Produktbild: Katabasis

Katabasis Roman. Der mit Spannung erwartete neue Roman der Autorin von BABEL und YELLOWFACE

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19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

13681

Erscheinungsdatum

26.08.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

655 (Printausgabe)

Dateigröße

4199 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Übersetzt von

Alexandra Jordan + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783751775991

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

13681

Erscheinungsdatum

26.08.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

655 (Printausgabe)

Dateigröße

4199 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Übersetzt von

  • Alexandra Jordan
  • Heide Franck

Sprache

Deutsch

EAN

9783751775991

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  • Melanie Schöllnhammer

    aus Steiermark

    5/5

    17.12.2025

    eBook (ePUB)

    Terry Pratchett trifft auf Wissenschaft

    Ich muss zugeben, ich habe lange mit mir gerungen, dieses Buch zu lesen, weil manche Rezensionen so mies waren. Aber ich bin ehrlich froh, dass ich es dann doch gelesen habe. Nur kurz erstmal, worum es geht: Die Magiestudentin Alice verkackt einen Auftrag von ihrem Prof und bringt ihn damit um. Deshalb folgt sie ihm in die Hölle, weil sie ihn zurück bringen will. In letzter Sekunde schließt sich ihr Peter an, ein Kommilitone und ebenfalls Schützling "ihres" Professors. In der Hölle steigen sie in die Höllenkreise ab, die aber so ganz anders sind als das, was Dante und Co beschreiben. Sie haben dort skurrile und gefährliche Begegnungen, aber verlieren nie ihr Ziel aus den Augen. Soweit das. Das Buch beinhaltet (zugegeben) viele Themen, die manchmal wirklich verdrehte Hirnwindungen verursachen können, auch philosophische Themen und Denkansätze und mathematische Themen und Formeln. Was ich damit sagen will, das ist kein 0815 Roman, der so einfach runterzulesen ist. Ein wenig mehr als zwei Hirnzellen wären zum Lesen gut und auch Allgemeinwissen, vor allem in den o.g. Bereichen, sind nicht schlecht. Dann ist das Buch wirklich richtig gut und teilweise tatsächlich sogar sehr witzig. Vor Allem mochte ich diesen Gegensatz zwischen unglaublich schlauen Sachen und Aussagen wie "Alter!" oder diverse Beleidigungen, die so gossensprachemäßig daherkamen. Ich empfehle das Buch also allen Menschen, die Terry Pratchett mögen (der diesen Spagat auch sehr gut hinbekommen hat), die eine spannende Geschichte gut finden, ein wenig was über die Hölle erfahren wollen, zumindest theoretisch und die Philosophie gut finden.

  • Bücherdrache

    5/5

    23.09.2025

    eBook (ePUB)

    Zwischen Schuld, Ehrgeiz und Unterwelt

    „Katabasis“ hat mich von Anfang an gefordert – sprachlich wie inhaltlich. Genau das schätze ich an Kuangs Büchern. Der Stil ist scharf, manchmal fast spröde, und gerade dadurch wirken die emotionalen Ausbrüche umso intensiver. Die zahlreichen Anspielungen auf Philosophie, Religion und Logik verleihen dem Text eine Tiefe, die sich beim Lesen nach und nach entfaltet. Besonders stark fand ich die Gegenüberstellung von Cambridge und der Hölle – Machtspiele, Abhängigkeiten und Hierarchien, gespiegelt in zwei unterschiedlichen, aber eng verbundenen Welten. Alice ist eine vielschichtige Figur: ehrgeizig, kühl, voller Schuldgefühle und zugleich verletzlich. Ich konnte mich nicht immer mit ihr identifizieren, aber gerade ihre Widersprüche haben sie für mich glaubwürdig gemacht. Peter blieb dagegen schwer greifbar – brillant, brüchig, immer rätselhaft. Das Zusammenspiel der beiden hat mich fasziniert, weil es so ambivalent bleibt. „Katabasis“ ist kein bequemes Buch und es lässt sich nicht nebenbei lesen. Aber gerade darin liegt für mich der Reiz: Kuang schreibt Bücher, die fordern, herausstechen und im Gedächtnis bleiben.

  • 37_bees

    4/5

    12.11.2025

    eBook (ePUB)

    Die Hölle ist ein Campus

    Wow. Katabasis war nicht das Buch, das ich erwartet hatte – aber definitiv eines, das hängen bleibt. R. F. Kuang nimmt das klassische Dark-Academia-Setting, dreht es durch den Fleischwolf der Unterwelt und serviert es als bitter-intelligente Satire auf Leistungsdruck, Ehrgeiz und akademische Abhängigkeiten. Alice und Peter sind keine Figuren, die man sofort liebt – eher zwei ehrgeizige Menschen, die im System gefangen sind. Ihre Rivalität, ihre Zerrissenheit zwischen Stolz und Angst, sich abhängig zu machen, hat mich fasziniert. Der Abstieg in die Hölle ist hier nicht nur mythologisch, sondern auch psychologisch – und das ist Kuangs größte Stärke. Ich muss allerdings sagen, dass mich das Buch gegen etwa 80 % kurz verloren hat – was rückblickend aber wohl den psychologischen Abstieg trefflich widerspiegelt. Im Vorhinein hatte ich oft gehört, Katabasis sei „zu themenspeziell“ und man könne es ohne ein passendes Studium gar nicht richtig verstehen. Entwarnung! Dem ist nicht so. Ich gebe zu, bei manchen mathematischen Erklärungen war ich raus – aber Alice eben auch. Und um der Geschichte folgen zu können, braucht es ganz sicher kein Mathestudium. Was Kuang wieder einmal beweist: Sie recherchiert unglaublich gründlich. Die historischen, literarischen und akademischen Hintergründe sitzen perfekt und verleihen dem Buch eine Tiefe, die beeindruckt. Und: Ich fand Katabasis tatsächlich lustiger als Babel – der Humor ist bissig, trocken und wunderbar sarkastisch. Trotzdem bleibt das Buch sehr kopflastig. Die Handlung bewegt sich mehr in Gedanken als in Taten, und manchmal fühlt es sich an wie eine akademische Diskussion in Romanform. Aber die Themen sitzen. Kuangs Schreibstil ist brillant, scharf und voller kluger Beobachtungen. Fazit: Kein Buch zum schnellen Weglesen, sondern eines, das man durcharbeiten muss – und genau deshalb beeindruckt. Eine Höllenfahrt durch Stolz, Schuld, Ehrgeiz und Selbstzerstörung – mit mehr Humor, als man erwarten würde. *Rezensionsexemplar*

  • meerblick

    4/5

    06.11.2025

    eBook (ePUB)

    Höllentrip

    Ein gewaltiges Buch legt Rebecca F. Kuang mit ‘Katabasis‘ vor, nicht nur bezüglich der Seitenanzahl, auch inhaltlich fordert es den Lesenden, intellektuell mitzuhalten. Die Kunst des Zauberns setzt fundierte mathematische Kenntnisse voraus, die über das Triviale hinausgehen. Geringe Unachtsamkeiten enden nicht selten in einer Katastrophe. So geschehen, als ein fehlerhaftes Pentagramm den renommierten Professor für Magie der Universität in Cambridge Jacob Crimes, ein nicht gerade bequemer und herzensguter Zeitgenosse, in seine Einzelteile zerlegt und schließlich dieser in der Hölle landet. Seine Doktorandin der Analytischen Magie Alice Law fühlt sich für dieses Missgeschick verantwortlich, wohl auch nicht ganz unverschuldet. Also beschließt sie ihrem Doktorvater in die Hölle zu folgen, um ihn zurück ins Leben zu holen und ihr Unachtsamkeit damit wieder gut zu machen. Na ja, und außerdem braucht sie sein Empfehlungsschreiben für die anstehende Promotion. Ausgerüstet mit hilfreichen Aufzeichnungen differenten Inhalts, will sie diesen waghalsigen Höllentrip starten, als plötzlich Peter Murdock auftaucht, der nicht gerade ihr Lieblingskommilitone ist und sie dennoch davon überzeugt, dass er ihr hilfreich zur Seite stehen kann. Es folgt eine aufregende, nicht ganz ungefährliche Reise durch die Höfe der Hölle, die nicht zufällig Parallelen zur akademischen Maschinerie aufzeigen. Die Geschichte zeichnet eine karrieresüchtige Protagonistin, die wenig Sympathie versprüht. Interessant sind die Beschreibungen der Unterwelt. Im Mittelteil verliert die Handlung jedoch stellenweise an Dynamik. Gespickt mit Diskursen zu mythologischen und philosophischen Fragen begibt sich der Fantasieroman schließlich in einen spektakulären finalen Schlagabtausch.

  • meerblick

    4/5

    06.11.2025

    eBook (ePUB)

    Höllentrip Ein gewaltiges…

    Höllentrip Ein gewaltiges Buch legt Rebecca F. Kuang mit ‘Katabasis‘ vor, nicht nur bezüglich der Seitenanzahl, auch inhaltlich fordert es den Lesenden, intellektuell mitzuhalten. Die Kunst des Zauberns setzt fundierte mathematische Kenntnisse voraus, die über das Triviale hinausgehen. Geringe Unachtsamkeiten enden nicht selten in einer Katastrophe. So geschehen, als ein fehlerhaftes Pentagramm den renommierten Professor für Magie der Universität in Cambridge Jacob Crimes, ein nicht gerade bequemer und herzensguter Zeitgenosse, in seine Einzelteile zerlegt und schließlich dieser in der Hölle landet. Seine Doktorandin der Analytischen Magie Alice Law fühlt sich für dieses Missgeschick verantwortlich, wohl auch nicht ganz unverschuldet. Also beschließt sie ihrem Doktorvater in die Hölle zu folgen, um ihn zurück ins Leben zu holen und ihr Unachtsamkeit damit wieder gut zu machen. Na ja, und außerdem braucht sie sein Empfehlungsschreiben für die anstehende Promotion. Ausgerüstet mit hilfreichen Aufzeichnungen differenten Inhalts, will sie diesen waghalsigen Höllentrip starten, als plötzlich Peter Murdock auftaucht, der nicht gerade ihr Lieblingskommilitone ist und sie dennoch davon überzeugt, dass er ihr hilfreich zur Seite stehen kann. Es folgt eine aufregende, nicht ganz ungefährliche Reise durch die Höfe der Hölle, die nicht zufällig Parallelen zur akademischen Maschinerie aufzeigen. Die Geschichte zeichnet eine karrieresüchtige Protagonistin, die wenig Sympathie versprüht. Interessant sind die Beschreibungen der Unterwelt. Im Mittelteil verliert die Handlung jedoch stellenweise an Dynamik. Gespickt mit Diskursen zu mythologischen und philosophischen Fragen begibt sich der Fantasieroman schließlich in einen spektakulären finalen Schlagabtausch.

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