Produktbild: Ostpreußen ist weit

Ostpreußen ist weit Ein biografischer Roman über die Jahre 1937-1945

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15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.07.2023

Verlag

Klaus Kellner eBooks

Seitenzahl

600 (Printausgabe)

Dateigröße

1028 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783956514302

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.07.2023

Verlag

Klaus Kellner eBooks

Seitenzahl

600 (Printausgabe)

Dateigröße

1028 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783956514302

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  • Bewertung

    5/5

    02.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr ergreifend

    Ich habe das Buch verschlungen. Es hat mir sehr gut gefallen das die Familiengeschichte bereits ab dem Jahr 1937 erzählt wird und nicht nur die Geschichte der Flucht. Ich fand das Buch sehr informativ, man bekam Einblicke in die lange Zeit heile Ostpreußen Welt und das tägliche Leben. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen und wollte das Buch oft gar nicht aus der Hand legen.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    27.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Im Strudel des Krieges1

    Marianne Klitzka erzählt die Geschichte ihrer Familie. Sie beginnt mit dem Jahr 1937, wo Josef und Rosa Rückwardt und ihre sechs Kinder in dem kleinen Fischerdorf Neu-Passarge in Ostpreußen leben. Josef ist Schiffer und besitzt mit der „Maria Regina“ das größte Schiff des Dorfes. Rosa und die Kinder bestellen den Garten und kümmern sich um das Vieh. Die Familie scheint nicht unvermögend zu sein, dennoch führen sie ein einfaches Leben. Niemand denkt daran, dass sich das Leben ändern könnte, denn Ostpreußen ist weit weg von der Reichshauptstadt Berlin. Die Träume der Familie, insbesondere der Kinder werden durch den Krieg, der schließlich auch Ostpreußen erreicht, jäh zerstört. Als sich die Situation zuspitzt, schicken die Eltern Rückwardt ihre Töchter zu Verwandten nach Kiel. Es ist schon fast zu spät, so dass die Mädchen auf sich gestellt sind. In fast letzter Sekunde entschließen sich auch Josef und Rosa, ihr Heimatdorf zu verlassen. Marianne Klitzkas biografischer Roman erzählt detailliert die Geschehnisse in Neu-Passarge und auf der Flucht. Vor allem Mariannes Mutter Gertrud hat ihre Erinnerungen mit ihr geteilt, aber auch ihre Großmutter Rosa. In einem gut lesbaren Schreibstil werden die Ereignisse vor und während des Krieges, vor allem aber die Flucht der Töchter und der Eltern mit ihrem Sohn Karl eindrucksvoll geschildert. Marianne Klitzka erwähnt grauenvolle Einzelheiten eher am Rand, aber jeder, der sich mit den Fluchtgeschichten, insbesondere der Menschen aus Ostpreußen auseinandergesetzt hat, liest das Grauen mit. Diese Geschichte steht stellvertretend für so viele andere Familien, die viel verloren haben und mit nichts anfangen mussten. Eine Karte mit den für diesen Roman wichtigsten Orten verdeutlicht das Erzählte. In ihrem Nachwort spricht die Autorin von ihrer Affinität zur ostpreußischen Landschaft, die auch ich verspürt habe, als ich die Geburtsstadt meiner Großmutter und das Umland besucht habe. Viel wichtiger aber ist ein anderer Satz aus den Bemerkungen zur Entstehung des Buches. Mariannes Mutter Gertrud ist skeptisch, als ihre Tochter einen Teil des Romans präsentiert: „Ach, Kind, diese alten Geschichten.... will die jemand lesen?“ Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: ja, die will man lesen, die muss man sogar lesen, vor allem, wenn sie so lebendig geschrieben sind wie in diesem Roman.

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr ergreifendes Schicksal

    Mein Fazit: Es ist Frühjahr 1937, Heinz Hoppe und seine Frau wählen ihn, weil er ja in seinen Reden verspricht: "Es wird alles besser, alle Wähler bekommen Arbeit." Dass das nicht so ist, kann er zu diesem Zeitpunkt nicht wissen. Rosa Rückwardt wird das erste Mal in ihrem Leben mit dem Wort" Juden" konfrontiert und ist völlig überfordert damit. "Was sind Juden?fragt sie und warum darf man bei ihnen nicht einkaufen? Das beschauliche Dorf wird bald in den Strudel des Krieges hineingezogen und die Dorfbewohner müssen um ihr Leben fürchten. Die menschlichen Schicksale berühren das Herz auf ergreifende Weise und machen einfach nur sprachlos. Was mussten diese Menschen erdulden und wie verändert der Krieg ihr Leben? Eindrucksvoll bringt uns die Autorin diese schwere Zeit näher. Die Kriegswirren, der sinnlose Tod, Vertreibung aus der Heimat und der Verlust von Hab und Gut ist einfach nur traurig. Durch den bildhaften Schreibstil der Autorin, hat man das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Ein ganzes Dorf, das in die Kriegswirren gezogen wird, Angehörige verliert und um seine Kinder weint, die Angst vor den Russen - denn die Greueltaten erreichen auch das kleine Dorf … Diese Geschichte der Familie Rückwardt geht unter die Haut und ist keine einfache Lektüre! Ein sehr berührendes Epos über starke Charaktere und ein Eintauchen in die ostpreußische Landschaft. Mir sehr viel Gefühl und Herzblut geschrieben.

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