Im Mai und im September 1976 erschüttern zwei schwere Erdbeben eine Landschaft im nordöstlichen Italien . An die tausend Menschen sterben unter den Trümmern, unzählige sind ohne Obdach, viele verlassen ihre Heimat. In Esther Kinskys preisgekröntem Roman berichten sieben Bewohner eines abgelegenen Bergdorfs, Männer und Frauen, von ihrem Leben, in dem das Beben tiefe Spuren hinterlassen hat. Von der gemeinsamen Erfahrung von Angst und Verlust spleißen sich bald die Fäden individueller Erinnerung ab und werden zu eindringlichen und berührenden Erzählungen tiefer, älterer Versehrung.
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Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 11.02.2026
Die Shortlist zum Deutschen Buchpreis steht. Leider hat es ROMBO nicht geschafft. Warum? Es gab anscheinend bessere Romane? Aber was heißt das schon. Esther Kinsky beschreibt ein Ereignis Mitte der Siebziger Jahre in Norditalien, das das Leben vieler Menschen grundlegend verändert hatte, Nämlich ein verheerendes Erdbeben in Norditalien. Was dieses angerichtet hat, lässt sie sieben Personen erzählen,, welche die Ereignisse vor- und nach dem Beben schildern. Was herrauskommt, ist ein Bericht, welcher zeigt, wie Menschen mit so einer Katastrophe umgehen können oder müssen. Wir erleben mit diesen Personen die schrecklichen Ereignisse und bekommen einen Einblick, wie die Menschen litten und wie sie damit umgingen. Das Buch macht nachdenklich und betroffen, aber in jedem Ende steckt ein neuer Anfang. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken. Lesen Sie los!
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