Produktbild: Striker

Striker Roman

6

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42393

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3667 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462312287

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

42393

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3667 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462312287

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  • Klaus

    2/5

    30.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Hoffnungslos

    Nˋs Leben verläuft recht ereignislos, die meiste Zeit verbringt sie im Kampfsportstudio von Jürgen, ihrem Trainer, bei dem sie sich auf ihren nächsten Kampf vorbereitet und auch selber Kurse anbietet, vom Fenster ihrer Wohnung aus beobachtet sie die Obdachlosen vorm Haus, manche Abende verbringt sie bei ihrer Geliebten, einer Politikerin. Eines Morgens entdeckt sie ein Graffiti an der gegenüberliegenden Brandmauer und plötzlich sind die Bilder unter dem Synonym Striker überall in der Stadt für sie sichtbar. Als plötzlich Ivy mit ihren Habseligkeiten im Flur vor Nˋs Wohnung auftaucht und erzählt, sie würde demnächst im Dachgeschoss einziehen, gerät Nˋs Leben etwas aus den Fugen. Vom Klappentext des Buches war ich sofort angetan, ohne, dass ich direkt gewusst hätte in welche Richtung die Geschichte genau geht. Ich war gespannt. Die ersten Seiten hat diese erwartungsvolle Spannung auch angehalten, allerdings wurde mir die Lektüre recht schnell etwas schwer. Der Schreibstil der Autorin ist sehr direkt, roh, klar und mit einem unverklärten Blick auf das alltägliche Leben mit all seinen Facetten, da wird nichts schöngeredet. Zugegebenermaßen hatte ich das so nicht erwartet, aber ich fand es jetzt auch nicht so schlimm. Was mir das Lesen erschwert hat ist die Art der Autorin die Geschichte zu erzählen, es wirkt manchmal recht wirr, sprunghaft, willkürlich. Als Leser hat man einzig Nˋs sportliche Ambitionen als roten Faden, sonst würde man wohl so manches Mal vom Weg abkommen. Als Hauptfigur bleibt N für mich leider ebenso wenig greifbar wie Ivy, die aus mir unersichtlichen Gründen Panik und Angst in N auslöst, auch Nˋs Obsession für ihren Kampfsport kann ich nur bedingt nachvollziehen. Generell bleibt N mir bis zum Ende hin eher fremd und ich schaffe es nicht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Die Grundstimmung des Buches ist für mich fast düster, irgendwie hoffnungslos, perspektivlos, melancholisch, das Buch hätte wahrscheinlich gut zu einem verregneten Nachmittag gepasst. Leider hat das Buch es mir zunehmend schwerer gemacht mich zu fesseln, ich habe schon während der Lektüre angefangen mich zu fragen, was mir die Autorin eigentlich sagen will. Letztlich bleibe ich etwas ratlos zurück.

  • Bewertung

    5/5

    02.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Striker

    Der Roman eröffnet eine schonungslose und unbequeme Perspektive auf die Gesellschaft, mich haben die namenlosen Charaktere, N`s Identifikation mit Obdachlosigkeit und ihre Entfremdung von der Gesellschaft noch lang beschäftigt, nachdem ich den Roman beendet habe. Wundervoll geschrieben.

  • Marielle_liest

    5/5

    08.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Insomnia

    Je länger sie in der U-Bahn sitzt, desto mehr verändern sich Ns Mitfahrende - von reich zu arm oder umgekehrt innerhalb von fünf Stadtteilen, je nachdem, in welche Richtung sie fährt. N ist Kampfsportlerin und Trainerin, knapp unter 30 und bereitet sich auf einen Kampf gegen ihre Angstgegnerin vor. Erst verwaschen, dann immer klarer kritzelt sich Striker mit gigantischen Zeichen an der Hausfassade in ihr Leben - gefolgt von Ivy, die mit ihrem Hab und Gut beinahe Ns Tür einrennt. Wie und ob das alles zusammenhängt, erfahren wir in Helene Hegemanns neuem Roman. Eine so große Angst im Inneren zu fühlen, dass die Welt mitten in der Nacht in Berlins Problembezirk sicherer erscheint. Das klingt zunächst absurd, doch wenn wir ganz tief in uns hineinhorchen, in die dunkelsten Nischen lauschen, dann ging es uns vielleicht selbst schon einmal so. Auf eine drängende und umklammernde Weise können wir spüren, wie es N ergeht, wenn sie die Schritte vom Dachboden hört, wenn sie das Geheimnis der Zeichen lüftet, wenn sie sich davor fürchtet, dass Ivy in ihre Wohnung eindringt, wenn sie den Schrecken im Flur zurücklässt und stattdessen in ihr eigenes Spiegelbild blickt und wenn sie ihren Schlaf gegen die kalte Nacht auf der Straße eintauscht. Insomnia. „Striker“ ist auf eine sehr körperliche Weise emotional geschrieben und spielt ganz bewusst mit Ekel, Grenzerfahrungen und deren Überschreitung. Während der Lektüre fühlt man sich selbst irgendwie gehetzt und verfolgt. Zwischen den Zeilen lichtet sich mit der Zeit das ein oder andere Geheimnis, aber manches bleibt verborgen. Für mich war es eine geniale und außergewöhnliche Leseerfahrung, die mit Tabus bricht, vorschnelle Rückschlüsse ausräumt und Klassenunterschiede deplatziert. Große Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    03.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kraftvoll

    „Und doch hat der Schmerz dieser Erkenntnis keine Wucht, überhaupt nicht, er hat kein bisschen was mit einem Faustschlag zu tun oder der Gewalt, die einen bei einer niederschmetternden Nachricht zusammenbrechen lässt, es ist eher, als hätte sie sich längst an diesen Schmerz gewöhnt.“ N. kämpft. Sie kämpft in einer Kampfsportschule, gibt selbst Unterricht. Manchmal kämpft sie auch gegen sich selbst. Sie trainiert bis zur Ohnmacht und übt richtig viel aushalten zu können. Das kann sie in der Kampfsportschule und auch im Leben. N. ist einsam, hat eine Affäre mit einer Politikerin, richtig glücklich ist sie nicht. Sie wohnt nah an einem Problembezirk und plötzlich tauchen rätselhafte Zeichen an der Brandmauer gegenüber ihrer Wohnung auf, später stehen Taschen vor ihrer Tür, dann taucht eine junge Frau im Treppenhaus auf. N. will helfen, hat Angst aber das merkwürdigste ist, dass sie das Gefühl hat, sich selbst gegenüber zu stehen. Ein harter, rauer, Roman über Obdachlosigkeit, sich selbst zu sabotieren, die Unterschiede zwischen Arm und Reich und unterdrückter Gewalt. N. traut den Menschen nicht, wurde sie doch schon im Kinderwagen komisch angeschaut. Eine OP hat sie optisch in den Augen anderer Menschen aufgewertet, doch die Schmerzen wird sie nie vergessen. Auch den Verlust eines Teiles von ihr nicht. Ständig angriffsbereit ist sie, um sich zu verteidigen. Der Roman war oft sehr hart aber weglegen konnte ich ihn nicht mehr. Die Angst und Zerrissenheit von N. waren so deutlich spürbar, da hab ich Gänsehaut bekommen. Mal leise, mal laut, düster und voller Kraft und Wut über eine Realität, die es eigentlich nicht geben sollte. Ich leg euch den Roman sehr ans Herz, vor allem denen, die nicht vor harter Realität zurückschrecken.

  • MarieOn

    4/5

    23.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholische Geschichte ohne Licht am Horizont

    N. soll in Tiflis die ganzen zu Tode gebotoxten Gayas umhauen. Ihr Trainer Jürgen ist sechsundfünfzig, hat ein Jagdgewehr und eine Zweitwohnung in Kapstadt. Er würde besser in einen japanischen Tempel passen. Stattdessen steht er in dieser Ostberliner Turnierhalle zwischen Tapeziertischen und Wasserspendern rum. Er hat sich Videos von Ronda Shephards aktuellen Verfassung angesehen. Sie hat N. das letzte Mal auf die Bretter geschickt und die ist nicht mehr aufgestanden. N. wird wach, weil sie Schritte über sich hört. Dort ist ein leerer Dachboden, in dem man nicht aufrecht stehen kann, deshalb fällt sie in einen lauen Halbschlaf. Beim Aufwachen sieht sie das gewohnte Bild aus ihrem Küchenfenster. Die Brandmauer. Nein, etwas ist anders. Sie springt aus dem Bett, stürzt ans Fenster und zündet sich eine Zigarette an. An die Mauer vor ihr hat jemand runenförmige Zeichen gemalt. Die Hieroglyphen, deren Sinn sie nicht versteht, sind höher als jede Leiter. Ihr Kopf startet, wie so oft den Panikmodus, wühlt ihr Inneres auf und versetzt sie zielsicher in Todesangst. Sie probiert verschiedene Strategien, um den Cortisolspiegel zu senken, atmet vier Mal ein und sechs Mal aus, sagt sich mantraartig vor: „Es geht hier nicht um mich!“. Sie ist so gut wie allein, hat zu ihrer Familie im Sauerland keinen Kontakt mehr. Manchmal fährt sie zur Politikerin des Verteidigungsausschusses ans andere Ende der Stadt. Sie lebt dort, wo die teuersten Villen stehen. N. lebt in dem Teil der Stadt mit der höchsten Bebauungsdichte. Sie treffen sich nie bei N. Sie gehen zusammen ins Bett, tauschen unaufgeregte Körperlichkeiten aus und gehen danach vielleicht noch was essen. Fazit: Helene Hegemann hat eine düstere Story geschaffen. Ihre Protagonistin ist Kampfsportlerin und fristet ein einsames Dasein. Sie hat diverse Ängste und wirkt traumatisiert, das geht aber nirgendwo aus der Geschichte hervor. Sie bereitet sich auf den Kampf mit ihrer Endgegnerin vor. Ihr dabei zuzusehen gefällt mir, das hat die Autorin gut ausgearbeitet. Die Beziehung zur Politikerin ist lieblos und kann eigentlich nicht erstrebenswert sein, dennoch hält sie sich an den schönen Anfangszeiten fest. Die äußeren Umstände, Hieroglyphen und eine fremde Frau, in der sie sich wiedererkennt, nimmt sie als unkontrollierbare Bedrohung wahr. Das Denken dieser fremden Obdachlosen ist wirr und voller mystischer Gedanken, die N. an die Weltverschwörungstheorien der Impfgegner erinnern. Die Hauptakteurin fühlt sich nicht zugehörig und dümpelt identitätsschwach vor sich hin. Die melancholische düstere Stimmung zieht sich konsequent durch die ganze Geschichte und ist gut gemacht. Weniger gut fand ich das Klischee, das bedient wurde. Reiche tragen Poloshirts und Rolex, reden dummes Zeug und haben durchgeknallte Kinder. Ich bin der Geschichte gerne gefolgt, weil sie textsicher erzählt wird. Der tiefere Sinn allerdings, sollte es einen geben, hat sich mir nicht gezeigt.

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