• Produktbild: Eine kurze Geschichte der Zeit
  • Produktbild: Eine kurze Geschichte der Zeit

Eine kurze Geschichte der Zeit Die Suche nach der Urkraft des Universums

3

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.11.2023

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,3/12,3/3,1 cm

Gewicht

379 g

Farbe

Weiß / Orangerot

Auflage

4. Druckaufl. 2025

Originaltitel

A Brief History of Time

Übersetzt von

Hainer Kober

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98755-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.11.2023

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,3/12,3/3,1 cm

Gewicht

379 g

Farbe

Weiß / Orangerot

Auflage

4. Druckaufl. 2025

Originaltitel

A Brief History of Time

Übersetzt von

Hainer Kober

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98755-3

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: [email protected]

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Moderne Kosmologie

Raumzeitreisender aus Ahaus am 16.03.2026

Bewertungsnummer: 3079083

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Eine kurze Geschichte der Zeit" ist das erste populärwissenschaftliche Buch von Stephen W. Hawking. Damit erhalten die Leser nicht nur einen kompetenten Überblick über Theorien der Kosmologie, sondern auch Einblick in das Denken des Autors. Hawking hatte den Lehrstuhl an der Universität Cambridge inne, in den einst Newton berufen wurde. Hawking reflektiert historische Vorstellungen über den Kosmos von den alten Griechen bis in die Neuzeit, stellt wichtige naturwissenschaftliche Theorien vor, erläutert, was eine wissenschaftliche Theorie ausmacht und zeigt anhand der Unvereinbarkeit von Quantenmechanik und Relativitätstheorie deren Grenzen auf. Die Darstellung der historischen Entwicklung erfolgt in kompakter Form. Hawking würdigt Newtons Gesetze zu Bewegung und Gravitation, erläutert die Aufgabe eines absoluten Raumes, stellt Maxwells Elektromagnetismus vor und zeigt auf, wie die Versuche zum Nachweis eines Äthers Widersprüche in den bisherigen Theorien offenbaren. Den Knoten durchschlug Einstein mit seiner speziellen Relativitätstheorie. Eine der Folgerungen ist die Äquivalenz von Masse und Energie. Durch Einbeziehung der Gravitation entstand die allgemeine Relativitätstheorie, die 1919 durch Beobachtungen bestätigt wurde, die sich später für den zu untersuchenden Effekt als zu ungenau herausstellten. Die Vorstellungen von Raum und Zeit als dynamische Größen beeinflussen die Auffassung vom Universum. Hawking erläutert die Entdeckung von Hubble, dass sich das Universum ausdehnt, stellt Friedmanns Folgerungen aus der allgemeinen Relativitätstheorie vor und beschreibt die Entdeckung der Mikrowellenhintergrundstrahlung. Die wahrscheinlichste Erklärung für die beschriebenen Phänomene bietet die Urknalltheorie. Hawking und Penrose kommen zu dem Ergebnis, dass es eine Urknall-Singularität gegeben haben muss. Selbstkritisch wie Hawking ist, relativiert er seine eigenen Vorstellungen später, da Quanteneffekte einbezogen werden müssen. Für das weitere Verständnis ist daher ein Perspektivwechsel erforderlich vom Makrokosmos hin zum Mikrokosmos, der von der Quantenmechanik dominiert wird. Hawking erläutert Heisenbergs Unschärferelation und macht deutlich, warum der Laplacesche Traum vom Determinismus geplatzt ist. Die Ausführungen zu Elementarteilchen und Naturkräften wirken trocken, sind jedoch für das Verständnis der Arbeiten von Hawking, die Beziehungen zwischen Quantenmechanik und allgemeiner Relativitätstheorie zu untersuchen, zwingend erforderlich. Schwarze Löcher erfordern eine Symbiose der Theorien des Mikro- und des Makrokosmos. Sind Schwarze Löcher wirklich schwarz? Erstaunlich, dass sie bereits 1783 von John Mitchell vorhergesagt wurden. Hawking, der sich viele Jahre mit diesem Thema beschäftigt hat, erläutert deren Eigenschaften. Sein wissenschaftlicher Beitrag besteht in dem Nachweis, dass Schwarze Löcher Teilchen emittieren. Diese Erkenntnis beruht auf der Einbeziehung von Relativitätstheorie und Quantenmechanik in die Analyse der Eigenschaften Schwarzer Löcher. Die Quantenmechanik könnte laut Hawking jene Singularitäten beseitigen, die von der allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt werden. Hawking beschreibt Theorien für den Ursprung des Universums, in die er seine eigenen Überlegungen zur Verbindung von Relativitätstheorie und Quantenmechanik einbezieht. Er, der die Vorstellung von Singularitäten, an denen die Naturgesetze ihre Gültigkeit verlieren, geprägt hat, verzichtet nun auf sie und postuliert eine "Keine-Grenze-These". Die Theorien der Kosmologie sind unanschaulich. Das liegt an dem komplexen Stoff, der sich kaum für eine populärwissenschaftliche Aufarbeitung eignet, und nicht an Hawkings Erklärungsversuchen. Als Folge seiner Überlegungen fordert Hawking eine Quantentheorie der Gravitation, um den Ursprung des Universums zu verstehen. Analog zum Titel des Buches widmet sich Hawking der Zeit, erläutert verschiedene Zeitpfeile und den Zusammenhang von Zeitrichtung und der Entwicklung von Leben. Wenngleich die Naturgesetze nicht zwischen Vergangenheit und Zukunft unterscheiden, spielt die Richtung der realen Zeit eine existenzielle Rolle. Hawking stellt Forschungen vor zur Vereinheitlichung der Physik. Was hätte die Kenntnis einer einheitlichen Theorie für Folgen? Wir sind nicht in der Lage, das Dreikörperproblem exakt zu lösen und sind damit Lichtjahre entfernt von einer mathematischen Beschreibung menschlichen Verhaltens. Eine Weltformel wäre nur der Beginn zu weiteren Forschungen. Das Buch ist 40 Jahre alt und die Entwicklung schreitet voran. Das gilt z.B. für Gravitationswellen und den Nachweis des Higgs-Bosons. Die Suche nach der Urkraft des Universums geht weiter. Hawking erläutert abstrakte Theorien der Kosmologie für ein breites Publikum. Potenzielle Leser sollten sich für Fragen der Kosmologie interessieren.

Moderne Kosmologie

Raumzeitreisender aus Ahaus am 16.03.2026
Bewertungsnummer: 3079083
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Eine kurze Geschichte der Zeit" ist das erste populärwissenschaftliche Buch von Stephen W. Hawking. Damit erhalten die Leser nicht nur einen kompetenten Überblick über Theorien der Kosmologie, sondern auch Einblick in das Denken des Autors. Hawking hatte den Lehrstuhl an der Universität Cambridge inne, in den einst Newton berufen wurde. Hawking reflektiert historische Vorstellungen über den Kosmos von den alten Griechen bis in die Neuzeit, stellt wichtige naturwissenschaftliche Theorien vor, erläutert, was eine wissenschaftliche Theorie ausmacht und zeigt anhand der Unvereinbarkeit von Quantenmechanik und Relativitätstheorie deren Grenzen auf. Die Darstellung der historischen Entwicklung erfolgt in kompakter Form. Hawking würdigt Newtons Gesetze zu Bewegung und Gravitation, erläutert die Aufgabe eines absoluten Raumes, stellt Maxwells Elektromagnetismus vor und zeigt auf, wie die Versuche zum Nachweis eines Äthers Widersprüche in den bisherigen Theorien offenbaren. Den Knoten durchschlug Einstein mit seiner speziellen Relativitätstheorie. Eine der Folgerungen ist die Äquivalenz von Masse und Energie. Durch Einbeziehung der Gravitation entstand die allgemeine Relativitätstheorie, die 1919 durch Beobachtungen bestätigt wurde, die sich später für den zu untersuchenden Effekt als zu ungenau herausstellten. Die Vorstellungen von Raum und Zeit als dynamische Größen beeinflussen die Auffassung vom Universum. Hawking erläutert die Entdeckung von Hubble, dass sich das Universum ausdehnt, stellt Friedmanns Folgerungen aus der allgemeinen Relativitätstheorie vor und beschreibt die Entdeckung der Mikrowellenhintergrundstrahlung. Die wahrscheinlichste Erklärung für die beschriebenen Phänomene bietet die Urknalltheorie. Hawking und Penrose kommen zu dem Ergebnis, dass es eine Urknall-Singularität gegeben haben muss. Selbstkritisch wie Hawking ist, relativiert er seine eigenen Vorstellungen später, da Quanteneffekte einbezogen werden müssen. Für das weitere Verständnis ist daher ein Perspektivwechsel erforderlich vom Makrokosmos hin zum Mikrokosmos, der von der Quantenmechanik dominiert wird. Hawking erläutert Heisenbergs Unschärferelation und macht deutlich, warum der Laplacesche Traum vom Determinismus geplatzt ist. Die Ausführungen zu Elementarteilchen und Naturkräften wirken trocken, sind jedoch für das Verständnis der Arbeiten von Hawking, die Beziehungen zwischen Quantenmechanik und allgemeiner Relativitätstheorie zu untersuchen, zwingend erforderlich. Schwarze Löcher erfordern eine Symbiose der Theorien des Mikro- und des Makrokosmos. Sind Schwarze Löcher wirklich schwarz? Erstaunlich, dass sie bereits 1783 von John Mitchell vorhergesagt wurden. Hawking, der sich viele Jahre mit diesem Thema beschäftigt hat, erläutert deren Eigenschaften. Sein wissenschaftlicher Beitrag besteht in dem Nachweis, dass Schwarze Löcher Teilchen emittieren. Diese Erkenntnis beruht auf der Einbeziehung von Relativitätstheorie und Quantenmechanik in die Analyse der Eigenschaften Schwarzer Löcher. Die Quantenmechanik könnte laut Hawking jene Singularitäten beseitigen, die von der allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt werden. Hawking beschreibt Theorien für den Ursprung des Universums, in die er seine eigenen Überlegungen zur Verbindung von Relativitätstheorie und Quantenmechanik einbezieht. Er, der die Vorstellung von Singularitäten, an denen die Naturgesetze ihre Gültigkeit verlieren, geprägt hat, verzichtet nun auf sie und postuliert eine "Keine-Grenze-These". Die Theorien der Kosmologie sind unanschaulich. Das liegt an dem komplexen Stoff, der sich kaum für eine populärwissenschaftliche Aufarbeitung eignet, und nicht an Hawkings Erklärungsversuchen. Als Folge seiner Überlegungen fordert Hawking eine Quantentheorie der Gravitation, um den Ursprung des Universums zu verstehen. Analog zum Titel des Buches widmet sich Hawking der Zeit, erläutert verschiedene Zeitpfeile und den Zusammenhang von Zeitrichtung und der Entwicklung von Leben. Wenngleich die Naturgesetze nicht zwischen Vergangenheit und Zukunft unterscheiden, spielt die Richtung der realen Zeit eine existenzielle Rolle. Hawking stellt Forschungen vor zur Vereinheitlichung der Physik. Was hätte die Kenntnis einer einheitlichen Theorie für Folgen? Wir sind nicht in der Lage, das Dreikörperproblem exakt zu lösen und sind damit Lichtjahre entfernt von einer mathematischen Beschreibung menschlichen Verhaltens. Eine Weltformel wäre nur der Beginn zu weiteren Forschungen. Das Buch ist 40 Jahre alt und die Entwicklung schreitet voran. Das gilt z.B. für Gravitationswellen und den Nachweis des Higgs-Bosons. Die Suche nach der Urkraft des Universums geht weiter. Hawking erläutert abstrakte Theorien der Kosmologie für ein breites Publikum. Potenzielle Leser sollten sich für Fragen der Kosmologie interessieren.

Informativ, aber leider etwas zäh

Bewertung am 11.09.2025

Bewertungsnummer: 2593059

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich liebe Stephen Hawkings Werke, muss aber leider sagen, dass ich ab der Hälfte des Buches nicht mehr so ganz dabei war. Es ist etwas zäh zu lesen und hat leider ab da nicht mehr so ganz Spaß gemacht. Schade!

Informativ, aber leider etwas zäh

Bewertung am 11.09.2025
Bewertungsnummer: 2593059
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich liebe Stephen Hawkings Werke, muss aber leider sagen, dass ich ab der Hälfte des Buches nicht mehr so ganz dabei war. Es ist etwas zäh zu lesen und hat leider ab da nicht mehr so ganz Spaß gemacht. Schade!

Kundinnen und Kunden meinen

Eine kurze Geschichte der Zeit

von Stephen W. Hawking

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Eine kurze Geschichte der Zeit
  • Produktbild: Eine kurze Geschichte der Zeit