Produktbild: Der Tag, an dem ich sterben sollte

Der Tag, an dem ich sterben sollte Wie der Terror in Hanau mein Leben für immer verändert hat

28

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

54286

Erscheinungsdatum

03.02.2024

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

821 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455018035

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

54286

Erscheinungsdatum

03.02.2024

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

821 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455018035

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  • Cha

    aus Baden-Baden

    5/5

    22.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Unbedingt lesen!

    Was für ein wichtiges Buch. Es war natürlich aufgrund des Themas nicht unbedingt angenehm zu Lesen, aber ich fand es sehr gut und passend geschrieben, was das Lesen erleichtert hat. Der Inhalt ist wirklich aufrüttelnd und ich möchte das Buch wirklich allen ans Herz legen. Und auch die Kapitel-Aufteilung nach verschiedenen Daten fand ich sehr passend und angenehm, auch wenn ich teilweise kurz überlegen musste, wann sich das Kapitel einordnen lässt, aber das hat sich meist auch recht schnell geklärt. Eigentlich bin ich wirklich ziemlich sprachlos, schockiert und hoffe, dass dieses Buch noch viel gelesen wird und so viel verändern kann.

  • Bewertung

    5/5

    05.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Schwere Themen verständlich erklärt

    Hashemi schafft es, auch schwere Themen verständlich zu erklären. Man muss kein Experte sein, um zu verstehen, wie wichtig der Kampf gegen Rassismus ist. Das Buch ist für jeden zugänglich.

  • Bewertung

    5/5

    05.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch, das die Augen öffnet

    Nach der Lektüre fühle ich mich, als ob mir die Augen für die Realität rassistischer Gewalt weit geöffnet wurden. Hashemi zwingt uns, hinzusehen, hinzuhören und aktiv gegen Diskriminierung einzutreten.

  • xxholidayxx

    5/5

    27.02.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    (Über-)Leben ist politisch

    "Erinnerung ist wichtig um Veränderung zu forcieren. Erinnern gehört in die Öffentlichkeit und in die Politik und nicht ausschließlich auf den Friedhof." Mit "Der Tag, an dem ich sterben sollte" erzählt Said Etris Hashemi die Geschichte seines Überlebens des rechtsextremen Anschlags von Hanau. Das Hörbuch, erschienen bei SAGA Egmont und gesprochen von Matthias Keller, basiert auf Hashemis persönlichen Erinnerungen: an sein Aufwachsen als Sohn afghanischer Geflüchteter, an den 19. Februar 2020 und an den langen, zermürbenden Kampf um Aufklärung danach. Hashemi wurde bei dem rechtsextremen Terroranschlag in Hanau schwer verletzt, sein jüngerer Bruder Said Nesar und acht weitere Menschen wurden ermordet. Im Januar 2026 starb auch Ibrahim Akkuş an den Folgen des rassistischen Attentats. Schon vor dem Hören war mir klar, dass dieses Buch mich emotional richtig fordern wird. Und genauso war es auch. Vor allem weil ich wirklich 0 auf das Datum geschaut habe, aber es dann zufälligerweise kurz dem Jahrestag des Attentats gehört hab. Hashemi schildert zunächst sein Aufwachsen als Sohn afghanischer Geflüchteter, geprägt von engem Familienzusammenhalt, vom Glauben an Bildung, von Eltern, die trotz finanzieller Unsicherheit alles für ihre Kinder geben. Gleichzeitig beschreibt er schon die subtilen und offenen Formen von Rassismus, die ihm und seinen Geschwistern schon früh signalisierten, dass man ihnen weniger zutraute und sie nicht dazu gehören. Dann kommt der 19. Februar 2020. Die Schilderungen der Tat sind nur sehr schwer auszuhalten. Hashemi lässt uns als Leser:innen/Hörer:innen die Sekunden miterleben, in denen sein Leben, das seiner Familie und vieler anderer unwiderruflich auf den Kopf gestellt wird. Das Attentat alleine ist schon schlimm, aber richtig schockiert war ich, wie es überhaupt dazu kommen konnte, wie der Täter nicht schon vorab festgenommen hat werden können, wie es sein kann, dass der Notruf nicht erreichbar ist, dass Menschen auf die geschossen wurde Minuten später zu Fuß alleine zu einer Polizeistation laufen müssen und wie es sich anfühlen muss wenn rauskommt, dass die Menschen (Polizisten), denen du als Überlebender einen rechtsextremen Anschlag als Erstes nach dem Attentat gegenüber stehst und die dir helfen sollten, selbst Mitglieder von rechtsextremen Gruppen sind. Und das ist noch nicht alles. Das Buch endet nicht mit dem 19. Februar, sondern fängt erst richtig an. Hashemi beschreibt den zermürbenden Kampf um Aufklärung, das Ringen mit Behörden, das Gefühl, nicht gehört zu werden. Fragen werden ignoriert, Verantwortlichkeiten verschoben, Opfer geraten unter Verdacht und müssen selbst die Beweise liefern, die eigentlich die Polizei zusammentragen sollte. Diese systemische Ungerechtigkeit macht fassungslos und zeigt, wie politisch Überleben in Deutschland sein kann. Der Stil des Buches bzw. indem erzählt wird ist zugänglich, fast gesprächsnah. Man hat das Gefühl, Hashemi selbst würde einem gegenübersitzen und erzählen. Matthias Keller der Sprecher des Hörbuches liest hervorragend. Zurückhaltend und mit respektvoller Distanz, ohne Dramatik zu erzwingen , so wie ich es mir angesichts der Schwere des Textes erwarten würde. Das Buch ist Anklage, Erinnerung und Appell zugleich. Es hält die Namen der Ermordeten wach und macht deutlich, dass rechter Terror kein „Einzelfall“ ist. Die Hinterbliebenen, Verletzten und Überlebenden, die sich zur Initiative 19. Februar Hanau fordern: ein würdevolles, von ihnen gestaltetes Gedenken und Erinnern im öffentlichen Raum; Gerechtigkeit und Entschädigung; lückenlose Aufklärung der Tat und der Verantwortung staatlicher Behörden für das Attentat; dringend notwendige politische Konsequenzen in Hessen ebenso wie bundesweit. Abschließend bleibt zu sagen: #SayTheirNames: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov und Ibrahim Akkuş Mein Dank gilt NetGalley und SAGA Egmont für das Hörbuch-Rezensionsexemplar.

  • Mika

    aus Würzburg

    5/5

    17.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend

    Der Text auf jeder einzelnen Seite wiegt mindestens 1000-mal mehr als das Papier, auf dem er gedruckt ist. Man spürt in jeder Zeile den Schmerz, die Verzweiflung und die Wut, die Said fühlt – schlicht und einfach: das Buch lässt einen nicht kalt. Noch nie hat ein Buch mich so sehr bewegt wie dieses. Der Anschlag an sich und die vielen Schicksale gehen einem so unfassbar nah. Das totale Versagen der Behörden lässt einen beim Lesen des Buches jede Emotion von Wut bis Entsetzen spüren. Es ist klar, dass Hanau kein Einzelfall war, sondern vielmehr das Ergebnis eines viel zu großen Netzes aus den Vorstellungen rechtsextremer Gleichgesinnten. Jeder Mensch, der Teil dieser rechten Idiologie ist, hat sich mitschuldig gemacht – und das schließt auch wohl ein Viertel der deutschen Bevölkerung ein, die Rechtsextremismus im Wahllokal wirklich für eine Alternative halten. Bitte vergesst Hanau nie!

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