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Eva Biringer

1. Unversehrt. Frauen und Schmerz

Unversehrt. Frauen und Schmerz SACHBUCH DES JAHRES | Preisträgerin des NDR-Sachbuchpreises 2025 | Gewalt gegen Frauen | Gender Pain Gap | Medizin für Frauen | Frauengesundheit

Gesprochen von
108

18,49 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Eva Biringer

Spieldauer

8 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

15

Verlag

Harper Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783365009765

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Eva Biringer

Spieldauer

8 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

15

Verlag

Harper Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783365009765

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  • BücherAlex

    aus Ba-Wü

    5/5

    28.06.2026

    Hörbuch-Download

    Sehr zu empfehlen

    Die Geschichten über Gewalt an Frauen z.B. in Indien oder hier bist in die frühe Neuzeit werden eindrücklich erzählt. Oder auch über den weibl. Körper/Sexualität betreffende Medizin-Historie.

  • Bewertung

    aus Annaberg-Buchholz

    5/5

    30.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schmerz, lass bitte nach!

    Ein Buch,das ich am liebsten jeden Menschen zwingen möchte, es zu lesen. Der Schmerz von Frauen, der belächelt, minimiert wird, und schon so allgegenwärtig Kleingeredet wird, das es die meisten von uns schon viel zu sehr verinnerlicht haben. Es wird Scham empfunden und es wird rationalisiert, aber genau das ist der falsche Weg (Reclaim the Pain, wie die Autorin so schön sagt). Denn unser Schmerz darf wehtun und angezeigt werden und es muss noch so unfassbar viel getan werden, damit man auch als Frau in der Medizin(!) und im sozialen Umfeld damit nicht mehr allein gelassen wird. Auf 232 Seiten werden Fakten und Anekdoten werden hier perfekt verwoben. Ich hatte bei einigen der persönlichen Geschichten wirklich Gänsehaut. Es geht hier auch wirklich nicht um Junge Frauen, sondern um ein weibliches Trauma, das seit Generationen so weitergegeben wird und das macht einfach fassungslos und wütend.

  • limaelmo

    5/5

    21.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Erkenntnisreich Die Autorin…

    Erkenntnisreich Die Autorin Eva Biringer hat mit "Unversehrt" ein vom Schreibstil her leicht lesbares, inhaltlich teils nur schwer erträgliches Buch über Schmerzen bei Frauen geschrieben. Aufhänger und roter Faden sind ihre Erinnerungen an ihre Großmutter, die sie als Frau mit chronisch starken Schmerzen kannte. Diese Teile des Buches rahmen den Buchinhalt gut ein und verbindet die einzelnen Kapitel und Aspekte von Schmerzen. In neun Kapiteln lernen wir gut sortiert die Gedanken der Autorin zum Thema kennen. Sie weist auf vielerlei Quellen, Forschungsarbeiten, weiteren Lektüren und Medien hin, die sie dazu herangezogenm hat. Darum gibt es umfangreichen Listen im Anhang. Einige der genannten Bücher kenne ich und sie machten an den Stellen ihrer Erwähnung das Thema für mich runder, sind als sehr nützlich in ihrer Auflistung am Ende des Buches, um sich weiter mit dem Thema zu befassen. Ganz persönlich hat mich das Buch an mehreren Stellen sehr erhellt. So fand ich Belege dafür, dass verschiedenen Situationen in meinem Leben bisher in einem anderen Licht dastanden. In einem für mich schlechten nämlich. Nun weiß ich, dank der Autorin und ihrem Buch, dass ich mit diesem schlechten Licht nicht alleine bin und kann das miese Gefühl, das mich seither begleitet hat, wandeln in etwas positives. Danke, Eva Biringer!

  • xxholidayxx

    5/5

    24.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr wichtiges (!) Buch, das wütend macht

    "Jahrtausendelang wurde der weibliche Körper per se als schwach, krank und behandlungsbedürftig angesehen. Daran hat sich nur wenig geändert. Wenn Frauen ihre körperliche Versehrtheit offenbaren, wird ihnen oftmals nicht geglaubt." (Seite 189 - Buchzitat) Eva Biringers Sachbuch „Unversehrt. Frauen und Schmerz“ beleuchtet eindringlich, wie weiblicher Schmerz in unserer Gesellschaft systematisch abgewertet, ignoriert und fetischisiert wird. Die Autorin, geboren 1989 in Albstadt-Ebingen, studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft und schreibt als freie Autorin über Stil- und Kulturthemen für renommierte Zeitungen wie "Die Zeit" und "Welt am Sonntag". Biringer, die in Wien und Berlin lebt, bringt ihre Expertise und persönliche Erfahrung in dieses wichtige Buch ein. Worum geht’s genau? Das Buch setzt sich mit der gesellschaftlichen, medizinischen und kulturellen Wahrnehmung von weiblichem Schmerz auseinander. Frauen, die häufiger unter chronischen Schmerzen leiden und stärkeren Belastungen wie Menstruationsbeschwerden, Endometriose oder häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, erfahren oft weniger Verständnis und Unterstützung als Männer. Ihre Schmerzen werden schneller als psychosomatisch abgetan, weniger intensiv erforscht und oft einfach medikamentös ruhiggestellt. Eva Biringer zeigt anhand persönlicher Erlebnisse, wie ihrer Großmutter, deren lebenslanger Schmerz ignoriert wurde, und einer beeindruckenden Fülle an Studien, wie patriarchale Strukturen diese Missstände fördern. Sie beleuchtet außerdem die Fetischisierung von Schmerz und wie Männerkörper weiterhin als medizinische Norm gelten. Meine Meinung Für mich ist „Unversehrt“ eines der eindringlichsten Bücher des Jahres. Die Lektüre ist wie ein Schlag in die Magengrube – nicht wegen Effekthascherei oder sprachlicher Tricks, sondern durch die gut recherchierten Fakten, die sowohl erschütternd als auch wütend machen. Biringer nähert sich dem Thema Schmerz aus unterschiedlichsten Perspektiven: philosophisch, gesellschaftlich, medizinisch und autobiografisch. Besonders berührend fand ich den roten Faden des Buches – den Schmerz und die gesundheitlichen Probleme ihrer Großmutter, der nie ernst genommen wurde. Dieses Element schafft Nahbarkeit und eine (persönliche) Verbindung zur Autorin. Der Autorin gelingt es, komplexe medizinische und gesellschaftliche Zusammenhänge verständlich zu erklären, ohne dabei den feministischen Kern der Botschaft zu verlieren: Schmerz bei Frauen wird nicht nur bagatellisiert, sondern systematisch übersehen, was tödliche Konsequenzen haben kann. Die Darstellung, dass chronische Erkrankungen wie Endometriose oder Menstruationsbeschwerden immer noch kaum erforscht sind, macht mich fassungslos – ebenso wie die Tatsache, dass patriarchale Gewalt und der Ausschluss von Frauen aus medizinischen Standards bis heute existieren. Trotz meines eigenen Vorwissens konnte ich aus dem Buch viel Neues lernen, denn Biringer hat eine Fülle an Studien und historischen wie aktuellen Beispielen zusammengetragen. Die Stärke des Buches liegt in seiner Klarheit und Eindringlichkeit. Es ist ein feministisches Plädoyer, das mit Fakten überzeugt, ohne zu polemisieren. Fazit „Unversehrt“ ist ein tief bewegendes, faktenreiches und unverzichtbares Buch, das sich mit einem wichtigen, oft vernachlässigten Thema auseinandersetzt. Es regt zum Nachdenken an und ruft zum Handeln auf. Eva Biringer hat hier ein Meisterwerk geschaffen, das feministisches Bewusstsein schärft und einen unverzichtbaren Beitrag zur Diskussion über weiblichen Schmerz leistet. Nicht weniger als 5 von 5 Sternen.

  • Adele

    aus Bremen

    5/5

    01.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schmerzhaft zu lesen, ein unglaublich wichtiges Buch!

    Unversehrt ist wirklich keine leichte Kost und macht unfassbar traurig und wütend. Ich musste mehrfach unterbrechen, weil die Geschichte von weiblichem Schmerz, die Eva Biringer hier erzählt so unfassbar und dramatisch ist und nicht zuletzt dramatisch alltäglich. Die Autorin betrachtet wie Frauen Schmerz zugefügt wird, ihr Schmerz bagatellisiert und nicht ernst genommen, an anderer Stelle fetischisiert wird - dies alles auch in und von einer in Vergangenheit und Gegenwart zutiefst androzentrischen Medizin, mit weitreichenden Folgen für die Betroffenen jenseits des männlichen Ideals. Vieles war für mich nicht komplett neu, doch Biringer beschreibt die Ursprünge, Ausbreitung und Persistenz von Misogynie und deren Verbindung zu weiblichem Schmerz in unserer Gesellschaft in Deutschland, Europa und weltweit so pointiert und eindringlich, dass es einem eiskalt den Rücken herunterlaufen kann. Diese Eindringlichkeit erzeugt die Autorin nicht mit Effekten oder sprachlichen Raffinessen, nein, es sind die gut recherchierten harten, traurigen und in Ausmaß und Wirkung beinahe unglaublichen Fakten, die erschaudern lassen und einfach nur wütend machen, auf eine Welt, die noch immer maßgeblich durch patriarchale Strukturen geprägt ist und in der autoritär-patriarchale Muster zum Teil sogar eine Revision erfahren (siehe Trump, die Incel-Bewegung, etc.). Als Betroffene einer der von der Autorin beschriebenen Autoimmunerkrankungen, die überproportional Frauen betreffen, war ich positiv angetan von den Ausführungen Biringers, die von einem tiefen Verständnis der Autorin für die Erkrankungen und Lebenswelt der Betroffenen zeugen. Dies ist nach meiner Erfahrung auch unter Journalist*innen alles andere als selbstverständlich. Für mich waren Einleitung und Titelbild etwas irreführend. Letzteres finde ich recht plakativ. Zugang zum Thema verschafft sich die Autorin in der Einleitung über die Geschichte ihrer eigenen Großmutter, die ihr Leben lang an Schmerzen litt. Ich hatte daher ein wesentlich persönlicheres, eher feuilletonistisches Buch erwartet. Was auch ok gewesen wäre. Positiv überrascht bin ich dann jedoch von dem ausgezeichnet recherchierten, und einnehmend geschriebenen ebenso wie pointiert aufgebauten Sachbuch, dass mich erwartete. Für mich ist das Buch in Inhalt und seiner zeitgemäßen sprachlichen Darstellung ein echtes Must-Read und würde für mich fast zu einer zeitgemäßen Schullektüre taugen. Denn dass die darin von der Autorin präsentierten Inhalte so wenig Raum in der Öffentlichkeit einnehmen, ist unfassbar, besonders wenn man bedenkt, dass rund 50% der Menschheit von den negativen Auswirkungen von Misogynie und Sexismus in unserer Gesellschaft und insbesondere auch dem Gesundheitssystem betroffen sind! Unbedingt lesen!

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