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Mutter ohne Kind Das Tabu Fehlgeburt und was sich ändern muss

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22,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

Tropen

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/12,7/2,3 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Seidengrau / Tabak

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50222-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»[Lindner leistet] dankenswerterweise einen wichtigen Beitrag, um einen überfälligen Diskurs in die Mitte unserer Gesellschaft zu holen.« Katharina Kiening, pro Zukunft, Ausgabe 01/2025 ("pro Zukunft")
»[E]in wunderbares Buch, das jede:r gelesen haben sollte, um das Tabu rund um Fehlgeburten in unserer Gesellschaft ernst(er) zu nehmen, damit sich für betroffene Eltern etwas ändern kann und sie nicht allein gelassen werden.« Daniela Mundt, Sternenmamas, Folge 60, April 2024 ("Sternenmamas")
»Hoffen wir, dass dieses wichtige Buch auch ein paar Menschen in die Hände fällt, die den Wille und die Position haben, das Thema Stille Geburt aus der Tabuzone zu holen und Betroffene besser zu unterstützen.« Judith Fischer, Elle, 15. Februar 2024 ("ELLE")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

Tropen

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/12,7/2,3 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Seidengrau / Tabak

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50222-0

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    17.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tabuthema Fehlgeburten

    Als Eva Lindner in der sechzehnten Schwangerschaftswoche ihr Kind verliert, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg. Doch sie findet heraus, dass schätzungsweise jede dritte schwangere Frau eine Fehlgeburt erlebt: eine hohe Zahl, die überrascht, da kaum darüber gesprochen wird. Die Frauen bleiben mit all ihren Gefühlen allein, mit der Trauer und den Schuldgefühlen. Fehlgeburten zählen zu den letzten Tabus unserer Gesellschaft. Eva Lindner möchte dies ändern. Sie recherchiert, wie Frauen mit Fehlgeburten umgehen, wie sich die Medizin der Frauen annimmt, wie Fehlgeburten in anderen Ländern gehandhabt werden und dadurch Frauen diskriminiert werden. Sie zeigt auf, was sich ändern muss. Fallbeispiele veranschaulichen die verschiedenen Aspekte ihrer Recherchen. Eingestreut sind immer wieder ihre Gedanken zu ihrer eigenen Fehlgeburt, man erkennt dabei ihre eigene Betroffenheit. Und als Frau fühle ich nicht nur ihre Betroffenheit, ich merke, dass mich dieses Thema nicht kalt lassen kann. Dieses gut recherchierte, sachlich fundierte Buch empfehle ich unbedingt weiter an alle Sterneneltern sowie alle indirekt Betroffenen. Sehr gerne vergebe ich alle 5 möglichen Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    05.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außerordentliche Aufbereitung des Tabuthemas Fehlgeburt

    Sauer, traurig, zornig, niedergeschmettert, erzürnt, ängstlich - man weiß während des Lesens nicht wohin mit seinen eigenen Gefühlen. Lindner schafft es auf eine intelligente Weise, das Thema Fehlgeburt auf einer sachlichen Ebenen mit den persönlichen Geschichten betroffener Personen zu verweben. Der Leser erlebt den Wechsel zwischen zutiefst emotionalen Erzählungen und dann sehr gut recherchierten fachlich aufbereiteten Fakten. Zugegebenermaßen musste ich mich als Leserin erstmal durch ein paar Startseiten gespickt mit Zahlen und Fakten 'durcharbeiten' bis mich dieses Sachbuch gepackt hat. Der Leser wird zu den Unterschieden zwischen Schwangerschaftsabbruch und Fehlgeburten, zu der politischen Rechtsprechung, zu der zurückgebliebenen medizinischen Forschung wenn es um Frauen geht, zu der Rolle der Väter/Partner, Benachteiligung gleichgeschlechtlicher Paare, etc aufgeklärt. Liest man das Buch, ist man erschrocken über die derzeitige Situation. Lindner schafft es aber noch einen drauf zu setzen indem sie einen Ländervergleich (USA etc) zieht. Der Leser wird für Themen wie Schwangerschaften, Fehlgeburten, Thema Schwangerschaft an der Arbeit und die Übergriffigkeit von Fragen in die Privatsphäre sensibilisiert. Zudem ein klares Appell an Frauen und Männern für die Selbstbestimmung der Frau und deren Freiheit weiter zu kämpfen um sie zu wahren, weiter auszubauen, wiederzugewinnen. Das Buch ist eine sehr starke Leseempfehlung. Nicht nur für Sterneneltern, auch für Freundinnen, Partner, werdende Mütter, Mütter, Väter, Eltern, usw.

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sachbuch mit sehr viel Tiefe

    Das Sachbuch 'Mutter ohne Kind' von Eva Lindner ist sehr informativ und vielschichtig geschrieben. Das Thema Fehlgeburt und wie Betroffene damit umgehen wird nicht nur durch Lindners eigene Erfahrung geschildert, sondern spricht in dem Buch mit anderen betroffenen Frauen. Themen wie Stillgeburt, Geburt mit darauf folgenden Tod, Trauerbewältigung, und Kinderwunsch werden mit sorgsamer Recherche diskutiert. Besonders hervorzuheben ist auch, dass ein Blick auf die heutige Medizin - und was sich ggf daran ändern muss - geworfen wird. Neben den oben genannten Themen ist es schockierend zu erkennen wie häufig doch Frauen mit ihrem Verlust und der emotionalen Bewältigung alleine gelassen werden. Zudem erhält der Leser informative Einblicke in das Zusammenspiel von Medizin und Politik sowie die Legislative in anderen Ländern zum Thema Fehlgeburt. Das Buch ist gründlich recherchiert, Zahlen und Quellen werden zuverlässig mit angegeben sodass eine weitere Recherche möglich ist. Grundsätzlich ist das Buch sehr leserlich und flüssig geschrieben, anfangs mit etwas zu vielen Zahlen gespickt. Die einzigen Momente, wo man das Buch mal aus der Hand legen muss, ist die Verarbeitung des gerade Gelesenen. Das Buch ist sehr zu empfehlen - für Mütter, die eine solch harte Zeit erleben mussten, werdende Mütter und Männer.

  • Bewertung

    5/5

    05.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tiefgreifendes und einfühlsames Buch über ein tabuisiertes Thema

    "Mutter ohne Kind - das Tabu Fehlgeburt und was sich ändern muss" von Eva Lindner ist ein bemerkenswertes Buch, das mit großer Sensibilität und Ehrlichkeit das Tabuthema Fehlgeburt anspricht. Lindner teilt ihre persönliche Erfahrung als Mutter, die ein Kind verloren hat, auf einfühlsame Weise und schafft es dabei, den Schmerz und die Trauer, aber auch die Hoffnung und den Mut, die mit diesem Verlust einhergehen, authentisch zu vermitteln. Das Buch ist nicht nur ein Plädoyer dafür, dass Fehlgeburten aus dem Tabu gelöst werden müssen, sondern bietet auch wertvolle Einblicke in die psychischen und emotionalen Auswirkungen, mit denen Frauen und ihre Partner nach einer Fehlgeburt konfrontiert werden. Lindner zeigt auf, wie wichtig es ist, dass betroffene Frauen und Familien Unterstützung und Verständnis erfahren und wie dringend sich die gesellschaftliche Wahrnehmung und der Umgang mit diesem Thema ändern müssen. Dieses Buch zeichnet sich nicht nur durch ihre einfühlsame Darstellung persönlicher Erfahrungen von Frauen und ihren Partnern aus, sondern auch durch ihre fundierte Herangehensweise, die auf eine Vielzahl wissenschaftlicher Quellen und Studien zurückgreift. Lindner verwendet eine gendergerechte Sprache, die zwar den Sprachfluss etwas stören kann, jedoch für ein wissenschaftlich gestütztes Werk angemessen ist. Durch diese Herangehensweise wird das Buch zu einer verlässlichen und informativen Ressource für Leser, die tiefer in das Thema eintauchen möchten und nach fundierten Erkenntnissen suchen. Lindner gelingt es, komplexe wissenschaftliche Konzepte verständlich zu vermitteln, ohne dabei an Tiefe oder Relevanz zu verlieren. Dadurch wird "Mutter ohne Kind" nicht nur zu einem berührenden und persönlichen Werk, sondern auch zu einem wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Sensibilisierung im Bereich der Fehlgeburt und ihrer Auswirkungen. Die klare und mitfühlende Sprache von Eva Lindner sowie ihre offene und aufrichtige Art machen dieses Buch zu einem unverzichtbaren Begleiter für all jene, die selbst von einer Fehlgeburt betroffen sind oder Menschen in ihrem Umfeld besser verstehen möchten. "Mutter ohne Kind" ist ein bewegendes und inspirierendes Werk, das dazu beiträgt, das Schweigen zu brechen und den Weg für eine offenere und unterstützende Gesprächskultur zu ebnen.

  • Baffany

    5/5

    28.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    mutig und gesellschaftlich…

    mutig und gesellschaftlich wichtig Bereits das Cover des Buches von Eva Lindner finde ich ausdrucksstark. Die Zeichnung „Mutter ohne Kind“ könnte als Gemälde in einem Museum hängen und zum Nachdenken anregen. Gemeinsam mit dem Titel und dem Klappentext wurde mein Interesse geweckt dies Buch zu lesen. Es ist inhaltlich, wie bereits im Klappentext angekündigt, keine leichte dafür eine reichhaltige und wertvolle Kost. Mit ihrem Sachbuch möchte Eva Lindner Veränderungen im Umgang mit Fehl- und Todgeburten anstoßen indem sie über die Thematiken ausführlich informiert. Ich fand es hilfreich, dass sie dabei umfänglich die Gesamtsituation betrachtet. Sie spricht dabei Aspekte an über die ich mir bisher keine Gedanken gemacht hatte und Betroffene wohl plötzlich zusätzlich zum Verlust unvorbereitet konfrontiert werden. Wann gibt es Anspruch auf Mutterschutz, um nur einen Augenöffner zu nennen. Als selbst Betroffene hat sie für sich eine Bewätigungsstrategie genutzt und nun ihre Fähigkeiten als Journalisten eingesetzt, um eine Öffentlichkeit über den heutigen Sachstand zu informieren. Zuvor hatte sie für sich Wege nutzen können mit dem Erlebten zu Recht zu kommen und mit ihrer kleinen Familie ihrem (Sternen)Kind einen Platz und Raum zu geben. Letzteres ist in vielen Familien vlt. nicht selbstverständlich. Während der Recherchen hat sie u.a. mit anderem Betroffenen Interviews geführt. Ihre Interviewpartner waren dabei nicht nur Frauen bei denen die Schwangerschaft ebenso vorzeitig und tödlich für das Kind endete sondern auch Gespräche mit anderen Experten (z.b. Hebammen). Rechtliche Aspekte hat sie ebenso betrachtet, wie Medizinische. Ich fühle mich durch das Buch sehr gut ausgerüstet, um sensibilisierter zu sein. Ihre Wünsche kommuniziert die Autoren, um Veränderungen herbeiführen zu können, denn stille Wünsche helfen nicht, um denen ein Ohr und Hände zu geben, die sie benötigen. Im letzten Kapitel sind diese konkreten Wünsche und Forderungen zusammengestellt. Vorangegangen sind Kapitel in denen jeweils die einzelne Aspekte betrachtet wurden aus denen sich ihre Veränderungswünsche ableiten. Ihre Erkenntnisse und Ergebnisse hat Eva Lindner, aus meiner Sicht, gut nachvollziehbar zusammengefasst. Frau Lindner hat einen Weg gefunden keine sachliche Aneinandereihung von Fakten oder Forderungen zu verfassen sondern ein Buch, dass sich sehr gut lesen lässt. Sie geht mutig, offen, sensible, konstruktiv und mit Bedacht mit der Thematik um. Für jeden, der an seinen Mitmenschen interessiert ist, empfinde ich es als lesenswertes Sachbuch. Ein weiterer guter Schritt, um ein Bewusstsein zu schaffen.

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