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Hundswut Roman | erinnert an Andrea Maria Schenkels »Tannöd« | Buch zum Kinofilm mit Christine Neubauer, Konstantin Wecker, Annika Preil, Markus Brandl, Sepp Schauer und Christian Tramitz

16

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46209

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2024

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,4/12,8/4 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00672-6

Beschreibung

Rezension

»[...] man [kann] durch einen Blick in Alvarengas Roman für das Hier und Heute Impulse mitnehmen und ins Nachdenken kommen [...].« ("Mittelbayerische Zeitung")
»Das dramaturgische Arrangement, das Alvarenga [...] unternimmt, ist bestechend. [...] Eine Romanhandlung als Metapher. Für ein gesamtgesellschaftliches Problem, das sich ausweiten kann.« ("Regensburger Zeitung")
»Die beispiellose Brutalität mancher Szenen lässt einem förmlich das Blut in den Adern gefrieren. Trotzdem, oder gerade deswegen, kann man das Buch kaum aus der Hand legen.« ("ORF Topos")
»[Es ist] gerade diese Direktheit in der szenischen Darstellung [...], wodurch Daniel Alvarengas Debütroman ›Hundswut‹ so eindrucksvoll ist, seine Leser so fasziniert und packt.« ("Bad Kissinger Anzeiger")
»Den Roman macht für mich empfehlenswert, dass er sehr spannend geschrieben ist. Und zum anderen [ist] er aktueller und kommt einem näher, als man anfangs denkt.« ("HR 2 Kultur")

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Verkaufsrang

46209

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2024

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,4/12,8/4 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00672-6

Herstelleradresse

HarperCollins Taschenbuch
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    24.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Uff - das saß!

    Eindrucksvoll, sehr düster, bewegend, beängstigend. Trotz bayrischem Dialekt gut verständlich. SPOILER. In einem gutbürgerlichen Dorf suchen einfache Menschen schnelle Antworten auf die Frage "Wer hat die Opfer ermordet?". Dies steigert sich so weit, dass der depressive Einsiedler als Täter dient und unter Folter gestehen soll. Richtig schön fand ich die komplexen Charakterbeschreibungen, deren Motive und Lebenswelten und die Darstellung des Dorflebens. Die Dynamik wird zunehmend erdrückend. Das Buch hat mich schockiert zurück gelassen, obwohl ich schon schlimmere Foltersequenzen gelesen habe. Es fühlte sich einfach so lebensnah an. Richtig gut fand ich, dass es am Ende überhaupt nicht darum geht, WER es WIRKLICH war. Sondern die Hetzjagd an sich und deren fatale Folgen im Vordergrund standen.

  • Jasmin

    aus Fulda

    5/5

    10.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Grausamkeit der Menschen in all ihren Facetten.

    Grausig was Menschen einander antun können. Hundswut stellt unbeschönigt dar, was Gerüchte, Hetze und Machtmissbrauch anrichten können und hinterlässt neben Wut und Trauer, immensen Redebedarf. Als ich nach dem Buch gegriffen habe, dachte ich an eine kurze Beschäftigung für zwischendurch. Doch je tiefer ich in die Erzählungen eingetaucht bin, desto mehr wurde mir bewusst, das ist nichts für zwischendurch und auch nichts was man nachher einfach zuklappt und wegstellt. Der Autor stellt in präziser Sprache die Abgründe der Menschen dar und macht dabei auch nicht vor den grausamsten Szenen halt. Der menschliche Verstand scheint komplett ausgeschaltet, oder will man logische Zusammenhänge vielleicht gar nicht herstellen? Was dieses Buch so erschreckend grausam macht, ist dass sich ein solches Szenario auch heute noch durch Selbstjustiz und Hetze ähnlich abspielen könnte. Mich hat das Buch so mitgenommen, dass ich am Ende bitterlich Tränen vergossen hab. Hundswut ist brutal und schockierend, ein Buch hinter dem sich Grauen versteckt. Zartbesaitete sollten vielleicht lieber die Finger davon lassen. Die, die es lesen wollen sollten sich vorher darauf einstellen, dass dieses Buch noch lange nachhallen wird.

  • tinstamp

    aus Hürm

    5/5

    31.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Großartig, aber brutal - wie die Menschen selbst

    Puh, das war eine richtige emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle! Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, welches mich so "zerstört" hat. Ich habe dieses Buch, welches ich selbst als eine Mischung aus historischen Roman mit Horroranteilen bezeichnen würde, schon vor zwei Wochen gelesen, doch die Geschichte hat mich wirklich noch tagelang beschäftigt. Nach dem Zuklappen hatte ich immensen Redebedarf - leider hatte ich aber keinen Gesprächspartner. Beim recherchieren fand ich heraus, dass Daniel Alvarenga die Geschichte verfilmt hat und DANACH erst den Roman/Thriller/Krimi geschrieben hat. Sehr ungewöhnlich! Und man merkt in keinster Weise, dass hier das Drehbuch zuerst entstanden ist. Was ich noch dazu sagen möchte ist, dass die Dialoge in bayrischer Mundart geschrieben und vielleicht für norddeutsche Leser:innen etwas schwer zu lesen sind. Und zartbesaitete Leser:innen sollten vielleicht auch lieber zu einem anderen Buch greifen, denn hier lesen wir ungeschönt von den Abgründen des Menschen! Worum geht es? Wir sind in einem kleinen abgeschiedenen Dorf in Bayern im Jahre 1932. Als vier Jugendliche aus dem Dorf im Wald tot aufgefunden werden, ist zuerst die Rede von einem Wolf, der nach Jahren wieder aufgetaucht zu sein scheint. Doch die grauenhaften Verletzungen und vorallem die nackte und schlimm zugerichtete Leiche des einzigen Mädchens, lassen bald andere Gerüchte aufkommen. Ist etwa ein Werwolf in den Wäldern zugange? Das Misstrauen untereinander wächst. Um die Dorfbewohner zu beruhigen, muss ein Schuldiger her. Für Bürgermeister "Hartl" Aichinger und Großbauer Georg Steiner ist eine Meldung der Morde nach München ausgeschlossen. Die Dörfler bereinigen diese "Sache" unter sich. Der Gemeinderat, der neben Aichinger und Steiner, auch aus Dorfwirt "Lugg" Kramer und Dorfpfarrer Hias Lechner, sowie den zugezogenen Lehrer Konrad Zankl besteht, haben schnell eine Lösung gefunden. Einsiedler Joseph Köhler, der nach dem Tod seiner Frau und seines kleinen Sohnes, schwermütig geworden ist und mit seiner Tochter Mitzi alleine lebt, ist schnell als Sündenbock auserkoren. Er wird im Bierkeller des Wirtshauses eingesperrt, wo ihm "der Prozess" gemacht werden soll. Die Dorfgemeinschaft wird immer mehr aufgehetzt und niemand zweifelt mehr an der Unschuld von Köhler, der nach Kirchenrecht als Werwolf angeklagt und verurteilt werden soll. Seine Tochter soll als Hexe verbrannt werden, nachdem der Dorfpfarrer den mittelalterlichen Hexenhammer zu Rate zieht. Wer sich den hohen Herren und dem Mob entgegen stellt, ist selbst bald a Leich.... Was soll ich sagen? Diese Geschichte hat mich wirklich mitgenommen! Daniel Alvarenga ist bei seinen Beschreibungen alles andere als zimperlich. Plastisch und sehr anschaulich beschreibt er die Morde und die Toten, die Folter und das Leid der misshandelten Menschen. Die drastischen und brutalen Schilderungen des Autors machen auch vor grausamsten Szenen nicht Halt. Daniel Alvarenga zeigt perfekt auf, was ein willkürliches Gerücht, blinde Agression und Hetze alles anrichten kann. Der gesunde Menschenverstand ist ausgeschaltet! Und nein, dass passierte nicht nur im Mittelalter, wo nicht nur die ungebildeten Leute sensationslüstern vor dem Scheiterhaufen oder dem Pranger stehen. Ähnliche Szenen können jederzeit passieren, wo mehrere Menschen zusammenkommen und zur Selbstjustiz aufgehetzt werden. Genau das macht dieses Buch so realistisch und grausam. Die Dialoge sind in bayrischer Mundart verfasst und machen die Handlung noch um einiges lebendiger. Auch die Charaktere sind unbeschreiblich gut gelungen, facettenreich und voller Leben, egal ob Haupt- oder Nebencharakter. Ich hatte während des Lesens immer Bilder im Kopf und sah die Figuren vor mir, deren Gedanken und Gefühle wir abwechselnd aus ihrer Sicht erzählt bekommen. Manche Leser finden einige Geschehnisse der Geschichte nicht auserzählt. Mittlerweile wisst ihr wahrscheinlich, dass ich offene Enden hasse - und ja, es wird nicht alles aufgeklärt, aber für mich ist und bleibt die Geschichte rund. Am Ende habe ich das Buch fassunglos zugeschlagen. Für mich ein absolutes Meisterwerk, welches mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Den Film werde ich mir nicht anschauen, falls er jemals in unsere Kinos oder ins Fernsehen kommen sollte. Lesen kann ich solche brutaeln Szenen jederzeit, aber ansehen eher nicht. Da schließe ich lieber schnell die Augen.... "Hundswut" bedeutet übrigens tollwütig. Fazit: Eine Geschichte, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird: Brutal und schockierend zeigt sie uns die tiefsten Abgründe des Menschen auf. Wer nicht zu zartbeseitet ist und der bayrischen Mundart mächtig - dem empfehle ich diesen historischen Roman - hinter dem sich das Grauen versteckt - auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    5/5

    03.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinn

    Wenn ich könnte, würde ich 15 Sterne vergeben. Daniel Alvarenga hat in dieses Buch so viele Emotionen verpackt, dass es einen am Ende fassungs- und gar hoffnungslos zurücklässt. Dieses Buch ist so mutig, so klug und so aufrüttelnd, dass es noch tagelang nachhallt. JEDER Mensch der lesen kann, sollte dieses Buch gelesen haben.

  • Bewertung

    5/5

    10.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd

    "Hundswut" ist ein packender Thriller, der in einem scheinbar friedlichen Dorf spielt, welches von dunklen Geheimnissen heimgesucht wird. Daniel Alvarenga fesselt mit einer dichten Atmosphäre und einer Handlung voller unerwarteter Wendungen. Perfekt für Leser, die tiefgründige Charaktere und spannende psychologische Elemente schätzen.

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