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Charles Lewinsky

1. Melnitz

Melnitz

Aus der Reihe detebe
Gesprochen von
8

32,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Charles Lewinsky

Spieldauer

30 Stunden und 34 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

74

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257695304

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Charles Lewinsky

Spieldauer

30 Stunden und 34 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

22.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

74

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257695304

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Grandiose Familiengeschichte!

Xirxe aus Hannover am 23.08.2021

Bewertungsnummer: 1554553

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1871 – eigentlich sind die Meijers eine ganz normale Schweizer Familie – aber nur eigentlich. Denn sie sind Juden und obwohl sie das volle Bürgerrecht bekommen haben, sind sie weiterhin Außenseiter in der Schweizer Gesellschaft. Über fünf Generationen hinweg bis 1945 schildert Charles Lewinsky das Schicksal dieser Familie und vergisst dabei nicht die Geschehnisse der Weltgeschichte mit einzubinden, die sich auch im Leben der Familie Meijers widerspiegeln. Salomon, der Viehzüchter und seine Frau Golde leben mit ihrer Tochter und einer Art Pflegetochter in dem kleinen Dorf Endingen, einem der beiden Dörfer in der Schweiz, in dem sich Juden niederlassen dürfen. Als der entfernte Verwandte Janki unerwartet bei ihnen auftaucht, wird es unruhig in der Familie. Ein Jahr später ist er verheiratet und eröffnet einen Laden in der nahegelegenen Kleinstadt Baden, wie alle Meijers getrieben von dem Wunsch, ein anerkannter und geachteter Bürger der Schweiz zu werden. Doch selbst der nächsten Generation, die es teilweise bis nach Zürich treibt, bleibt dieser Wunsch verwehrt. Stets im Hintergrund dabei ist Onkel Melnitz, der als mahnender Geist die Familienmitglieder begleitet und ihnen immer wieder deutlich macht, wie fragil ihr Status ist und wie weit entfernt sie davon sind, anerkannte SchweizerInnen zu sein. Charles Lewinsky ist ein außergewöhnlich guter Erzähler, der seine Romanfiguren so lebendig werden lässt, dass es einem schwer fällt, sie nach über 900 Seiten zu verlassen. Auch die vielen Geschichten der Familie Meijer sind so gekonnt zwischen Witz und Tragik angesiedelt mit jeder Menge überraschenden Wendungen, sodass man trotz der Dicke des Buches keine einzige Seite missen möchte, ebensowenig wie das im Anhang befindliche neunseitige Glossar mit jüdischen Begriffen. Obwohl im Text weitestgehend Alles erklärt ist, bleibt es eine wunderbare hilfreiche Ergänzung, die ich immer wieder gerne zu Rate zog. Eine durchweg großartige Lektüre!

Grandiose Familiengeschichte!

Xirxe aus Hannover am 23.08.2021
Bewertungsnummer: 1554553
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1871 – eigentlich sind die Meijers eine ganz normale Schweizer Familie – aber nur eigentlich. Denn sie sind Juden und obwohl sie das volle Bürgerrecht bekommen haben, sind sie weiterhin Außenseiter in der Schweizer Gesellschaft. Über fünf Generationen hinweg bis 1945 schildert Charles Lewinsky das Schicksal dieser Familie und vergisst dabei nicht die Geschehnisse der Weltgeschichte mit einzubinden, die sich auch im Leben der Familie Meijers widerspiegeln. Salomon, der Viehzüchter und seine Frau Golde leben mit ihrer Tochter und einer Art Pflegetochter in dem kleinen Dorf Endingen, einem der beiden Dörfer in der Schweiz, in dem sich Juden niederlassen dürfen. Als der entfernte Verwandte Janki unerwartet bei ihnen auftaucht, wird es unruhig in der Familie. Ein Jahr später ist er verheiratet und eröffnet einen Laden in der nahegelegenen Kleinstadt Baden, wie alle Meijers getrieben von dem Wunsch, ein anerkannter und geachteter Bürger der Schweiz zu werden. Doch selbst der nächsten Generation, die es teilweise bis nach Zürich treibt, bleibt dieser Wunsch verwehrt. Stets im Hintergrund dabei ist Onkel Melnitz, der als mahnender Geist die Familienmitglieder begleitet und ihnen immer wieder deutlich macht, wie fragil ihr Status ist und wie weit entfernt sie davon sind, anerkannte SchweizerInnen zu sein. Charles Lewinsky ist ein außergewöhnlich guter Erzähler, der seine Romanfiguren so lebendig werden lässt, dass es einem schwer fällt, sie nach über 900 Seiten zu verlassen. Auch die vielen Geschichten der Familie Meijer sind so gekonnt zwischen Witz und Tragik angesiedelt mit jeder Menge überraschenden Wendungen, sodass man trotz der Dicke des Buches keine einzige Seite missen möchte, ebensowenig wie das im Anhang befindliche neunseitige Glossar mit jüdischen Begriffen. Obwohl im Text weitestgehend Alles erklärt ist, bleibt es eine wunderbare hilfreiche Ergänzung, die ich immer wieder gerne zu Rate zog. Eine durchweg großartige Lektüre!

Geschichte, die unter die Haut geht

Bewertung am 06.07.2020

Bewertungsnummer: 356151

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lewinsky erzählt hier die Geschichte einer schweizer-jüdischen Familie über mehrere Generationen hinweg, beginnend im 19.Jh.. Das Leben und Lieben der Menschen steht vor dem Hintergrund der schwierigen Umstände, unter denen Juden sich inmitten der "Goijs" stets einrichten mussten, immer begleitet von dem Festhalten an ihrem kulturellen und religiösen Erbe und dem Bestreben, ein anerkannter Teil der Gesellschaft zu sein. Und immer wieder taucht der längst verstorbene Onkel Melnitz auf, Gewissen, Mahner und warnende Stimme der Familie, der als Einziger zu wissen scheint, welch grauenvolle Ereignisse die Juden im 20. Jahrhundert einholen würden. Ich habe viel über jüdisches Leben gelesen, und ganz gewiss gehört dieser Roman (nicht zu vergessen Lewinskys "Gerron") zu den unvergesslichsten Texten zu diesem Thema, spannend und ohne Pathos!

Geschichte, die unter die Haut geht

Bewertung am 06.07.2020
Bewertungsnummer: 356151
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lewinsky erzählt hier die Geschichte einer schweizer-jüdischen Familie über mehrere Generationen hinweg, beginnend im 19.Jh.. Das Leben und Lieben der Menschen steht vor dem Hintergrund der schwierigen Umstände, unter denen Juden sich inmitten der "Goijs" stets einrichten mussten, immer begleitet von dem Festhalten an ihrem kulturellen und religiösen Erbe und dem Bestreben, ein anerkannter Teil der Gesellschaft zu sein. Und immer wieder taucht der längst verstorbene Onkel Melnitz auf, Gewissen, Mahner und warnende Stimme der Familie, der als Einziger zu wissen scheint, welch grauenvolle Ereignisse die Juden im 20. Jahrhundert einholen würden. Ich habe viel über jüdisches Leben gelesen, und ganz gewiss gehört dieser Roman (nicht zu vergessen Lewinskys "Gerron") zu den unvergesslichsten Texten zu diesem Thema, spannend und ohne Pathos!

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