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Echtzeitalter Roman | Gewinner Deutscher Buchpreis 2023

49

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17976

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/3,5 cm

Gewicht

479 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00317-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein Internatsroman, ausgezeichnet mit dem deutschen Buchpreis, der den Vergleich mit Robert Musil oder Hermann Hesse nicht scheuen muss. ("ARD "Druckfrisch"")
Herrlich leicht zu lesen, ganz ohne trivial zu sein. ("Freundin")
Einfach ein tolles Buch. So mühelos geschrieben, so fein und gleichzeitig scharf beobachtet ... Die Echtzeit des Aufwachsens auf unangestrengte Art schlau erzählt. ("Tages-Anzeiger")
Eine literarische Perle, die auch Gamer ab 15 begeistern kann. ("Brigitte")
Ein reifes Sittenbild des zeitgenössischen Österreichs in durchaus universaler Bedeutung. ("Stuttgarter Zeitung")
Brillant formulierte Gegenwartsbeobachtungen. ("SPIEGEL plus")
Tonio Schachingers Roman "Echtzeitalter" hat den Deutschen Buchpreis erhalten, und nicht nur der junge, erst 31-jährige Schriftsteller ist zu beglückwünschen, sondern auch die Jury. Sie hat ein Werk gewürdigt, das sich letztlich wenig um den Zeitgeist schert, dafür erzählerisch reif, unterhaltsam und ausnehmend humorvoll ist. Schachinger hat jenen Witz im alten Doppelsinn, der die scharfe Beobachtung, den Esprit, die gedankenreiche Paradoxie einschließt. ("Zeit Online")
Platz 2 der SWR-Bestenliste im Juli/August 2023 ("SWR "Bestenliste"")
Lustiger ist Bildungsterror schon lange nicht mehr beschrieben worden. ("Berliner Morgenpost")
Grandios ... "Echtzeitalter" hätte es verdient, in den Kanon der deutschsprachigen Schullektüren aufgenommen zu werden. ("Nürnberger Nachrichten")

Produktdetails

Verkaufsrang

17976

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/3,5 cm

Gewicht

479 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00317-3

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Juti

    aus HD

    5/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    traditionelles Elitengymnasium…

    traditionelles Elitengymnasium Als letztes Buch der Shortlist habe ich den Preisträger gelesen und alles in allem hat er es verdient. Wer einwerfen will, das Thema eines Schulromans, noch dazu in einem konservativen Gymnasium sei aus der Zeit gefallen, dem sei entgegnet, dass gerade in dieser sich mit der Digitalisierung schwer tuenden Schule mit der Hauptperson Till jemand als einer handelt, der bei Computerspielen ein so hohes Level erreicht hat, dass er zur Weltspitze gehört. Der schmale Grat zwischen Sucht und Erfolg bleibt ein Leitfaden in diesem Roman. Der andere ist die Literatur, da gerade der Deutschlehrer Dolinar aus dem Rahmen fällt. Er geht mit seinen Schülern nicht mehr so um, wie es heute zu erwarten ist. Erst spät kommt die Liebe ins Spiel, aber mit ihr auch ein Literaturpreis den Feli, Tills Freundin, gewinnt. Till selbst bekommt mit seinem Lehrer nur Ärger. Am Rande wird auch die Politik, vor allem die österreichische gestreift. Angesichts der Mängel der anderen Bücher will ich diesmal die Bestnote erteilen, auch wenn dies nicht heißen soll, dass dieser Roman unbedingt gelesen werden muss. Ich danke der Jury für die gute Entscheidung, die beste seit Robert Menasse mit „Die Hauptstadt“. Zitate: denn genau wie bei Drogen sind nicht die Nachteile das Gefährliche, sondern ihre Vorteile: dass sie einem helfen das Leben zu vergessen und zu ertragen. (45) Die größte Gefahr bergen nicht die schweren, sondern die ganz einfachen Fragen. (69) Einen bürgerlichen Buben […] Ausdrücke wie Teppichknüpfer und Kameltreiber verwenden zu hören, löst bei ihr explosionsartiges Unwohlsein aus, aber dass der so beschimpfte Junge, das Rassismusopfer, darauf nicht reagiert […], sondern den blonden Aggressor als die mieseste arschfickende Drecksschwuchtel aller Zeiten bezeichnet und die Buchhändlerin als blöde Sau, macht die Situation noch schlimmer und verwirrender. (94)

  • Bewertung

    5/5

    10.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Verknüpfung von Literatur...

    Großartige Verknüpfung von Literatur und Gaming. Tolle coming of age Geschichte, mit überraschend tiefen Charakteren! Potential zum neuen Lieblingsbuch

  • Bewertung

    5/5

    05.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hinter den Kulissen eines Elite-Gymnasiums

    Was der Inhalt des Buches angeht, ist Tonio Schachingers Roman nicht zwingend originell, der Schüler, der sich mit dem Lehrer abquält, der sich mit den Erwachsenen und ihren Widersprüchen reibt und der sich an die erste Liebe herantastet, die klassischen “Coming in age”-Settings also. Was dieses Buch auszeichnet, ist Schachingers grosses Talent, uns in diese eine Welt mitzunehmen, dieses sich als elitär verstehende Gymnasium Marianum in Wien, das die Welt darstellt, in der sich das wesentliche Leben abspielen soll, bis zur Matura. Aber der Lack blättert, das Renommee war schon besser, und die Digitalisierung fordert ihren Tribut. Und hier also landet Till Kokorda. Ein unauffälliger Schüler, der gerne Games spielt und mitschwimmen will im Strom der Schüler. Da gibt es die Hackordnung einer Klasse. Die Schule wird vorwiegend von Kindern aus gut situierten Verhältnissen besucht. Da gibt es den Professor Dolinar, einer vom alten Schlag, der seine Klasse mit Literatur quält, mit disziplinarischen Mitteln klein hält und seine Macht so ausübt, dass kontroverse Debatten kaum stattfinden. Der Kärntner weiss wo Gott hockt und wie die Klassiker zu interpretieren sind. Auch wenn sich ehemalige Schüler mit ihm treffen, sein Mentoren-Image prägen, so bleibt er doch einer jener sadistischen Erzieher, die auf de Gefühlen der Schüler herumtrampeln. Er hat kein Verständnis für Tills Leidenschaft, das Gamen. So geht die Schulzeit dahin, und die Schüler mühen sich, sich dem Radar von Dolinar zu entziehen, sich kleine Freiheiten zu erhalten und doch sind sie mehr als die anderen Klassen dem rigiden Disziplinarregelwerk des strengen Paukers ausgeliefert, müssen mehr nachsitzen und Strafarbeiten ertragen. Das Leben pirscht sich in diese enge Welt, die Heranwachsenden werden mit Freundschaften, mit Liebe und Tod konfrontiert. Schachinger schildert diese Klassengesellschaft gnadenlos sezierend, die elitären Eltern, deren Kindern nie was passieren wird, weil sie so weich gebettet sind. Doch das Leben will erobert werden, kaum erstaunlich, dass die Teens sich mit Rauchen, mit Trinkexzessen und den ersten Joints Freiheiten erlauben, um die wohltemperierte Kälte zu Hause zu ertragen. Das alles ist so authentisch aufbereitet, so klar erzählt und berührt, ganz erstaunlich, wie es Schachinger gelingt, dieses Genre mit einem wahrhaft preiswürdigen Buch zu bereichern, das so ganz in unserer Zeit spielt, kurzweilig und äußerst lesbar ist und dennoch punkto Sprache und Stil glänzt und besticht.

  • Bewertung

    5/5

    04.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flucht in die virtuelle Welt

    "Echtzeitalter" folgt dem jungen Till in seiner Schulzeit am Marianum, einer elitären Schule in Wien. Till findet dort keinen Platz für sich, erdrückt von Erwartungen, Idealen und eigensinnigen Lehrekräften. Er flieht in die virtuelle Welt der Computerspiele und führt dort ein Doppelleben. Denn im Alter von 15 Jahren ist er bereits eine internationale Berühmtheit in der Online-Welt, während in seinem direkten Umfeld niemand davon weiß. Schachingers Gesellschaftsroman ist unterhaltsam und humorvoll und hat mich an einigen Stellen an meine eigene Schulzeit zurück errinert.

  • Bewertung

    5/5

    14.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Begeisterung für diesen Roman!

    In seinem Gesellschaftsroman "Echtzeitalter" geht es um die Erfahrungen der Hauptfigur Till während seiner Schulzeit in Wien. Es geht um Autoritäten der Lehrer, Lehrpläne, Disziplin, Konsequenzen , bildungsbürgerliche Ideale, die geprägt werden und einen Jungen, der versucht diesem erdrückenden Alltag zu entfliehen. Mit feinsinniger Ironie stellt Tonio Schachinger hier die sozialen und politischen Verhältnisse dar und lässt uns in die Welt eines jungen Menschen eintauchen, der sich durch seine Jugend, durch das Erwachsenwerden und seine Schulzeit kämpft. Er ist ein verträumter Junge, der sich in seinen Computerspielen besser entfalten kann als in seiner Eliteschule. Mich hat das Buch sehr an meine eigene Schulzeit erinnert, weshalb ich mich komplett darin verloren habe. Dieser Roman ist einzigartig und klasse.

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