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Auf See

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136

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Theresia Enzensberger

Spieldauer

6 Stunden und 41 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

114

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864847783

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Theresia Enzensberger

Spieldauer

6 Stunden und 41 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

114

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864847783

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  • Cornelia

    aus Garbsen

    3/5

    05.11.2022

    Hörbuch-Download

    Dystopische und real anmutende Geschichte

    Auf See erzählt die dystopische Geschichte von Yada. Yada ist zu Beginn der Geschichte 17 Jahre alt. Sie wächst als Halbwaise bei ihrem Vater auf Seestatt auf. Die Welt, wie sie einst war, gibt es nicht mehr und so findet Yadas Leben auf See statt. Dort entzieht sich ihr Vater und alle, die ihm folgen wollen, dem Rechtsstaat unter dem Deckmantel des Helfenwollens. Die Geschichte wird in sich abwechselnden Abschnitten erzählt, die mal aus Yadas Sicht erzählt werden, mal aus Helenas Sicht. Helena ist eine junge Frau, die in der "kaputten" Welt lebt. Sie lebt und wirkt in Berlin und verdient ihren Lebensunterhalt mit ihren künstlerischen Darstellungen im Internet. Ihre Beiträge erlangen hohe Klickzahlen. Doch verantwortlich geht sie mit diesem Wissen und ihren folgenden Beiträgen nicht um. Während die Gemeinschaft sie als Sektenführerin ansieht, setzt sich Helena mit Themen auseinander, die sie beschäftigen. Ohne, dass sie sich der Wirkung ihrer Worte bewusst ist, gehen die Informationen an ihre Gefolgschaft heraus - und sorgen damit für jede Menge Trubel. Neben den beiden Erzählsträngen von Yada und Helena erfahre ich immer wieder Wissenswertes aus sogenannten Archiveinträgen. Theresia Enzensberger erzählt die Geschichte von Yada und Helena sehr direkt, ja schonungslos. Unter Verwendung zahlreicher bildungssprachlicher Begriffe werden mir die Inhalte anfangs quasi um die Ohren gehauen. Zunächst wusste ich gar nicht, wo mir der Kopf steht. Im Laufe der Geschichte spielt sich die Erzählart ein und wird etwas lockerer, so dass ich der dystopischen Reise und den Gedanken um den Fortschritt gut folgen konnte. Es war eine Art Faszination des Unbekannten, Ungewissen, die mich an die Geschichte gefesselt hat. Ist so eine Art zu leben tatsächlich möglich? In kleineren Varianten finden wir immer mal wieder Zusammenschlüsse von Menschen, die auf kleinem Raum miteinander klarkommen müssen und voneinander abhängig sind. Diese Art der Sonderwirtschaftsform auf See hat mich gleichermaßen fasziniert wie abgeschreckt. Theresia Enzensberger hat es sich nicht nehmen lassen, ihren Roman selbst einzulesen. Anfangs verschlug es mir regelrecht den Atem. Mit einer Stimme so rau und kühl wie die See erfahre ich die ersten Eindrücke von Yada. Eine monoton wirkende Distanziertheit macht es mir leicht, Yadas Ausführungen und ihre Eindrücke zu erfahren, ohne dass sie mir dabei zu nahe kommt. Tatsächlich empfinde ich die Erzählart schon nach kurzer Zeit für die Geschichte als angenehm. Dennoch bleibe ich nach dem Roman mit gemischten Gefühlen zurück. Die Dystopie klingt einfach zu real und zu nah. Fazit Auf See ist für alle, die an dystopischen und dennoch real anmutenden Geschichten Geschmack haben.

  • Fredhel

    3/5

    23.10.2022

    Hörbuch-Download

    Nur für Intellektuelle?

    Es war einmal ein sehr reicher Mann mit einer Vision von einem eigenen Staat. Er besaß die Geldmittel, um auf einer Insel in der Ostsee seine Ideen zu verwirklichen. Der Staat sollte autark und nachhaltig sein, unabhängig vom Festland ... Seine Tochter Yada ist die eine Hauptfigur der Handlung. Als Siebenjährige hat er das alleinige Sorgerecht erstritten und nun hält er sie auf seiner Insel gefangen und übt die völlige Kontrolle über sie aus.  Helena ist die andere Hauptperson, eine überkandidelte Künstlerin, die von ihren Fans wie eine Sektenführerin verehrt wird. Helena ist unstet und unzuverlässig. Nebenbei auch die Mutter von Yada. Es bleibt zu bezweifeln, ob das Kind bei ihr besser aufgehoben gewesen wäre. Ein dritter Erzählstrang nennt sich Archiv, d. h. eine Art Essay über gescheiterte Kleinststaaten, geschrieben von Helena. Das Buch liest sich sperrig: einmal wird das Leben der beiden Frauen zwar relativ lebendig geschildert, aber es bleiben offene Fragen. Wo holt sich Yada die blauen Flecke? Was ist mit Arthur passiert? ... um nur zwei zu nennen. Das Archiv soll dem ganzen eine philosophische Tiefe verleihen, aber ist einfach nur dröge. Ganz besonders dröge ist das Hörbuch, das unverständlicherweise von der Autorin selbst vorgetragen wird. Warum nimmt man dafür eine Frau ohne Sprechausbildung und ohne großes Talent? Es kann natürlich sein, dass dieser Roman einfach nur von einer Gruppe intellektueller, philosophisch orientierter Menschen richtig gewürdigt werden kann, und ich tue ihm mit meiner Beurteilung unrecht.

  • Bewertung

    3/5

    08.09.2022

    Hörbuch-Download

    Nicht was ich erwartet habe

    Leider bin ich von Auf See nicht sehr überzeugt. Vielleicht habe ich mir aufgrund des Klappentextes/der Kurzbeschreibung eine sehr andere Geschichte vorgestellt, aber von der dystopischen, postapokalyptischen Welt, die ich erwartet hätte, war hier nicht viel übrig. Auch die Figuren sind mir nicht sehr nahe gegangen, so dass ich ihre Erlebnisse mit recht wenig Spannung verfolgt habe. Gut gefallen haben mir die Archivtexte über verschiedenste historische utopische Gesellschaftsexperimente und -ideen. Lesungen von Autorinnen und Autoren selbst können ein Hörbuch zu etwas Besonderem machen. Leider liegen mir die Stimmlage und Sprechweise der Autorin hier überhaupt nicht, wodurch es mir sehr schwergefallen ist, mich auf die Geschichte einzulassen. Für meinen Geschmack gehören Gender-Sternchen oder Gender-Innen (durch das Hörbuch weiß ich nicht wie es in gedruckter Form hier gelöst wurde) nicht in einen literarischen Text; dieses sprachliche Prinzip sollte sich doch stilistisch anders lösen lassen. Ob tatsächlich auch die "NamensgeberInnen des Tiergartens", nämlich die Tiere, gegendert werden wollen/müssen, würde ich sehr in Frage stellen. Wenn dann in der Audioversion das Sternchen bzw. das große Innen-I so schnell übersprochen werden, dass man sich ständig fragt, ob tatsächlich nur von Frauen die Rede ist, irritiert dies einfach nur noch. Mich hat es aus der Handlung gerissen, um stattdessen darüber nachzudenken, welche Aussage über Gender damit getroffen werden soll. Vielleicht hätte das Buch besser auf mich wirken können, wenn ich es selbst gelesen hätte, statt es zu hören. Insgesamt gab es einige interessante Gedanken zu Gesellschaftsutopien und dem gegenwärtigen Kunst- und Kulturbetrieb, aber ein grundlegendes Thema oder eine Botschaft war für mich nicht eindeutig erkennbar. Daher fällt es mir schwer zu sagen, ob und wem ich "Auf See" empfehlen würde.

  • caught_in_fairytales

    aus München

    2/5

    30.09.2022

    Hörbuch-Download

    Nicht als Hörbuch zu empfehlen

    Auf See (Hörbuch, Genre: Dystopie, Verlag: tacheles!/Roof Music, Autorin und Sprecherin: Theresia Enzensberger, Länge: 6h 42min, Reziexemplar bei NetGalley) Ich habe lange mit mir gehadert, musste dieses Hörbuch jedoch abbrechen. Wer jetzt nicht weiterliest, bitte beachtet: Der Abbruch galt allein dem Hörbuch, NICHT der Geschichte! Klappentext Yada wächst als Bürgerin einer schwimmenden Stadt in der Ostsee auf. Ihr Vater, ein libertärer Tech-Unternehmer, hat die Seestatt als Rettung vor dem Chaos entworfen, in dem die übrige Welt versinkt. In den Jahren seit ihrer Gründung ist der Glanz vergangen, Algen und Moos überwuchern die einst spiegelnden Flächen. Yadas Vater fürchtet, sie könne das Schicksal ihrer Mutter ereilen, die vor ihrem Tod an einer rätselhaften Krankheit litt. Und Yada macht eines Tages eine Entdeckung, die alles ins Wanken bringt. Fazit Leider musste ich das Hörbuch nach einer Stunde abbrechen. Die Idee und der Schreibstil waren nicht schlecht, die Geschichte zwar verwirrend, aber vielversprechend. Was mir persönlich jedoch gar nicht zugesagt hat, war die Stimme der Sprecherin (die Autorin spricht das Hörbuch selbst). Ich wollte das Buch so sehr lieben, aber die Sprechstimme empfand ich als so monoton und farblos, dass ich mich als Hörerin leider gar nicht konzentrieren konnte, was dazu führte, dass ich es nicht geschafft habe, ein Interesse für die Geschichte aufzubauen. Dadurch konnte ich mich nach einer Stunde nicht mal erinnern, was bisher passiert ist. Sehr schade Vielleicht probiere ich’s irgendwann nochmal mit dem Buch selbst, denn ich kann mir vorstellen, dass die Geschichte toll ist!

  • Lesemone

    2/5

    14.08.2022

    Hörbuch-Download

    Fremdwortexkursion

    Mir hat das Hörbuch leider überhaupt nicht gefallen. Das liegt zum einen daran, dass die Autorin das Hörbuch liest und es komplett monoton vorträgt. Es gibt darin keinerlei Höhen oder Tiefen und das hat mich irgendwann sehr genervt, weil es total gelangweilt klang. Ein weiterer Kritikpunkt sind für mich die abartig vielen Fremdwörter, vor allem in den Überschriften. Das war eine regelrechte Bombardierung, so dass man sich sehr klein und unwissend vorkam. Das hatte was oberlehrerhaftes. Die Fakten aus den Archivbeiträgen waren zwar interessant, aber für den Lesefluss der Geschichte störend und mir brachten sie keinen Mehrwert für die eigentliche Geschichte. Zu Beginn wurde die Beschreibung der Seestadt aus Yadas Blickwinkel sehr anschaulich dargestellt. Mir hat auch der Wechsel zwischen Helena und Yada gut gefallen. Lange habe ich gerätselt, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen und war dann überrascht, was dahinter steckte. Aber ich fand die ganzen Hintergründe ziemlich banal und für eine Dystopie viel zu normal. Mich hat dieses Buch leider überhaupt nicht angesprochen.

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