Produktbild: Horvath auf der Flucht
Band 3

Horvath auf der Flucht Des Lehrers dritter Fall

Aus der Reihe Lehrer Horvath ermittelt
3

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.01.2023

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1875 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426464328

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.01.2023

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1875 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426464328

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Von Beginn an spannender Fall zur Zeit des ersten Lockdowns

Bewertung am 21.01.2023

Bewertungsnummer: 1864096

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Horvath rutscht unverschulded in eine ganz heiße Kiste, bei der viel zuviele Menschen einen Grund hatten den Arzt Dr. Stiehler zu beseitigen und leider auch Horvath sehr verdächtig aussieht. Der ermittelnde Kommissar hat persönliche Gründe dafür, ihn als Täter überführen zu wollen und tut nicht viel dafür andere Spuren zu verfolgen. Was bleibt Horvath übrig? - Er muss selber ran. Doch er hat Helfer, zögerlich seine Freundin Betty, Kriminalkommissarin von Beruf, aber aus dem Fall ausgeschlossen, weil befangen. Und (rührenderweise) eine Gruppe Schüler aus seiner Oberstufenklasse, die auch schon in seinen früheren Fällen eine Rolle spielten. Die letzteren scheinen auch die einzigen zu sein, die wirklich aus vollem Herzen an ihn glauben. So schlimm das alles auch ist und so hilflos Horvath sich manchmal fühlt, "das Ermitteln versetzt ihn in einen Zustand äußerster Lebendigkeit" - und mit ihm den Leser. Diesmal ist Kafka und besonders dessen Werk "Der Prozeß" das literarische Leitthema, aber auch viele andere Zitate und Aphorismen erfreuen den Leser, mal abgesehen von der sehr schönen Sprache des Autors, die er dem in der Ich-Perspektive erzählenden Horvath in den Mund legt. Dabei kann man gelegentlich Wörter genießen, die (leider) langsam unüblich werden (Horvath), an schräger Jugendsprache (seine Schüler), an der Selbstironie von Horvath und seinen Verständnisproblemen, den zwischenmenschlichen Umgangsformen gegenüber, teilhaben. Erfahrungen der Lehrer während des Lockdowns spielen ebenso eine Rolle, wie das Ausgeliefertsein eines Bürgers an die mehr oder weniger sauber arbeitenden Ermittlungsbehörden. FAZIT: Ich schwanke stark zwischen 4 oder 5 Sternen, entscheide mich aber letztlich für die 5, weil es ein wirklich sehr guter Krimi mit einem wie immer ungewöhnlichen Protagonisten ist und weil ich an der gelungenen Sprache meine Freude habe. Anmerkung: Das Buch wurde wohl 2020/2021 geschrieben, denn es enthält noch eine beträchtliche Menge Obrigkeitshörigkeit und Glaube an die behördlicherseits verkündete "wissenschaftliche" Wahrheit. Zweifler werden als undemokratisch (??) und schlicht dumm verunglimpft. Nun ja. Anmerkung 2: Bei der Zuschreibung von Bonmots wird nicht immer sauber gearbeitet, "im Zweifelsfall ist es halt von Oscar Wilde" und das schreiben die Zitierenden dann gerne voneinander ab, so auch hier, das "Am Ende wird alles gut ..." stammt von Fernando Sabino und nicht von Wilde. Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

Von Beginn an spannender Fall zur Zeit des ersten Lockdowns

Bewertung am 21.01.2023
Bewertungsnummer: 1864096
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Horvath rutscht unverschulded in eine ganz heiße Kiste, bei der viel zuviele Menschen einen Grund hatten den Arzt Dr. Stiehler zu beseitigen und leider auch Horvath sehr verdächtig aussieht. Der ermittelnde Kommissar hat persönliche Gründe dafür, ihn als Täter überführen zu wollen und tut nicht viel dafür andere Spuren zu verfolgen. Was bleibt Horvath übrig? - Er muss selber ran. Doch er hat Helfer, zögerlich seine Freundin Betty, Kriminalkommissarin von Beruf, aber aus dem Fall ausgeschlossen, weil befangen. Und (rührenderweise) eine Gruppe Schüler aus seiner Oberstufenklasse, die auch schon in seinen früheren Fällen eine Rolle spielten. Die letzteren scheinen auch die einzigen zu sein, die wirklich aus vollem Herzen an ihn glauben. So schlimm das alles auch ist und so hilflos Horvath sich manchmal fühlt, "das Ermitteln versetzt ihn in einen Zustand äußerster Lebendigkeit" - und mit ihm den Leser. Diesmal ist Kafka und besonders dessen Werk "Der Prozeß" das literarische Leitthema, aber auch viele andere Zitate und Aphorismen erfreuen den Leser, mal abgesehen von der sehr schönen Sprache des Autors, die er dem in der Ich-Perspektive erzählenden Horvath in den Mund legt. Dabei kann man gelegentlich Wörter genießen, die (leider) langsam unüblich werden (Horvath), an schräger Jugendsprache (seine Schüler), an der Selbstironie von Horvath und seinen Verständnisproblemen, den zwischenmenschlichen Umgangsformen gegenüber, teilhaben. Erfahrungen der Lehrer während des Lockdowns spielen ebenso eine Rolle, wie das Ausgeliefertsein eines Bürgers an die mehr oder weniger sauber arbeitenden Ermittlungsbehörden. FAZIT: Ich schwanke stark zwischen 4 oder 5 Sternen, entscheide mich aber letztlich für die 5, weil es ein wirklich sehr guter Krimi mit einem wie immer ungewöhnlichen Protagonisten ist und weil ich an der gelungenen Sprache meine Freude habe. Anmerkung: Das Buch wurde wohl 2020/2021 geschrieben, denn es enthält noch eine beträchtliche Menge Obrigkeitshörigkeit und Glaube an die behördlicherseits verkündete "wissenschaftliche" Wahrheit. Zweifler werden als undemokratisch (??) und schlicht dumm verunglimpft. Nun ja. Anmerkung 2: Bei der Zuschreibung von Bonmots wird nicht immer sauber gearbeitet, "im Zweifelsfall ist es halt von Oscar Wilde" und das schreiben die Zitierenden dann gerne voneinander ab, so auch hier, das "Am Ende wird alles gut ..." stammt von Fernando Sabino und nicht von Wilde. Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

Zum dritten Mal Horvath

Sikal am 25.03.2023

Bewertungsnummer: 1907484

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits zum dritten Mal stolpert der Deutschlehrer Horvath in einen Kriminalfall. Doch dieses Mal sind die Bedingungen erschwert, denn Horvath findet den Orthopäden Dr. Stiehler tot in dessen Praxis. Erschlagen mit einer Büste, auf der sich Horvaths Fingerabdrücke finden lassen. Blöderweise hat Horvath auch ein Motiv, ist Dr. Stiehler doch der Vater eines Schülers, der Horvath verklagt hat. Wie soll Horvath nur aus der Misere wieder rauskommen? Doch wenn schon denn schon … und so ist der ermittelnde Kommissar ausgerechnet Masic, dem Horvaths Zwillingsbruder Martin die Frau ausgespannt hat. Was jetzt die Sache nicht unbedingt verbessert, denn Sippenhaftung wird von Masic groß geschrieben wie sich herausstellt. Immer wieder hält sich Horvath Kafkas Prozess vor Augen und fühlt sich zu Unrecht beschuldigt, wenngleich nicht nur sein Umfeld langsam zu zweifeln beginnt, auch Horvath selbst ist sich nicht mehr sicher ob er tatsächlich unschuldig ist. Denn die Beweise passen einfach zu gut zusammen. Auch der dritte Horvath-Fall ist wieder mit Genuss zu lesen. Köstlich das Kopfkino, wenn der konservative Horvath sich mit Shorts und Sonnenbrille verkleidet. Noch dazu farbenprächtig, wo doch im Normalfall sämtliche Beige- und Brauntöne seine Kleidung und Wohnung übertünchen. Auch dieses Mal treffen wir immer wieder auf Hercule Poirot, der von Gregor Horvath sehr geschätzt wird (von mir übrigens auch). Dialoge mit trockenem Humor überzeugen neben einer Geschichte, bei der Spannung hochgehalten und einige Mal Verwirrung gestiftet wird. Natürlich darf auch bei diesem Kriminalfall Corona nicht fehlen und die erschwerten Bedingungen im Schulalltag sind ständig präsent. Leider gehen mir mittlerweile diese Pandemie-Einschübe in sämtlichen Büchern, die man gerade liest schon ziemlich auf die Nerven, was auch einen Punkt Abzug bringt. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich bereits auf den nächsten Fall (hoffentlich ohne Pandemie).

Zum dritten Mal Horvath

Sikal am 25.03.2023
Bewertungsnummer: 1907484
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits zum dritten Mal stolpert der Deutschlehrer Horvath in einen Kriminalfall. Doch dieses Mal sind die Bedingungen erschwert, denn Horvath findet den Orthopäden Dr. Stiehler tot in dessen Praxis. Erschlagen mit einer Büste, auf der sich Horvaths Fingerabdrücke finden lassen. Blöderweise hat Horvath auch ein Motiv, ist Dr. Stiehler doch der Vater eines Schülers, der Horvath verklagt hat. Wie soll Horvath nur aus der Misere wieder rauskommen? Doch wenn schon denn schon … und so ist der ermittelnde Kommissar ausgerechnet Masic, dem Horvaths Zwillingsbruder Martin die Frau ausgespannt hat. Was jetzt die Sache nicht unbedingt verbessert, denn Sippenhaftung wird von Masic groß geschrieben wie sich herausstellt. Immer wieder hält sich Horvath Kafkas Prozess vor Augen und fühlt sich zu Unrecht beschuldigt, wenngleich nicht nur sein Umfeld langsam zu zweifeln beginnt, auch Horvath selbst ist sich nicht mehr sicher ob er tatsächlich unschuldig ist. Denn die Beweise passen einfach zu gut zusammen. Auch der dritte Horvath-Fall ist wieder mit Genuss zu lesen. Köstlich das Kopfkino, wenn der konservative Horvath sich mit Shorts und Sonnenbrille verkleidet. Noch dazu farbenprächtig, wo doch im Normalfall sämtliche Beige- und Brauntöne seine Kleidung und Wohnung übertünchen. Auch dieses Mal treffen wir immer wieder auf Hercule Poirot, der von Gregor Horvath sehr geschätzt wird (von mir übrigens auch). Dialoge mit trockenem Humor überzeugen neben einer Geschichte, bei der Spannung hochgehalten und einige Mal Verwirrung gestiftet wird. Natürlich darf auch bei diesem Kriminalfall Corona nicht fehlen und die erschwerten Bedingungen im Schulalltag sind ständig präsent. Leider gehen mir mittlerweile diese Pandemie-Einschübe in sämtlichen Büchern, die man gerade liest schon ziemlich auf die Nerven, was auch einen Punkt Abzug bringt. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich bereits auf den nächsten Fall (hoffentlich ohne Pandemie).

Kundinnen und Kunden meinen

Horvath auf der Flucht

von Marc Hofmann

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