Produktbild: Ostpreußen ist weit

Ostpreußen ist weit Ein biografischer Roman über die Jahre 1937–1945

3

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41223

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.07.2023

Verlag

Kellner Verlag

Seitenzahl

600

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/6,1 cm

Gewicht

746 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95651-384-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41223

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.07.2023

Verlag

Kellner Verlag

Seitenzahl

600

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/6,1 cm

Gewicht

746 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95651-384-8

Herstelleradresse

Kellner Klaus Verlag
St.-Pauli-Deich 3
28199 Bremen
DE

Email: [email protected]

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Sehr ergreifend

Bewertung am 02.01.2025

Bewertungsnummer: 2376876

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe das Buch verschlungen. Es hat mir sehr gut gefallen das die Familiengeschichte bereits ab dem Jahr 1937 erzählt wird und nicht nur die Geschichte der Flucht. Ich fand das Buch sehr informativ, man bekam Einblicke in die lange Zeit heile Ostpreußen Welt und das tägliche Leben. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen und wollte das Buch oft gar nicht aus der Hand legen.

Sehr ergreifend

Bewertung am 02.01.2025
Bewertungsnummer: 2376876
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe das Buch verschlungen. Es hat mir sehr gut gefallen das die Familiengeschichte bereits ab dem Jahr 1937 erzählt wird und nicht nur die Geschichte der Flucht. Ich fand das Buch sehr informativ, man bekam Einblicke in die lange Zeit heile Ostpreußen Welt und das tägliche Leben. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen und wollte das Buch oft gar nicht aus der Hand legen.

"Im Strudel des Krieges1

Bewertung aus Magdeburg am 27.10.2024

Bewertungsnummer: 2326847

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Marianne Klitzka erzählt die Geschichte ihrer Familie. Sie beginnt mit dem Jahr 1937, wo Josef und Rosa Rückwardt und ihre sechs Kinder in dem kleinen Fischerdorf Neu-Passarge in Ostpreußen leben. Josef ist Schiffer und besitzt mit der „Maria Regina“ das größte Schiff des Dorfes. Rosa und die Kinder bestellen den Garten und kümmern sich um das Vieh. Die Familie scheint nicht unvermögend zu sein, dennoch führen sie ein einfaches Leben. Niemand denkt daran, dass sich das Leben ändern könnte, denn Ostpreußen ist weit weg von der Reichshauptstadt Berlin. Die Träume der Familie, insbesondere der Kinder werden durch den Krieg, der schließlich auch Ostpreußen erreicht, jäh zerstört. Als sich die Situation zuspitzt, schicken die Eltern Rückwardt ihre Töchter zu Verwandten nach Kiel. Es ist schon fast zu spät, so dass die Mädchen auf sich gestellt sind. In fast letzter Sekunde entschließen sich auch Josef und Rosa, ihr Heimatdorf zu verlassen. Marianne Klitzkas biografischer Roman erzählt detailliert die Geschehnisse in Neu-Passarge und auf der Flucht. Vor allem Mariannes Mutter Gertrud hat ihre Erinnerungen mit ihr geteilt, aber auch ihre Großmutter Rosa. In einem gut lesbaren Schreibstil werden die Ereignisse vor und während des Krieges, vor allem aber die Flucht der Töchter und der Eltern mit ihrem Sohn Karl eindrucksvoll geschildert. Marianne Klitzka erwähnt grauenvolle Einzelheiten eher am Rand, aber jeder, der sich mit den Fluchtgeschichten, insbesondere der Menschen aus Ostpreußen auseinandergesetzt hat, liest das Grauen mit. Diese Geschichte steht stellvertretend für so viele andere Familien, die viel verloren haben und mit nichts anfangen mussten. Eine Karte mit den für diesen Roman wichtigsten Orten verdeutlicht das Erzählte. In ihrem Nachwort spricht die Autorin von ihrer Affinität zur ostpreußischen Landschaft, die auch ich verspürt habe, als ich die Geburtsstadt meiner Großmutter und das Umland besucht habe. Viel wichtiger aber ist ein anderer Satz aus den Bemerkungen zur Entstehung des Buches. Mariannes Mutter Gertrud ist skeptisch, als ihre Tochter einen Teil des Romans präsentiert: „Ach, Kind, diese alten Geschichten.... will die jemand lesen?“ Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: ja, die will man lesen, die muss man sogar lesen, vor allem, wenn sie so lebendig geschrieben sind wie in diesem Roman.

"Im Strudel des Krieges1

Bewertung aus Magdeburg am 27.10.2024
Bewertungsnummer: 2326847
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Marianne Klitzka erzählt die Geschichte ihrer Familie. Sie beginnt mit dem Jahr 1937, wo Josef und Rosa Rückwardt und ihre sechs Kinder in dem kleinen Fischerdorf Neu-Passarge in Ostpreußen leben. Josef ist Schiffer und besitzt mit der „Maria Regina“ das größte Schiff des Dorfes. Rosa und die Kinder bestellen den Garten und kümmern sich um das Vieh. Die Familie scheint nicht unvermögend zu sein, dennoch führen sie ein einfaches Leben. Niemand denkt daran, dass sich das Leben ändern könnte, denn Ostpreußen ist weit weg von der Reichshauptstadt Berlin. Die Träume der Familie, insbesondere der Kinder werden durch den Krieg, der schließlich auch Ostpreußen erreicht, jäh zerstört. Als sich die Situation zuspitzt, schicken die Eltern Rückwardt ihre Töchter zu Verwandten nach Kiel. Es ist schon fast zu spät, so dass die Mädchen auf sich gestellt sind. In fast letzter Sekunde entschließen sich auch Josef und Rosa, ihr Heimatdorf zu verlassen. Marianne Klitzkas biografischer Roman erzählt detailliert die Geschehnisse in Neu-Passarge und auf der Flucht. Vor allem Mariannes Mutter Gertrud hat ihre Erinnerungen mit ihr geteilt, aber auch ihre Großmutter Rosa. In einem gut lesbaren Schreibstil werden die Ereignisse vor und während des Krieges, vor allem aber die Flucht der Töchter und der Eltern mit ihrem Sohn Karl eindrucksvoll geschildert. Marianne Klitzka erwähnt grauenvolle Einzelheiten eher am Rand, aber jeder, der sich mit den Fluchtgeschichten, insbesondere der Menschen aus Ostpreußen auseinandergesetzt hat, liest das Grauen mit. Diese Geschichte steht stellvertretend für so viele andere Familien, die viel verloren haben und mit nichts anfangen mussten. Eine Karte mit den für diesen Roman wichtigsten Orten verdeutlicht das Erzählte. In ihrem Nachwort spricht die Autorin von ihrer Affinität zur ostpreußischen Landschaft, die auch ich verspürt habe, als ich die Geburtsstadt meiner Großmutter und das Umland besucht habe. Viel wichtiger aber ist ein anderer Satz aus den Bemerkungen zur Entstehung des Buches. Mariannes Mutter Gertrud ist skeptisch, als ihre Tochter einen Teil des Romans präsentiert: „Ach, Kind, diese alten Geschichten.... will die jemand lesen?“ Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: ja, die will man lesen, die muss man sogar lesen, vor allem, wenn sie so lebendig geschrieben sind wie in diesem Roman.

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Ostpreußen ist weit

von Marianne Klitzka

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