Die letzten Drachen verlassen sich auf sie – doch für Gold würden Menschen alles tun. Die Fortsetzung der Regenwildnis-Saga, die mit "Wächter der Drachen" begann
Die Brut der großen Drachin Tintaglia und ihre menschlichen Hüter haben ihr Ziel noch nicht erreicht. Die verlorene Drachenstadt Kelsingra scheint in unerreichbarer Ferne. Doch ein Zurück gibt es nun nicht mehr, denn Drachenjäger sind ihnen auf den Fersen. Plötzlich müssen sich die Drachen neben den Gefahren der Regenwildnis auch noch der Skrupellosigkeit und Gier der Menschen stellen. Misstrauen zu ihren Hütern flammt auf, und das zu Recht! Denn unter ihnen sind Verräter, die für Gold alles tun würden.
Ungekürzte Lesung mit Matthias Lühn
22h 15min
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
5/5
13.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Schöne Fantasy-Welt mit großartigen Charakteren
Nach „Wächter der Drachen“ ist „Stadt der Drachen“ der zweite Teil der „Regenwildnis-Saga“ der amerikanischen Autorin Robin Hobb. Das Buch erschien am 22. November 2021 bei Penhaligon. Die Reihe ist ein Spin-off der „Weitseher-Saga“, kann aber unabhängig davon gelesen werden.
In „Stadt der Drachen“ geht die Reise nach Kelsingra weiter. Die Drachen und ihre Begleiter haben schon einen großen Weg zurückgelegt und doch haben sie noch einiges vor sich. Dabei wird ihre Reise nicht nur durch die unberechenbare Natur gefährlich, sondern auch durch Intrigen innerhalb der Gruppe.
Zu Beginn werden die Erinnerungen an den ersten Teil aufgefrischt, was sehr hilfreich sein kann, wenn man „Wächter der Drachen“ schon vor längerer Zeit gelesen hat. Die Geschichte setzt genau dort ein, wo man beim vorherigen Buch ausgestiegen ist, sodass man schnell und einfach wieder in die Welt einsteigen kann.
Während im ersten Teil noch ein großer Fokus darauf lag, die Welt rund um die Regenwildnis aufzubauen und die Charaktere vorzustellen, bringt Teil 2 viel Spannung mit sich und glänzt mit deutlich mehr Action als im ersten Teil!
Trotzdem wird die Charakterentwicklung auch in „Stadt der Drachen“ nicht vernachlässigt, sodass sich alle stetig verändern. Auch die Drachen sind nicht einfach nur Drachen, denn alle sind einzigartiges Wesen. Ob arrogant, weise, liebenswürdig - jeder von ihnen unterscheidet sich von den anderen und jeder von ihnen ist ein komplexer Charakter. Viele der Drachen fühlen sich den Menschen überlegen und handeln auch so, was zu Spannungen zwischen den Menschen und den Drachen führt. Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich darauf reagiert wird und was das für Folgen mit sich bringt.
Da die Gruppe sich mittlerweile weit von der Zivilisation entfernt hat, kann sie ihre eigenen Regeln aufstellen und die Teilnehmer der Expedition müssen sich nicht mehr daran halten, was ihnen schon eingeschärft wurde, als sie noch kleine Kinder waren. Das eröffnet den Charakteren neue Freiheiten, bringt aber auch Schwierigkeiten mit sich. So können sie ihre Persönlichkeiten entfalten, müssen aber auch lernen, dass ihnen trotzdem nicht alles offen steht. Man kann den Charakteren wortwörtlich dabei zusehen, wie sie sich weiterentwickeln, denn sie verändern sich dabei nicht nur mental, sondern auch physisch. Man gewinnt Charaktere wieder lieb, von denen man sich vorher entfernt hat und findet andere dafür immer unsympathischer.
Im Laufe des Buches nimmt man an vielen tiefgründigen Gesprächen teil. Obwohl diese Gespräche die Handlung nur bedingt vorantreiben, liest man sie genauso gerne wie actiongeladene Szenen, denn sie helfen, einiges über die Figuren und die Umstände zu lernen und sie besser zu verstehen.
Wie schon im ersten Teil überzeugt Robin Hobb auch in „Stadt der Drachen“ mit einem fesselnden Schreibstil, der einen immer dazu verleitet, weiterzulesen.
Insgesamt ist Band 2 eine Steigerung zum ersten Band. Auffällig sind die besonders gut gelungenen Charaktere und deren Entwicklung, aber auch der fesselnde Schreibstil. „Stadt der Drachen“ weckt Vorfreude auf den dritten Teil der „Regenwildnis-Saga“, den ich mir nicht entgehen lassen will!
4,5/5
Endlose Seiten
4/5
08.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein Abenteuer, das ich so schnell wie möglich im dritten Band fortsetzen will!
- Achtung: Band 2. der »Regenwildnis-Saga« -
»Stadt der Drachen« ist der zweite Band der »Regenwildnis-Chroniken« von Robin Hobb. Die Geschichte geht nahtlos weiter. Die Drachen und ihre Hüter sind immer noch unterwegs durch die Regelwildnis auf der Suche nach der verlorenen Stadt Kelsingra. Da mich der erste Band sehr gepackt hat, habe ich beschlossen, die Reihe weiterzulesen. Nachdem ich nun mit dem zweiten Band fertig bin, kann ich schon verraten, dass ich vorhabe, auch den dritten Band zu lesen.
Genau wie im ersten Band, hat es auch dieses Mal etwas gedauert, bis die Geschichte an Tempo gewann. Aber auch wenn die ersten Seiten etwas schleppend waren, kam man dafür gut in die Geschichte herein. Sprich, man wurde nicht überrumpelt, sondern wurde „an die Hand genommen“ und konnte somit eine Verbindung zum ersten Band herstellen, was für den einen oder anderen hilfreich sein kann.
Da es sich hierbei um den zweiten Teil handelt, erfährt man logischerweise mehr über die Figuren. Einige von ihnen zeigten aber eine neue Seite von sich. Dies war zum Beispiel bei Alises Freund Sedric der Fall. Der junge Mann hat im Verlauf des zweiten Bandes eine Wendung hingelegt, die ich von ihm nicht erwartet habe. Ich würde sagen, dass er der Charakter war, der mich in diesem Teil am meisten überrascht hat.
Die junge Drachenhüterin Thymara ist mir ebenfalls stark in Erinnerung geblieben. Vor allem hat dies mit ihrer Art zu tun, wie sie sich weigert, bestimmten Regeln zu folgen und ihren eigenen Weg gehen will. Ich finde, Thymara hat sich zu einer selbstbewussten und durchsetzungsstarken Person entwickelt. Leider ist ihr das noch nicht klar, aber sie gibt alles, um sich behaupten zu können. Spannend war auch Thymaras Beziehung zu ihrer Drachin Sintara, denn diese unterscheidet sich etwas von den Beziehungen, der anderen Drachen zu ihren Hütern.
Eine Lieblingsfigur habe ich bis jetzt nicht, weil ich alle Figuren ganz spannend finde, vor allem aber die fünfzehn Drachen, die sich im Verlauf der zwei Bände ziemlich gemacht haben. Seitdem sie nicht auf sich allein gestellt sind und ihre Hüter haben, haben sie sich verändert. Das Paradoxe ist, dass die Drachen erst seit dem selbstständiger und stärker geworden sind, seit sie von ihren Hütern unterstützt werden. Die Drachen haben sich weiterentwickelt und sind beinahe zu den prächtigen Wesen geworden, wie man sie normalerweise aus Büchern und Filmen kennt.
Die Nachrichten der beiden Vogelwarte haben zwischendurch für Abwechslung gesorgt. Man hat ein bisschen mitbekommen, was außerhalb der Regenwildnis passiert. Man merkt immer mehr, dass die Zivilisation immer mehr zurückbleibt und je weiter in die Wildnis vorgedrungen wird, desto mehr kristallisieren sich neue Gesetze und Regeln heraus, die sehr brutal sein können. Es entstehen zwar Freundschaften, aber auch Feindschaften, sowohl zwischen Menschen als auch zwischen Drachen. Dabei vergisst Robin Hobb nicht, stets neue Infos über die Regenwildnis, Uralten, Kapitän Leftrin und sein Schiff Teermann zu liefern, damit wir uns die Welt der »Regenwildnis«-Reihe besser vorstellen können.
Fazit: Der zweite Band der »Regenwildnis-Chroniken« von Robin Hobb hat mir noch besser gefallen, als der erste. »Stadt der Drachen« war ein Abenteuer, das ich so schnell wie möglich im dritten Band fortsetzen will!
Sue
aus Uelzen
4/5
24.04.2022
Buch (Taschenbuch)
Eine gelungene Fortsetzung
Mit "Stadt der Drachen" setzt Robin Hobb ihre Regenwildnis-Saga fort.
Während Band 1 für mich eher wie eine Einleitung war, nimmt die Geschichte im zweiten Buch nun an Fahrt auf. Zur Handlung selbst möchte ich gar nicht viel verraten, jedoch sei gesagt, dass sich die Drachen prächtig entwickeln und genauso wie ihre Hüter und die Crew der Teermann an ihren Herausforderungen wachsen.
Vor allem thematisiert Hobb hier auch viele zwischenmenschliche Themen: Sei es Gier, Täuschung, Verrat, Anmaßung, Arroganz, Egoismus, Enttäuschung, Eifersucht oder Liebe - keine Figur und kein Drache bleibt davon verschont.
Was den Punkt Liebe betrifft, war es gerade noch erträglich, ohne zu kitschig zu werden.
Insgesamt war Band 2 für mich wieder eine sehr runde und gute Geschichte, wenn auch nicht so genial und mitreißend wie die Weitseher-Reihen.
Meine Lesezeit
4/5
18.12.2021
Buch (Taschenbuch)
Teilweise etwas redundant, aber insgesamt eine gute Fortsetzung
Auf sehr amüsante und nicht wirklich sensible Art beginnt das Buch mit einem kurzen Rückblick auf das erste Buch- aus der Sicht einer Drachin, die auch Gefühle und Gedanken der Menschen ihrer Umgebung aufnehmen kann. Diese haben dort erzählerisch viel Raum bekommen, während sie gehen Ende des Vorbandes schließlich auf die Drachen trafen und sich eine Gruppe bildete. Der Titel verrät schon das Ziel dieser Reise- es geht zur Stadt der Drachen. Die eher ruhige Erzählung liest sich sehr angenehm und flüssig, allerdings hatte ich gehofft, dass nach der ausführlichen Einführung der menschlichen Figuren in Band 2 diesmal die Drachen mehr Raum bekommen. Leider ist dem nicht so und ich muss sagen, dass ich einige der Menschen deutlich weniger interessant finde als andere. Einige menschliche Probleme treten dafür auch zu lange an einer Stelle und wiederholen sich zu oft ohne weitere Tiefe.
Den Plot rund um die Drachen finde ich allerdings gerade in der zweiten Hälfte sehr spannend und die Details um ihre Eigenheiten und Vergangenheit sehr interessant. Alles in allem eine gute Fortsetzung.
Bewertung
3/5
04.12.2021
Buch (Taschenbuch)
Nette Fortsetzung
Das Cover passt wieder ausgesprochen gut zu dem des ersten Teils und natürlich auch wieder zu all den anderen Büchern der Autorin, die bereits bei dem Verlag erschienen sind. Wie sonst auch, mag ich schlichte Cover einfach sehr gerne.
Auch der Schreibstil von Robin Hobb hat mir in Band zwei dieser Reihe mal wieder gefallen, denn er ist wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Hin und wieder hat mir vielleicht ein bisschen die Spannung gefehlt, oder besser gesagt, hin und wieder waren mit die Charaktere etwas zu anstrengend, wenn sie mal wieder mit irgendjemandem im Bett gelandet sind. Da es eigentlich direkt nach den Ereignissen von Band eins weitergeht, bin ich wieder gut in die Geschcichte reingekommen. Anfang und Ende haben mir gut gefallen, in der Mitte war ich jedoch leider nicht ganz so überzeugt, da mir ein bisschen die Handlung gefehlt hat.
Die Charaktere sind in dieser Reihe nicht ganz so meins, was aber nicht so schlimm ist, da ich eh eher auf den Plot fokussiert bin und etwas weniger auf die Charaktere, aber das ist ja bei jedem anders :D. Wie auch bin Band eins bin ich noch nicht ganz warm mit den Charakteren geworden. Besonders in diesem Teil war es mir - wie oben schon erwähnt - etwas zu viel, wenn sie mal wieder miteinander im Bett gelandet sind. Besonders weil die Szenen meiner Meinung nach auch irgenwie nicht besonders gut geschrieben waren. Mal sehen, wie sich das im nächsten Teil verändern wird.
Eine nette Fortsetzung, die in meinen Augen jedoch etwas schwächer war, als der erste Teil der Reihe. Trotzdem mag ich die Bücher von Robin Hobb eigentlich ziemlicj gerne, weshalb ich auf jeden Fall gespannt bin, wie es wohl im dritten Teil weitergehen wird und freue mich schon auf das nächste Abenteuer in der Reihe. Man muss die anderen Bücher von Robin Hobb nicht unbedingt gelesen haben, um diese Reihe zu lesen.
3,5/5 Sterne
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.