Produktbild: Die innere Ordnung

Die innere Ordnung

14

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.06.2024

Verlag

Epubli

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

1,2/12,5/19 cm

Gewicht

241 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7598-3218-4

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.06.2024

Verlag

Epubli

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

1,2/12,5/19 cm

Gewicht

241 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7598-3218-4

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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Sehr gutes Buch über eine Beziehung in der Nachkriegszeit

Annette am 26.08.2025

Bewertungsnummer: 2577928

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch " Die innere Ordnung " von Harald Siehl ist ein gesellschaftskritisches Buch über eine Ehe in der Nachkriegszeit. Die Witwe Vera heiratet wieder und zwar einen Beamten, der noch Altlasten aus der Vergangenheit mit sich trägt. Es wird die Entwicklung der Ehe und ihrer Beziehung beschrieben, wie sie vielleicht für die damalige Zeit typisch war, vor allem in diesen Kreisen. Es ist sehr lebensnah und auch leicht geschrieben,aber auch sehr ehrlich Das hat mir gut gefallen. Aus heutiger Sicht mag es befremdlich sein, aber es hilft einem manches besser zu verstehen, besonders wenn man Menschen in der Verwandtschaft hat. Ich kann das Buch weiterempfehlen!

Sehr gutes Buch über eine Beziehung in der Nachkriegszeit

Annette am 26.08.2025
Bewertungsnummer: 2577928
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch " Die innere Ordnung " von Harald Siehl ist ein gesellschaftskritisches Buch über eine Ehe in der Nachkriegszeit. Die Witwe Vera heiratet wieder und zwar einen Beamten, der noch Altlasten aus der Vergangenheit mit sich trägt. Es wird die Entwicklung der Ehe und ihrer Beziehung beschrieben, wie sie vielleicht für die damalige Zeit typisch war, vor allem in diesen Kreisen. Es ist sehr lebensnah und auch leicht geschrieben,aber auch sehr ehrlich Das hat mir gut gefallen. Aus heutiger Sicht mag es befremdlich sein, aber es hilft einem manches besser zu verstehen, besonders wenn man Menschen in der Verwandtschaft hat. Ich kann das Buch weiterempfehlen!

Die Rolle der Frau in den 50er und 60er Jahren

Bewertung am 22.08.2025

Bewertungsnummer: 2574462

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Kriegswitwe Vera, alleinerziehende Mutter, heiratet zu Beginn der 50er Jahre einen hohen Verwaltungsbeamten. Dass die Hochzeit nicht nur der Liebe geschuldet ist, sondern vor allem dem Gedanken, sich und ihr Kind versorgt zu wissen, ist offensichtlich. Bedenkt man jedoch wie schwer es Frauen in der damaligen Zeit, mit Kindern und alleinerziehend noch dazu, hatten ist es nur allzu verständlich welche Gedanken Vera leiten. Nach der Hochzeit erfolgt rasch der gesellschaftliche Aufstieg mit. Eigenes Haus, Urlaube in Italien, gute Schulen und Ausbildung für Veras Sohn. Wir erleben mit Vera und Eberhard die Wirtschaftswunderjahre. Eine Zeit, die Vera sehr genießt, muss sie sich doch keine finanziellen Sorgen mehr machen. Sie zahlt dafür jedoch auch einen hohen Preis. Die Rolle der Frau in der damaligen Zeit war klar definiert: Herd, Kinder, Haushalt....und Eberhard gibt den überlegenen Patriarchen für den Frauen genau diese Rolle zu erfüllen haben und mehr nicht. Dass Vera wesentlich schlauer ist als er vermutet, auf geschickte Art und Weise seinen Anordnungen nicht immer Folge leistet.......der kluge Eberhard wird öfters hinters Licht geführt. Dann bekommt die Fassade jedoch Schrammen: auf einmal wird Eberhards Vergangenheit während der Nazizeit wieder lebendig. Vera, die die ganze Zeit ahnte, dass Eberhard keine reine Weste hatte, dies jedoch lieber ignorierte, muss um den Wohlstand und das Ansehen fürchten. Jedoch gelingt es ihrem Mann geschickt, Beschuldigungen auszuweichen und Fragen vom Tisch zu wischen. Doch die Zeit bleibt nicht stehen und auch Vera entwickelt sich weiter.... Für mich war es ein ungewöhnliches, ja außergewöhnliches Buch. Aufgrund des etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstils war ich anfangs versucht, es erst einmal wieder weg zu legen. Dann jedoch konnte ich gar nicht mehr aufhören und hatte es innerhalb eines Tages durch. Es zeigt sehr gut die Rolle der Frau in der damaligen Zeit, die Sehnsucht nach einem Versorger und die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit auf. Eberhard bleibt für mich mysteriös, verschwommen, so wieder Mann auf dem Cover. Vera wäre in der heutigen Zeit sicher eine taffe, eigenständige Frau geworden, der niemand ein X für ein U vormachen hätte können. Gerade das Ende des Buches, Veras Umgang mit dem Tod ihres Mannes zeigt das für mich ganz deutlich. Fazit: Sehr empfehlenswert, auch wenn man vielleicht etwas länger braucht, um sich an den Stil und die Ausdrucksweise zu gewöhnen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Die Rolle der Frau in den 50er und 60er Jahren

Bewertung am 22.08.2025
Bewertungsnummer: 2574462
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Kriegswitwe Vera, alleinerziehende Mutter, heiratet zu Beginn der 50er Jahre einen hohen Verwaltungsbeamten. Dass die Hochzeit nicht nur der Liebe geschuldet ist, sondern vor allem dem Gedanken, sich und ihr Kind versorgt zu wissen, ist offensichtlich. Bedenkt man jedoch wie schwer es Frauen in der damaligen Zeit, mit Kindern und alleinerziehend noch dazu, hatten ist es nur allzu verständlich welche Gedanken Vera leiten. Nach der Hochzeit erfolgt rasch der gesellschaftliche Aufstieg mit. Eigenes Haus, Urlaube in Italien, gute Schulen und Ausbildung für Veras Sohn. Wir erleben mit Vera und Eberhard die Wirtschaftswunderjahre. Eine Zeit, die Vera sehr genießt, muss sie sich doch keine finanziellen Sorgen mehr machen. Sie zahlt dafür jedoch auch einen hohen Preis. Die Rolle der Frau in der damaligen Zeit war klar definiert: Herd, Kinder, Haushalt....und Eberhard gibt den überlegenen Patriarchen für den Frauen genau diese Rolle zu erfüllen haben und mehr nicht. Dass Vera wesentlich schlauer ist als er vermutet, auf geschickte Art und Weise seinen Anordnungen nicht immer Folge leistet.......der kluge Eberhard wird öfters hinters Licht geführt. Dann bekommt die Fassade jedoch Schrammen: auf einmal wird Eberhards Vergangenheit während der Nazizeit wieder lebendig. Vera, die die ganze Zeit ahnte, dass Eberhard keine reine Weste hatte, dies jedoch lieber ignorierte, muss um den Wohlstand und das Ansehen fürchten. Jedoch gelingt es ihrem Mann geschickt, Beschuldigungen auszuweichen und Fragen vom Tisch zu wischen. Doch die Zeit bleibt nicht stehen und auch Vera entwickelt sich weiter.... Für mich war es ein ungewöhnliches, ja außergewöhnliches Buch. Aufgrund des etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstils war ich anfangs versucht, es erst einmal wieder weg zu legen. Dann jedoch konnte ich gar nicht mehr aufhören und hatte es innerhalb eines Tages durch. Es zeigt sehr gut die Rolle der Frau in der damaligen Zeit, die Sehnsucht nach einem Versorger und die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit auf. Eberhard bleibt für mich mysteriös, verschwommen, so wieder Mann auf dem Cover. Vera wäre in der heutigen Zeit sicher eine taffe, eigenständige Frau geworden, der niemand ein X für ein U vormachen hätte können. Gerade das Ende des Buches, Veras Umgang mit dem Tod ihres Mannes zeigt das für mich ganz deutlich. Fazit: Sehr empfehlenswert, auch wenn man vielleicht etwas länger braucht, um sich an den Stil und die Ausdrucksweise zu gewöhnen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

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