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Amanda Peters

1. Beeren pflücken

Beeren pflücken Roman | Bestseller aus Kanada | Ein fesselndes Debüt über Verlust und Liebe | Für Fans von Liz Moore, Delia Owens & Barbara Kingsolver | Amazon Best Book of the Year

204

15,69 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Suzanne Borsody + weitere

Spieldauer

10 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

18

Verlag

Harper Audio

Übersetzt von

Brigitte Jakobeit

Sprache

Deutsch

EAN

9783365011140

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

10 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

18

Verlag

Harper Audio

Übersetzt von

Brigitte Jakobeit

Sprache

Deutsch

EAN

9783365011140

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  • Isabel

    aus Bietigheim-Bissingen

    4/5

    15.07.2025

    Hörbuch-Download

    Die Blaubeerplücker in Maine ...

    Dieses berührende Hörbuch transportierte mich zurück ins Jahr 1962 und gab mir tiefe Einblicke in das Leben einer indigenen Familie aus Nova Scotia, die jeden Sommer mit der ganzen Familie nach Maine reisen, um dort ihren Lebensunterhalt auf den Blaubeerfeldern zu bestreiten. Eigentlich ist es wie jedes Jahr, doch diesmal zerstört ein schrecklicher Verlust die „Idylle“ der Familie. Die erst vierjährige Ruthie verschwindet spurlos, als ihr auch erst sechsjähriger Bruder sie kurz allein lässt. Jegliche Suchversuche verlaufen im Sand. Während die ganze Familie unter dieser Ungewissheit über ihren Verbleib durchgeschüttelt wird, leidet besonders Charles sein Leben lang unter diesem Trauma. Er gibt sich selbst die Schuld, fängt schon früh an zu trinken und ist nahezu unfähig eine eigene Beziehung zu führen. Zeitgleich erfährt man Hörer von einem kleinen Mädchen namens Norma, die in einer gut situierten Familie aufwächst. Während ihr Vater, ein Richter, sich ihr gegenüber eher distanziert verhält, ist ihr Mutter eine wahre Übermutter, die ihr kleines Mädchen nicht aus den Augen lässt. Norma liebt die Beide, fühlt sich aber dennoch nicht wirklich „zu Hause“. Träume und Erinnerungsfetzen aus der Vergangenheit treiben sie um, doch ihre Fragen werden von den Eltern nicht beantwortet, ja nahezu verdrängt. Schließlich nimmt sie die Schwester ihrer Mutter, sie ein wenig unter die Fittiche. Sie weiß natürlich genau, was damals passiert ist und wo die kleine Norma herkommt. Mit „Beeren pflücken“ hat die Autorin Amanda Peters ein Werk geschaffen, das mich schwer losließ. Norma und Joe mit ihren Familien begleiten zu dürfen, hat mich fast ein wenig demütig gemacht. Es ist ein melancholischer Roman, der seine Hörer mitnimmt in die Welt voller Ungewissheit, Schuldgefühle und einem Trauma, das sowohl Joe als auch Norma nie ein wirklich normales Leben leben ließ. Ich habe es genossen in eine für mich fremde Welt und kam mit dem männlichen Sprecher auch bestens zurecht. Lediglich für die kleine und später erwachsene Norma hätte ich mir eine frischere Stimme gewünscht. Dennoch vergebe ich sehr gerne vier solide Sterne verbunden einer von Herzen kommenden Lese- bzw. Hörempfehlung.

  • Bewertung

    2/5

    15.09.2025

    Hörbuch-Download

    Nette Erzählung, jedoch fehlende Spannung

    Auch wenn mir der Erzählstil von Amanda Peters gefallen hat, hat sich das Lesen des Buches sehr gezogen. Sehr schnell wird klar, dass Norma die verschwundene Ruthie ist. Da man Joe und Norma aber durch die Erzählperspektiven auch zu einem späteren Zeitpunkt in der Geschichte bereits kennt, ist auch sehr schnell klar, dass sich die Charaktere über sehr lange Zeit nicht wiedertreffen werden. Das Buch beschränkt sich also fast gänzlich auf die Beschreibung zweier Leben, baut allerdings nie eine wirkliche Spannung oder eine Nähe zu den Charakteren auf. Ich habe mir von diesem Buch deutlich mehr erhofft und mich am Ende eher durchbeißen müssen, um es noch fertig zu lesen.

  • M. E.

    aus Ronnenberg

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein toller Roman!

    Soeben habe ich "Beeren pflücken" von Amanda Peters beendet. Mit Tränen in den Augen. Eine wunderschöne, wichtige und nachhallende Geschichte einer indigenen Familie, die im Jahr 1962 traurig beginnt und Jahrzehnte später ein schönes Ende bekommt. Ich habe selten einen Roman gelesen, der es schafft, schwere Themen leicht lesen zu können. Von der ersten bis zur letzten Zeile toll geschrieben, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Eine Geschichte, an die ich sicher noch lange denken werde. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!

  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hör auf dein Gefühl!

    Jedes Jahr arbeitet eine Mi’kmaq-Familie in Maine bei der Blaubeer-Ernte, bis im Jahr 1962 ihre kleine Tochter Ruthie plötzlich spurlos verschwindet. Die Familie verkraftet das Verschwinden des kleinen Mädchens nie ganz und bleibt von diesem Schicksalsschlag tief gebeutelt. Bis eines Tages - nach Jahrzehnten - an Bruder Joes Totenbett eine unerwartete Wendung passiert und die Wahrheit um Ruthies Verschwinden ans Licht kommt. Amanda Peters erzählt in ihrem Debutroman "Beeren pflücken" nicht nur von dem einen, schweren Schicksalsschlag, den eine marginalisierte Indigenenfamilie durchmachen muss, sondern von einem ganzen Mikrokosmos an Diskriminierungen, die nur schwer aushaltbar sind. Schnell wird klar, dass Ruthie unter anderem Namen bei einer fremden Familie aufwächst und zeitlebens immer ahnt, dass mit ihrer Geschichte irgendetwas nicht stimmt. Ihr Aussehen, das deutlich von dem Rest ihrer Familie abweicht, wird fadenscheinig begründet, abgesehen davon spürt sie sehr bald, dass irgendetwas in ihrer "Familie" seltsam ist. Ruthies eigentlich Familie leidet still, nicht nur unter ihrem Verschwinden, sondern unter den Repressionen und Diskriminierungen, die sie als indigene Familie über sich ergehen lassen müssen. Gebeutelt durch weitere Schicksalsschläge nehmen sie ihr Dasein und die Herausforderungen so hin und versuchen schlicht zu leben. Joe verkraftet all dies nicht und flieht aus den Familienbanden, versucht sich ein neues Leben aufzubauen, scheitert aber aufgrund der Last, die er auch gerne verdrängen mag. Die abwechselnde Erzählperspektive ist eindringlich und lässt einen sehr emotional an den Schicksalen der einzelnen Figuren teilhaben. Amanda Peters gelingt ein tief berührender Roman, der voller Melancholie und Traurigkeit ist und glaubhaft die schwere Last der Unterdrückung vermittelt. Und doch bleibt die Hoffnung und der Glaube an das eigene Gespür im Mittelpunkt und hinterlässt ein warmherziges und positives Gefühl. "Beeren pflücken" ist ein tiefsinniger Roman, der sehr nachhallt und dessen gezeichnete Bilder einen nie ganz loslassen werden.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein phänomenales Buch

    Beeren pflücken ist ein Buch, das mich sehr berührt hat und das wahrlich tief unter die Haut geht. Was dieses Buch so wertvoll macht, ist seine ruhige Schreibweise, seine große Zurückhaltung. Ohne Effektheischerei berührt es viele schwere Themen zugleich: Verlust, Schweigen, Trauma, Erinnerung und die langfristigen Folgen dessen, was unausgesprochen bleibt.  Gerade diese Vielschichtigkeit macht das Buch so besonders. Dieses Buch ist kein Snack. Die Lektüre ist intensiv und das Gelesene beschäftigt einen noch lange. Die Geschichte fühlt sich erschreckend real an. Sie wirkt ehrlich, respektvoll, schmerzhaft, tieftraurig und zutiefst menschlich.  Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Auch als Schullektüre würde ich essehr gut finden. Es eröffnet wichtige Gespräche, regt zum Nachdenken an und zeigt, wie viel Kraft in ruhigen, unaufgeregten Romanen liegen kann. 

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