Produktbild: Ich muss raus aus dieser Kirche

Ich muss raus aus dieser Kirche Weil ich Mensch bleiben will. Ein Generalvikar spricht Klartext

2

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.06.2022

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1135 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451833984

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.06.2022

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1135 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451833984

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Authentische Einblicke in das Innenleben der Katholischen Kirche

Bewertung aus Malsch am 20.06.2023

Bewertungsnummer: 1964498

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Absolut empfehlenswert für alle, die sich für die Entwicklungen/ bzw. verpassten Entwicklungen in der Katholischen Kirche interessieren. Als ehem. Generalvikar blickt er auf viele Jahre beruflicher Tätigkeit an verschiedenen Stellen und Hierachiestufen zurück und erläutert mit vielen Erlebnisberichten, was ihn dazu gebracht hat, die Kath. Kirche zu verlassen. Für alle Leser lässt sich damit die persönliche Entwicklung über die Jahre sehr gut nachvollziehen und der sehr verständliche Schreibstil trägt dazu bei, dass die über 180 Seiten schnell gelesen sind.

Authentische Einblicke in das Innenleben der Katholischen Kirche

Bewertung aus Malsch am 20.06.2023
Bewertungsnummer: 1964498
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Absolut empfehlenswert für alle, die sich für die Entwicklungen/ bzw. verpassten Entwicklungen in der Katholischen Kirche interessieren. Als ehem. Generalvikar blickt er auf viele Jahre beruflicher Tätigkeit an verschiedenen Stellen und Hierachiestufen zurück und erläutert mit vielen Erlebnisberichten, was ihn dazu gebracht hat, die Kath. Kirche zu verlassen. Für alle Leser lässt sich damit die persönliche Entwicklung über die Jahre sehr gut nachvollziehen und der sehr verständliche Schreibstil trägt dazu bei, dass die über 180 Seiten schnell gelesen sind.

Ehrliche Aussprache

Bewertung am 21.06.2022

Bewertungsnummer: 1733752

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch spricht der ehemalige Generalvikar des Bistums Speyer, Andreas Sturm, von seiner persönlichen Entfremdungserfahrung mit der römisch katholischen Kirche. Was laut Sturm in der Gesellschaft außerhalb der Kirche bereits akzeptierte Alltäglichkeit sei, ist in einigen Kreisen der Kirche heute noch ein "heißes Eisen". Sturm spricht von geistlichem und sexuellem Missbrauch aber auch von der Ablehnung von Homosexuellen oder der Rolle der Frau innerhalb der Kirche. Problematisch sei, dass Handlungen und Lebensweisen, gleichgültig ob einvernehmlich oder missbräuchlich, pauschal als Sünde deklariert würden. In dieser Denkweise sei eine einvernehmliche Beziehung von gleichgeschlechtlichen Paaren ebenso zu verdammen, wie der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche. Dass hier etwas grundlegend falsch läuft, dürfte an und für sich leicht verständlich sein. Dennoch scheint Sturm in einen Rechtfertigungsdruck gekommen zu sein. Das lässt tief blicken, und macht anhand von Sturms Schilderungen teils wütend und teils fassungslos. Sicherlich teilen nicht alle die oben geschilderte Sichtweise, die für Sturms Austritt (mit) ursächlich ist. Doch Sturm glaubt nicht mehr an die Veränderbarkeit der römisch katholischen Kirche. Er selbst suchte sich in der altkatholischen Kirche eine neue geistliche Heimat. Traurig für jene, die sich innerhalb der römisch katholischen Kirche um Reformen bemühen und mit strukturellen Problemen ringen. Eine traurige Bilanz für eine Kirche, die sich Nächstenliebe auf ihre Fahnen schreibt und diejenigen, die sich von ihr lossagen als "Ratten" bezeichnet, die das "sinkende Schiff" verlassen. Wohin dieser Hochmut führt, wird sich zeigen. Dennoch betont Sturm auch, dass es in diesen Fragen innerhalb der Kirche nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Die Gräben, die er aufzeigt, verlaufen "kreuz und quer". Man kann dieses Buch als Ermutigung lesen, sich ernsthaft mit dem eigenen Glauben und der eigenen Kirche zu befassen. Den Finger in die Wunde zu legen kann schmerzlich sein, aber auch etwas in Bewegung bringen. Sturm gibt durch seine persönliche Sichtweise Impulse, sich eine eigene Meinung zu einigen brennenden Themen innerhalb der römisch katholischen Kirche im Besonderen und der christlichen Kirchen im Allgemeinen zu bilden.

Ehrliche Aussprache

Bewertung am 21.06.2022
Bewertungsnummer: 1733752
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch spricht der ehemalige Generalvikar des Bistums Speyer, Andreas Sturm, von seiner persönlichen Entfremdungserfahrung mit der römisch katholischen Kirche. Was laut Sturm in der Gesellschaft außerhalb der Kirche bereits akzeptierte Alltäglichkeit sei, ist in einigen Kreisen der Kirche heute noch ein "heißes Eisen". Sturm spricht von geistlichem und sexuellem Missbrauch aber auch von der Ablehnung von Homosexuellen oder der Rolle der Frau innerhalb der Kirche. Problematisch sei, dass Handlungen und Lebensweisen, gleichgültig ob einvernehmlich oder missbräuchlich, pauschal als Sünde deklariert würden. In dieser Denkweise sei eine einvernehmliche Beziehung von gleichgeschlechtlichen Paaren ebenso zu verdammen, wie der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche. Dass hier etwas grundlegend falsch läuft, dürfte an und für sich leicht verständlich sein. Dennoch scheint Sturm in einen Rechtfertigungsdruck gekommen zu sein. Das lässt tief blicken, und macht anhand von Sturms Schilderungen teils wütend und teils fassungslos. Sicherlich teilen nicht alle die oben geschilderte Sichtweise, die für Sturms Austritt (mit) ursächlich ist. Doch Sturm glaubt nicht mehr an die Veränderbarkeit der römisch katholischen Kirche. Er selbst suchte sich in der altkatholischen Kirche eine neue geistliche Heimat. Traurig für jene, die sich innerhalb der römisch katholischen Kirche um Reformen bemühen und mit strukturellen Problemen ringen. Eine traurige Bilanz für eine Kirche, die sich Nächstenliebe auf ihre Fahnen schreibt und diejenigen, die sich von ihr lossagen als "Ratten" bezeichnet, die das "sinkende Schiff" verlassen. Wohin dieser Hochmut führt, wird sich zeigen. Dennoch betont Sturm auch, dass es in diesen Fragen innerhalb der Kirche nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Die Gräben, die er aufzeigt, verlaufen "kreuz und quer". Man kann dieses Buch als Ermutigung lesen, sich ernsthaft mit dem eigenen Glauben und der eigenen Kirche zu befassen. Den Finger in die Wunde zu legen kann schmerzlich sein, aber auch etwas in Bewegung bringen. Sturm gibt durch seine persönliche Sichtweise Impulse, sich eine eigene Meinung zu einigen brennenden Themen innerhalb der römisch katholischen Kirche im Besonderen und der christlichen Kirchen im Allgemeinen zu bilden.

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Ich muss raus aus dieser Kirche

von Andreas Sturm

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