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Sophie Hardach

1. Unser geteilter Sommer

Unser geteilter Sommer

8

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Corinna Dorenkamp + weitere

Spieldauer

8 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

163

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Confession with Blue Horses

Übersetzt von

Ulrike Sterblich

Sprache

Deutsch

EAN

9783754007488

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

8 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

163

Verlag

Lübbe Audio

Originaltitel

Confession with Blue Horses

Übersetzt von

Ulrike Sterblich

Sprache

Deutsch

EAN

9783754007488

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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  • Bewertung

    5/5

    02.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kaum aus der Hand zu legen

    Eine extrem spannende Geschichte, wunderbar ineinander geflochtene Handlungsstränge, und für mich als Wessi auch inhaltlich extrem gehaltvoll. Plausibel und allem Anschein nach extrem gut recherchiert.

  • Woods Buchtipps

    5/5

    05.12.2023

    eBook (ePUB)

    Die Suche nach der Wahrheit

    Cover: Es zeigt zwei Kinder, die sich im Schlaf umarmen, die Pullover erinnern an die 80er. Sehr passend zum Buch. Charaktere/Inhalt: Das Buch wird zum Großteil aus Ellas Sicht erzählt und in zwei Zeiten erzählt. Zum einen ist da Ella 2010 die versucht, ihren Bruder und die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden. Und zum Teil aus Sicht der kleinen Ella, deren Eltern 1989 mit ihr und ihren Brüder aus der DDR fliehen wollen. Die Flucht endet in einer Katastrophe und die Folgen sind für Ella bis heute spürbar und immer ist da die Frage, wo ihr Bruder ist. Dazu gibt es noch einen Teil, der aus Aarons Sicht erzählt wird, der im Stasiarchiv versucht, Dokumente wieder herzustellen. Fazit: Es hat ein kleines bisschen gebraucht, bis ich in die Geschichte eintauchen konnte. Aber dann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Auch wenn es keine wahre Geschichte ist, so ist sie doch sehr gut recherchiert und könnte sich genau so zugetragen haben. Absolute Leseempfehlung von mir.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    06.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ganz besondere Geschichte

    Klappentext: „Sommer 1987, in einer Hinterhauswohnung in Prenzlauer Berg: Die achtjährige Ella wohnt mit ihren beiden kleinen Brüdern, den Eltern und Großeltern nah an der Grenze, doch davon bekommt sie wenig mit. Ihr Leben besteht aus orangenen Ziehbadewannen, Sommertagen an der Datsche und Balkonen, die von Häusern fallen. Bis ein Urlaub an der ungarisch-österreichischen Grenze ihrer Kindheit ein jähes Ende setzt und die Familie für immer zerreißt. Zwanzig Jahre später führt das Tagebuch ihrer Mutter Ella zurück nach Berlin. Mithilfe der Notizen und Akten aus dem Stasiarchiv versucht sie zu rekonstruieren, warum die Flucht damals so verheerend gescheitert ist. Und was mit ihrem kleinen Bruder Heiko geschehen ist, den sie in all den Jahren niemals vergessen hat. Schmerzlich schön erzählt Unser geteilter Sommer von Sehnsucht und Verlust und davon, was eine Familie im Kern zusammenhält.“ Ich muss zugeben „Unser geteilter Sommer“ hat mich tief bewegt und stark berührt. Vielleicht liegt es daran das in meiner eigenen Familie ähnliche Geschichten sich abgespielt haben und die hier erzählte Story (zwar frei erfunden aber mit realem Hintergrund) eben einfach alte Wunden aufreißt über die man eben nicht immer spricht bzw. die Erinnerungen an die damalige Zeit einfach schmerzen - egal ob man Kind war oder Erwachsener. Die Geschichte hier handelt von Ella. Damals mit 8 Jahren ändert sich plötzlich alles bei einem Urlaub der eigentlich ein besonderer werden sollte. Wurde er auch - die Familie wurde beim Fluchtversuch quasi entzweit, wurde erwischt und alles war vorbei. Ich will hier gar nicht zu viel erzählen denn somit wäre der komplette Spannungbogen von mir gespoilert - lesen Sie es selbst! Wir pendeln als Leser schlussendlich zwischen zwei Zeiten: dem Sommer ´87 und dem Hier und Jetzt mit Ella als erwachsene Person. Die Grundstimmung im Buch ist trübsinnig aber damit gleich nicht langweilig. Die Zeiten damals waren trüb und trist in der DDR, das kann ich aus Erfahrung nur bestätigen und Autorin Sophie Hardach hat das perfekt auf den Punkt gebracht. Es war in dieser Zeit alles etwas angefressen, etwas morbide, politisches Umdenken setzte langsam aber sicher ein, Unmut brannte in der Bevölkerung immer weiter auf und wurde dann auch mal laut - wie soll man denn so eine wechselhafte Zeit denn sonst beschreiben? Sicher hatte die DDR auch goldene Zeiten aber die waren zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als verblasst und befanden sich im Nirgendwo. Es wäre dem Regierungsapart der damaligen DDR lieber gewesen das ihr Volk weiterhin die Füße still hält, aber da haben sie die Rechnung nicht mit ihrem Volk gemacht und dem Drang nach Demokratie. Hier ist Wissen über die DDR und ihre Auflösung bzw. das Ende des Kalten Krieges mehr als von Nutzen! Ellas Bestreben nach dem auftauchen des Tagebuches ihrer Mutter und den damit verbunden Notizen wühlen alles wieder in ihr hoch und ihr Drang nach einer Auflösung der Familiengeschichte entbrannte. Und man kann es Leser nur zu gut verstehen - Hardach vermag das dem Leser sehr eindringlich und gefühlvoll zu vermitteln ohne dabei kitschig oder klamaukig zu werden. Das Stasi-Archiv gibt nun endlich Informationen preis, die einerseits neugierig machen aber schlussendlich vielleicht eine Wahrheit ans Licht bringen die noch mehr schmerzen kann als ohnehin. Will man das alles wissen? Will man sich diesem Wissen wirklich aussetzen? Muss man es vielleicht? Das darf jeder ehemalige DDR-Bürger für sich selbst entscheiden und ich kann aus Erfahrung beide Seiten irgendwie verstehen. Ella kann ich auch verstehen. Sie geht ihrer Geschichte auf den Grund. Hegt sich doch noch immer die Frage in ihr was mit ihrem Bruder Heiko damals geschah. Der Mitarbeiter im Archiv wird in diesem Zeitpart ein weiterer Erzähler und wir erfahren damit eine stimmige weitere Sichtweise. Ella hat Sehnsucht. Sehnsucht nach Aufklärung, nach Antworten, nach Heiko…nach einem Ende dieses familiären Dramas. Nochmal: Hardachs Schreibstil und die Wortwahl sind für meine Begriffe äußert präzise und stimmig gewählt. Ihre Beschreibungen sind definitiv authentisch und nicht aus den Fingern gezogen. Solche Geschichten wie die von Ella gab es leider mehr als reichlich. Sophie Hardach hat ein äußerst gutes Händchen bewiesen Geschichte auch mal kritisch zu betrachten und Themen anzusprechen, die zwar schon oft behandelt wurden/werden und weiter werden müssen um nicht in Vergessenheit zu geraten aber durch ihre bildhaften und detaillierten Beschreibungen wahrhaftig vor dem inneren Auge wieder zum Leben zu erwecken. Die Kindersicht von Ella erinnert mich sehr stark an meine eigene Kinderzeit damals und vielleicht fühlte ich mich deshalb auch so tief mit diesem Buch verbunden. Die Autorin hat hier in meinen Augen ein ganz besonderes Werk verfasst und dafür gibt es 5 Sterne!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    26.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ergreifende Geschichte

    „Oma, können wir Mama mal besuchen?“ „Das geht leider nicht, mein Schatz, aber sie kommt ganz bald zurück.“ „Wie bald ist ganz bald?“ „Das weiß ich nicht.“ „In einem Monat?“ Ein Monat schien unerträglich weit entfernt. Ich hatte das nur aus Provokation gesagt, damit sie antwortete: Natürlich früher! Aber sie sah mich traurig an uns schüttelte den Kopf und sagte, nein, in einem Monat bestimmt noch nicht. (S. 232) Unser geteilter Sommer Sophie Hardach 1987, Ostberlin: Die 8-jährige Ella wohnt mit ihren zwei jüngeren Brüdern, ihren Grosseltern und ihren Eltern, die beide Kunsthistoriker sind, in der innerdeutschen Grenze Berlins. Während die Grosseltern linientreu sind, bewegt sich Mutter Regine als Freigeist in der Künstlerszene. Ella ist ein glückliches Kind. Sie liebt die langen Sommerabende mit Pfannkuchen und freut sich auf ihre bevorstehende Jugendweihe. Ihr Leben verändert sich schlagartig, als die Eltern den vorgetäuschten Familien-Ungarn-Urlaub nutzen, um über die grüne Grenze nach Österreich zu fliehen. 2020, London: Jahre nach dem Tod von Ellas Mutter taucht ein zusammengefalteter alter Brief in einem Buchnachlass der Mutter auf. Der Brief besagt, dass weitere Dokumente zur Ansicht in einer Stasiakte bereit lägen. War das der Grund warum ihre Mutter damals noch einmal Deutschland besuchte? Ella lässt dieser Gedanke keine Ruhe und begibt sich nach Berlin, zur Aktensichtung und auf die Suche ihres jüngsten Bruders Heiko, der seit der verheerenden und gescheiterten Flucht verschwunden ist. Sophie Hardach hat hier ein wunderbares Buch geschrieben. Ein Stück Zeitgeschichte, das so schmerzlich liebevoll geschrieben ist, dass ich das Buch förmlich inhalieren musste. Ein Buch, das Fragen aufwarf, die ich mir zuvor im Leben nie gestellt habe. Am Ende hätte ich mir gewünscht, dass dieses Buch eine biografische Geschichte wäre, doch ganz sicher gab es viele ähnlich traurige Familienschicksale wie diese. Eine grosse Leseempfehlung von mir!

  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    04.11.2022

    eBook (ePUB)

    Fesselnder Roman

    Meinung: Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt – eine so starke Geschichte mit einem wirklich befriedigenden Ende. Als Tobis und Ellas deutsche Mutter 2010 stirbt, beschließt Ella, den Spuren ihrer Mutter zurück ins ehemalige Ost-Berlin zu folgen, um nach ihrem vermissten Bruder Heiko zu suchen. Die Familie lebte in Ostdeutschland, doch nur ein Jahr vor dem Fall der Mauer versuchen sie, in den Westen zu fliehen – mit schrecklichen Folgen. Ella besucht das alte Stasi-Archiv, wo Aaron, ein englischer Praktikant, aus den Säcken mit geschreddertem Papier Geschichten und Geständnisse zusammensetzt. Es war besonders interessant, weil eine deutsche Mutter sich daran erinnert, wie sie 1949 im Alter von sechs Jahren aus der DDR in den Westen floh. Ihre Mutter und zwei Schwestern überquerten nachts eine Brücke, wobei sie einen Teil des Familiensilbers unter der Matratze des Kinderwagens versteckten, in dem die Mutter saß. Sie erinnerte sich, dass sie durch Schüsse erschreckt wurde. Fazit: Dieses ist die Art von Buch, die einem das Herz in kleine Stücke bricht, die einen mit Trauer zurücklässt und es ist die Art von Buch, die jeder von uns öfter lesen sollte. Es war ein großartiges Buch, das ich sehr gern empfehle.

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Bewertungen (8)

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