Produktbild: Die Allee

Die Allee Roman

65

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

49226

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3951 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313666

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

49226

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3951 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313666

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  • Bewertung

    5/5

    26.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ungewöhnliche Einblicke in das Leben einer besonderen Familie vom 2. Weltkrieg bis zum Mauerfall

    Dies ist die Geschichte erzählt aus dem Leben von Hermann, Isa und Isi. Sie ist aber auch die Geschichte des Hauses des Kindes im neuen Ost-Berliner Zentrum und vieler anderer Gebäude an denen Hermann Henselmann und seine Frau mitgearbeitet haben. Wir verfolgen ihre Leben ab einem kurzen Augenblick vor dem Krieg bis nach den Mauerfall an unterschiedlichen Orten überwiegend in Deutschland und vor allem in Berlin. Wir sehen wie eine wachsende Familie während des Krieges kämpfen muss, einen Ort zu finden, wo sie bleiben kann, aber auch danach scheinen sie nicht zur Ruhe zu kommen, umziehen auf der Suche nach dem idealen Ort bleiben ist wohl wichtig. Die Lesenden werden mitgenommen in die Welt der privilegierten SED-Partei Mitglieder. Auf der anderen Seite sehen wir auch die Grausamkeiten, die gegen Familienmitglieder durch das System einzelne Familienmitglieder treffen oder dass in der DDR sogar Hunger gelitten wird. Auch die Zerrissenheit durch die Deutsch-Deutsch Teilung macht vor der Familie Henselmann nicht halt. Einige der acht Kinder sehen ihre Zukunft im Westen auch der Bruder von Isi und ihre Mutter sind im Westen geblieben. Was ich außerdem bemerkenswert fand, ist die Schilderung, wie die Familie sich immer wieder Hausangestellte leisten kann. Kinder und Eltern führen Zeitweilig sehr getrennte Leben. Man lern darüber hinaus sehr viel über die Baukultur der DDR und die Entwicklungen der Bauten in Berlin und die Verknüpfung zur Bauhaus-Tradition.

  • Kyra112

    aus Sachsen-Anhalt

    3/5

    13.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Familien- und Architekturgeschichte

    Hermann Henselmann - War der Architekt in der DDR. Seine große Karriere hat als Direktor des Bauhauses begonnen bevor es ihn in die Hauptstadt der DDR zog.
Doch Hermann Henselmann war nicht nur erfolgreich im Job, er war auch fleißig bei der Familienplanung, sodass er mit seiner Frau Isi acht Kinder hatte.
Einen Einblick in das Leben der Familie Henselmann, vor allem aus dem Blickwinkel der Tochter Isa, gibt dieses Buch. Die Henselmann-Enkelin, Florentine Anders, beschreibt in „Die Allee“ das Leben der Henselmanns vor allem aus den Blickwinkeln Hermanns, seiner Frau Isi und seiner Tochter Isa.
Das Buch besteht aus vielen recht kurzen Kapiteln. Diese sind mit einer Jahreszahl versehen, in der dieses spielt und beschreiben in der Überschrift kurz, um was und wen es geht. Das Buch spielt in einem Zeithorizont von 1931-1995. Ich lese gerne historische Romane und auch gerne über Ereignisse in der DDR. Doch mit diesem Roman habe ich mich schwer getan.
Schon der Schreibstil konnte mich nicht abholen. Für mich war das ein bisschen zu einfach geschrieben, etwas wie geschrieben wie gedacht. Was mir wiederum gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Autorin hier über ihre eigene Familiengeschichte, speziell über ihre Mutter, Oma und ihren Opa schreibt und dabei nichts beschönigt hat. Sie hat eindeutig klargestellt, welche großen Erfolge ihr Großvater zustande gebracht hat, hat seine Arbeitsweisen und seine Genialität klar und strukturiert dargestellt und auch aufgezeigt, wie er sich im System verhalten hat. 
Auch hat sie das Verhältnis zwischen Isi und Hermann, aber auch zwischen Hermann und Isa offen und ungeschönt beschrieben. Gerade das Verhältnis zwischen Vater und Tochter zeigte oftmals das wahre Gesicht des Hermann Henselmann. Hermanns weiterer Umgang mit Kollegen, aber auch Frauen erzählt viel über seinen Charakter. Vor allem die Beziehung zu Isi zeigt seine Achillesferse. Spannend fand ich die Geschichte hinter der Entstehung bekannter deutscher Bauwerke, speziell der Stalinallee, aber auch das Uni-Hochhauses in Leipzig. Fazit: Ein interessanter und lehrreicher Roman über eine einzigartige Architekturperiode der DDR, das Gesicht dahinter, aber auch die Einflüsse der Politik auf das Bauen. 
Der Schreibstil hat mir nicht ganz zugesagt, ebenso hab ich mich mit den Protagonisten schwergetan. Gerade letzteres ist aber Geschmackssache, da es ein auf Tatsachen basierender , historischer Roman ist. Ich könnte mir vorstellen, dass es gerade Leser, die noch viel von der DDR erlebt haben, damit besser klarkommen, sodass es vielleicht auch eine Geschmacksache abhängig von der Generation ist.
Wer sich aber für Architektur interessiert, ist hier gut aufgehoben.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    3/5

    13.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Nicht uninteressant

    Zum Inhalt: Hier wird ins die Familiengeschichte des Hermann Henselmann näher gebracht. Dieser stieg nach dem Kriegsende zum Chefarchitekten in Ost-Berlin auf. So ist zum Beispiel der Fernsehturm, die Stalinallee oder der Leipziger Uniturm mit seinem Namen verbunden. Doch das System macht es ihm nicht leicht und er muss mitunter sehr taktieren. Seine ebenfalls sehr talentierte Frau muss oft genug die Scherben aufkehren, emanzipiert sich aber zunehmend mehr. Meine Meinung: Mir sagte der Name Henselmann so gar nichts, liegt aber vielleicht auch daran, dass ich nicht im Osten aufgewachsen ist. Ich fand die Geschichte der Familie nicht uninteressant, aber auch schwer zu lesen, denn der Schreibstil ist nicht eben eingängig. Auch die doch sehr vielen Protagonisten machten es nicht leichter. Die kurzen Kapitel machten es etwas leichter, aber dennoch insgesamt nicht so leicht nachvollziehbar. Vielleicht hätte da ein Personenregister etwas geholfen. Fazit: Nicht uninteressant

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    02.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein absolutes Highlight

    Ein herausragender Roman über den Chefarchitekten der DDR, der mit dem Entwurf zur Stalinallee in die Geschichte eingegangen ist. Die Autorin ist seine Enkelin und erzählt die Geschichte spannend wie ein Krimi. Aber auch seine genauso talentierte Ehefrau und das Milieu des jungen Staates kommen nicht zu kurz. Nicht nur für Architekten und Historiker unbedingt lesenswert. Sehr empfehlenswert.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    01.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Familiengeschichte mit…

    Eine Familiengeschichte mit dem berühmten DDR-Architekten Henselmann ***** Von Architektur habe ich wenig Ahnung. Ich bin nur ein kleiner Bauhaus-Fan. Und dann bin ich natürlich überrascht, dass ich in diesem Buch lese, dass der vielleicht berühmteste Architekt Hermann Henselmann der DDR aus dieser Schule stammte, aber vor allem unter Honecker nicht so bauen durfte, wie er wollte. Dieser Roman ist aber keine Architekturgeschichte, sondern eine Familiengeschichte. Gleichrangig wird seine Frau Isi behandelt, die zehn Jahre jünger Hermann vor ihrem Studium kennenlernt, also nicht studiert und mit ihm acht Kinder bekommt. Selbst ihre Geschwister werden zum Thema. Die Schwester hat nach dem Krieg den DDR-Kritiker Havemann geheiratet, der Bruder arbeitet in Bonn beim Auswärtigem Amt und wird später sogar wegen Spionageverdacht verhaftet. Die weitere Hauptfigur Isa ist eins davon, die immer wieder vom Vater verprügelt wird. Ständig zieht die Familie, was sich dann auch auf die Tochter vererbt. Als sie Marzahn wohnt, heißt es, dass die Siedlung „nicht nur aus genormten, sondern auch aus genormten Menschen zu bestehen scheint.“ (280f) Einerseits nimmt der Roman zu allen politischen Themen in der DDR Stellung, andererseits fehlen auch nicht die vielen Affären Hermanns und der Männer von Isa. Und es beginnt mit einem mysteriösen Unfall von Isa, der aber im Verlauf aufgeklärt wird. Da Hermann kurz vor dem 90.Geburtstag stirbt und der Roman danach nur einen kurzen Ausblick bietet, endet der Roman in den 90ern, der Neuaufbau Berlins nach der Wende fehlt also nicht. Außer dass sich die Figuren am Ende an Dinge erinnern, die wir vorher schon gelesen hatten, hat mir dieses rundum gelungene Buch sehr gefesselt. 5 Sterne

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