Produktbild: Die Schwester des Ketzers
Band 1

Die Schwester des Ketzers Die Auserwählten

Aus der Reihe Täufer-Saga
8

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.11.2022

Verlag

Liccaratur-Verlag

Seitenzahl

514 (Printausgabe)

Dateigröße

1047 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783944810102

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.11.2022

Verlag

Liccaratur-Verlag

Seitenzahl

514 (Printausgabe)

Dateigröße

1047 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783944810102

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  • Gelincik

    5/5

    07.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Super

    In dem Buch "Die Schwester des Ketzers" von Uschi und Klaus Pfaffeneder befinden wir uns im Jahr 1527. Luther, Bauernkriege und viele weitere Probleme plagen das Land. Anna Schuster und Lenz Kirchperger versuchen dabei einfach nur zu überleben, doch dies gestaltet sich als schwierig... Da ich auch schon Band 1 gelesen hatte, wusste ich ungefähr was mich erwartet. Wenn man zuerst Band 1 liest, versteht man auch die ganzen Zusammenhänge besser. Sollte man mit Band 2 starten, dürfte das Personenregister hilfreich sein. Auch ein Glossar findet man hier. Besonders hervorheben muss man die Recherche der Autoren. Historisch ist dieses Buch top! Man lernt so viel dazu. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

  • Elke21

    aus Neuburg

    5/5

    06.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Täuferbewegung in Augsburg und Umgebung

    Anna Schuster und Lenz Kirchperger gelingt die Flucht vor den Häschern des bairischen Herzogs. Die beiden sind als Ketzer gebrandmarkt und schaffen es in Memmingen unterzukommen. Doch die Ruhe währt nicht lange, denn Anna kehrt nach einem Streit nach Augsburg zurück um dort über ihr Leben mit Lenz nachzudenken. Dort wird sie wieder in den Bann der Täuferbewegung gezogen und schon bald gleicht die Stadt einem Pulverfass. Schafft Anna es sich dem Zauber der Täufer zu entziehen und mit Lenz ein normales Leben zu führen? Dies ist bereits Band 2 über die Ketzergeschichte und es ist empfehlenswert, vorab Band 1 zu lesen um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Die Charaktere und die Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und es bleibt immer wieder sehr spannend. Der geschichtliche Hintergrund ist sehr gut recherchiert und gibt tiefe Einblicke in das 16. Jahrhundert und in die Religion, die die Menschen damals mehr spaltete als zusammenbrachte. Das Kartenmaterial, das Personenregister und das Glossar - historische Begriffe eignen sich sehr gut um sich problemlos in diese Zeit zu versetzen. Auch die drei Rad-/Wandertouren auf den Spuren der Täufer sind gelungen und machen Lust diese zu erkunden. Kann das Buch jedem empfehlen, dem historische Romane gerne liest!

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    06.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Religion und weltliche Macht

    genutzt wurde. Es ist auch eine Geschichte der Reformation und ihrer Selbstfindung mit allen Irr- und Abwegen, es ist eine gute Geschichte über die Wiedertäufer, die eine Lösung von weltlicher Macht und Religion abstrebten. Dieses Buch vermittelt sehr anschaulich das Leben der damaligen Zeit, in der die Kirche und der Aberglaube einen wichtigen Teil im Alltag einnahmen, in der das Recht des Stärkeren das Recht bestimmte, die Regeln festlegte. Es ist ein sehr eindrucksvolles Buch über ein dunkles Kapitel deutscher und christlicher Geschichte, es ist ein Muss für Neugierige.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    20.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Religion, Glaube und weltliche Macht

    Anna, Tochter eines Kleinhäuslers im Lechrain belauscht eine geheimnisvolle Versammlung, an der ihr Bruder Gebhart teilnimmt. Kurz darauf wird ihr eine Stelle als Magd in der Färberwerkstatt des unbekannten Sprechers angeboten. In Augsburg kann Anna die Freiheiten der liberalen Stadt genießen und sie darf Lesen lernen. Sie findet eine neue Glaubensheimat und lernt Lenz kennen, mit dem sie bald mehr verbindet. Doch der Augsburger Stadtrat fürchtet um die öffentliche Ordnung und Anna und Lenz müssen fliehen. Uschi und Klaus Pfaffeneder, beide Jahrgang 1962, haben die Kriminalromane um den Kommissar Viertaler „Entwurzelte Schatten“ und „Täter-Oper-Schuld“ gemeinsam geschrieben. Sie leiten die Schreibwerkstatt der VHS Landsberg. Sie haben drei erwachsene Söhne. Das Cover zeigt eine junge Frau, die ein Buch in den Armen hält vor einer mittelalterlichen Stadtansicht und passt somit perfekt zum Inhalt. Idee und Entstehung des Covers werden von den beiden Autoren erläutert. Uschi und Klaus Pfaffenender beschreiben in einem gut lesbaren Stil die Geschehnisse im Lechrain und Augsburg im Jahr 1527 mit einem kurzen Prolog zwei Jahre früher. Es geht um die Gartenbrüder, auch Wiedertäufer genannt. Dabei werden Gespräche und Diskussionen ausführlich wiedergegeben, wodurch viele Informationen unterhaltsam vermittelt werden. Die Verhältnisse werden detailliert beschrieben, so dass sich ein gutes Bild der damaligen Zeit ergibt. Religion, Glaube und Macht sind wichtige Themen dieses Romans, die sich auch im Verhalten der Personen widerspiegeln. Hass, Mißgunst und Gier kommen genauso zur Sprache wie die Liebe zwischen Anna und Lenz, die wichtig für den Verlauf des Romans ist, aber wohltuend im Hintergrund bleibt. Die Beschreibungen der Protagonisten sind unterschiedlich. Während wir Anna und Lenz näher kennenlernen, bleiben andere Personen eher im Hintergrund. Die einzelnen Kapitel sind mit Zeit- und Ortsangabe versehen, so dass der Leser sich sofort orientieren kann. Karten, ein umfangreiches Personenregister, ein Glossar, und Literaturempfehlungen runden den Roman ab. Die historischen Hintergründe werden von den Autoren erläutert. Fazit: ein spannender, sehr gut recherchierter und detailliert geschriebener Roman, den ich gern empfehle

  • Kiki2705

    aus Leipzig

    5/5

    06.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Macht, Geld und falsch verstandener Glaube haben noch nie etwas Gutes bewirkt!

    „Die Schwester des Ketzers“ ist ein historischer Roman vom Autorenduo Uschi & Klaus Pfaffeneder. Er spielt in der Zeit von 1525 – 1527. Anna Schuster lebt mit ihrem Bruder und dessen Familie in einem armen Moordorf im Lechrain. Da es immer wieder zu Streit mit der Frau ihres Bruders kommt und die Nahrung knapp ist, kommt die Gelegenheit als Magd nach Augsburg zu gehen, gerade recht. Noch dazu hat Anna geheimnisvolle Dinge von einer Versammlung gehört, die nicht für ihre Ohren bestimmt waren. In Augsburg wartet mehr Freiheit auf Anna und die Möglichkeit, lesen zu lernen. Doch sie taucht hier auch immer weiter ein in die Kreise der Gartenbrüder oder Wiedertäufer, welche einen freiheitlichen Glauben und die Abkehr der Kirche von der Obrigkeit fordern. Auch Lenz Kirchperger tritt in Annas Leben. Doch die aufkeimende Liebe wird durch den Schatten der Vergangenheit und die sich immer weiter aufbauende Gefahr für die neue Glaubensgemeinschaft verdrängt. Der Schreibstil war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da immer wieder unbekannte Wörter verwendet wurden. Diese passen aber zur damaligen Zeit und somit auch zum Stil des Romans. Mit der Thematik der Wiedertäufer hatte ich mich selber noch nie beschäftigt und wurde somit in eine für mich völlig fremde historische Auseinandersetzung geworfen. Anna als eine der Protagonistinnen lernt man recht gut kennen. Ihr Drang nach Freiheit und den Wunsch, lesen zu lernen und mehr aus sich zu machen, kann man als Leser sehr gut nachempfinden. Auch Lenz mit seiner Vergangenheit ist in seinen Handlungen stets authentisch geschildert. Viele andere Personen werden nicht so detailliert geschildert und bleiben teilweise auch etwas blass. Der Roman beschäftigt sich mit Glauben, Religion, Macht, den damaligen Lebensumständen und dem Drang nach Umbruch in der Gesellschaft. Das Zusammenspiel zwischen der Obrigkeit und den religiösen Glaubensgemeinschaften wird sehr anschaulich geschildert und war für mich an vielen Stellen erschreckend. Auch ist ein klarer Zusammenhang zur heutigen Zeit erkennbar, was einen nachdenklich werden lässt. Der Spannungsbogen des Romans ist sehr gelungen, sodass ich am Ende das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Sehr lobend muss ich noch die zusätzlichen Inhalte erwähnen. Zu Beginn befindet sich ein übersichtliches Personenverzeichnis, aus dem auch klar erkennbar ist, welche Personen historisch belegt sind. Außerdem kann man sich an den verschiedenen Landkarten gut orientieren. Am Ende des Romans befindet sich ein sehr informatives Nachwort, ein Glossar und für Interessierte Radtouren in der Region. Solche Details machen für mich einen historischen Roman besonders. Fazit: Der Roman „Die Schwester des Ketzers“ hat mir die Glaubensgemeinschaft der Wiedertäufer in sehr informativer und spannender Form näher gebracht. Ein sehr gut recherchierter Roman, den ich historische interessierten Lesern nur empfehlen kann!

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