Produktbild: Aufs Meer hinaus

Aufs Meer hinaus Roman

37

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.09.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1529 KB

Originaltitel

Det hvite kartet

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

9783641307721

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

01.09.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1529 KB

Originaltitel

Det hvite kartet

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

EAN

9783641307721

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  • Bewertung

    aus Enger

    5/5

    16.01.2024

    eBook (ePUB)

    Starkes Frauenportrait aus Norwegen

    Das Cover mit den beiden Frauen, die am Strand entlanggehen, lässt nicht unbedingt auf den Inhalt des Buches schließen. Der Titel schon eher, denn bei dem Roman „Aufs Meer hinaus“ von der norwegischen Autorin Cecille Enger handelt es sich um die Lebensgeschichte von Bertha Torgersen und Hanna Brummenæs, die sich als erste Reederinnen Europas einen Namen machen sollten. Allen Widrigkeiten zum Trotz. Als Leser/innen begleiten wir Bertha durch ihre Kindheit unter nicht immer einfachen Lebensverhältnissen in Norwegen des späten 19. Jahrhunderts. Eine prägende Zeit, die den späteren Lebensweg von ihr entscheidend beeinflussen sollte. Zur Zeit ihrer Konfirmation kreuzen sich erstmals die Wege mit Hanna, die sich für ihr späteres Leben als Fix-und Angelpunkt herausstellen sollte. In Visnes fängt Bertha an in einem Lebensmittelladen zu arbeiten und trifft nach Jahren Hanna wieder. Nach anfänglicher Distanz kommen sich die beiden Frauen näher und lernen sich besser kennen und lieben. Einer Liebe, die sie Zeit ihres Lebens geheimhalten mussten. Autorin Cecille Enger ist mit „Aufs Meer hinaus“ ein tolles Buch gelungen. Gerade diese ruhige, unaufgeregte Art des Erzählens ist ein großer Pluspunkt bei dieser Geschichte. Man könnte fast meinen, dass die Geschichte ohne große Emotionen dargestellt wird, aber dies würde der Sache nicht gerecht werden. Vielmehr ist es wohl eher der norwegischen Mentalität geschuldet, die von Natur aus eher etwas kühl daherkommt. So bleiben die Figuren immer etwas auf Abstand, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Für Frauen im Allgemeinen war die Zeit Ende des 19. Jahrhunderts / Anfang des 20. Jahrhunderts keine leichte Zeit. Sie ist geprägt von vielen Entbehrungen. In der Regel abhängig vom Ehemann und eher mit Haushalt und Kindererziehung beschäftigt, als selber im Geschäft zu arbeiten und Geld zu verdienen. Von Schule und Ausbildung ganz zu schweigen. Um so außergewöhnlicher ist es, dass sich Bertha gegen Familie und Kinder entscheidet und ihrem Herzen folgt, was Arbeit und Beziehung angeht. Bestimmt keine leicht Entscheidung, aber die für sie richtige. Der Erzählstil ist flüssig, aber eher distanziert. Der Geschichte kann man gut folgen und sie ist leicht verständlich. Die Autorin hat gut recherchiert, was dem Buch Glaubwürdigkeit verleiht. So erfährt man zudem viele interessante Dinge und Fakten aus der Region zur damaligen Zeit. Fazit: Ein leises, aber dennoch starkes Buch über zwei Frauen die in einer männerdominierten Branche ihr Ding gemacht haben. Das ist spannend zu lesen und zeigt mal wieder, dass es auch früher schon Frauen gegeben hat, die sich nicht unterkriegen haben lassen von gesellschaftlichen Konventionen. Klare Leseempfehlung!

  • Martina

    aus Bremen

    4/5

    01.01.2024

    eBook (ePUB)

    Wunderbare Geschichter zweier Frauen

    Ein Buch mit einer Geschichte die mich bewegt hat. Zwei starke Protagonistinnen in einer Zeit wo es für Frauen nicht immer einfach war. Trotzdem versprüht das Geschriebene eine tolle Leichtigkeit und macht viel Spaß die Geschichte immer weiter lesen zu wollen. Frauen mit Visionen, die gegen Vorurteile kämpfen. Ein Thema was in der heutigen Gesellschaft genauso aktuell ist wie damals als das Buch spielte. Die Geschichte spielt alles andere als eine Vergangenheit durch die rosarote Brille. Einfach ein wunderschönes Buch und keineswegs nur für Liebhaber historischer Romane. Beim Lesen vergisst man schnell in welcher Zeit es spielt.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    3/5

    04.01.2024

    eBook (ePUB)

    Bemerkenswerte Frauen

    Norwegen Ende des 19. Jahrhunderts. Beim Kauf ihres Konfirmationskleides lernt Bertha die nur wenige Jahre ältere Hanna kennen und ist sofort von ihr fasziniert. Denn Hanna verhält und kleidet sich nicht so, wie es für die Frauen damals üblich war. Sie verbreitet einen maskulinen Eindruck. Einige Jahre später laufen die beiden sich wieder über den Weg. Bertha hofft auf eine Freundschaft, Hanna verhält sich desinteressiert. Durch ein Ereignis werden sie Freundinnen und übernehmen zusammen ein Bekleidungsgeschäft und sind sehr erfolgreich in dem was sie tun. Später werden sie sogar Schiffseignerinnen und haben es nicht leicht, als erste Reederinnen Europas. Gemeinsam gehen sie ihren Lebensweg, bis sie als alte Frauen sterben. „Aufs Meer hinaus“ von der norwegischen Autorin Cecilie Enger, ist ein leiser Roman. Wir begleiten die Protagonistin Bertha fast ihr ganzes Leben lang. Ziemlich unspektakulär und für meinen Geschmack zu distanziert, wird erzählt, was diese Frau erlebt hat. Früh hat sie ihre Mutter verloren, wächst in damals üblich ärmlichen Verhältnissen auf. Bertha weiß was sie will und geht immer ihren Weg, abseits von dem, was die Gesellschaft damals vorgibt. Bertha verliebt sich in Hanna. Homosexualität ist in dieser Zeit noch verpönt. Leider hat auch die Autorin nicht den Mut, diese Liebe konkret beim Namen zu nennen, lediglich oberflächlich wird daran gekratzt und die Leserschaft kann sich ihren Teil denken. Hier hätte ich mir mehr Nähe und Tiefe gewünscht. Auch haben Bertha und Hanna großes für die Frauenbewegung bewirkt, schließlich waren sie die ersten Reederinnen Europas. Diese großartigen Leistungen kommen mir zu kurz und hätten viel mehr Beachtung verdient. Leider muss ich sagen, ist beim Lesen nicht der Funke übergesprungen und der Roman konnte mich nicht überzeugen. Die Thematik ist hervorragend, doch bei der Umsetzung ist noch Luft nach oben. Deshalb von mir leider nur 3 Sterne.

  • fin.de.fuchs

    2/5

    06.12.2023

    eBook (ePUB)

    Über zwei Frauen, die für mich jedoch nicht greifbar wurden – mühsam zu lesen

    In dem Roman „Auf Meer hinaus“ von Cecilie Enger stehen die beiden Frauen Bertha Torgersen und Hanna Brummenæs im Mittelpunkt. Die Geschichte spielt um das Jahr 1900 in Norwegen spielt. Als die erste Reederinnen in Europa heimsen sie Erfolg ein. Doch die Tatsache, dass sie sich so ganz anders benehmen, als die Gesellschaft es von ihnen erwartet sowie ihre Beziehung zu- und miteinander legt ihnen auch Steine in den Weg. Auch wenn ich den Weg, den die beiden Frauen gegangen sind, beeindruckend finde und ihren Mut und ihre Stärke anerkenne, hat mich die Geschichte nicht erreichen können. Ich bin mit den Charakteren nicht warm geworden, habe nicht mit ihnen gefühlt, konnte mich nicht mit ihnen identifizieren. Ob es an ihrer Art lag oder dem Schreibstil, kann ich nicht genau sagen. Vermutlich an beidem. Die Autorin schreibt auf der einen Seite sehr ausladend und schon beinahe kitschig, auf der anderen Seite kindlich. Teilweise hatte ich das Gefühl, den Aufsatz er nicht ganz so geübten Schülerin zu lesen. Die Geschichte plätscherte so vor sich hing, nahm meinem Empfinden nach nie richtig Schwung auf und ich konnte keinen klaren Spannungsbogen erkennen. Mitverantwortlich dafür sind vermutlich Sätze wie diese: „Wenn sie davon träumte, wohin ein Segelschiff unterwegs war, hämmerte ihr Herz manchmal heftig, sie schwelgte in der Vorstellung, wie ein hochgewachsener Matrose in exotischen und geschäftigen Häfen Jagd auf ein schönes Schmuckstück für seine geliebte Tochter machte, und diese Tochter war sie selbst.“ (S. 8) Das sind 44 Wörter (wenn ich mich nicht verzählt habe) in einem Satz! Für mich war es anstrengend, das Buch zu lesen und der Entwicklung zu folgen. Diese mag zwar interessant sein, wird meiner Meinung nach in diesem Buch aber nicht lebendig und anschaulich transportiert.

  • Evaki

    5/5

    16.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Norwegens Frauenemanzipation Anfang des 19. Jahrhunderts

    Cecile Enger führt uns mit ihrem Roman "Aufs Meer hinaus" sehr gefühlvoll in die Welt der Mädchen und Frauen des Norwegens Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Eine besondere Atmosphäre spürt man in diesem Land am Meer mit ihren Fjorden und Buchten und einer streng christlichen und von Männern dominierten Welt. Da fühlt man sich der Protagonistin Bertha Torgersen doch sehr nah und freut sich über jeden mutigen Schritt, den diese junge Frau selbstständig in ihre Freiheit wagt. Viele Stolpersteine liegen den Frauen dieser Zeit im Weg. Der Vergleich zum Leben der heutigen Frauen, in afrikanischen und arabischen Ländern, scheint nicht viel Unterschied auszumachen. Eigentlich ein Unding in unserer Zeit. Selbst die Freiheit zum gleichen Geschlecht ist vielen Frauen und Männern ja heute noch unmöglich. Das Buch bringt uns in vielerlei Hinsicht stark zum Nachdenken! 1913 wurde übrigens das Frauenwahlrecht in Norwegen zugelassen in Deutschland erst 1918 und in Saudi-Arabien erst 2015. Das Buch ist eine echte Leseempfehlung, nicht nur ein Frauenbuch, denn es kommt ohne einen erhobenen Finger aus, Themen anzusprechen, die heute eigentlich für alle selbstverständlich sein sollten. Klar und gut übersetzt von Gabriele Haefs liest sich das Buch flüssig und schnell.

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