• Produktbild: Striker
  • Produktbild: Striker

Striker Roman

6

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,5 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00595-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Angesichts einer zunehmend aus den Fugen geratenen Welt, einer immer fragiler wirkenden Gegenwart kann man ›Striker‹ getrost als Roman der Stunde bezeichnen.« ("Der Tagesspiegel")
»Helene Hegemann beschreibt, wie fragil alles ist, wenn man sich nach einem anderen Leben sehnt und nicht weiß, wie es aussehen könnte. Und wie traurig, lustig, giftig sie das erzählt, ist einfach nur grandios.« ("Cicero")
»Wieder schlingern fragile Seelen durch Helene Hegemanns suggestiven und sprachberserkenden Text voll schneidend schöner, wuchtiger Sätze.« ("Freie Presse")
»Hegemann schreitet mit N die Untiefen unserer Identität ab, so sorgfältig wie verstörend.« ("Express")
»›Striker‹ ist ein elektrisierender Roman über eine Gegenwart, in der die Grenzen zwischen Verschwörungsmythen, Klassenkampf und roher Gewalt zunehmend verschwimmen.« ("kulturlifestyle.com")
»Eine Gegenwartsdiagnose der Angst und der permanenten Überforderung angesichts unvorstellbarer Gefahren.« ("Theater der Zeit")
»In ein paar Stunden ausgelesen, rumort dieses ungewöhnliche Buch noch lange nach.« ("kulturexpresso")
»ein vielschichtig kluger Roman« ("Welt am Sonntag - Die literarische Welt")
»Diesen […] beschreibt Hegemann in einer Sprache ohne Geheimnisse, von der Straße abgelauscht und in Kunst übersetzt.« ("Augsburger Allgemeine Bücherjournal")
»Ein Buch, unglaublich reich an sehr klugen und auch harten Beobachtungen von Berlin und seinen Bewohnern.(...) Einmal Armutshölle zu Wohlstandsverwahrlosungshölle und zurück.« ("ZDF Das literarische Quartett")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,5 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00595-0

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    02.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Striker

    Der Roman eröffnet eine schonungslose und unbequeme Perspektive auf die Gesellschaft, mich haben die namenlosen Charaktere, N`s Identifikation mit Obdachlosigkeit und ihre Entfremdung von der Gesellschaft noch lang beschäftigt, nachdem ich den Roman beendet habe. Wundervoll geschrieben.

  • Marielle_liest

    5/5

    08.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Insomnia

    Je länger sie in der U-Bahn sitzt, desto mehr verändern sich Ns Mitfahrende - von reich zu arm oder umgekehrt innerhalb von fünf Stadtteilen, je nachdem, in welche Richtung sie fährt. N ist Kampfsportlerin und Trainerin, knapp unter 30 und bereitet sich auf einen Kampf gegen ihre Angstgegnerin vor. Erst verwaschen, dann immer klarer kritzelt sich Striker mit gigantischen Zeichen an der Hausfassade in ihr Leben - gefolgt von Ivy, die mit ihrem Hab und Gut beinahe Ns Tür einrennt. Wie und ob das alles zusammenhängt, erfahren wir in Helene Hegemanns neuem Roman. Eine so große Angst im Inneren zu fühlen, dass die Welt mitten in der Nacht in Berlins Problembezirk sicherer erscheint. Das klingt zunächst absurd, doch wenn wir ganz tief in uns hineinhorchen, in die dunkelsten Nischen lauschen, dann ging es uns vielleicht selbst schon einmal so. Auf eine drängende und umklammernde Weise können wir spüren, wie es N ergeht, wenn sie die Schritte vom Dachboden hört, wenn sie das Geheimnis der Zeichen lüftet, wenn sie sich davor fürchtet, dass Ivy in ihre Wohnung eindringt, wenn sie den Schrecken im Flur zurücklässt und stattdessen in ihr eigenes Spiegelbild blickt und wenn sie ihren Schlaf gegen die kalte Nacht auf der Straße eintauscht. Insomnia. „Striker“ ist auf eine sehr körperliche Weise emotional geschrieben und spielt ganz bewusst mit Ekel, Grenzerfahrungen und deren Überschreitung. Während der Lektüre fühlt man sich selbst irgendwie gehetzt und verfolgt. Zwischen den Zeilen lichtet sich mit der Zeit das ein oder andere Geheimnis, aber manches bleibt verborgen. Für mich war es eine geniale und außergewöhnliche Leseerfahrung, die mit Tabus bricht, vorschnelle Rückschlüsse ausräumt und Klassenunterschiede deplatziert. Große Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    03.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kraftvoll

    „Und doch hat der Schmerz dieser Erkenntnis keine Wucht, überhaupt nicht, er hat kein bisschen was mit einem Faustschlag zu tun oder der Gewalt, die einen bei einer niederschmetternden Nachricht zusammenbrechen lässt, es ist eher, als hätte sie sich längst an diesen Schmerz gewöhnt.“ N. kämpft. Sie kämpft in einer Kampfsportschule, gibt selbst Unterricht. Manchmal kämpft sie auch gegen sich selbst. Sie trainiert bis zur Ohnmacht und übt richtig viel aushalten zu können. Das kann sie in der Kampfsportschule und auch im Leben. N. ist einsam, hat eine Affäre mit einer Politikerin, richtig glücklich ist sie nicht. Sie wohnt nah an einem Problembezirk und plötzlich tauchen rätselhafte Zeichen an der Brandmauer gegenüber ihrer Wohnung auf, später stehen Taschen vor ihrer Tür, dann taucht eine junge Frau im Treppenhaus auf. N. will helfen, hat Angst aber das merkwürdigste ist, dass sie das Gefühl hat, sich selbst gegenüber zu stehen. Ein harter, rauer, Roman über Obdachlosigkeit, sich selbst zu sabotieren, die Unterschiede zwischen Arm und Reich und unterdrückter Gewalt. N. traut den Menschen nicht, wurde sie doch schon im Kinderwagen komisch angeschaut. Eine OP hat sie optisch in den Augen anderer Menschen aufgewertet, doch die Schmerzen wird sie nie vergessen. Auch den Verlust eines Teiles von ihr nicht. Ständig angriffsbereit ist sie, um sich zu verteidigen. Der Roman war oft sehr hart aber weglegen konnte ich ihn nicht mehr. Die Angst und Zerrissenheit von N. waren so deutlich spürbar, da hab ich Gänsehaut bekommen. Mal leise, mal laut, düster und voller Kraft und Wut über eine Realität, die es eigentlich nicht geben sollte. Ich leg euch den Roman sehr ans Herz, vor allem denen, die nicht vor harter Realität zurückschrecken.

  • MarieOn

    4/5

    23.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholische Geschichte ohne Licht am Horizont

    N. soll in Tiflis die ganzen zu Tode gebotoxten Gayas umhauen. Ihr Trainer Jürgen ist sechsundfünfzig, hat ein Jagdgewehr und eine Zweitwohnung in Kapstadt. Er würde besser in einen japanischen Tempel passen. Stattdessen steht er in dieser Ostberliner Turnierhalle zwischen Tapeziertischen und Wasserspendern rum. Er hat sich Videos von Ronda Shephards aktuellen Verfassung angesehen. Sie hat N. das letzte Mal auf die Bretter geschickt und die ist nicht mehr aufgestanden. N. wird wach, weil sie Schritte über sich hört. Dort ist ein leerer Dachboden, in dem man nicht aufrecht stehen kann, deshalb fällt sie in einen lauen Halbschlaf. Beim Aufwachen sieht sie das gewohnte Bild aus ihrem Küchenfenster. Die Brandmauer. Nein, etwas ist anders. Sie springt aus dem Bett, stürzt ans Fenster und zündet sich eine Zigarette an. An die Mauer vor ihr hat jemand runenförmige Zeichen gemalt. Die Hieroglyphen, deren Sinn sie nicht versteht, sind höher als jede Leiter. Ihr Kopf startet, wie so oft den Panikmodus, wühlt ihr Inneres auf und versetzt sie zielsicher in Todesangst. Sie probiert verschiedene Strategien, um den Cortisolspiegel zu senken, atmet vier Mal ein und sechs Mal aus, sagt sich mantraartig vor: „Es geht hier nicht um mich!“. Sie ist so gut wie allein, hat zu ihrer Familie im Sauerland keinen Kontakt mehr. Manchmal fährt sie zur Politikerin des Verteidigungsausschusses ans andere Ende der Stadt. Sie lebt dort, wo die teuersten Villen stehen. N. lebt in dem Teil der Stadt mit der höchsten Bebauungsdichte. Sie treffen sich nie bei N. Sie gehen zusammen ins Bett, tauschen unaufgeregte Körperlichkeiten aus und gehen danach vielleicht noch was essen. Fazit: Helene Hegemann hat eine düstere Story geschaffen. Ihre Protagonistin ist Kampfsportlerin und fristet ein einsames Dasein. Sie hat diverse Ängste und wirkt traumatisiert, das geht aber nirgendwo aus der Geschichte hervor. Sie bereitet sich auf den Kampf mit ihrer Endgegnerin vor. Ihr dabei zuzusehen gefällt mir, das hat die Autorin gut ausgearbeitet. Die Beziehung zur Politikerin ist lieblos und kann eigentlich nicht erstrebenswert sein, dennoch hält sie sich an den schönen Anfangszeiten fest. Die äußeren Umstände, Hieroglyphen und eine fremde Frau, in der sie sich wiedererkennt, nimmt sie als unkontrollierbare Bedrohung wahr. Das Denken dieser fremden Obdachlosen ist wirr und voller mystischer Gedanken, die N. an die Weltverschwörungstheorien der Impfgegner erinnern. Die Hauptakteurin fühlt sich nicht zugehörig und dümpelt identitätsschwach vor sich hin. Die melancholische düstere Stimmung zieht sich konsequent durch die ganze Geschichte und ist gut gemacht. Weniger gut fand ich das Klischee, das bedient wurde. Reiche tragen Poloshirts und Rolex, reden dummes Zeug und haben durchgeknallte Kinder. Ich bin der Geschichte gerne gefolgt, weil sie textsicher erzählt wird. Der tiefere Sinn allerdings, sollte es einen geben, hat sich mir nicht gezeigt.

  • Jürg K.

    4/5

    26.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere ergreifende Geschichte

    N wohnt an einer Bahnlinie, die einen Problembezirk mit dem Villenviertel am anderen Ende der Stadt verbindet. Zwei Welten. N kennt beide. Sie unterrichtet in einer Kampfsportschule und hat eine Affäre mit einer Politikerin aus dem Verteidigungsausschuss. Eines Morgens entdeckt N rätselhafte Zeichen an der Brandmauer gegenüber ihrer Wohnung. Und dann stehen plötzlich Koffer und Tüten vor ihrer Tür. Diese gehören einer jungen Frau. N hat das Gefühl bei jeder Begegnung sich selber gegenüberzustehen. Dieses Buch ist düster, ergreifend und kraftvoll geschrieben. Dem Lesen wird die Stimmung der Gegenwart vor Augen geführt, die von Angst und Bedrohung geprägt ist. Zugleich die menschliche Einsamkeit und den Versuch einen Platz in dieser Welt zu finden. Beim Lesen wird man automatisch in den Bann gezogen. Hier wird von Helene Hegemann von Kampfsport, Obdachlosigkeit, Reichtum und die verdrängte Realität der Gesellschaft prägnant geschildert. Empfehlenswertes Buch.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

2

3

0

2

1

1

0

Bewertungen (6)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Striker
  • Produktbild: Striker