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Tonio Schachinger

1. Echtzeitalter

Echtzeitalter Roman | Deutscher Buchpreis 2023

Gesprochen von
49

16,39 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Johannes Nussbaum

Spieldauer

11 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

31.03.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

162

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732407385

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Johannes Nussbaum

Spieldauer

11 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

31.03.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

162

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732407385

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Kaffeeelse

    4/5

    17.03.2024

    Hörbuch-Download

    Coming of Age und der Gamer

    Der Buchpreisgewinner des Deutschen Buchpreises von 2023. Echtzeitalter von Tonio Schachinger. Ein interessantes Buch mit einem ganz eigenen Sprachklang, ein differenzierter und vielschichtiger Blick auf Österreich, eine Gesellschaftskritik in Gestalt eines Coming of Age. Ein Buch zur richtigen Zeit. Denn es sendet seine Tentakeln in verschiedene Bereiche der Welt in Österreich. Genauso kann man es aber auch in andere Teile der westlichen Welt verlagern und Parallelen finden. Wenn man dies denn will. Von daher ist das Buch vollkommen gelungen und macht eindeutig Spaß. Nun wird es ein Coming of Age schon allein wegen der Gestalt des Romans schwer haben, vollständig in mich einzudringen. Und genauso ist es auch hier. Ich verbleibe etwas distanziert. Und dies ist meine Kritik. Ein junger Gamer und ich. Nun, dass kann nicht gut gehen. Denn Verständnis für seine Lebenssichten habe ich wenig. Aber ich lerne und sehe die Welt durch andere Augen. Und dies ist doch schon mal etwas. Ebenso muss ich diesen österreichischen Humor, diese österreichische Schmäh hervorheben. Denn beides habe ich genossen. Sehr sogar! Und dies macht diesen Einblick in eine junge männliche Seele wieder interessant. Trotzdem werden es bei mir nur 4 von 5 Sternen. Und der Sieg beim Deutschen Buchpreis erschließt sich mir nicht. Echtzeitalter ist ein gutes Buch, ja. Dennoch gibt es für mich mit dem Buch von Anne Rabe einen anderen Favoriten. Da ich mir vorgenommen habe, auch noch die anderen Longlist-Bücher nach und nach zu lesen, bin ich sehr gespannt, ob dieser Eindruck so bleiben wird, oder ob noch ein weiterer 5 Sterne Kandidat auftauchen wird, der „Die Möglichkeit von Glück“ überflügeln wird. Ich verbleibe neugierig. Johannes Nussbaum trägt dieses Buch gut intoniert und absolut gelungen vor.

  • Bewertung

    5/5

    01.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Großartig

    Mir hat der wilde Mix aus E-Sport, Elite-Schule, sowie Österreichische Gesellschafts- und Politikkritik sehr gut gefallen. Das Buch ist voll gepackt mit witzvollen Referenzen, die man vielleicht eher als Person aus Österreich versteht. Der Schulalltag wurde sehr gut dargestellt, auch für jemanden, der kein Elite-Gynamisum besucht hat.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    traditionelles Elitengymnasium…

    traditionelles Elitengymnasium Als letztes Buch der Shortlist habe ich den Preisträger gelesen und alles in allem hat er es verdient. Wer einwerfen will, das Thema eines Schulromans, noch dazu in einem konservativen Gymnasium sei aus der Zeit gefallen, dem sei entgegnet, dass gerade in dieser sich mit der Digitalisierung schwer tuenden Schule mit der Hauptperson Till jemand als einer handelt, der bei Computerspielen ein so hohes Level erreicht hat, dass er zur Weltspitze gehört. Der schmale Grat zwischen Sucht und Erfolg bleibt ein Leitfaden in diesem Roman. Der andere ist die Literatur, da gerade der Deutschlehrer Dolinar aus dem Rahmen fällt. Er geht mit seinen Schülern nicht mehr so um, wie es heute zu erwarten ist. Erst spät kommt die Liebe ins Spiel, aber mit ihr auch ein Literaturpreis den Feli, Tills Freundin, gewinnt. Till selbst bekommt mit seinem Lehrer nur Ärger. Am Rande wird auch die Politik, vor allem die österreichische gestreift. Angesichts der Mängel der anderen Bücher will ich diesmal die Bestnote erteilen, auch wenn dies nicht heißen soll, dass dieser Roman unbedingt gelesen werden muss. Ich danke der Jury für die gute Entscheidung, die beste seit Robert Menasse mit „Die Hauptstadt“. Zitate: denn genau wie bei Drogen sind nicht die Nachteile das Gefährliche, sondern ihre Vorteile: dass sie einem helfen das Leben zu vergessen und zu ertragen. (45) Die größte Gefahr bergen nicht die schweren, sondern die ganz einfachen Fragen. (69) Einen bürgerlichen Buben […] Ausdrücke wie Teppichknüpfer und Kameltreiber verwenden zu hören, löst bei ihr explosionsartiges Unwohlsein aus, aber dass der so beschimpfte Junge, das Rassismusopfer, darauf nicht reagiert […], sondern den blonden Aggressor als die mieseste arschfickende Drecksschwuchtel aller Zeiten bezeichnet und die Buchhändlerin als blöde Sau, macht die Situation noch schlimmer und verwirrender. (94)

  • Bewertung

    5/5

    10.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Verknüpfung von Literatur...

    Großartige Verknüpfung von Literatur und Gaming. Tolle coming of age Geschichte, mit überraschend tiefen Charakteren! Potential zum neuen Lieblingsbuch

  • Bewertung

    5/5

    05.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hinter den Kulissen eines Elite-Gymnasiums

    Was der Inhalt des Buches angeht, ist Tonio Schachingers Roman nicht zwingend originell, der Schüler, der sich mit dem Lehrer abquält, der sich mit den Erwachsenen und ihren Widersprüchen reibt und der sich an die erste Liebe herantastet, die klassischen “Coming in age”-Settings also. Was dieses Buch auszeichnet, ist Schachingers grosses Talent, uns in diese eine Welt mitzunehmen, dieses sich als elitär verstehende Gymnasium Marianum in Wien, das die Welt darstellt, in der sich das wesentliche Leben abspielen soll, bis zur Matura. Aber der Lack blättert, das Renommee war schon besser, und die Digitalisierung fordert ihren Tribut. Und hier also landet Till Kokorda. Ein unauffälliger Schüler, der gerne Games spielt und mitschwimmen will im Strom der Schüler. Da gibt es die Hackordnung einer Klasse. Die Schule wird vorwiegend von Kindern aus gut situierten Verhältnissen besucht. Da gibt es den Professor Dolinar, einer vom alten Schlag, der seine Klasse mit Literatur quält, mit disziplinarischen Mitteln klein hält und seine Macht so ausübt, dass kontroverse Debatten kaum stattfinden. Der Kärntner weiss wo Gott hockt und wie die Klassiker zu interpretieren sind. Auch wenn sich ehemalige Schüler mit ihm treffen, sein Mentoren-Image prägen, so bleibt er doch einer jener sadistischen Erzieher, die auf de Gefühlen der Schüler herumtrampeln. Er hat kein Verständnis für Tills Leidenschaft, das Gamen. So geht die Schulzeit dahin, und die Schüler mühen sich, sich dem Radar von Dolinar zu entziehen, sich kleine Freiheiten zu erhalten und doch sind sie mehr als die anderen Klassen dem rigiden Disziplinarregelwerk des strengen Paukers ausgeliefert, müssen mehr nachsitzen und Strafarbeiten ertragen. Das Leben pirscht sich in diese enge Welt, die Heranwachsenden werden mit Freundschaften, mit Liebe und Tod konfrontiert. Schachinger schildert diese Klassengesellschaft gnadenlos sezierend, die elitären Eltern, deren Kindern nie was passieren wird, weil sie so weich gebettet sind. Doch das Leben will erobert werden, kaum erstaunlich, dass die Teens sich mit Rauchen, mit Trinkexzessen und den ersten Joints Freiheiten erlauben, um die wohltemperierte Kälte zu Hause zu ertragen. Das alles ist so authentisch aufbereitet, so klar erzählt und berührt, ganz erstaunlich, wie es Schachinger gelingt, dieses Genre mit einem wahrhaft preiswürdigen Buch zu bereichern, das so ganz in unserer Zeit spielt, kurzweilig und äußerst lesbar ist und dennoch punkto Sprache und Stil glänzt und besticht.

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Bewertungen (49)

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