Produktbild: Auf See

Auf See Ein visionärer Roman über die großen Fragen unserer Zeit

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44179

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

11,4/18,7/2,5 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Ozeanblau / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14895-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44179

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

11,4/18,7/2,5 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Ozeanblau / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14895-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    03.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufregendes Buch

    Die Autorin Theresia Enzensberger entführt die Lesenden in diesem Buch in eine utopische Variante von Europa, indem die Protagonistin auf einer aus Stahl und Beton gebauten Insel lebt und dort mit anderen Menschen zusammen von der Außenwelt isoliert ist. Zu Beginn dieses Buches fand ich die Hauptfigur leider nicht sehr nahbar - doch zu meinem Überraschen legte sich das im weiteren Verlauf der Handlung (zu einem späteren Zeitpunkt zeigt sich auch, wieso dem so ist..). Insgesamt habe ich das Buch "Auf See" gerne gelesen, die Handlung ist spannend und ereignisreich, wenn an manchen Stellen auch etwas platt, führte dies nicht zu weniger Lesevergnügen meinerseits. Alles in allem fand ich das Buch richtig gut und würde es jederzeit Lesenden aller Art weiterempfehlen und ans Herz legen, sich dieses Vergnügen nicht entgehen zu lassen.

  • Desiree

    aus Wanne-Eickel

    5/5

    13.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Yada lebt in Seestatt,…

    Yada lebt in Seestatt, welches von ihrem Vater errichtet wurde, weil er denkt, die Welt stehe kurz vor dem Untergang. Was als autarke Lebensrealität gedacht war, entpuppte sich langsam als sektenförmiges Gebilde und Yada beginnt an dem Leben zu zweifeln, das ihr aufgezwungen wird. Ihren Vater bekommt sie nur selten zu Gesicht, meist ist er auf Reisen. Ihre Mutter ist angeblich einer mysteriösen Krankheit zum Opfer gefallen und auch so sei sie psychisch labil gewesen. Und dann ist da noch die Künstlerin Helena, die den Glauben an alles verloren hat und nur noch im Exzess lebt. Sie gründet eher versehentlich eine Sekte, will sich aber mit ihren Jünger*innen nicht beschäftigen und flieht vor etwas, was sie selbst nicht begreift. „Auf See“ von Theresia Enzenberger ist komplex, aber auch gradlinig. Es erzählt keine neue Geschichte, aber so wie sie erzählt wird, gab es sie noch nicht: in vielem innovativ, so wie auch die Seestatt, aber dann auch wieder altbekannt. Es werden wichtige Themen beleuchtet wie Sekten, Glaubensgemeinschaften, Sinnkrisen und die drohende Unmöglichkeit in der Zukunft einen Lebensraum zu besitzen, den man auch bezahlen kann. Das alles vereint Theresia Enzensberger und macht eine runde Geschichte daraus, die alles enthält, was einen guten Roman ausmacht: ein bisschen Liebe, ein bisschen Intrige, Chaos, Lüge, Entwicklung. Die Perspektivwechsel und das langsame Entblättern der Wahrheit macht es einem schwer, den Roman zur Seite zu legen und gerade die gut gezeichneten Frauen gefallen mir sehr. Sprachlich ist es gut, nicht übermäßig poetisch, aber solide abliefernd und in dem Kontext passend. Das Einzige was mich etwas gestört hat, war das Gendern. Nicht das gegendert wurde (das ist mir sehr wichtig), sondern das mal nicht und dann doch. Das hat mich etwas stocken lassen. Wirklich schaden, tut es „Auf See“ aber nicht. Es ist ein gelungener, etwas futuristisch anmutender Roman, der zeigt, dass die Zukunft näher ist, als wir glauben.

  • Bewertung

    5/5

    25.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman vom Scheitern?

    In Theresia Enzensbergers zweiten Roman "Auf See" geht es in erster Linie um die siebzehnjährige Yada, die als einzige Jugendliche auf "Seestatt" (einer von ihrem Vater in der Ostsee gegründeten autonomen Kommune) lebt. Jedoch entwickelt sie ein nicht geduldetes Interesse für die Außenwelt vor der sie die Männer der Kommune so sehr beschützen möchten. Der Roman ist genretechnisch schwierig einzuordnen, er bewegt sich zwischen Utopie und Dystopie, zwischen Adoleszenzroman und speculative ficiton... er spricht einfach eine Vielzahl an Themen an und stellt Fragen. Genau diese Vielschichtigkeit ist die Stärke des Romans und macht ihn zu einem abwechslungsreichen Leseerlebnis.

  • Bewertung

    5/5

    22.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dystopisches Mosaik

    Als ich das Cover des Buches gesehen habe, dachte ich zuerst, dass eine Geschichte aus den 70ern neu aufgelegt worden sei. Das Design erinnert doch sehr stark an alte Zeiten. Dennoch gefällt es mir sehr. Die Geschichte spielt in einer nicht allzuweit entfernten Zukunft. Mir haben die verschiedenen Handlungsstränge gut gefallen. Auf der einen Seite, erlebe ich durch die Augen der 17-jährigen Yada, eine spannende Such nach Antworten zu den Geheimnissen ihres Vaters. Auf der anderen Seite erfährt man durch die Erzählungen der Helena davon, dass trotz der Armut auch immer noch ein Leben im Wohlstand möglich ist. Mir hat der hedonistische Charakter, der im starken Kontrast zur verfallenden Welt stand, sehr gut gefallen. Gerade, weil ich mich über den Charakter so aufgeregt habe. Überzeugt hat mich aber, dass ich mir durch die einzelnen Informationen aus den Erzählung Gesamtbild zusammensetzten konnte. Ich sehe aber ein, dass der Lesende soetwas auch mögen muss.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    12.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wow, geniale, fast realistische Dystopie

    Der Roman verfolgt zwei Erzählstränge. Einmal Yada, die mit ihrem Vater in der Seestatt lebt. Ein künstlicher Staat, in der Ostsee die ihre eigenen Gesetze verfolgt und von ihrem Vater gegründet wurde, da das Leben am Kontinent nicht mehr möglich ist. Dort herrscht Chaos – zumindest erklärt das der Vater so. Führer dieser Seestatt ist natürlich ihr Vater und hat sich mit Hilfe von Investoren diese Utopie errichtet, um die Menschen zu retten. Der zweite Erzählstrang berichtet von Helena, einer Künstlerin und Sektenführerin in Berlin.Über Social Media ist zur Sektenführerin geworden. Übrigens herrscht in Berlin überhaupt kein Chaos, wie es auf der Seestadt berichtet wird. Und immer wieder sind durch das Archiv Kapitel eingeschoben, die historische Rückblicke geben. In denen wird erzählt, dass im Lauf der letzten 250 Jahre Menschen immer wieder versucht haben, einen eigenen Staat zu gründen. Unter anderem der Bruder von Ernest Hemingway. Ich fand das ein wahnsinnig interessantes Buch. Die Geschichte hat mir echt gut gefallen und steht zurecht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Absolute und lohnenswerte Empfehlung.

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