Produktbild: Ich muss raus aus dieser Kirche

Ich muss raus aus dieser Kirche Weil ich Mensch bleiben will. Ein Generalvikar spricht Klartext

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.06.2022

Verlag

Herder

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21/13,3/2,2 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-451-03398-8

Beschreibung

Rezension

Sturms leicht lesbares Buch ist so bitter wie erhellend. ("Badische Zeitung")
konstruktiv und differenziert ("Verlagsgruppe Bistumspresse")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.06.2022

Verlag

Herder

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21/13,3/2,2 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-451-03398-8

Herstelleradresse

Herder Verlag GmbH
Hermann-Herder-Str. 4
79104 Freiburg
DE

Email: kundenservice@herder.de

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  • Bewertung

    aus Malsch

    5/5

    20.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentische Einblicke in das Innenleben der Katholischen Kirche

    Absolut empfehlenswert für alle, die sich für die Entwicklungen/ bzw. verpassten Entwicklungen in der Katholischen Kirche interessieren. Als ehem. Generalvikar blickt er auf viele Jahre beruflicher Tätigkeit an verschiedenen Stellen und Hierachiestufen zurück und erläutert mit vielen Erlebnisberichten, was ihn dazu gebracht hat, die Kath. Kirche zu verlassen. Für alle Leser lässt sich damit die persönliche Entwicklung über die Jahre sehr gut nachvollziehen und der sehr verständliche Schreibstil trägt dazu bei, dass die über 180 Seiten schnell gelesen sind.

  • Bewertung

    5/5

    21.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrliche Aussprache

    In diesem Buch spricht der ehemalige Generalvikar des Bistums Speyer, Andreas Sturm, von seiner persönlichen Entfremdungserfahrung mit der römisch katholischen Kirche. Was laut Sturm in der Gesellschaft außerhalb der Kirche bereits akzeptierte Alltäglichkeit sei, ist in einigen Kreisen der Kirche heute noch ein "heißes Eisen". Sturm spricht von geistlichem und sexuellem Missbrauch aber auch von der Ablehnung von Homosexuellen oder der Rolle der Frau innerhalb der Kirche. Problematisch sei, dass Handlungen und Lebensweisen, gleichgültig ob einvernehmlich oder missbräuchlich, pauschal als Sünde deklariert würden. In dieser Denkweise sei eine einvernehmliche Beziehung von gleichgeschlechtlichen Paaren ebenso zu verdammen, wie der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche. Dass hier etwas grundlegend falsch läuft, dürfte an und für sich leicht verständlich sein. Dennoch scheint Sturm in einen Rechtfertigungsdruck gekommen zu sein. Das lässt tief blicken, und macht anhand von Sturms Schilderungen teils wütend und teils fassungslos. Sicherlich teilen nicht alle die oben geschilderte Sichtweise, die für Sturms Austritt (mit) ursächlich ist. Doch Sturm glaubt nicht mehr an die Veränderbarkeit der römisch katholischen Kirche. Er selbst suchte sich in der altkatholischen Kirche eine neue geistliche Heimat. Traurig für jene, die sich innerhalb der römisch katholischen Kirche um Reformen bemühen und mit strukturellen Problemen ringen. Eine traurige Bilanz für eine Kirche, die sich Nächstenliebe auf ihre Fahnen schreibt und diejenigen, die sich von ihr lossagen als "Ratten" bezeichnet, die das "sinkende Schiff" verlassen. Wohin dieser Hochmut führt, wird sich zeigen. Dennoch betont Sturm auch, dass es in diesen Fragen innerhalb der Kirche nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Die Gräben, die er aufzeigt, verlaufen "kreuz und quer". Man kann dieses Buch als Ermutigung lesen, sich ernsthaft mit dem eigenen Glauben und der eigenen Kirche zu befassen. Den Finger in die Wunde zu legen kann schmerzlich sein, aber auch etwas in Bewegung bringen. Sturm gibt durch seine persönliche Sichtweise Impulse, sich eine eigene Meinung zu einigen brennenden Themen innerhalb der römisch katholischen Kirche im Besonderen und der christlichen Kirchen im Allgemeinen zu bilden.

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