Produktbild: Unser geteilter Sommer

Unser geteilter Sommer Roman | Ein aufwühlendes Familienporträt, das ein noch unerzähltes Kapitel deutscher Zeitgeschichte aufschlägt

8

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2020 KB

Übersetzt von

Ulrike Sterblich

Sprache

Deutsch

EAN

9783843728454

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2020 KB

Übersetzt von

Ulrike Sterblich

Sprache

Deutsch

EAN

9783843728454

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  • Woods Buchtipps

    5/5

    05.12.2023

    eBook (ePUB)

    Die Suche nach der Wahrheit

    Cover: Es zeigt zwei Kinder, die sich im Schlaf umarmen, die Pullover erinnern an die 80er. Sehr passend zum Buch. Charaktere/Inhalt: Das Buch wird zum Großteil aus Ellas Sicht erzählt und in zwei Zeiten erzählt. Zum einen ist da Ella 2010 die versucht, ihren Bruder und die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden. Und zum Teil aus Sicht der kleinen Ella, deren Eltern 1989 mit ihr und ihren Brüder aus der DDR fliehen wollen. Die Flucht endet in einer Katastrophe und die Folgen sind für Ella bis heute spürbar und immer ist da die Frage, wo ihr Bruder ist. Dazu gibt es noch einen Teil, der aus Aarons Sicht erzählt wird, der im Stasiarchiv versucht, Dokumente wieder herzustellen. Fazit: Es hat ein kleines bisschen gebraucht, bis ich in die Geschichte eintauchen konnte. Aber dann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Auch wenn es keine wahre Geschichte ist, so ist sie doch sehr gut recherchiert und könnte sich genau so zugetragen haben. Absolute Leseempfehlung von mir.

  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    04.11.2022

    eBook (ePUB)

    Fesselnder Roman

    Meinung: Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt – eine so starke Geschichte mit einem wirklich befriedigenden Ende. Als Tobis und Ellas deutsche Mutter 2010 stirbt, beschließt Ella, den Spuren ihrer Mutter zurück ins ehemalige Ost-Berlin zu folgen, um nach ihrem vermissten Bruder Heiko zu suchen. Die Familie lebte in Ostdeutschland, doch nur ein Jahr vor dem Fall der Mauer versuchen sie, in den Westen zu fliehen – mit schrecklichen Folgen. Ella besucht das alte Stasi-Archiv, wo Aaron, ein englischer Praktikant, aus den Säcken mit geschreddertem Papier Geschichten und Geständnisse zusammensetzt. Es war besonders interessant, weil eine deutsche Mutter sich daran erinnert, wie sie 1949 im Alter von sechs Jahren aus der DDR in den Westen floh. Ihre Mutter und zwei Schwestern überquerten nachts eine Brücke, wobei sie einen Teil des Familiensilbers unter der Matratze des Kinderwagens versteckten, in dem die Mutter saß. Sie erinnerte sich, dass sie durch Schüsse erschreckt wurde. Fazit: Dieses ist die Art von Buch, die einem das Herz in kleine Stücke bricht, die einen mit Trauer zurücklässt und es ist die Art von Buch, die jeder von uns öfter lesen sollte. Es war ein großartiges Buch, das ich sehr gern empfehle.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    4/5

    07.11.2022

    eBook (ePUB)

    Suche nach der Wahrheit – lesenswert

    2010 macht sich Ella auf die Suche nach ihrem kleinen Bruder nach Berlin. Zuletzt gesehen hat sie ihn 1987, da war er gerade mal 2 Jahre alt. Ihre Suche kann man nicht wirklich als gezielt bezeichnen. Eher gleicht sie einem Entwirren eines verhedderten Wollknäuels. Dabei lernt sie Aaron, den englischen Praktikanten, kennen, trifft eine ehemalige Insassin des Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen bei einer Führung und sucht sogar eine ehemalige Wärterin des Gefängnisses auf. Alle gewonnenen Teile an Informationen über ihre Mutter, die nach missglückter Republikflucht zeitweise hier inhaftiert war, ergeben jedoch kein klares Gesamtbild oder gar Aufschluss über den Verbleib ihres kleinen Bruders Heiko. Die Autorin bringt Ellas Anstrengungen an Informationen zu kommen in kleinen Kapiteln dem Leser nahe. Sie mischt sie mit Ellas eigenen Erinnerungen, soweit sie denen überhaupt trauen kann. Schließlich war sie damals selbst erst 8 Jahre alt. Dabei fand ich das Ende der Geschichte von der Autorin sehr geschickt angelegt. Es gibt Andeutungen, die der Fantasie des Lesers Raum für eigene Gedanken lassen. In meinen Augen ist es Sophie Hardach sehr gut gelungen die Machenschaften des MfS, deren Bespitzelungen sowie den Einschränkungen und Ängsten der damaligen DDR-Bürger historisch korrekt und lebensnah in die Geschichte der Familie Valentin zum Ausdruck zu bringen. Da ich diese Zeit selbst miterlebt habe, empfand ich es ein wenig wie eine Zeitreise in meine eigene Vergangenheit. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    02.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kaum aus der Hand zu legen

    Eine extrem spannende Geschichte, wunderbar ineinander geflochtene Handlungsstränge, und für mich als Wessi auch inhaltlich extrem gehaltvoll. Plausibel und allem Anschein nach extrem gut recherchiert.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    06.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ganz besondere Geschichte

    Klappentext: „Sommer 1987, in einer Hinterhauswohnung in Prenzlauer Berg: Die achtjährige Ella wohnt mit ihren beiden kleinen Brüdern, den Eltern und Großeltern nah an der Grenze, doch davon bekommt sie wenig mit. Ihr Leben besteht aus orangenen Ziehbadewannen, Sommertagen an der Datsche und Balkonen, die von Häusern fallen. Bis ein Urlaub an der ungarisch-österreichischen Grenze ihrer Kindheit ein jähes Ende setzt und die Familie für immer zerreißt. Zwanzig Jahre später führt das Tagebuch ihrer Mutter Ella zurück nach Berlin. Mithilfe der Notizen und Akten aus dem Stasiarchiv versucht sie zu rekonstruieren, warum die Flucht damals so verheerend gescheitert ist. Und was mit ihrem kleinen Bruder Heiko geschehen ist, den sie in all den Jahren niemals vergessen hat. Schmerzlich schön erzählt Unser geteilter Sommer von Sehnsucht und Verlust und davon, was eine Familie im Kern zusammenhält.“ Ich muss zugeben „Unser geteilter Sommer“ hat mich tief bewegt und stark berührt. Vielleicht liegt es daran das in meiner eigenen Familie ähnliche Geschichten sich abgespielt haben und die hier erzählte Story (zwar frei erfunden aber mit realem Hintergrund) eben einfach alte Wunden aufreißt über die man eben nicht immer spricht bzw. die Erinnerungen an die damalige Zeit einfach schmerzen - egal ob man Kind war oder Erwachsener. Die Geschichte hier handelt von Ella. Damals mit 8 Jahren ändert sich plötzlich alles bei einem Urlaub der eigentlich ein besonderer werden sollte. Wurde er auch - die Familie wurde beim Fluchtversuch quasi entzweit, wurde erwischt und alles war vorbei. Ich will hier gar nicht zu viel erzählen denn somit wäre der komplette Spannungbogen von mir gespoilert - lesen Sie es selbst! Wir pendeln als Leser schlussendlich zwischen zwei Zeiten: dem Sommer ´87 und dem Hier und Jetzt mit Ella als erwachsene Person. Die Grundstimmung im Buch ist trübsinnig aber damit gleich nicht langweilig. Die Zeiten damals waren trüb und trist in der DDR, das kann ich aus Erfahrung nur bestätigen und Autorin Sophie Hardach hat das perfekt auf den Punkt gebracht. Es war in dieser Zeit alles etwas angefressen, etwas morbide, politisches Umdenken setzte langsam aber sicher ein, Unmut brannte in der Bevölkerung immer weiter auf und wurde dann auch mal laut - wie soll man denn so eine wechselhafte Zeit denn sonst beschreiben? Sicher hatte die DDR auch goldene Zeiten aber die waren zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als verblasst und befanden sich im Nirgendwo. Es wäre dem Regierungsapart der damaligen DDR lieber gewesen das ihr Volk weiterhin die Füße still hält, aber da haben sie die Rechnung nicht mit ihrem Volk gemacht und dem Drang nach Demokratie. Hier ist Wissen über die DDR und ihre Auflösung bzw. das Ende des Kalten Krieges mehr als von Nutzen! Ellas Bestreben nach dem auftauchen des Tagebuches ihrer Mutter und den damit verbunden Notizen wühlen alles wieder in ihr hoch und ihr Drang nach einer Auflösung der Familiengeschichte entbrannte. Und man kann es Leser nur zu gut verstehen - Hardach vermag das dem Leser sehr eindringlich und gefühlvoll zu vermitteln ohne dabei kitschig oder klamaukig zu werden. Das Stasi-Archiv gibt nun endlich Informationen preis, die einerseits neugierig machen aber schlussendlich vielleicht eine Wahrheit ans Licht bringen die noch mehr schmerzen kann als ohnehin. Will man das alles wissen? Will man sich diesem Wissen wirklich aussetzen? Muss man es vielleicht? Das darf jeder ehemalige DDR-Bürger für sich selbst entscheiden und ich kann aus Erfahrung beide Seiten irgendwie verstehen. Ella kann ich auch verstehen. Sie geht ihrer Geschichte auf den Grund. Hegt sich doch noch immer die Frage in ihr was mit ihrem Bruder Heiko damals geschah. Der Mitarbeiter im Archiv wird in diesem Zeitpart ein weiterer Erzähler und wir erfahren damit eine stimmige weitere Sichtweise. Ella hat Sehnsucht. Sehnsucht nach Aufklärung, nach Antworten, nach Heiko…nach einem Ende dieses familiären Dramas. Nochmal: Hardachs Schreibstil und die Wortwahl sind für meine Begriffe äußert präzise und stimmig gewählt. Ihre Beschreibungen sind definitiv authentisch und nicht aus den Fingern gezogen. Solche Geschichten wie die von Ella gab es leider mehr als reichlich. Sophie Hardach hat ein äußerst gutes Händchen bewiesen Geschichte auch mal kritisch zu betrachten und Themen anzusprechen, die zwar schon oft behandelt wurden/werden und weiter werden müssen um nicht in Vergessenheit zu geraten aber durch ihre bildhaften und detaillierten Beschreibungen wahrhaftig vor dem inneren Auge wieder zum Leben zu erwecken. Die Kindersicht von Ella erinnert mich sehr stark an meine eigene Kinderzeit damals und vielleicht fühlte ich mich deshalb auch so tief mit diesem Buch verbunden. Die Autorin hat hier in meinen Augen ein ganz besonderes Werk verfasst und dafür gibt es 5 Sterne!

Kundinnen und Kunden meinen

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