Produktbild: Scheue Wesen

Scheue Wesen Eine mutige Frau im London der 60er. Ein zarter Roman über die Sehnsucht, gesehen zu werden | "Eine sehr liebevolle Lektüre." Elke Heidenreich, Autorin von "Altern"

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12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17705

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

4309 KB

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Wibke Kuhn

Sprache

Deutsch

EAN

9783961612062

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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17705

Erscheinungsdatum

01.08.2024

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Eisele Verlag

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

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4309 KB

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4. Auflage

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Wibke Kuhn

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Deutsch

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9783961612062

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  • Bewertung

    aus München

    5/5

    10.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    eine große Freude

    Dieses Buch macht glücklich von der ersten Seite an. Und es berührt mit jedem Satz und jeder Szene. Und es bringt einem zum Nachdenken über uns selbst und über unsere Welt, wie sie immer noch funktoniert. Über die zwischenmenschlichen Oberflächlichkeiten und Vorurteile. Über die Gefühle, die einrosten und die man zur Seite schiebt. Aber auch darüber, dass man, wenn man einem Menschen hilft, auch sich selber helfen kann. Wenn man sich einlässt auf einen anderen Menschen, dann kann man auch an sich selber Neues entdecken. Und manchmal muss man einen Neuanfang wagen, auch wenn alle um einen herum einen für verrückt halten. Ich habe das E-Book fertig gelesen und mir dann das Hardcover gekauft. Es ist wunderschön und bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherschrank. Gleich neben den "Kleinen Freuden" auch von Clare Cambers. Eine große Freude dieses Buch.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    09.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    William Tapping werde ich nicht vergessen

    Meine Meinung Nach Kleine Freuden konnte mich Clare Chambers erneut mit Scheue Wesen überzeugen. Wieder hat mich die Lebendigkeit ihrer Figuren total begeistert. Mit William hat sie eine Person gezeichnet, die mich emotional sehr berührt hat. Kennengelernt habe ich den stummen Mann in den 60er Jahren. Verwildert, mit einem ungewöhnlich langen Bart und Haaren, gibt er ein erbarmungswürdiges Bild ab. Mit seiner betagten Tante Luise haust er in einem heruntergekommenen Cottage, das er seit Jahren nicht mehr verlassen hat. Nach einem lautstarken Streit alarmieren Nachbarn die Polizei. Keiner wusste, dass es William überhaupt gibt. Seine Tante und er landen in einer psychiatrischen Klink. Dort lernt William die empathische Helen Hansford kennen. Die Kunsttherapeutin hat das Herz am rechten Fleck. Zusammen mit dem Arzt Gil, versuchen sie William zu helfen, ein eigenbestimmtes Leben zu führen. Helen führt ihren Beruf mit großer Leidenschaft aus. Für sie zählt nur das Wohl der psychisch kranken Menschen. Auch Gil ist überzeugt; die Patienten brauchen viel Zuwendung, statt Unmengen Medikamente. Die Einstellung der beiden hat sie mehr sehr sympathisch gemacht. Die Affäre zwischen dem verheirateten Gil und Helen passt wunderbar in die Geschichte. Sie hat gezeigt, dass auch einfühlsame Menschen nicht immer ein moralisch tadelloses Leben führen. In dieser Geschichte menschelt es gewaltig. In verschiedenen Zeitebenen erfahren wir abwechselnd aus der Perspektive von Helen und William, das ganze Ausmaß einer großen Tragödie, basierend auf einer wahren Begebenheit. Für mich war es manchmal sehr hart mitzuerleben, was William alles erleiden musste. Einzig eine Person ist für diese Tragödie verantwortlich. Sämtliche andere Personen haben auch falsch gehandelt, aber sie waren sich dessen nicht bewusst. Sie hatten nach besten Wissen und Gewissen gehandelt. Aber diese eine Person hat einen Stein ins Rollen gebracht, der durch falsches Handeln lange Zeit nicht mehr zu stoppen war. Ich bin von dem Schreibstil der Autorin sehr angetan. Clare Chambers schreibt sich in die Seele des Lesers und erzeugt ein emotionales Kopfkino. Die komplexe Geschichte beinhaltet wichtige Themen, darunter den Alltag in einer psychiatrischen Klink. Der zweite Weltkrieg spielt eine untergeordnete Rolle, da die Thematik nur kurz angeschnitten wird. Ich empfehle das Nachwort zu lesen. Von mir eine klare Empfehlung. Danke Clare Chambers.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    25.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Gefühlvoll und zart, und doch beeindruckend stark

    Helen, eine junge Frau in den 60er Jahren, ist Kunsttherarapeutin an einer Klinik für psychische Erkrankungen - sie hat damit einen für diese Zeit eher modernen Weg gewählt. Sie muss sich gegenüber der männlichen Ärzteschaft behaupten. Damit begibt sie sich in die Beziehung mit einem Kollegen. Doch ist es das was sie will? Oder hält sie nur an dem Wunsch eines glücklichen Endes fest? eines Tages wird William als Patient eingeliefert. Nach dem Tod seiner Tante spricht er nicht. Nach und nach kommt Williams Geschichte ans Licht. Und dank Helen lernt auch er, sich wieder zu öffnen. Mein Eindruck: Die Geschichten von Helen und William erscheinen zunächst völlig losgelöst voneinander und doch verbinden sie sich später. Durch Rückblicke erfahren wir beim Lesen auch Williams ganze Geschichte. Zunächst fand ich dies etwas verstörend, aber William ist leider einfach das Opfer seiner psychisch auffälligen Tanten. Ängste, Zwänge und schizophrene Gedanken haben William stark zugesetzt. Es war so einfühlsam und zart, wie Helen es geschafft hat, eine Verbindung aufzubauen. Umso härter ist es für Helen selbst, dass sie sich als moderne Frau in eine andere Form der Abhängigkeit begibt. Der Autorin gelingt es auf eine sehr zarte Art die Personen zu zeichnen. Das schrittweise auflösen der Geschichte ist wunderbar gelungen. Ein gefühlvoller Roman, leise und doch eindrucksvoll.

  • KS

    aus Rems-Murr-Kreis

    5/5

    01.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein Lesehighlight

    Scheue Wesen war für mich eine echte Entdeckung und Überraschung und gehört jetzt schon definitiv zu meinen Lesehighlights des Jahres 2024. Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch das wunderschöne Cover. In dieses habe ich mich sofort verliebt. Dann hat mich auch die Kurzbeschreibung sehr angesprochen. Nach dem Lesen kann ich sagen, dass meine Erwartungen absolut erfüllt wurden. Die Geschichte hat einfach alles, sie ist berührend und fesselnd erzählt, es geht nicht nur um Liebe und die Beziehungen zwischen zwei Menschen - nein, auch das Thema "Geschichte und Entwicklung der Psychiatrie" spielt eine große Rolle und bietet auf unterhaltsame Weise viel Wissen zum Stand in der damaligen Zeit. Das Buch spielt in den 1950iger Jahren und im Nachwort erfahren wir, dass das "Grundgerüst des Buches" auf einer wahren Geschichte basiert. Es ist keine leichte Geschichte, das sicher nicht. Dazu ist das Schicksal einiger Personen zu tragisch. Aber der Schreibstil ist so feinfühlig und so gut beschreibend, dass es eine Freude ist dieses Buch zu lesen. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und außer dem tollen Cover auch die Titelwahl loben.

  • Lesenswege

    3/5

    12.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Spektakulärer Fall öffnet Blick in die Vergangenheit

    England, 1964. Helen, Mitte 30, ledig, ist Kunsttherpeutin in einer psychatrischen Einrichtung. Seit drei Jahren unterhält sie eine Beziehung zu Gil, einem Psychotherapeuten, der in der gleichen Einrichtung praktiziert. Doch zu ihrem Bedauern hat diese Beziehung keine Zukunft, denn Gil ist verheiratet und hat von vornherein klar gemacht, dass die Trennung von seiner Familie keine Option ist. Sie lässt sich sehr von Gil beeinflussen, und mehr und mehr wird ihr klar, dass sie in einem unguten Abhängigkeitsverhältnis feststeckt und ihr Leben sehr, zu sehr, nach seinen Bedürfnissen ausrichtet. Dabei vergisst sie, selbst zu leben. Dann wird sie zufällig eines Tages dazugerufen, als ein neuer Patient aufgenommen wird. William ist wie sie in den Dreißigern, jedoch wirkt er verwahrlost und verschroben. Kein Wunder, denn er war für gute zwanzig Jahre völlig von der öffentlichen Bildfläche verschwunden und lebte mit zunächst drei, zuletzt noch einer Tante zurückgezogen und versteckt vor der Öffentlichkeit. Das Schicksal des künstlerisch begabten jungen Mannes geht Helen nahe, und so sucht sie nach Hinweisen und legt seine Vergangenheit und den Ursprung seines abgeschiedenen Lebens frei. Der Roman gibt interessante Einblicke in die Abläufe in einer psychatrischen Klinik in den 60er Jahren. Zentral ist auch die Frage, aufgebracht durch Gil, der sich an R. L. Laings antipsychatrischem Ansatz orientiert, was normal ist und was nicht, und ob es nicht normal überhaupt gibt, oder ob es nicht vielmehr darum geht, gesellschaftlich kompatibel zu sein und normal somit lediglich eine Vereinbarung ist. Heute würde man dies vielleicht unter Schubladendenken fassen, wobei die Gesellaschaft in den 60ern vermutlich weit weniger großzügig war verglichen mit heute, welches Verhalten gesellschaftlich noch akzeptabel ist und welches nicht. Gut illustriert wird dies auch durch Helens pubertierende Nichte, die eines Tages Patientin in der Einrichtung wird. Die Ursache ist harmlos: sie pubertiert, ist nicht mehr gut lenkbar, und damit kommt ihre Mutter nicht zurecht. Wobei Pubertät historisch betrachtet ein Phänomen des späteren 20. Jahrhunderts ist. Was nicht bedeutet, dass es sie vorher faktisch nicht gegeben hätte. Die kurzweilig zu lesende Geschichte ist multiperspektivisch erzählt. 1964 erleben wir aus der Sicht von Helen. Diese Handlungsebene wird unterbrochen durch Rückblicke aus Williams Sicht, die chonologisch rückwärts angeordnet sind. Und manchmal gibt es auch einen allwissenden Erzähler. Die Idee zu Clare Chambers Roman geht auf einen wahren Fall zurück. Die psychologischen Aspekte dieses Romans sind für mich definitiv der interessantere Teil und hätten nach meinem Geschmack noch stärker herausgearbeitet werden dürfen. Etwas zu auserzählt empfinde ich das Beziehungskonstrukt von Helen und Gil. Besonders das Intro hätte hier kürzer gefasst werden können, es braucht schon eine ganze Weile, bis die Story zur eigentlich relevanten Handlung kommt. Aus dem Englischen übersetzt wurde der Roman von Wibke Kuhn. Diese Information habe ich der Website des Verlags entnommen, denn im Buch wird die Übersetzerin leider nicht namentlich genannt.

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