Produktbild: Als der Sturm kam
Band 2

Als der Sturm kam Roman | Die Hamburger Sturmflut von 1962 | Historischer Roman

32

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

50621

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

7327 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492605298

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

50621

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

7327 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492605298

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  • EriSch

    Book Circle Community

    5/5

    31.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Spannende Lektüre über ein einschneidendes Ereignis

    Ein gewaltiger Sturm und viel Regen, führen zu dem was niemand für möglich gehalten hat. Eine tragische Sturmflut verändert das Leben der hamburgischen Bevölkerung drastisch. Immer mehr Wasser führt zu zahlreichen Dammbrüchen und die Menschen dahinter können ihr Hab und Gut nicht retten oder haben nicht mal mehr eine Möglichkeit zu flüchten. Während Marion, die als Stenotypistin bei der Polizei arbeitet, um ihr Zuhause in der Schrebergarten-Kolonie bangt, versucht sie in ihrem Job das Beste zu geben. Auch Dieter als Mitglied des THW’s versucht möglichst vielen Menschen zu helfen. Seine Familie wägt er in Sicherheit, doch dem ist nicht so. Sie bewohnen ebenfalls ein kleines Häuschen in der Schrebergarten-Kolonie und sind in grosser Gefahr. In dieser dramatischen Nacht kämpfen viele ums Überleben, ihr Hab und Gut und Helfen einander so gut wie möglich. Doch es verändert viele Leben für immer, manchmal führt es zu einem Happy End oder es macht die Verzweiflung noch grösser. ‘Als der Sturm kam’ ist eine beeindruckende Erzählung der tragischen Sturmnacht im Februar 1962. Die Autorin nimmt den Leser mit in diese Tragödie und bringt einem ein Stück Geschichte auf eine spannende Art rüber. Auch wenn nicht alles der Realität entspricht, bekommt man als Leser ein gutes Bild der Situation und leidet mit den Betroffenen mit. Als Leser begleitet man Marion, die Stenotypistin der Polizei. Neben ihrer gewissen Arbeit, hat sie selbst ein grosses Päcken zu tragen. Die grosse Ungewissheit ob ihre Mutter noch lebt oder nicht, versucht sie mit Arbeit zu verdrängen. Ihre Einstellung, dass sie im Polizeigebäude mehr bewirken kann, als draussen finde ich bemerkenswert. Sicherlich keine einfache Situation, sie wird jedoch von vielen Seiten unterstützt. Der junge Helikopter-Pilot Georg möchte unbedingt helfen, wird am Anfang jedoch ausgebremst. Als er Helfen kann, geht er keinen Kompromiss ein, den für ihn zählt jedes Leben das er retten kann. Ihm ist es dabei egal, ob er sich dabei an die Ordnung hält oder nicht. Spannende Lesestunden sind garantiert.

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    5/5

    08.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Unwetter wird immer unser Leben bestimmen und verändern

    "Der Strahl der Lampe erfasste ein Häuschen, auf dem eine Familie mit Kindern kauerte" (Buchauszug) Im Polizeihaus ist Schreibkraft Marion Klinger während der Sturmflut dem Polizeisenator Helmut Schmidt unterstellt. Sie versucht in ihren schwersten Stunden, die Sorge um ihre Mutter zu vergessen zum Wohl der Hamburger Bevölkerung. Hubschrauberpilot Georg Hagemann, dessen Traum ist, einmal die Starfight F-104 fliegen zu dürfen, ist in dieser Nacht ebenfalls im Einsatz. Trotz Einsatz seines Lebens versucht er möglichst viele Menschen aus den überschwemmten Gebieten zu retten. Während Dieter Krämer beim THW kräftig mit anpackt, ist er erleichtert, seine Familie in Sicherheit zu wissen. Er ahnt ja nicht, dass Klein-Uschi krank wurde und Marion mit den Kindern zurück in die Laubenkolonie gegangen ist. Ausgerechnet in die Region, die von Hochwasser am stärksten betroffen ist. --- Meine Meinung: Aus der Reihe "Schicksalsmomente der Geschichte" geht es im zweiten Band um die Hamburger Sturmflut. Als die Sturmflut mitten in der Nacht am 16. Februar 1962 über Hamburg hereinbricht, sind viele nicht darauf vorbereitet. Keiner rechnet damit, dass so viele Deiche brechen und ganze Regionen unter Wasser setzen würden. In jener Nacht werden 100 000 Menschen vom Wasser eingeschlossen und 1500 Helfer versuchen möglichste viele Menschen und Tiere zu retten. Ihnen und dem schnellen Eingreifen der vielen von damals wie z. B. Senator Helmut Schmidt ist es zu verdanken, dass nur 315 Menschen diese Sturmflut nicht überlebt haben. Für die Hamburgerin Anja Marschall ist dies sicher eines von vielen historischen Ereignisse Hamburgs. Ich kann ehrlich gesagt gut verstehen, warum sie es uns in diesem Buch näherbringen möchte. Zum besseren Verständnis erlebe ich private Schicksale von fiktiven Personen hautnah mit, die mir allesamt unter die Haut gehen. Dieses Erlebte basiert alles auf wahrem Hintergrund, nur die Namen wurden aus Respekt umbenannt. Außerdem erlebe ich viele reale Persönlichkeiten von damals wie z. B. Senator Helmut Schmidt, Bürgermeister Nevermann, Polizeioberrat Martin Leddin bei ihrem Einsatz zum Wohle der Menschen. Dass aus lauter Not in dieser Nacht viele Handlungen am Rand der Legalität stattfanden, hat mich extrem beeindruckt. Denn es zeigt mir, wie wichtig den Verantwortlichen die Menschen Hamburgs gewesen sind. Am schlimmsten betroffen ist Wilhelmsburg und die Laubenkolonie, die im Buch beschrieben werden, sie gab es wirklich. Ich spüre wieder einmal, wie sehr ich beim Lesen mit den Charakteren mitfiebere und leide. Die Geschehnisse von damals gehen mir ans Herz und ich vergieße bei einigen Szenen sogar regelrecht Tränen. Maßgebend dafür sind die emotionale Schreibweise und ihre gute Recherche der Autorin und Historikerin. Die hat nämlich wieder einmal ihr ganzes Herzblut in dieses Buch gesteckt. Deshalb liebe ich ihre historischen Bücher, weil sie so zeitnah und authentisch dargestellt sind. Damals konnten viele Menschen nicht vorgewarnt werden, den es gab kaum Telefone, geschweige den Handys. Allerdings, selbst in der heutigen modernen Zeit sind wir noch immer den Naturgewalten ausgeliefert. Das müssen wir vor allem im Juli 2021 im Ahrtal miterleben, wo viele vom Hochwasser überrascht werden und wieder 135 Menschen sterben. Die Reihe der Schicksalsmomente der Geschichte gehen weiter, doch für mich ist dieser Band überaus wertvoll. Ich kann ihn euch nur ans Herz legen und gebe 5 von 5 Sterne dafür.

  • marielu

    4/5

    26.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Hamburgs Schicksalsnacht von 1962

    Zum Inhalt: 16./17. Februar 1962. Marion Klinger wohnt in einer Laubenkolonie in Hamburg-Wilhelmsburg zusammen mit ihrer bettlägerigen Mutter. Der Sturm Vincinette hat sich angekündigt und da Marion nicht schlafen kann, kehrt sie um 23.00 Uhr ins Polizeihaus, in dem sie als Schreibkraft arbeitet, zurück. Während die Hamburger friedlich in ihren Betten schlummern, beginnen die Deiche zu brechen und eine Flutkatastrophe nimmt ihren Lauf. Während man zunächst unkoordiniert versucht, der Lage Herr zu werden, übernimmt der noch junge und neue Polizeisenator Helmut Schmidt die Koordination; da seine Sekretärin nicht da ist, besetzt Marion Klinger die Position, um ihn zu unterstützen. Bei all dem muss sie ihre eigenen Sorgen um ihre Mutter und ihre Nachbarn unterdrücken, denn ihr Zuhause liegt genau in dem Überschwemmungsgebiet. 100.000 vom Wasser eingeschlossene Menschen, 15.000 Helfer, 315 Tote: Die Hamburger Sturmflut von 1962 war für die Hansestadt die größte Katastrophe der Nachkriegszeit. Meine Meinung: Das Cover trifft das Zeitgeschehen gut. Mein Blick fiel deshalb auf dieses Buch, weil ich einmal eine Dokumentation darüber gesehen habe und ich war neugierig, wie die Autorin Anja Marschall diese Flutkatastrophe in ihrem Buch umsetzt. In kurzen Kapiteln, vermerkt mit Datum und Uhrzeit, konnte ich den Ablauf der Katastrophe verfolgen. Historische Fakten, Ereignisse und Personen harmonierten wunderbar mit den fiktiven Protagonisten. Die sympathische Hauptfigur Marion meistert ihre neuen Aufgaben beeindruckend. Berührende Schicksale und Begebenheiten werden an fiktiven Personen anschaulich beschrieben, die man abwechselnd ein Stück begleitet und so einen realistischen Blick auf die verschiedenen Perspektiven erhält. Ich hatte regelrecht das Gefühl, mit diesen Figuren ums Überleben zu kämpfen, zu bangen und zu trauern, darüber hinaus bewunderte ich, wie Menschen in größter Not über sich selbst hinauswachsen. Viele vollbrachten Heldenhaftes, ohne an ihr eigenes Wohlergehen zu denken. Helmut Schmidts Rolle als Krisenmanager während der Sturmflut wurde authentisch, mit Originalzitaten, integriert und ich hatte geradezu Schmidts Stimme im Ohr, die ich aus Dokumentationen kannte. Das Buch erinnert daran, wie schnell eine Katastrophe passieren kann und dies nicht nur 1962; das sieht man ja an dem Jahrhunderthochwasser im Ahrtal. Fazit: Bewegender und gut recherchierter, historischer Roman über die Flutkatastrophe in Hamburg.

  • marielu

    aus Mainbernheim

    4/5

    26.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Hamburgs Schicksalsnacht von…

    Hamburgs Schicksalsnacht von 1962 Zum Inhalt: 16./17. Februar 1962. Marion Klinger wohnt in einer Laubenkolonie in Hamburg-Wilhelmsburg zusammen mit ihrer bettlägerigen Mutter. Der Sturm Vincinette hat sich angekündigt und da Marion nicht schlafen kann, kehrt sie um 23.00 Uhr ins Polizeihaus, in dem sie als Schreibkraft arbeitet, zurück. Während die Hamburger friedlich in ihren Betten schlummern, beginnen die Deiche zu brechen und eine Flutkatastrophe nimmt ihren Lauf. Während man zunächst unkoordiniert versucht, der Lage Herr zu werden, übernimmt der noch junge und neue Polizeisenator Helmut Schmidt die Koordination; da seine Sekretärin nicht da ist, besetzt Marion Klinger die Position, um ihn zu unterstützen. Bei all dem muss sie ihre eigenen Sorgen um ihre Mutter und ihre Nachbarn unterdrücken, denn ihr Zuhause liegt genau in dem Überschwemmungsgebiet. 100.000 vom Wasser eingeschlossene Menschen, 15.000 Helfer, 315 Tote: Die Hamburger Sturmflut von 1962 war für die Hansestadt die größte Katastrophe der Nachkriegszeit. Meine Meinung: Das Cover trifft das Zeitgeschehen gut. Mein Blick fiel deshalb auf dieses Buch, weil ich einmal eine Dokumentation darüber gesehen habe und ich war neugierig, wie die Autorin Anja Marschall diese Flutkatastrophe in ihrem Buch umsetzt. In kurzen Kapiteln, vermerkt mit Datum und Uhrzeit, konnte ich den Ablauf der Katastrophe verfolgen. Historische Fakten, Ereignisse und Personen harmonierten wunderbar mit den fiktiven Protagonisten. Die sympathische Hauptfigur Marion meistert ihre neuen Aufgaben beeindruckend. Berührende Schicksale und Begebenheiten werden an fiktiven Personen anschaulich beschrieben, die man abwechselnd ein Stück begleitet und so einen realistischen Blick auf die verschiedenen Perspektiven erhält. Ich hatte regelrecht das Gefühl, mit diesen Figuren ums Überleben zu kämpfen, zu bangen und zu trauern, darüber hinaus bewunderte ich, wie Menschen in größter Not über sich selbst hinauswachsen. Viele vollbrachten Heldenhaftes, ohne an ihr eigenes Wohlergehen zu denken. Helmut Schmidts Rolle als Krisenmanager während der Sturmflut wurde authentisch, mit Originalzitaten, integriert und ich hatte geradezu Schmidts Stimme im Ohr, die ich aus Dokumentationen kannte. Das Buch erinnert daran, wie schnell eine Katastrophe passieren kann und dies nicht nur 1962; das sieht man ja an dem Jahrhunderthochwasser im Ahrtal. Fazit: Bewegender und gut recherchierter, historischer Roman über die Flutkatastrophe in Hamburg.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    14.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spitze geschrieben - lebendig und fesselnd

    "Als der Sturm kam" ist ein Roman aus der Reihe "Schicksalsmomente der Geschichte", der mich sehr berührt hat. Anja Marschall hat dieses fürchterliche Naturereignis sehr lebendig beschrieben, sehr emotional, aber auch sachlich, sie hat einen guten Spagat geschaffen und dieses Ereignis perfekt in eine Romanhandlung verpackt. Hamburg im Februar 1962 ... Die Flut bricht am 16. des Monats über die Stadt herein. Wir lernen Marion kennen. Helmut Schmidt, zu dieser Zeit Polizeisenator der Stadt, kennen wir. Marion wird Schmidt zugeteilt, sie ist Schreibkraft. Ein Krisenstab wird eingerichtet und eine Hilfsaktion muss organisiert werden. Marion hat eine kranke Mutter, die sich mitten in dem Gebiet befindet, wo die Überflutung am schlimmsten ist. Sie ist ans Bett gefesselt. Dann ist da noch Georg, der Pilot, der unter Einsatz seines eigenen Lebens Menschen von den Dächern rettet. Noch, wenn ich dies hier schreibe überkommt mich eine Gänsehaut. Man fühlt sich beim Lesen tatsächlich mittendrin, kann mitfühlen, Ängste ausstehen und Hoffnung ebenso. Die Autorin hat es von der ersten bis zur letzten Seite geschafft, mich zu fesseln. Sie schreibt emotional, aber nicht reißerisch. Man nimmt ihr das Geschriebene zu 100 Prozent ab. Sie selbst wurde im Jahr der Flut geboren, hat perfekt recherchiert und die wahren Elemente perfekt eingebunden in die fiktiven Teile der Handlung bzw. umgekehrt. Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen. Charaktere und Handlung sind nachvollziehbar beschrieben. Alles liest sich so, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Die einzelnen Kapitel sind jeweils mit Uhrzeit und örtlichen Angaben versehen. Die gesamte eigentliche Handlung erstreckt sich nur über einige Tage beginnend vom 16. Februar 1962 bis zum 26. Februar, wobei die direkte Handlung direkt in der Unglücksnacht spielt. Hier ist zu den bestimmten Orten, Einsatzzentrale, Laubenkolonie usw. jeweils die genaue Uhrzeit angegeben, was ich bezüglich des Verständnisses sehr vorteilhaft empfunden habe während des Lesens. Abschließend versorgt uns die Autorin noch mit Infos zu Fakten, Fiktion und Hintergründen. Neben Helmut Schmidt sind es drei weitere Personen, die es tatsächlich im Zusammenhang mit der Katastrophe gab. Abschließend gibt es noch die chronologische Abfolge der Ereignisse kurz beschrieben.

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