der deutschen Geschichte in solchen Details nicht vermittelt worden. Das Buch hat also durchaus auch einen lehrreichen Sachbuch-Charakter. Wer andere Bücher von Tanja Kinkel kennt weiß ihre gründliche Recherche und den Schreibstil zu schätzen, so auch hier. Was mir persönlich fehlte (jammern auf hohem Niveau) war eine abschließende Übersicht, welche Charaktere auf realen Personen beruhen. Ein Nachwort über die Zeit, Louise und warum gerade sie ausgewählt wurde hätte mich genauso sehr interessiert wie darüber hinausgehende Informationen z.B. eine Zeittafel.

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  • Produktbild: Im Wind der Freiheit
  • Cover
    Titelseite
    Widmung
    Prolog
    Erster Teil
    1
    2
    3
    4
    5
    Zweiter Teil
    6
    7
    8
    9
    10
    11
    12
    13
    14
    Dritter Teil
    15
    16
    17
    18
    19
    20
    21
    22
    23
    24
    25
    26
    27
    Epilog
    Kleine Quellenauswahl für Neugierige
    Über Tanja Kinkel
    Impressum