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  • Produktbild: Aufs Meer hinaus
  • Produktbild: Aufs Meer hinaus

Aufs Meer hinaus Roman

37

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22/14,9/3,2 cm

Gewicht

461 g

Originaltitel

Det hvite kartet

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60314-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22/14,9/3,2 cm

Gewicht

461 g

Originaltitel

Det hvite kartet

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60314-6

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Evaki

    5/5

    16.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Norwegens Frauenemanzipation Anfang des 19. Jahrhunderts

    Cecile Enger führt uns mit ihrem Roman "Aufs Meer hinaus" sehr gefühlvoll in die Welt der Mädchen und Frauen des Norwegens Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Eine besondere Atmosphäre spürt man in diesem Land am Meer mit ihren Fjorden und Buchten und einer streng christlichen und von Männern dominierten Welt. Da fühlt man sich der Protagonistin Bertha Torgersen doch sehr nah und freut sich über jeden mutigen Schritt, den diese junge Frau selbstständig in ihre Freiheit wagt. Viele Stolpersteine liegen den Frauen dieser Zeit im Weg. Der Vergleich zum Leben der heutigen Frauen, in afrikanischen und arabischen Ländern, scheint nicht viel Unterschied auszumachen. Eigentlich ein Unding in unserer Zeit. Selbst die Freiheit zum gleichen Geschlecht ist vielen Frauen und Männern ja heute noch unmöglich. Das Buch bringt uns in vielerlei Hinsicht stark zum Nachdenken! 1913 wurde übrigens das Frauenwahlrecht in Norwegen zugelassen in Deutschland erst 1918 und in Saudi-Arabien erst 2015. Das Buch ist eine echte Leseempfehlung, nicht nur ein Frauenbuch, denn es kommt ohne einen erhobenen Finger aus, Themen anzusprechen, die heute eigentlich für alle selbstverständlich sein sollten. Klar und gut übersetzt von Gabriele Haefs liest sich das Buch flüssig und schnell.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    14.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die norwegische Journalistin…

    Die norwegische Journalistin Cecilie Enger hat mit dem Roman um zwei weibliche Protagonistinnen kurz vor dem Beginn des 20. Jahrhunderts einen Roman geschrieben, der uns allen wiederholt vor Augen führt was es zur damaligen Zeit hieß eine Frau zu sein mit den erwarteten Rollen. Die Geschichte um zwei Norwegerinne, die einst die erste frauengeführte Reederei leiteten beruht auf einer wahren Historie. Leider ist mir nicht ganz klar was hier aus der Recherche Cecilie Engers hervorging und was Fiktion, aber der Rahmen in dem hier erzählt wurde, sollte den Gegebenheiten entsprochen haben. Sprich der Umgang, die Not und die Kargheit. Ohnehin ist die Geschichte sehr karg und distanziert erzählt. Da bleibt so einiges auf der Strecke. Es hätte nicht mehr sein müssen, nur in Perspektive gesetzt hätte es mir an der ein und anderen Stelle deutlich besser gefallen. Eine sehr trockene Erzählweise, die aber auch irgendwie zu den beiden passt. Im Mittelpunkt steht zunächst Bertha Torgersen (die im echten Leben von 1864 bis 1954 lebte), sie wächst ohne ihre leibliche Mutter im Süden Norwegens auf bei ihrer Stieffamilie. Harte Verhältnisse regieren und sie flieht so schnell sie kann in die Unabhängigkeit ohne Ehe. Nicht in die vorgefertigten Bahnen. Sie landet in einer Bergbaustadt Karmøy. Dort trifft sie auf Hanna Brummenaes (1860-1942), die auffällt, denn sie trägt „Männerkleidung“ und ist unabhängig. Heute würde man die beiden als Vordenkerinnen und mutige Feministinnen bezeichnen. Es wird ihr gemeinsamer Weg der Reederei bis in den 1. Weltkrieg hinein gezeichnet und im finalen Abschnitt, die Zeit nach dem 2. Weltkrieg bis hin zu Hannas Tod. Mir hat die jeweilige Stimmungslage gut gefallen, wie es um 1900 in den Aufbruch ging und dann die beiden Weltkriege alle Energie und Werte vernichteten. Übersetzt wurde der Roman aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs. Gut lesbar.

  • Astrid

    aus Frankfurt

    5/5

    22.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emanzipation im 19. Jahrhundert

    Cecilie Enger erzählt die Geschichte von zwei jungen Frauen und deren weiterer Entwicklung. Bertha, behütet in der Enge ihres Elternhauses zusammen mit Vater, Stiefmutter und ihren Halbgeschwistern. Ihr Tag ist ausgefüllt mit Hausarbeit, Kinderhüten und arbeiten im Fleisch- und Wurstladen ihres Vaters. Da bleibt kein Platz für persönliche Freiheit. Hanna, die am liebsten Männerkleidung trägt und schon früh auf eigenen Beinen steht. Die erste Begegnung der beiden in der Manufaktur von Eric Jacobsen hinterlässt einen bleibenden Endruck bei Bertha, denn Hanna ist so ganz anders als andere Frauen. Der Weg Berthas in die ersehnte Freiheit beginnt mit einem Stellenangebot von Herrn Stange in seinem Lebensmittelladen in Visnes. Hier begegnet sie auch Hanna wieder und mit der Zeit nähern sich die beiden Frauen einander an und entdecken ihre wahren Gefühle füreinander. So beginnt die gemeinsame, erfolgreiche Zukunft der Beiden. Ein eigener Lebensmittelladen, eine eigene Reederei, ein gemeinsames Haus und ein gemeinsames Leben bis an ihr Lebensende. Auch Rückschläge konnten sie nie von ihrem Weg abbringen. Ihre Gefühle füreinander müssen sie allerdings vor der Öffentlichkeit verbergen, denn das war in der damaligen Zeit nicht möglich. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der geradlinige Schreibstil von Cecilie Enger lässt einen direkt in die Handlung eintauchen und man fühlt sich mittendrin. Man bekommt einen sehr guten Eindruck wie schwer es im 19.Jahrhundert für Frauen war, ihren eigenen Weg zu gehen. Auch das Cover finde ich einfach perfekt!

  • raschke64

    aus Dresden

    5/5

    12.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ruhige Erzählung

    Norwegen Ende des 19 Jahrhunderts. In einem kleinen Bergbauort wächst Bertha heran. Vor ihrer Konfirmation darf sie sich im Laden das erste eigens für sie bestellte Kleid abholen und lernt dort die Verkäuferin Hanna kennen. Diese ist sehr unkonventionell und Berta fühlt sich zu ihr hingezogen. Jahre später arbeitet Berta in einem größeren Ort in einem Geschäft und trifft Hanna wieder. Aus den beiden wird ein heimliches Paar und später auch Geschäftspartnerinnen. Für die damalige Zeit zum einen gefährlich, zum anderen im Geschäftsleben sehr ungewöhnlich. Später gründen sie eine eigene Reederei, die erste mit ausschließlich weiblichen Eigentümerinnen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist durchweg in einem sehr ruhigen und teilweise auch sachlichen Stil geschrieben. Trotzdem zieht einem die Geschichte irgendwie in ihren Bann. Dabei wird nichts überdramatisiert, sondern durch die beiden so unterschiedlichen Frauen auch die jeweiligen Sichten dargestellt. Sie waren zur damaligen Zeit etwas Besonderes. Umso mehr schätze ich, dass ihre Geschichte jetzt erzählt wird. Ich fand auch die Beschreibung sehr gut, denn nach dem Lesen habe ich im Internet die entsprechenden Fotos gesucht und auch gefunden. Einziger Wermutstropfen war für mich das Cover. Vor dem Lesen fand ich es sehr gut, danach war ich enttäuscht, dass die beiden Frauen so bieder und traditionell dargestellt wurden, zumindest Hanna war niemals so gekleidet und hatte so eine Frisur. Schade, hier wurde etwas verschenkt, was allerdings den Inhalt des Buches nicht beeinträchtigt. Wer Geschichte mit Hintergrund mag und nicht auf reißerische Darstellungen aus ist, wird sich an dem Buch begeistern.

  • Tara

    aus Ratingen

    5/5

    06.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die ersten Reederinnen Europas

    „Aufs Meer hinaus“ ist ein bewegender Roman der in Olso lebenden Autorin Cecilie Enger. Die Handlung beginnt 1873 und endet 1943. Als Bertha Torgersen erstmalig auf Hanna Brummenæs trifft, ist sie direkt beeindruckt, da Hanna etwas Außergewöhnliches an sich hat. Erst nach Jahren treffen sie sich wieder und auch dann vergeht wieder einige Zeit, bis sich die beiden Frauen näherkommen. Aber ab diesem Moment, gibt es kein Halten mehr, die beiden übernehmen zunächst das Geschäft, in dem Bertha arbeitet und werden später zu den ersten Reederinnen Europas. Bertha und Hanna sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Berta ist deutlich zurückhaltender als Hanna. Das zwischen den beiden mehr entsteht als eine rein geschäftliche Beziehung bleibt nach außen unbekannt. Es war einfach nicht der Zeit, in der man dies in die Öffentlichkeit getragen hätte. Ungewöhnlich waren die beiden allen dadurch, dass sie sich in einem Bereich durchgesetzt haben, der bis dahin den Männern vorbehalten war. Der Schreibstil von Cecilie Enger hat mir gut gefallen. Die Sätze sind klar und einfach. Ich konnte mir sowohl die Umgebung als auch die Menschen gut vorstellen und die skandinavische Atmosphäre kam bei mir an. Das Bild, das sie von Berta und Hanna zeichnet wirkt authentisch und die beiden Frauen waren mir sehr sympathisch. Ich fand diesen eher ruhigen Roman über zwei starke und ungewöhnliche Frauen ausgesprochen interessant und kann ihn Liebhabern historischer Romane durchaus empfehlen.

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