Produktbild: Wolfskinder

Wolfskinder Die Thriller-Sensation aus Deutschland - nominiert für den Glauserpreis 2024!

207

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

7028

Erscheinungsdatum

01.03.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2735 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644014022

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

7028

Erscheinungsdatum

01.03.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2735 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644014022

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  • Jürg K.

    5/5

    09.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Packend, fesselnd und sehr spannend

    Vera Bucks Thriller hat mich schnell in den Bann gezogen Es ist die bedrückende Atmosphäre, die sich wie Nebel über die Bergregion legt. Dieses Gefühl, dass etwas Grundlegendes nicht stimmt, spürt man schon, bevor die sechzehnjährige Rebekka überhaupt verschwindet. Und als klar wird, dass sie nicht die Erste ist, die spurlos bleibt, beginnt sich ein leiser Schrecken auszubreiten, der viel tiefer geht als jeder einzelne Fall. Smilla, die Journalistin, trägt ihre eigenen Wunden mit sich herum. Dass der Fall ihrer Freundin Juli nie aufgeklärt wurde, macht jede neue Spur zu einer persönlichen Zumutung. Als das verwahrloste Mädchen vor ihr auftaucht, welches Juli so ähnlichsieht, fühlt es sich an, als würde die Vergangenheit mit voller Wucht zurückschlagen. Diese Mischung aus Hoffnung, Angst und Schuld macht Smilla zu einer Figur, die man sofort versteht, selbst wenn sie sich in gefährliche Nähe zu alten Traumata begibt. Parallel dazu lebt Jesse in der Jakobsleiter, einer Gemeinschaft, die von aussen wie eine Bedrohung wirkt, von innen aber vor allem verletzlich ist. Die brutalen Angriffe auf die Kinder treffen mich besonders, weil sie zeigen, wie schnell Angst in Hass kippt. Für mich ein spannungsgeladener und atmosphärischer Thriller über menschliche Abgründe, ein abgelegenes Bergdorf und eine Gemeinschaft, aus der es kein Entkommen gibt. Am Ende bleibt ein Gefühl von Unruhe und die Erkenntnis, dass Wahrheit selten dort liegt, wo alle sie vermuten.

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    5/5

    13.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Wolf der Geist der Wildnis

    "Jeder Schmerz macht dich stärker, jeder Verrat intelligenter, jede Enttäuschung geschickter und jede Erfahrung weiser." (Pinterest) Zehn Jahre sind inzwischen vergangen, seit Juli eines Nachts spurlos beim Campen verschwindet, zurückbleibt ihre Freundin Smilla. Nun ist erneut ein Mädchen verschwunden, die 16-jährige Rebekka. Und sie ist nur eine von vielen, wie Smilla im Laufe ihrer Recherchen feststellt. Das Verschwinden ihrer Freundin lässt sie einfach nicht zur Ruhe kommen. Als ihr eines Tages ein verwahrlostes, stummes Mädchen mit ihrem Wolf vors Auto läuft, reißen alte Wunden wieder auf. Denn das Mädchen hat Ähnlichkeiten mit ihrer Freundin Juli. Währenddessen macht sich Rebekkas Freund Jesse Sorgen um sie. Als Außenseiter eines abgelegenen Bergdorfs werden die beiden immer wieder in der Schule attackiert. Jetzt fragt sich Jesse, ob ihr jemand etwas angetan hat. Das Misstrauen gegen die sonderbaren Einwohner von Jakobsleiter wird immer größer, besonders als sie erfahren, wer dort wohnt. Auf der Suche nach der erst kürzlich vermissten Lehrerin gerät Smilla selbst in Gefahr. Doch lauert das Böse wirklich auf dem Berg? Meine Meinung: Schon beim Anblick des düsteren Covers beschleicht mich etwas Unheimliches. Was mag mich wohl bei diesem Buch erwarten? Das Debüt von Vera Buck umfasst eine wirklich düstere, morbide Geschichte. Dabei geht es um ein abgeschiedenes, einfaches Bergdorf, das die Mitglieder der Täufergemeinde bewohnt. Ursprünglich und einfach ohne Telefon, Laden und Arzt lebt dort diese eigenartige Gemeinde. Ganz abgeschieden vom Nachbardorf Almenen. Lediglich Jesse und Rebekka dürfen die dortige Schule besuchen, allerdings ernten sie von ihren Mitschülern nur Spott und Prügel. Das missfällt besonders ihrer Lehrerin Frau Bender, die in Jesse einen schlauen Jungen sieht, für den sie sich einsetzen möchte. Allerdings wird ihr Mühe und der Besuch in Jakobsleiter nicht belohnt, im Gegenteil kurz danach wird sie ebenfalls vermisst. Dadurch, dass dieses Dorf nur zu Fuß und schwer zu erreichen ist, fühlen sich die Bewohner sicher. Mit außergewöhnlich vielen Handlungssträngen nimmt einen die Autorin mit in eine verschworene Dorfgemeinschaft, bei der man vieles hinterfragt. Dadurch, dass sich die Handlungen und Personen ständig ändern, bleibt das Geschehen ungewiss und fesselnd. Besonders leid in der Geschichte tun mir die Kinder von Jakobsleiter, die nie eine Chance bekommen, anders zu leben. Wer die Bewohner wirklich sind, das erfahre ich erst gegen Ende zu. Merkwürdig ist auch die stumme Edith, in dessen Gedanken ich immer wieder blicken darf. Sie scheint viel mehr zu wissen, als die anderen ahnen. Die teils labile und durchaus auch mutige Smilla imponiert mir. Vor allem das sie so alleine wieder dort campen geht, wo ihre Freundin verschwunden ist. Allerdings ist vieles leichtsinnig, was sie auf der Suche nach Juli tut. Doch irgendwas muss sie machen, weil sie seit dem Verschwinden keine Ruhe findet. Hier spürt man sehr gut, wie die Ungewissheit an der Zurückgebliebenen nagt. Als sie bei ihrer Tätigkeit als Volontärin im Archiv etwas entdeckt, wird sie neugierig. Jedoch frage ich mich schon, warum hat das damals niemand entdeckt? Am Ende frage ich mich allerdings, ob es heute noch so ein abgeschiedenes Dorf geben kann. Warum nicht, wenn jemand die Kontrolle hat und einige die Augen verschließen, dann könnte sicher heute noch so ein Dorf existieren. Die Auflösung und besonders den wahren Täter habe ich im Laufe des Lesens irgendwie schon im Visier. Speziell Rebekka Gefangenschaft und was der Täter von ihr verlangt, hat mich wirklich bestürzt. Nach und nach vermute ich, dass wir es mit einem psychisch labilen Täter zu tun haben, der seine ganze Macht ausspielt. Das Mitwirken eines Wolfes macht die komplette Geschichte noch mystischer und rätselhafter. Weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte, gebe ich diesem Buch gerne 5 von 5 Sterne. ---

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Extrem gelungen!

    Hach ja, die wunderschöne Natur und Ruhe der Berge! Urig abgelegene Dörfchen, in denen Gemeinschaft noch groß geschrieben wird. Wie schön! Zu schön? Natürlich. Wolfskinder ist ein komplett gelungener Thriller über verdrehte Freundschaften, erdrückende Familienbande, laute Stille und falsch verstandene Liebe. Meiner Meinung nach sind die besten Kapitel aus der Sicht des kleinen Mädchens Edith geschrieben, die eine sehr spezielle Sicht auf die Welt hat. Die Berge so hoch, die Wälder so dunkel, die Schluchten so tief – da verwechselt man die Schreie von Menschen und Vögeln schnell einmal.

  • mama2009

    aus Niederwürschnitz

    5/5

    29.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Im Verborgenen

    Meine Meinung und Fazit: Jakobsleiter, ein Ort voller Abschirmung und weit entfernt von der bekannten "normalen" Zivilisation. Es scheint eine religiösen Gemeinschaft zu sein, eine Täufergemeinschaft. Es wird kaum geredet und es gibt sonderbare Regelungen. Die Kapitel wechseln immer zwischen den Protagonisten und geben Einblick in die Täufergemeinschaft und aber auch in die Welt ringsum von jakobsleiter. Da ist zum Beispiel Smilla, die vor 10 Jahren ihre beste Freundin Juli verloren hat und immer noch an sie denkt und irgendwie hofft, sie zu finden. Irgendwie ist sie ebenso verloren, wie die Jugendlichen der Täufergemeinschaft. Doch was hat es mit all den Vermissten dort zu tun? Was wird hier verheimlicht? Ein atemraubender Thriller, mit Einblick in eine Gemeinschaft und ihren Regeln. Aber auch der kleine Ort mit der Schule ist nicht besser, Neues wird mit Argwohn betrachtet und Opfern wird nicht geholfen. Ein Blick in die Gesellschaft? Eine klare Leseempfehlung und noch meine Lieblingsstellen: Seite 18 "Wir sind nur Herrscher über die Welt, solange wir uns in unseren selbst geschaffenen Sicherheitszonen bewegen. Die Natur aber, der Wald, die Berge sind wild." Seite 95 "Es ist immer etwas anderes, ob man etwas geschenkt bekommt oder es sich nehmen muss. Wenn man sich etwas nehmen muss, dann kitzelt es einen im Bauch. Aber wenn man etwas geschenkt bekommt, dann kitzelt es einen im Herzen. Seite 133 "... Es mag wie eine ruhige Gegend aussehen, aber glaub mir, wenn du einmal anfängst, im Dreck zu wühlen, dann gibt es genug Leute, die damit nach dir werfen. Ich sehe in meinem Beruf täglich in menschliche Abgründe, von denen du gar nichts wissen willst." Mein Dank geht an das Team von lovelybooks.de, an den Rowohlt Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und an die Autorin für die spannenden und angenehmen Lesestunden. Ich habe eine neue Autorin für mich entdeckt.

  • Susi Aly

    5/5

    16.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Beklemmend, vielschichtig und grausam

    Nach den vielen positiven Meinungen zu Vera Bucks Wolfskinder, war ich total neugierig auf diesen Thriller und musste mir unbedingt selbst eine Meinung bilden. Der Schreibstil der Autorin ist dabei sehr einnehmend und fesselnd. Die Atmosphäre ist sehr drückend und düster gehalten, was gut zur Story passt. Interessant sind hier die Charaktere, die sehr vielfältig gestaltet sind. Dabei erfährt man auch mehrere Perspektiven, wodurch die Charaktere sehr viel Raum zur Entfaltung erhalten. Zudem erhält man Zugang zu ihrem Inneren. Was zunehmend sehr beängstigend und auch verstörend ist. Dabei lassen sie auch nur ein gewisses Maß an Wissen zu. Insgesamt konnten sie mich mit ihrer Art absolut überzeugen, auch wenn nicht jeder ein Sympathieträger ist. Aber auch das macht es in meinen Augen sehr gehaltvoll. Die Story beginnt sehr ruhig und beklemmend. Und genau diese unheilvolle Stille hält Vera Buck bis zum Schluss bei. Man findet hier sehr viele leise Töne, eine stille Qual und Einsamkeit, die so tief greift. Dabei steht ein Vermisstenfall an vorderer Stelle und daran leitet sich förmlich alles ab. Nicht die doch sehr verstörenden Misshandlungen stehen an vorderster Front, es sind diese Ungerechtigkeit, diese Zweifel, die zwischen den Zeilen hängen. Dass Andersartigkeit nicht immer von Vorteil ist und dass man damit nicht unbedingt umgehen kann und sich darum auf andere Art und Weise äußert. Es ist niederträchtig, perfide und gemein. Mit einer Skrupellosigkeit behaftet, die mich förmlich erstarren ließ. Man spürt diesen tiefen Schmerz, diese Tragik so unglaublich intensiv, dass man einfach keine Worte dafür findet, was man währenddessen durchlebt Im Fokus steht dabei die Siedlung Jakobsleiter. Sie ist anders, sie ist still und versteckt. Diese ganze Thematik fand ich unglaublich faszinierend und vielschichtig. Weil man nie weiß, wie sich das Böse zusammensetzt und ob es wirklich dort zu finden ist. Dabei fand ich einen Charakter ganz besonders verstörend. Es ist dieser Glauben, der sich verankert, ein durchbrechen dessen ist förmlich unmöglich und letztendlich würde es diesen Menschen wohl komplett zerstören. Interessant war hierbei Freigeist, ich wusste nie, wozu er diente. Letztendlich sprach daraus so viel Wärme, Liebe und Geborgenheit. Es gibt leisen Thrill. Behutsam, verstörend langsam äußert er sich und dringt vor allem in die psychologischen Aspekte ein. Die Story selbst ist dabei äußerst vielschichtig und facettenreich. Es werden dabei unterschiedliche Ansätze verfolgt. Ich hab die Auflösung kommen sehen, trotzdem war es dann im entscheidenden Moment wie ein Schlag in die Magengrube. Denn woraus es sich zusammensetzt, ist so perfide und gleichzeitig voller Leid und Tragik, dass ich völlig schockiert war. Insgesamt konnte mich Vera Buck mit ihrem leisen und schmerzhaften Thriller absolut überzeugen. Denn nur weil etwas anders ist, heißt es nicht, dass es schlecht ist. Wie oft handeln Menschen erst und denken später nach. Was sich auf fatale Art und Weise äußern kann. Fazit: Vera Buck gelingt mit „Wolfskinder“ ein verstörend leiser und schmerzhafter Thriller, der komplett unter die Haut geht und so viele Gedankengänge freisetzt. Beklemmend, vielschichtig und grausam. Dabei setzt sie dem Ganzen eine sehr interessante Thematik zugrunde. Mich konnte sie komplett mitreißen. Er ist zwar leise und nervenaufreibend, gräbt sich jedoch tief unter die Haut.

Kundinnen und Kunden meinen

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