Graham hat Shaila nicht getötet. Diese SMS stürzt Jills Welt ins Chaos. Dabei will sie doch nur ihr Abschlussjahr genießen, an der Spitze der Players - der It-Clique ihrer Eliteschule. Die Players feiern nicht nur die besten Partys, sie haben auch beste Beziehungen und viel Macht. Aber Macht schützt nicht vor Unglück, sonst wäre Jills Freundin Shaila drei Jahre zuvor nicht von ihrem Freund erschlagen worden. Schwer genug, mit dieser Erinnerung zu leben. Doch falls Graham wirklich unschuldig ist, gibt es ein Problem: Shaila starb auf einer Players-Party. Und Jills Freunde waren alle mit dabei. Elitär und hochgefährlich - ein Thriller zum Mitfiebern! Der perfekte Highschool-Thriller: eine Prise "Gossip Girl", ein Hauch "Elite" und viel Spannung. Demnächst als Miniserie bei HBO MAX mit Sängerin Halsey. "Dieser Highschool-Thriller - eine perfekte Variante von Gossip Girl und der Netflix-Serie Elite - hat alles, was es braucht." Elle
Kundinnen und Kunden meinen
3.3/5.0
Sonja
aus Freiburg
3/5
02.03.2023
Hörbuch-Download
Jugendbuch / Elite / Freundschaft
Jill gehört zu den Playern. Einer elitären Gruppe an ihrer Schule, der jedes Jahr 8 neue Schüler aus dem neuen Jahrgang hinzukommen. Sie haben Zugang zu Infos, Tests und Adressen, aber eben auch die besten Partys. An ihrem Tisch sitzen nur sechs Schüler, da 2,5 Jahre, bei ihrem Initiationsevent ihre beste Freundin Shaila getötet wurde und deren Freund Graham dafür verurteilt wurde. Nun werden sie aber 18 und Graham soll ins richtige Gefängnis und legt Berufung ein. Nun fragt sich Jill, was ist damals wirklich passiert?
Wir folgen nur Jill, die sehr gut von Constanze Buttmann interpretiert wurde. Jill ist nur aufgrund eines Stipendiums an der Schule und damals in der neunten nur wegen Adam Miller, einem Player aus der Abschlussklasse und ihrer besten Freundin Shaila zu den Playern gegangen und hat die ganzen Üs (Prüfungen und Erniedrigungen) über sich ergehen lassen. Als ihr kleiner Bruder zu den Playern will, möchte sie das nicht und er verändert sich auch. Und obwohl sie alles anders machen wollen, bleibt es für die Mädchen schlimmer und allgemein heftig. Wobei ich sagen muss, die Aufgaben waren wirklich dumm, aber nichts von dem, was ich erwartet habe, kam. Und was ich auch nicht verstanden habe, da es darum die Elite und später erfolgreich zu sein, wie oft sie durch die Üs sabotiert wurden.
Also die Charaktere sind netter als erwartet. Jill hängt dem Tod ihrer besten Freundin noch nach und vermisst Adam und kann ihren Freund Henry nicht wertschätzen und obendrauf hat sie Zukunftsangst. Ich denke, das ist etwas, was viele Jugendlich durchmachen (vielleicht nicht Tod aber Verlust einer Freundschaft) und das wurde hier sehr gut aufgegriffen.
Was ich im Hörbuch etwas schwierig fand, die vielen Rückblenden, man springt durch das Jahr der neunten Klasse und ich weiß nicht wie chronologisch. War etwas schwierig die Ereignisse zu fassen.
Außerdem war es irgendwann etwas nervig, wie Shaila als diese leuchtende junge Frau dargestellt wurde, wie perfekt sie war und stark, aber sie hat etwas sehr Dummes getan und am Ende dafür bezahlt.
Ach ja, und die Nacht des Mordes wird auch noch aufgearbeitet und es war ziemlich genauso, wie man es erwartet hat. Das fand ich etwas schade…
Aber insgesamt ein gutes Jugendbuch über die Probleme, mit denen man in der eigentlich schönsten Zeit seines Lebens zu kämpfen hat und sich dabei noch selbst finden soll.
SasaRay
5/5
17.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Verbunden. Elitär. Verraten.
Leseerlebnis :
"The Players' Table – Wer nicht mitspielt, hat verloren" wird aus der Perspektive der Protagonistin Jill in der Ich-Form erzählt. Teilweise befindet man sich dabei im Jetzt und teilweise in Rückblenden. Teilweise sind die Wechsel leider schwer erkennbar und mir nur aufgefallen, weil die verstorbene Shaila in ihnen lebendig präsent ist. Nichtsdestoweniger lässt sich das Buch sehr gut lesen. Die Autorin haucht den Figuren viel Leben ein und legt viele Finten. Auch wenn sich meine erste Vermutung bestätigt hat, hat Jessica Goodman mich mehr als nur einmal daran Zweifeln lassen.
Die Stimmung ist wundervoll düster und lässt jeden fragwürdig erscheinen. Es hat mir viel Spaß gemacht, den Hinweisen nachzugehen.
Das Finale war mir persönlich dann etwas zu einfach und schnell gelöst, aber die Geschichte ist trotzdem unheimlich faszinierend, glaubwürdig und schafft eine Menge von Gänsehautmomenten, die es absolut empfehlenswert machen.
Fazit:
Ein gelungener Young Adult Thriller im Stil von Élite rund um die gehobene Gesellschaft NYC. Düster, vereinnahmend und erschütternd.
Bewertet mit 4,5 von 5 Sternen
Bewertung
5/5
19.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Gute Mischung aus Spannung & Gossip
Jill will einfach nur ihr letztes Highschool Jahr hinter sich bringen, als die Behauptung, dass Graham Shaila nicht getötet hat, alles verändert. Drei Jahre ist es jetzt schon her, seit Jills beste Freundin von ihrem damaligen Freund getötet wurde und jetzt soll es eine Lüge und der Mörder noch auf freiem Fuß sein? Jill beginnt, ihre Freunde und andere Mitglieder der Player - dem Elite Club ihrer Highschool - zu hinterfragen und begibt sich dadurch selbst in Gefahr…
Was für ein tolles Buch! Die Geschichte ist aufgeteilt in die Erzählungen der Gegenwart und viele Zeitsprünge in die Vergangenheit, in denen wir Shaila und die jüngere Jill kennenlernen dürfen, weswegen man einen guten Überblick über die vergangenen Jahre bekommt. Die Grundidee rund um die Player fand ich sehr gelungen und die Umsetzung, in der immer die Jungs am längeren Hebel sitzen, ist ausschlaggebend für Jills Entwicklung. Ich mochte sowohl Shaila, die wir in den Zeitsprüngen ja gut kennenlernen durften, als auch Jill, die einfach eine großartige Entwicklung hinlegt und ihre eigenen Werte wieder findet. Obwohl ich immer mal wieder einen Verdacht hatte, wer hinter dem Mord stecken könnte, bin ich doch sehr lange im Dunkeln getappt und erst relativ spät auf die richtige Fährte gestoßen, weswegen es für mich durchweg spannend war.
Ein wirklich gelungenes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der auf der Suche nach ein bisschen Gossip und Spannung ist.
Sandra Piglet
aus Leipzig
4/5
24.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Vier Sterne
Shaila ist seit drei Jahren tot und eigentlich wollte Jill, ihre ehemalige beste Freundin, das alles nur noch vergessen und hinter sich lassen. Doch dann stürzt eine einzige SMS ihre ganz Welt ins Ungewisse. Graham soll Shaila nicht getötet haben. Doch wer war es dann? Und wieso lässt sie dieses Thema nicht los? Und wie sehr stecken die Player – die It-Clique an der Eliteschule – mit drin in diesem Skandal?
„The Players Table“ wird in den Medien gern mit Gossip Girl verglichen und ich muss gestehen, dieser Vergleich passt ganz gut, denn auch wenn das Cover blutigen Inhalt verspricht, geht es vor allem um die Intrigen und die Dynamik innerhalb der Player. Die Player, dass ist nicht etwa eine Gruppe an Jugendlichen, die sich für illegale Poker-Runden trifft, sondern eine It-Clique junger Menschen an er Eliteschule, deren Leben sich durch die Aufnahme bei den Playern scheinbar verbessert. Sie feiern Partys, haben wilde Beziehungen, Macht und immer die besten Noten. Doch all dem hängt ein dunkler Hauch an, denn vor drei Jahren wird Shaila auf einer Players-Party getötet. Alle halten Graham für den Mörder, immerhin hat er gestanden und sitzt seitdem im Gefängnis, doch hat er Shaila das wirklich angetan? Und wenn er es nicht war, wer dann? Welcher Player spielt ein falsches Spiel?
Jill ist unsere Protagonistin und eine Playerin. Dank ihr habe ich nochmal erlebt, wie es an der Highschool ist und wieso ich wirklich ungern zurück an eine Schule möchte. Nicht nur die vielen kleinen Geheimnisse und Gerüchte, sondern auch die Unsicherheit können die Nerven blank legen. Auch Jill geht es nicht anders, sie glaubt eigentlich an das System der Player, basierend auf Mutproben und Exklusivität. Doch mit der mysteriösen SMS kommen ihr Zweifel. Dabei wirkt sie auf mich das ein oder andere Mal sehr naiv, für die Dinge, die sie bereits erlebt hat, und leider auch oberflächlich. Statt sich mit der Möglichkeit auseinanderzusetzen, dass eventuell einer ihrer Freunde ein Mörder ist und noch auf freiem Fuß herumläuft, beschäftigt sie sich viel lieber damit, wer aktuell ihr Herz erobert hat, obwohl sie doch vergeben ist. Als Leserin ist man auf Mördersuche, aber die Protagonistin muss erstmal ihre Herzenssehnsüchte überdenken.
Zum Glück wendet sich die Handlung dann doch immer wieder dem mysteriösen Geschehen zu und wir erfahren Stück für Stück, was in jener Nacht vor drei Jahren passiert ist und wie sich die Player gefunden haben und ob Graham wirklich der Mörder ist oder nicht. Dennoch fehlte mir an der ein oder anderen Stelle die Spannung, fast schon in einem ruhigen Ton wurden hier die Ereignisse wiedergeben. Eben mehr „Gossip Girl“ statt „Pretty Little Liars“, was aber ab einer Altersempfehlung von 14 Jahren nicht verwundern dürfte. Dennoch – und vielleicht lag es auch an meiner Erwartung gegenüber dem Buch – konnte mich „The Players Table“ zum Ende hin überzeugen. Jill schafft es, sich zu entwickeln und zu erkennen, worauf es wirklich im Leben ankommt, was den Playern nicht verborgen bleibt. Die Coming-of-Age-Momente waren für mich in der Story fast noch dominanter als der Thrill selbst, was ich persönlich interessant und im Kontext des Buches gut finde.
Fazit:
Wenn man eine ruhig erzähle Coming-of-Age-Story mit Krimielementen an einer Eliteschule mag, dann kann man hier nichts falsch machen, denn genau das bietet „The Players Table“ von Jessica Goodman. Für meinen Geschmack lag der Fokus mehr der persönlichen Entwicklung von Jills Charakter als auf der Auflösung des Mordes, dessen sollte man sich vor dem Kauf klar sein. Wer einen Hardcore-Thriller erwartet, wird bei einem Buch, was ab 14 Jahren empfohlen wird, nicht zufriedengestellt werden. Dennoch konnte mich „The Players Table“ gerade durch die Coming-of-Age-Elemente überzeugen. Das Buch soll demnächst als Miniserie bei HBO Max laufen und ich bin auch auf diese Umsetzung gespannt.
Bewertung
4/5
02.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannend bis zur letzten Seite.
Ein...
Spannend bis zur letzten Seite.
Ein par Kleinigkeiten waren für mich persönlich nicht ganz stimmig aber deswegen trotzdem ein sehr gutes Buch.
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