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Band 2

Als der Sturm kam Roman | Die Hamburger Sturmflut von 1962 | Historischer Roman

32

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/4,2 cm

Gewicht

526 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06420-0

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Sie schreibt anschaulich und in aussagekräftigen Bildern über die entfesselten Naturgewaltenstellt dramatische Situationen dar, die unter die Haut gehen.« Freie Presse 20240316

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/4,2 cm

Gewicht

526 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06420-0

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: [email protected]

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Spitze geschrieben - lebendig und fesselnd

Bewertung aus Heyerode am 14.06.2024

Bewertungsnummer: 2222663

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Als der Sturm kam" ist ein Roman aus der Reihe "Schicksalsmomente der Geschichte", der mich sehr berührt hat. Anja Marschall hat dieses fürchterliche Naturereignis sehr lebendig beschrieben, sehr emotional, aber auch sachlich, sie hat einen guten Spagat geschaffen und dieses Ereignis perfekt in eine Romanhandlung verpackt. Hamburg im Februar 1962 ... Die Flut bricht am 16. des Monats über die Stadt herein. Wir lernen Marion kennen. Helmut Schmidt, zu dieser Zeit Polizeisenator der Stadt, kennen wir. Marion wird Schmidt zugeteilt, sie ist Schreibkraft. Ein Krisenstab wird eingerichtet und eine Hilfsaktion muss organisiert werden. Marion hat eine kranke Mutter, die sich mitten in dem Gebiet befindet, wo die Überflutung am schlimmsten ist. Sie ist ans Bett gefesselt. Dann ist da noch Georg, der Pilot, der unter Einsatz seines eigenen Lebens Menschen von den Dächern rettet. Noch, wenn ich dies hier schreibe überkommt mich eine Gänsehaut. Man fühlt sich beim Lesen tatsächlich mittendrin, kann mitfühlen, Ängste ausstehen und Hoffnung ebenso. Die Autorin hat es von der ersten bis zur letzten Seite geschafft, mich zu fesseln. Sie schreibt emotional, aber nicht reißerisch. Man nimmt ihr das Geschriebene zu 100 Prozent ab. Sie selbst wurde im Jahr der Flut geboren, hat perfekt recherchiert und die wahren Elemente perfekt eingebunden in die fiktiven Teile der Handlung bzw. umgekehrt. Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen. Charaktere und Handlung sind nachvollziehbar beschrieben. Alles liest sich so, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Die einzelnen Kapitel sind jeweils mit Uhrzeit und örtlichen Angaben versehen. Die gesamte eigentliche Handlung erstreckt sich nur über einige Tage beginnend vom 16. Februar 1962 bis zum 26. Februar, wobei die direkte Handlung direkt in der Unglücksnacht spielt. Hier ist zu den bestimmten Orten, Einsatzzentrale, Laubenkolonie usw. jeweils die genaue Uhrzeit angegeben, was ich bezüglich des Verständnisses sehr vorteilhaft empfunden habe während des Lesens. Abschließend versorgt uns die Autorin noch mit Infos zu Fakten, Fiktion und Hintergründen. Neben Helmut Schmidt sind es drei weitere Personen, die es tatsächlich im Zusammenhang mit der Katastrophe gab. Abschließend gibt es noch die chronologische Abfolge der Ereignisse kurz beschrieben.

Spitze geschrieben - lebendig und fesselnd

Bewertung aus Heyerode am 14.06.2024
Bewertungsnummer: 2222663
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Als der Sturm kam" ist ein Roman aus der Reihe "Schicksalsmomente der Geschichte", der mich sehr berührt hat. Anja Marschall hat dieses fürchterliche Naturereignis sehr lebendig beschrieben, sehr emotional, aber auch sachlich, sie hat einen guten Spagat geschaffen und dieses Ereignis perfekt in eine Romanhandlung verpackt. Hamburg im Februar 1962 ... Die Flut bricht am 16. des Monats über die Stadt herein. Wir lernen Marion kennen. Helmut Schmidt, zu dieser Zeit Polizeisenator der Stadt, kennen wir. Marion wird Schmidt zugeteilt, sie ist Schreibkraft. Ein Krisenstab wird eingerichtet und eine Hilfsaktion muss organisiert werden. Marion hat eine kranke Mutter, die sich mitten in dem Gebiet befindet, wo die Überflutung am schlimmsten ist. Sie ist ans Bett gefesselt. Dann ist da noch Georg, der Pilot, der unter Einsatz seines eigenen Lebens Menschen von den Dächern rettet. Noch, wenn ich dies hier schreibe überkommt mich eine Gänsehaut. Man fühlt sich beim Lesen tatsächlich mittendrin, kann mitfühlen, Ängste ausstehen und Hoffnung ebenso. Die Autorin hat es von der ersten bis zur letzten Seite geschafft, mich zu fesseln. Sie schreibt emotional, aber nicht reißerisch. Man nimmt ihr das Geschriebene zu 100 Prozent ab. Sie selbst wurde im Jahr der Flut geboren, hat perfekt recherchiert und die wahren Elemente perfekt eingebunden in die fiktiven Teile der Handlung bzw. umgekehrt. Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen. Charaktere und Handlung sind nachvollziehbar beschrieben. Alles liest sich so, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Die einzelnen Kapitel sind jeweils mit Uhrzeit und örtlichen Angaben versehen. Die gesamte eigentliche Handlung erstreckt sich nur über einige Tage beginnend vom 16. Februar 1962 bis zum 26. Februar, wobei die direkte Handlung direkt in der Unglücksnacht spielt. Hier ist zu den bestimmten Orten, Einsatzzentrale, Laubenkolonie usw. jeweils die genaue Uhrzeit angegeben, was ich bezüglich des Verständnisses sehr vorteilhaft empfunden habe während des Lesens. Abschließend versorgt uns die Autorin noch mit Infos zu Fakten, Fiktion und Hintergründen. Neben Helmut Schmidt sind es drei weitere Personen, die es tatsächlich im Zusammenhang mit der Katastrophe gab. Abschließend gibt es noch die chronologische Abfolge der Ereignisse kurz beschrieben.

Emotional und erschreckend.

Buchwurm05 am 02.06.2024

Bewertungsnummer: 2213949

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Februar 1962. Für die Nordseeküste ist ein Sturmtief angekündigt. Obwohl auch für Hamburg eine Warnung herausgegeben wird, sind die Bewohner nicht sonderlich besorgt. Schließlich ist es nicht der erste Sturm, der auf die Stadt trifft. Doch was dann folgt, damit hat wirklich keiner gerechnet..... Leseeindruck: "Als der Sturm kam" erzählt über die Sturmflut, die im Februar 1962 Hamburg heimgesucht hat. Die Schicksale, die in dem Buch erwähnt werden, sind so oder so ähnlich passiert, die Figuren zum Schutz der Opfer und Angehörigen jedoch fiktiv. Lediglich einige Politiker, wie z.B. der damalige Polizeisenator Helmut Schmidt, haben real existiert. Schon auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass ein Unheil herannaht. Nach kurzer Zeit war ich gefangen in der Geschichte und konnte kaum glauben, wie hilflos der Mensch Naturgewalten ausgeliefert ist. Neben dem ganzen Leid, gibt es aber auch ein paar berührende Szenen. Genau in der richtigen Mischung, ohne die Katastrophe von damals herunterzuspielen. Von einer ganz anderen Seite konnte ich Helmut Schmidt, 1962 Polizeisenator in Hamburg, später Bundeskanzler, kennenlernen. Er war ein Mann der Tat. Ich konnte ihn nur bewundern, wie besonnen er mit dieser Situation umgegangen ist. Der Autorin ist es gelungen, ein authentisches Bild, inklusive Kettenraucherei, von ihm wiederzugeben. Fazit: "Als der Sturm kam" zeichnet ein realistisches Bild der Sturmflut von 1962 in Hamburg. Mit Entsetzen habe ich gelesen, wozu die Natur fähig ist. Gut gefallen hat mir dabei, dass die Autorin auch einige rührende Momente eingebaut hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Emotional und erschreckend.

Buchwurm05 am 02.06.2024
Bewertungsnummer: 2213949
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Februar 1962. Für die Nordseeküste ist ein Sturmtief angekündigt. Obwohl auch für Hamburg eine Warnung herausgegeben wird, sind die Bewohner nicht sonderlich besorgt. Schließlich ist es nicht der erste Sturm, der auf die Stadt trifft. Doch was dann folgt, damit hat wirklich keiner gerechnet..... Leseeindruck: "Als der Sturm kam" erzählt über die Sturmflut, die im Februar 1962 Hamburg heimgesucht hat. Die Schicksale, die in dem Buch erwähnt werden, sind so oder so ähnlich passiert, die Figuren zum Schutz der Opfer und Angehörigen jedoch fiktiv. Lediglich einige Politiker, wie z.B. der damalige Polizeisenator Helmut Schmidt, haben real existiert. Schon auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass ein Unheil herannaht. Nach kurzer Zeit war ich gefangen in der Geschichte und konnte kaum glauben, wie hilflos der Mensch Naturgewalten ausgeliefert ist. Neben dem ganzen Leid, gibt es aber auch ein paar berührende Szenen. Genau in der richtigen Mischung, ohne die Katastrophe von damals herunterzuspielen. Von einer ganz anderen Seite konnte ich Helmut Schmidt, 1962 Polizeisenator in Hamburg, später Bundeskanzler, kennenlernen. Er war ein Mann der Tat. Ich konnte ihn nur bewundern, wie besonnen er mit dieser Situation umgegangen ist. Der Autorin ist es gelungen, ein authentisches Bild, inklusive Kettenraucherei, von ihm wiederzugeben. Fazit: "Als der Sturm kam" zeichnet ein realistisches Bild der Sturmflut von 1962 in Hamburg. Mit Entsetzen habe ich gelesen, wozu die Natur fähig ist. Gut gefallen hat mir dabei, dass die Autorin auch einige rührende Momente eingebaut hat. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Als der Sturm kam

von Anja Marschall

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