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Flow@Work Gehirngerecht führen – die besten Leute gewinnen und halten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2022

Herausgeber

Thorsten Schmidt

Verlag

Campus

Seitenzahl

295

Maße (L/B/H)

21,9/14/2,4 cm

Gewicht

477 g

Farbe

Weiß / Dunkellila

Auflage

1

Übersetzt von

Thorsten Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51644-8

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2022

Herausgeber

Thorsten Schmidt

Verlag

Campus

Seitenzahl

295

Maße (L/B/H)

21,9/14/2,4 cm

Gewicht

477 g

Farbe

Weiß / Dunkellila

Auflage

1

Übersetzt von

Thorsten Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51644-8

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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Eines der klügsten Bücher der letzten Jahre

Olivia Grove am 05.11.2022

Bewertungsnummer: 1819567

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ein Unternehmen mag hervorragende Race- und Genderdiversitätsprogramme haben, aber wenn es nur eine Neurosignatur einstellt, erreicht es keine Diversität der Denkstile." (S. 66) "Flow@Work" ist ein erstaunlich kluges Buch und hebt sich um Weiten vom Durchschnitt ab. Die Leserschaft sollte sich Zeit nehmen für das Erlebnis dieser Deep Dive-Session: Neurowissenschaft meets Business-Alltag. Ich habe die Lektüre von der ersten bis zur letzten Zeile in mich aufgesogen. Es ist eines der klügsten Bücher, das ich je gelesen habe und wird nur dadurch noch besser, weil es eben durch einen unterhaltsamen Schreibstil und überraschende Wissens-Snacks nicht als ein typisch trockenes Hirnforschungswerk daher kommt. Die Autorin Friederike Fabritius ist Neurowissenschaftlerin, Keynote-Speakerin und Wegbereiterin auf dem Gebiet der Neuroleadership. Auf 274 Seiten hat sie mich mit einem spannenden Rundumschlag durch dieses sehr weite, vielfältige Spektrum begeistert. Wie die Krise unsere Office-Kultur auf den Kopf stellt ... 2020 war der Startschuss. Millionen von Menschen mussten von einem Tag auf den anderen von zu Hause aus arbeiten. "Die Firmenbüros erlebten einen tiefgreifenden Wandel, mit weit größeren Auswirkungen, als es sich ein ehrgeiziger Personalmanager jemals erträumen könnte." (S. 29) Die Autorin plädiert für eine seit Jahrzehnten überfällige Revolution der gehirngerechten Arbeitskultur, die alle Neurosignaturen unterstützt, um somit ein Höchstmaß an Zufriedenheit und Produktivität zu erreichen. Denn Unternehmen erleiden seit Jahren einen massiven Aderlass an Talenten, weil die Angestellten nicht dazu befähigt werden, ihre persönliche Bestleistung abzurufen. Was bedeutet das? "Eine gehirngerechte Unternehmenskultur bindet Spitzenkräfte, weil sie es jedem erlaubt, das Gehirn so arbeiten zu lassen, wie es am besten funktioniert. Mitarbeiter mit verschiedenen Neurosignaturen bringen vielfältige Ideen in ihre Teams." (S. 8) Darüber hinaus präsentiert uns Friederike aufregende Resultate von 4-Tage-Wochen, verkürzten Arbeitstagen und Umstellungen von einer Kultur extremen Leistungsdrucks zu einer ergebnisorientierten Kultur. Denn Unternehmensstandards mit extremen Arbeitszeiten, Schlafentzug und Nonstop-Reisen sind unhaltbar. 5-Stunden-Tag "In einem 8-Stunden-Tag kann man Probleme kaschieren und sich selbst etwas vormachen. Bei einem 5-Stunden-Tag ist das schlichtweg nicht möglich. Der ist gnadenlos." (S. 82) Außerdem erfahren wir, dass nicht mehr Frauen befördert werden, nur weil sie in Empowerment-Kurse für weibliche Führungskräfte geschickt werden, bei denen sie lernen sollen, sich wie ein Mann in einer Machtposition zu verhalten. Oder auch, dass Sensibilisierungskurse für männliche Führungskräfte zur Bewusstmachung unbewusster Vorurteile alles nur noch schlimmer und die Männer wütend machen. "Die wichtigste Lektion, die sie aus diesen Kursen mitnahmen, lautete, dass sie um Frauen und Angehörige von Minderheiten einen ›Eiertanz aufführen‹ müssten." (S. 17) Insgesamt ist "Flow@Work" unfassbar unterhaltsam geschrieben und wird immer wieder aufgelockert durch Illustrationen, Mental Breaks, Brain Booster, Zitate und faszinierende Interviews mit ikonischen Persönlichkeiten aus Unternehmen wie thyssenkrupp, Tower Paddle Boards oder Ben & Jerry's. Jene kluge Köpfe, die Friederike Fabritius' Vision bereits Wirklichkeit werden lassen. Fakt ist, dass man beim Lesen unbedingt einen Textmarker bereithalten sollte – das Buch sprüht nur so vor wertvollen Bewusstseinsimpulsen und praktischen Tipps. Definitiv ein Must-read für absolut jeden und nicht nur für Führungskräfte, die sich erfolgreiche, kreative und innovative Teams wünschen. Ein augenöffnendes Buch, das wohl kaum jemanden enttäuschen kann.

Eines der klügsten Bücher der letzten Jahre

Olivia Grove am 05.11.2022
Bewertungsnummer: 1819567
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ein Unternehmen mag hervorragende Race- und Genderdiversitätsprogramme haben, aber wenn es nur eine Neurosignatur einstellt, erreicht es keine Diversität der Denkstile." (S. 66) "Flow@Work" ist ein erstaunlich kluges Buch und hebt sich um Weiten vom Durchschnitt ab. Die Leserschaft sollte sich Zeit nehmen für das Erlebnis dieser Deep Dive-Session: Neurowissenschaft meets Business-Alltag. Ich habe die Lektüre von der ersten bis zur letzten Zeile in mich aufgesogen. Es ist eines der klügsten Bücher, das ich je gelesen habe und wird nur dadurch noch besser, weil es eben durch einen unterhaltsamen Schreibstil und überraschende Wissens-Snacks nicht als ein typisch trockenes Hirnforschungswerk daher kommt. Die Autorin Friederike Fabritius ist Neurowissenschaftlerin, Keynote-Speakerin und Wegbereiterin auf dem Gebiet der Neuroleadership. Auf 274 Seiten hat sie mich mit einem spannenden Rundumschlag durch dieses sehr weite, vielfältige Spektrum begeistert. Wie die Krise unsere Office-Kultur auf den Kopf stellt ... 2020 war der Startschuss. Millionen von Menschen mussten von einem Tag auf den anderen von zu Hause aus arbeiten. "Die Firmenbüros erlebten einen tiefgreifenden Wandel, mit weit größeren Auswirkungen, als es sich ein ehrgeiziger Personalmanager jemals erträumen könnte." (S. 29) Die Autorin plädiert für eine seit Jahrzehnten überfällige Revolution der gehirngerechten Arbeitskultur, die alle Neurosignaturen unterstützt, um somit ein Höchstmaß an Zufriedenheit und Produktivität zu erreichen. Denn Unternehmen erleiden seit Jahren einen massiven Aderlass an Talenten, weil die Angestellten nicht dazu befähigt werden, ihre persönliche Bestleistung abzurufen. Was bedeutet das? "Eine gehirngerechte Unternehmenskultur bindet Spitzenkräfte, weil sie es jedem erlaubt, das Gehirn so arbeiten zu lassen, wie es am besten funktioniert. Mitarbeiter mit verschiedenen Neurosignaturen bringen vielfältige Ideen in ihre Teams." (S. 8) Darüber hinaus präsentiert uns Friederike aufregende Resultate von 4-Tage-Wochen, verkürzten Arbeitstagen und Umstellungen von einer Kultur extremen Leistungsdrucks zu einer ergebnisorientierten Kultur. Denn Unternehmensstandards mit extremen Arbeitszeiten, Schlafentzug und Nonstop-Reisen sind unhaltbar. 5-Stunden-Tag "In einem 8-Stunden-Tag kann man Probleme kaschieren und sich selbst etwas vormachen. Bei einem 5-Stunden-Tag ist das schlichtweg nicht möglich. Der ist gnadenlos." (S. 82) Außerdem erfahren wir, dass nicht mehr Frauen befördert werden, nur weil sie in Empowerment-Kurse für weibliche Führungskräfte geschickt werden, bei denen sie lernen sollen, sich wie ein Mann in einer Machtposition zu verhalten. Oder auch, dass Sensibilisierungskurse für männliche Führungskräfte zur Bewusstmachung unbewusster Vorurteile alles nur noch schlimmer und die Männer wütend machen. "Die wichtigste Lektion, die sie aus diesen Kursen mitnahmen, lautete, dass sie um Frauen und Angehörige von Minderheiten einen ›Eiertanz aufführen‹ müssten." (S. 17) Insgesamt ist "Flow@Work" unfassbar unterhaltsam geschrieben und wird immer wieder aufgelockert durch Illustrationen, Mental Breaks, Brain Booster, Zitate und faszinierende Interviews mit ikonischen Persönlichkeiten aus Unternehmen wie thyssenkrupp, Tower Paddle Boards oder Ben & Jerry's. Jene kluge Köpfe, die Friederike Fabritius' Vision bereits Wirklichkeit werden lassen. Fakt ist, dass man beim Lesen unbedingt einen Textmarker bereithalten sollte – das Buch sprüht nur so vor wertvollen Bewusstseinsimpulsen und praktischen Tipps. Definitiv ein Must-read für absolut jeden und nicht nur für Führungskräfte, die sich erfolgreiche, kreative und innovative Teams wünschen. Ein augenöffnendes Buch, das wohl kaum jemanden enttäuschen kann.

Spannender Ansatz!

WortGewand aus Krefeld am 08.06.2026

Bewertungsnummer: 3161487

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Grundidee des Buches ist zweifellos spannend und hochaktuell: Menschen verfügen über unterschiedliche „Neurosignaturen“. Motivation, Leistungsfähigkeit, Stressverarbeitung und Zusammenarbeit folgen nicht bei allen denselben Mustern. Führung bedeutet deshalb weniger, Menschen zu steuern, sondern vielmehr Bedingungen zu schaffen, unter denen unterschiedliche Menschen erfolgreich arbeiten können. Das Buch vermittelt interessante Einblicke in die Arbeitsweise unseres Gehirns. Es beschreibt vielschichtig den Aufbau neuronaler Prozesse und verdeutlicht, wie stark unser Denken, Fühlen und Handeln durch biologische und psychologische Mechanismen geprägt wird. Viele dieser Zusammenhänge erleben wir täglich – auch wenn sie wissenschaftlich noch nicht vollständig entschlüsselt sind. Trotzdem blieb ich während der Lektüre immer wieder auf Distanz. Große Teile des Buches empfand ich persönlich als sehr theoretisch und für den beruflichen Alltag nur begrenzt anschlussfähig. Über weite Strecken fiel mir das Lesen schwer; manche Passagen wirkten auf mich eher zähflüssig als inspirierend. Hinzu kam etwas, das mich zunehmend irritierte: die wiederkehrende Selbstinszenierung der Autorin. Manche Formulierungen haben für mich wenig zum eigentlichen Erkenntnisgewinn beigetragen. Die fachlichen Inhalte sind stark genug, um für sich selbst zu sprechen. Dennoch wäre es nicht fair, das Buch darauf zu reduzieren. Seine zentrale Botschaft halte ich für wichtig: Wer die psychologische Realität von Menschen ignoriert, wird viele Probleme erst dann erkennen, wenn sie bereits Leistung, Gesundheit oder Zusammenarbeit beeinträchtigen In einer Gesellschaft, die zunehmend von Unsicherheit, Spannungen und unterschiedlichen Sichtweisen geprägt ist, reicht weder die rein juristische noch die ausschließlich psychologische Perspektive aus. Zukunftsfähige Organisationen brauchen beides: rechtliche Klarheit und menschliches Verständnis. Sie benötigen Führungskräfte, die Orientierung geben, Unterschiede aushalten und Vertrauen ermöglichen. Ein Buch mit relevanten Denkanstößen und einer wichtigen Grundbotschaft, das mich persönlich jedoch nicht vollständig überzeugen konnte.

Spannender Ansatz!

WortGewand aus Krefeld am 08.06.2026
Bewertungsnummer: 3161487
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Grundidee des Buches ist zweifellos spannend und hochaktuell: Menschen verfügen über unterschiedliche „Neurosignaturen“. Motivation, Leistungsfähigkeit, Stressverarbeitung und Zusammenarbeit folgen nicht bei allen denselben Mustern. Führung bedeutet deshalb weniger, Menschen zu steuern, sondern vielmehr Bedingungen zu schaffen, unter denen unterschiedliche Menschen erfolgreich arbeiten können. Das Buch vermittelt interessante Einblicke in die Arbeitsweise unseres Gehirns. Es beschreibt vielschichtig den Aufbau neuronaler Prozesse und verdeutlicht, wie stark unser Denken, Fühlen und Handeln durch biologische und psychologische Mechanismen geprägt wird. Viele dieser Zusammenhänge erleben wir täglich – auch wenn sie wissenschaftlich noch nicht vollständig entschlüsselt sind. Trotzdem blieb ich während der Lektüre immer wieder auf Distanz. Große Teile des Buches empfand ich persönlich als sehr theoretisch und für den beruflichen Alltag nur begrenzt anschlussfähig. Über weite Strecken fiel mir das Lesen schwer; manche Passagen wirkten auf mich eher zähflüssig als inspirierend. Hinzu kam etwas, das mich zunehmend irritierte: die wiederkehrende Selbstinszenierung der Autorin. Manche Formulierungen haben für mich wenig zum eigentlichen Erkenntnisgewinn beigetragen. Die fachlichen Inhalte sind stark genug, um für sich selbst zu sprechen. Dennoch wäre es nicht fair, das Buch darauf zu reduzieren. Seine zentrale Botschaft halte ich für wichtig: Wer die psychologische Realität von Menschen ignoriert, wird viele Probleme erst dann erkennen, wenn sie bereits Leistung, Gesundheit oder Zusammenarbeit beeinträchtigen In einer Gesellschaft, die zunehmend von Unsicherheit, Spannungen und unterschiedlichen Sichtweisen geprägt ist, reicht weder die rein juristische noch die ausschließlich psychologische Perspektive aus. Zukunftsfähige Organisationen brauchen beides: rechtliche Klarheit und menschliches Verständnis. Sie benötigen Führungskräfte, die Orientierung geben, Unterschiede aushalten und Vertrauen ermöglichen. Ein Buch mit relevanten Denkanstößen und einer wichtigen Grundbotschaft, das mich persönlich jedoch nicht vollständig überzeugen konnte.

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